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In Zeiten vielschichtiger Krisen stellt der beschleunigte soziale Wandel Spaniens zwischen 2011 und 2016 ein Paradebeispiel für polarisierte Gesellschaften dar. Die Platzbesetzungen der Indignados (der »Empörten«) und die ihnen folgenden Entwicklungen in Zivilgesellschaft und Politik veränderten das Land grundlegend. Mit Diskursanalysen, Interviews, Ethnographien und einer historischen Einbettung rekonstruiert Conrad Lluis in einer umfassenden empirischen Studie die politischen Umbrüche Spaniens. Parallel dazu entfaltet er im Dialog mit der Empirie eine Hegemonietheorie, die Laclau und Mouffe…mehr

Produktbeschreibung
In Zeiten vielschichtiger Krisen stellt der beschleunigte soziale Wandel Spaniens zwischen 2011 und 2016 ein Paradebeispiel für polarisierte Gesellschaften dar. Die Platzbesetzungen der Indignados (der »Empörten«) und die ihnen folgenden Entwicklungen in Zivilgesellschaft und Politik veränderten das Land grundlegend. Mit Diskursanalysen, Interviews, Ethnographien und einer historischen Einbettung rekonstruiert Conrad Lluis in einer umfassenden empirischen Studie die politischen Umbrüche Spaniens. Parallel dazu entfaltet er im Dialog mit der Empirie eine Hegemonietheorie, die Laclau und Mouffe weiterdenkt, und ebnet damit den Weg für eine postfundamentalistische Sozialtheorie.
Autorenporträt
Conrad Lluis (Dr. phil.), geb. 1986, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Er promovierte an der Universität Hamburg und war Fellow am Institut für Sozialforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie in der Social Movements Research Group an der Universitat Pompeu Fabra Barcelona. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Sozialtheorie, der qualitativen Sozialforschung und der politischen Soziologie bis hin zur Migrationsforschung sowie der Arbeits- und Industriesoziologie.