Gebundenes Buch
Schreibtisch mit Aussicht
Schriftstellerinnen über ihr Schreiben
Herausgegeben: Piepgras, Ilka
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Schreiben ist harte Arbeit, das gilt unabhängig vom Geschlecht, und es ist Synonym für allerhöchste Konzentration. Bislang sind Werkstattberichte von Frauen rar. Dieses Buch versammelt nun erstmals Beiträge über die Schnittstelle von Leben und Kunst. Mal ergreifend und offenherzig, mal pragmatisch und wirklichkeitsnah reflektiert jeder Text auf eigene Art weiblichen Schöpfergeist und räumt mit überholten Schriftstellerinnen- Klischees auf.Was bringt Schriftstellerinnen dazu, zu schreiben? Womit kämpfen sie im Alltag, was beflügelt sie, was lässt sie dranbleiben? Dieses Buch feiert d...
Schreiben ist harte Arbeit, das gilt unabhängig vom Geschlecht, und es ist Synonym für allerhöchste Konzentration. Bislang sind Werkstattberichte von Frauen rar. Dieses Buch versammelt nun erstmals Beiträge über die Schnittstelle von Leben und Kunst. Mal ergreifend und offenherzig, mal pragmatisch und wirklichkeitsnah reflektiert jeder Text auf eigene Art weiblichen Schöpfergeist und räumt mit überholten Schriftstellerinnen- Klischees auf.
Was bringt Schriftstellerinnen dazu, zu schreiben? Womit kämpfen sie im Alltag, was beflügelt sie, was lässt sie dranbleiben? Dieses Buch feiert die Vielfalt und Größe schreibender Frauen.
Was bringt Schriftstellerinnen dazu, zu schreiben? Womit kämpfen sie im Alltag, was beflügelt sie, was lässt sie dranbleiben? Dieses Buch feiert die Vielfalt und Größe schreibender Frauen.
Ilka Piepgras, geboren 1964, studierte in München Politische Wissenschaften und begann, 1991 als Reporterin bei der Berliner Zeitung zu arbeiten. Nach einem Studienjahr in Harvard wechselte sie 1999 zur deutschen Ausgabe der Financial Times Deutschland, wo sie die Buchseiten in der Weekend-Beilage betreute. Sie ist Autorin der Bücher Meine Freundin, die Nonne und Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr und arbeitet heute als Redakteurin im ZEITmagazin.
Produktdetails
- Verlag: Kein & Aber
- Artikelnr. des Verlages: 290/05826
- 3. Aufl.
- Seitenzahl: 288
- Erscheinungstermin: 3. November 2020
- Deutsch
- Abmessung: 213mm x 135mm x 22mm
- Gewicht: 372g
- ISBN-13: 9783036958262
- ISBN-10: 3036958266
- Artikelnr.: 58151990
Herstellerkennzeichnung
Kein + Aber
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
vertrieb@keinundaber.ch
Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension
Rezensentin Marielle Kreienborg fand es hochinteressant, mit diesem Band Einblick in die Arbeit 24 hochkarätiger Autorinnen, darunter Zadie Smith und Siri Hustvedt, zu bekommen, schließlich seien "Werkstattberichte von Frauen" selten. Der Kritikerin zufolge zeigt sich hier, dass "Autorin" immer noch weniger als Beruf wahrgenommen wird als "Autor": Schreibende Frauen haben öfter mit dem Vorwurf des Narzissmus zu kämpfen als Männer, werden kritischer beäugt und seien infolgedessen auch selbstkritischer. Darüber hinaus erhält der Band viele kluge und anregende Gedanken über das Schreiben, verspricht Kreienborg.
© Perlentaucher Medien GmbH
© Perlentaucher Medien GmbH
»Dieses ehrliche und inspirierende Buch räumt mit den vielen Mythen rund um den Beruf der Schriftstellerin auf und bietet eine authentische Perspektive, die die Geschlechterungleichheiten im Literaturbetrieb hervorhebt und den Lesern somit vielfältige Denkanstöße gibt.« Audrey Fricot, Poltik & Kultur, April 2023 Politik & Kultur 20230330
Interessant, informativ, lesenswert
„Von den vielen guten Gründen, trotz widriger Umstände zu schreiben, erzählt dieses Buch. So gesehen hat es sein Ziel erreicht: Es bricht das klischeehafte Bild der zeitgenössischen Schriftstellerin und zeigt ihre Kunst als das, was …
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Interessant, informativ, lesenswert
„Von den vielen guten Gründen, trotz widriger Umstände zu schreiben, erzählt dieses Buch. So gesehen hat es sein Ziel erreicht: Es bricht das klischeehafte Bild der zeitgenössischen Schriftstellerin und zeigt ihre Kunst als das, was sie tatsächlich ist: harte Arbeit.“ (Zitat Seite 14)
Thema und Inhalt
Diese Anthologie enthält einen einleitenden Text der herausgebenden Autorin und weitere dreiundzwanzig Texte von dreiundzwanzig bekannten Autorinnen, in welchen sie offen über die beglückenden, kreativen Momente, aber auch über die Selbstzweifel in ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin, ihre Erfahrungen und ihre ganz persönliche Art des Schreibprozesses berichten. Die Liste der Namen beginnt mit Antonia Baum und endet mit Meg Wolitzer und wir finden zum Beispiel Beiträge von Sibylle Berg, Katharina Hagena, Siri Husvedt, Zadie Smith und weitere, ebenso bekannte Namen.
Umsetzung
So unterschiedlich wie das Leben und die Bücher der einzelnen hier präsentierten Schriftstellerinnen sind auch ihre Texte. In dieser Sammlung finden sich Essays, teilweise zum ersten Mal in deutscher Sprache, und Texte, die aus Interviews entstanden sind. Der Autorin ist es sogar gelungen, per E-Mail ein schriftliches Interview mit der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zu führen und von der Autorin Sheila Heti stammt ein ebenfalls schriftliches E-Mail-Interview mit Elena Ferrante.
Es ist diese interessante Vielfalt von unterschiedlichen Herangehensweisen, Routinen und Vorbildern, die dieses Buch zu einer begeisternden Lektüre macht, die reale Einblicke in das Leben von schreibenden Frauen zwischen Familienalltag und diszipliniertem Arbeiten gibt. Besonders informativ und spannend für alle Lesenden sind die unterschiedlichen persönlichen Auseinandersetzungen mit Erzählformen und den Erzählstimmen der Figuren, denn nicht jede Ich-erzählende Figur ist, wie oft beim Lesen eines Romans angenommen, auch autobiografisch. „In jedem Buch fehlt der Körper des Schreibers, und diese Abwesenheit macht die Buchseite zu einem Ort, an dem wir wirklich frei sind, dem Mann oder der Frau zuzuhören, die spricht. Wenn ich ein Buch schreibe, höre ich auch zu. Ich höre die Figuren sprechen, als wären sie außerhalb von mir, statt in mir.“ (Zitat Seite 66, Siri Hustvedt: Being a Man). Der Text von Zadie Smith trägt sogar den Titel „Das Ich, das ich nicht bin (Seite 184 – 202) und setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander.
Fazit
Ein inspirierendes, interessantes Buch, das zum ersten Mal in dieser komprimierten Form Einblick in den Alltag und das kreative Schaffen von Schriftstellerinnen gibt und auch sprachlich begeistert.
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Klappentext:
„Schreiben ist harte Arbeit, das gilt unabhängig vom Geschlecht, und es ist Synonym für allerhöchste Konzentration. Bislang sind Werkstattberichte von Frauen rar. Dieses Buch versammelt nun erstmals Beiträge über die Schnittstelle von Leben und Kunst. …
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Klappentext:
„Schreiben ist harte Arbeit, das gilt unabhängig vom Geschlecht, und es ist Synonym für allerhöchste Konzentration. Bislang sind Werkstattberichte von Frauen rar. Dieses Buch versammelt nun erstmals Beiträge über die Schnittstelle von Leben und Kunst. Mal ergreifend und offenherzig, mal pragmatisch und wirklichkeitsnah reflektiert jeder Text auf eigene Art weiblichen Schöpfergeist und räumt mit überholten Schriftstellerinnen- Klischees auf.“
Von diesem Buch bin ich restlos begeistert! Als Leser dürfen wir mal hinter die Kulissen eines Buches blicken und uns die Autorinnen dahinter mal genauer begutachten. Unheimlich kurzweilig und geschmackvoll berichten verschiedene Autorinnen von ihren Arbeiten. Jede hat ihren eigenen Stil, das merkt man als Leser sowieso wenn man die Bücher dazu in der Hand hält und liest, aber das dies auch beim schreiben der Fall ist, ist wirklich spannend und interessant. Es sprudelt nunmal nicht gleich bei allen Autorinnen drauf los und man brauch auch mal Schaffenspausen und Inspirationen. Mich hat die Natürlichkeit der Erzählungen sehr tief beeindruckt und deshalb muss ich diesem Buch 5 von 5 Sterne geben und eine klare Leseempfehlung dazu aussprechen!
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Wer begeistert ein Buch verschlungen hat, macht sich selten Gedanken darüber, welch harte schriftstellerische Arbeit und Willenskraft dahinter steckt. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt uns Ilka Piepgras mit Werkstattberichten von 24 berühmten Schriftstellerinnen wie Siri …
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Wer begeistert ein Buch verschlungen hat, macht sich selten Gedanken darüber, welch harte schriftstellerische Arbeit und Willenskraft dahinter steckt. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt uns Ilka Piepgras mit Werkstattberichten von 24 berühmten Schriftstellerinnen wie Siri Hustvedt, Katharina Hagena oder Deborah Levy.
So unterschiedlich wie die Werke der Autorinnen sind auch die Texte, in denen sie uns ihre Einstellung zum Schreiben, ihre Motivation, Vorbilder und Rituale näher bringen. Mütter wie Anne Tyler erzählen davon, wie rar und kostbar im streng durchgetakteten Alltag jene Momente sind, in denen sie am Stück schreiben kann. Für Eva Menasse ist die Schreibroutine wie ein Helikopterlandeplatz, der täglich gepflegt werden muss und auf dem sie mehr Zeit mit dem Umschreiben als mit dem Schreiben verbringt. Besonders bewegt hat mich der Text von Kathryn Chetkovich mit dem Titel „Neid.“ Sie beschreibt, in welchen Konflikt sie geriet, als sie sich in einen Schriftsteller verliebte, der in ihren Augen besser schrieb als sie und mit seinem veröffentlichten Roman tatsächlich große Erfolge feierte.
Ich war erstaunt, dass viele Schriftstellerinnen keinen Plot planen, sondern sich von bestimmten Bildern und von ihrer Intuition leiten lassen, bevor es dann ans Eingemachte und an die mühsame handwerkliche Arbeit geht. Wie erfahren nicht nur, wie sie zu ihren Romanideen kamen, sondern auch interessante biografische Hintergründe wie Kindheitserinnerungen, Erlebnisse in Schreibseminaren oder persönliche Träume und Fantasien. Die vielseitigen Essays waren für mich sehr inspirierend.
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