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Benutzername: Mona
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Bewertungen

Insgesamt 115 Bewertungen
Bewertung vom 05.02.2016
Das Dunkel in dir
Hayes, Samantha

Das Dunkel in dir


gut

„Das Dunkel in Dir“ ließ sich zügig lesen, allerdings war es für mich kein Psychothriller, im Gegensatz zu dem ersten Buch von Samantha Hayes.
Die Story um die sogenannten Selbstmorde der Jugendlichen ist recht nüchtern geschrieben, auch die Tante des vermissten Jungen ist eher darauf bedacht dem Leiter der Ermittlungen eins aus zu wischen, als ihren Neffen zu suchen.
Die Protagonisten sind diesmal sehr flach beschrieben und es hebt sich auch keiner der Protagonisten besonders heraus. Die Story selber war von der Grundidee sehr gut, aber leider baute sich die ganze Zeit nicht die erwartete Spannung auf, die man bei einem Psychothriller erwartet. Es fehlen auch die Wendungen und Überraschungen, nur der Schluss war dann doch etwas überraschend, auch wenn dieser noch etwas besser herausgearbeitet werden können. Es ist in meinem Augen daher eher ein Krimi, als ein Thriller oder Psychothriller.
In der Hoffnung, dass Samantha Hayes an ihr erstes Werk wieder anknüpft, werde ich trotzdem ihr nächstes Buch lesen.

Bewertung vom 22.12.2015
Der Schinder / Daria Storm Bd.1
D' Arachart, Nadine; Wedler, Sarah

Der Schinder / Daria Storm Bd.1


ausgezeichnet

Die beiden Schriftstellerinnen haben es geschafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite hoch zu halten und den Spannungsbogen am Schluss sogar noch mal zu erhöhen. Die beiden Hauptprotagonisten sind gut herausgearbeitet und man spürt wie sie leben und denken. Daria Storm machte mir allerdings zu viele Alleingänge, was ich mir im wirklichen Polizistendasein nicht so recht vorstellen kann. Der Schreibstil der beiden Schriftstellerinnen ist flüssig, wortreich, bildhaft und sehr direkt.
Ein spannender Thriller – aber nichts für schwache Nerven, da sehr detailgetreu beschrieben! Absolute Leseempfehlung!

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.09.2015
Der Mädchenflüsterer / Maja Heuberger Bd.2
Fürst, Eva

Der Mädchenflüsterer / Maja Heuberger Bd.2


sehr gut

Waldmädchen-Mörder wird er genannt

Ein Mann geht mit seinem Labrador im Wald Gassi. Normalerweise reagiert der Hund immer auf sein Pfeifen immer, aber diesmal kommt er erst nach mehrmalegen Pfeifen und Rufen zurück. Dabei hat einen langen Stock, der sich nach genauerem Hinsehen, als Knochen erweist. Der Mann ruft deshalb den Förster an. Der wiederum verständigt die Polizei und die sammelt die Knochen auf und bringt sie in das Rechtsmedizinische Institut.
Die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger stellt schnell fest, dass es sich um Knochen von verschiedenen Mädchen handelt und diese gefesselt gewesen waren und auch der Todeszeitpunkt schon ein paar Jahre zurück liegt. Die Polizei untersucht daher alte Vermisstenfälle von verschwundenen Mädchen.
Gleichzeitig mit dem Fund der Knochen hat eine Mutter eines verschwundenen Mädchens einen rosafarbenen Brief erhalten, der von ihrer Tochter schrieben wurde und in dem sie ihre Eltern um Hilfe bittet. Dann erhalten nach einer Weile auch die Eltern eines zweiten verschwundenen Mädchens einen rosafarbenen Brief, der auch von ihrer Tochter geschrieben wurde und auch diese fleht um Hilfe. Die Polizei arbeitet auf Hochtoren, nachdem das Rechtsmedizinische Institut anhand der DNA die Identifikation abgeschlossen hat, damit der Mörder das perfide Spiel beendet. Maja hat wieder über Details mit ihrem Freund Peter Holzing gesprochen, der sich nun auch wieder - mit Maja´s Hilfe - auf die Suche nach dem Mörder macht.
Die Autorin hat aus mehreren Perspektiven geschrieben, 1. aus der Sicht von Maja, 2. aus der Sicht des Mörders und 3. aus der Sicht von Peter. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und der Spannungsbogen war sehr gut aufgebaut (im Gegensatz zum 1. Band). Die Protagonisten wurden diesmal auch besser herausgearbeitet und dadurch auch viel lebendiger und man konnte sie sich viel besser vorstellen.
Der Schreibstil von Eva Fürst war diesmal flüssiger, komplexer und packender dadurch war das Buch sehr viel besser zu lesen, als Band 1. Der Schluss war überraschend und das zum teils offene Ende macht neugierig auf den 3. Band der Reihe um die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger.

Bewertung vom 03.09.2015
Bluttänzer / Maja Heuberger Bd.1
Fürst, Eva

Bluttänzer / Maja Heuberger Bd.1


weniger gut

Missglückter Start einer Serie um eine Rechtsmedizinerin
Da ich den 2. Band auch vor dem ersten Band geschenkt bekommen hatte, besorgte ich mir daraufhin den 1. Band. Die Kurzbeschreibung, sowie der Klappentext lasen sich ja auch sehr gut und war sehr spannend geschrieben.
Die Story wird einmal aus der Sicht der Rechtsmedizinerin Maja Heuberger erzählt und ein anderes Mal aus der Sicht des Mörders.
Worum geht es:
Auf dem Marktplatz, an einem Baum festgebunden und festgenagelt, wird die Leiche einer jungen, nackten Frau gefunden. Die herbeigerufene Rechtsmedizinerin Maja Heuberger stellt bei der Untersuchung fest, dass die Augenlider, sowie der Mund zugeklebt worden. Bei der Obduktion wird der Mund der Toten geöffnet und dabei wird eine Fledermaus entdeckt. Diese muss noch gelebt haben, als der Mörder sie in den Mund der jungen Frau getan hat. Die Kripo arbeitet mit Hochtouren aber das nächste Mordopfer wird schon eine Woche später gefunden. Und wieder ist es an einem Wochenende und wieder ist die junge Frau nackt und gekreuzigt an einer Wand befestigt. Auch diese Leiche hat wieder im zunächst zugeklebten Mund eine Fledermaus.
Maja hat einen exzentrischen Freund namens Peter Holzing, der mit ihr diesen Fall diskutiert. Er hatte Maja nach dem Fund der ersten Fledermaus gebeten, die Fledermaus zu untersuchen. Deshalb macht Maja das dieses Mal und findet einen Zettel, auf dem steht: Hilf mir!
Maja und Peter stellen nun selbst Nachforschungen an und Maja gerät dadurch in das Visier des Mörders.
Die Story ist sachlich, aber auch verständlich. So kann man sich einige Dinge, die die Rechtsmedizin leistet, wesentlich besser vorstellen. Leider fehlte mir Spannungsbogen und ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, das Buch endet nie. Für einen Psychothriller hat es bei diesem Buch nicht gereicht, denn da muss mehr Spannung aufgebaut werden, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Also hier kann die Schriftstellerin noch mehr ansetzen, da ist noch viel mehr Potenzial drin, auch in dem Herausarbeiten der einzelnen Charaktere.
Da ich nun ja den 2. Band schon habe, werde ich diesen auch lesen und hoffe, er ist wirklich ein Psychothriller.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.07.2015
Sizilianisches Blut / Luca Santangelo Bd.1
Baiano, Ann

Sizilianisches Blut / Luca Santangelo Bd.1


ausgezeichnet

Sizilianisches Blut von Ann Baiano
Die Geschichte spielt in Palermo –Italien. Luca Santangelo erfährt von der Ermordung seiner Exfreundin Laura. Da er Reporter ist, möchte er über diesen Fall schreiben, aber sein Chef lässt ihn nicht, da er als Exfreund ja verdächtig ist. Er merkt aber sehr schnell, dass niemand – weder die Polizei, noch der Kollege, der über diesen Fall in der Zeitung berichtet, bemüht ist, diesen Fall aufzuklären. Er nimmt an, dass es daran liegt, dass Laura inzwischen mit einem verheirateten Mann aus der Oberschicht eine Liebesbeziehung unterhielt. Luca hat diesen Mann, Manfredi Guarnieri stark im Verdacht Laura ermordet zu haben und schreibt dies auch in einem Artikel in der Zeitung, den er ohne Absprache mit seinem Chef veröffentlichen läßt. Daraufhin wird er entlassen. Aber er kann von diesem Fall nicht lassen und begibt sich selbst auf die Suche nach dem Mörder.
Die Autorin schafft es, den Leser von den ersten Seiten an, an das Buch zu fesseln. Die Geschichte ist spannend und birgt auch viele überraschende Wendungen. Die Charaktere sind authentisch und der Hauptprotagonist hat einige Macken und Fehler, die ihn aber sehr glaubwürdig erscheinen lassen.
Der Roman wird aus verschiedenen Zeitepochen erzählt, die man aber gut unterscheiden kann, da die Geschichte der Vergangenheit mit dem Datum gekennzeichnet ist.
Die Story ist atmosphärisch, der Plot sehr komplex, der Schreibstil ist flüssig, der Spannungsbogen großartig und das Ende überraschend.
Super! Empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.07.2015
Abgründe
Arachart, Nadine d'; Wedler, Sarah

Abgründe


ausgezeichnet

Spannung pur, von der ersten bis zur letzten Seite… Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen und hatte ihn in relativ kurzer Zeit durchgelesen.
Das Buch startet mit einem Prolog, der einen direkt in die Handlung wirft und einen nicht mehr loslässt.
Zum Inhalt: In Virginia Beach werden Frauen auf bestialische Weise umgebracht und alle haben auf der Stirn ein „A“ eintättoviert. Detective Ethan Hayes und sein Team ermitteln. Während der Ermittlungen stellt sich dann heraus, dass alle Mordopfer ein dunkles Geheimnis hatten und irgendwie und irgendwann mal in irgendeiner Verbindung zu Detectiv Ethan Hayes standen. Auch hatten alle Opfer des Täters ein sehr dunkles Geheimnis, welches bisher nur das Opfer kannte. Woher hat der Mörder das aber gewusst?
Die Handlung wird aus zwei Perspektiven geschildert, einmal aus der Sicht des Detective Ethan Hayes, der für einen Cop eine sehr sadistische Ader hat, die er immer mit bestimmten Prostituierten auslebt und das andere Mal wird die Handlung aus der Sicht des Mörders geschildert, dessen Gedankengänge einem schon mal Gänsehaut verursachen kann. Es ist aber auch eine Geschichte von persönlicher Rache und Selbstjustiz, sowie von Sühne und Schuld. Es wird aufgezeigt, dass man seine Vergangenheit nicht leugnen oder verdrängen kann, sondern von dieser oft wieder eingeholt wird.
Das Buch „Abgründe“ erzählt von Schuld und Sühne, Rache und Selbstjustiz und davon, dass man seine Vergangenheit nicht leugnen sollte, denn sie holt einen immer wieder ein.
Der Schreibstil der beiden Schriftstellerinnen ist flüssig, der Spannungsbogen ist gut herausgearbeitet und man möchte einfach erfahren wie es ausgeht.
Fazit: Wer Spannung mag – dem kann ich es nur empfehlen!

Bewertung vom 16.04.2014
Nebelflut
Arachart, Nadine d'; Wedler, Sarah

Nebelflut


ausgezeichnet

Die beiden Schriftstellerinnen waren mir unbekannt, daher hatte ich mich auf das Wanderbuch beworben und es hat geklappt. Danke dafür!
Das Buch spielt in Irland, in der Nähe von Dublin. Die kleine Amy verschwand vor 19 Jahren spurlos, aber plötzlich tauchen ihre Sachen in einem Fluss auf. Für die Familie ist das ein Schock. Die beiden Ermittler Brady McCarthy und Sean Callahan gehen den Spuren nach und finden Erschreckendes … Es beginnt dann auch noch zeitgleich eine grausame Mordserie. Hängen die Morde, mit dem Auffinden der Kleidung von Amy zusammen? Brady und Sean müssen auch in dieser Mordserie ermitteln und schnell bemerken sie, dass Amy`s Bruder Patrick, ein bisher unbescholtener Arzt, zu den Hauptverdächtigen gehört, denn er geriet auch damals schon ins Visier der Ermittler, und er verhält sich sehr merkwürdig. Hat er was mit dem Verschwinden seiner Schwester zu tun? Ist er derjenige, der hinter dieser Mordserie steckt? Die Story wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und verschaffen dadurch dem Leser die Gelegenheit, sich selbst Gedanken zu den Geschehnissen zu machen und wer der Mörder sein könnte. Allerdings muss man aufpassen, denn die beiden Autorinnen haben falsche Fährten ausgelegt.
Das Buch hat kurze Kapitel, aber da es sehr spannend geschrieben ist, mag man es gar nicht aus der Hand legen, sondern mal will unbedingt erfahren, wer hinter den Geschehnissen steckt. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Vielen Dank für einen spannenden Krimi. Ich kann ihn nur weiterempfehlen!

Bewertung vom 09.02.2014
Das Rachespiel
Strobel, Arno

Das Rachespiel


gut

Mutprobe

Hatte mich sehr lange auf das Buch gefreut, leider bin ich etwas enttäuscht von diesem Strobel. Arno Strobel beleuchtet zwar ein wenig die dunkle Seite von Menschen, aber leider ist die Story etwas unrealistisch.
Frank ist erfolgreich im Berufsleben und lebt glücklich mit Frau und Tochter in seiner Welt. Eines Tages erhält er einen USB-Stick, auf dem er einen Mann sieht, der gefesselt ist und einen Käfig mit Ratten. Und plötzlich befindet er sich in einem perfiden Spiel. Wer steckt dahinter? Und sind die anderen Drei aus der damaligen Bande aus der Kindheit auch betroffen?
Arno Strobel erzählt die Handlung in zwei Strängen, nämlich einem in der Gegenwart und dann natürlich aus der Vergangenheit der Freunde. Durch den Erzählstrang der Vergangenheit erfährt man nach und nach, was die Vier angestellt hatten. Die Freunde werden zu einem alten Bunker gerufen, wo sie ein Spiel spielen sollen. Die Aufgaben, die gelöst werden sollen, kommen immer in Rätselform, wobei die Lösung immer wieder dazu führen wird, dass sich die ehemaligen Freunde bekämpfen müssen, um zur Lösung zu kommen. Auch spielt sich das Ganze in fast völliger Dunkelheit ab und verstärkt dadurch natürlich noch die Angst.
Zudem gibt es zahlreiche Wendungen, die immer wieder dazu führen, dass sich die Freunde gegenseitig verdächtigen, die anderen ausspielen zu wollen. So ist es verständlich, dass die Nerven jedes einzelnen blank liegen und dadurch die Situation irgendwann eskaliert. Wer wird dieses Spiel im Bunker überleben???
Der Schreibstil ist flüssig, der Schauort gut herausgearbeitet, die Auflösung dann aber zu abrupt.
Mein Fazit: Arno Strobel beschreibt auch hier wieder die Klaustrophobie, allerdings fand ich sie in dem Thriller: „Der Sarg“ besser. Meine Meinung: das Buch kann man gut weglesen, aber es ist nicht der beste Strobel.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.02.2014
Vipernbrut / Pescoli & Alvarez Bd.4
Jackson, Lisa

Vipernbrut / Pescoli & Alvarez Bd.4


gut

Vipernbrut! Es ist wieder Winter in Grizzly Falls in Montana und auch wieder kurz vor Weihnachten. Und natürlich gibt es wieder einen Serienmörder, der sich ausgerechnet diese Jahreszeit ausgesucht hat, um Frauen zu Eisskulpturen umzugestalten und sie öffentlich zur Schau zu stellen. Was will der Mörder damit bezwecken? Die Opfer haben auch alle einen Gegenstand von Detective Alvaraz dabei, der mit im Eis eingeschlossen wurde. Warum? Detective Alvarez und Reagan Pescoli nehmen die Ermittlungen auf. Allerdings hat Detective Alvarez noch ein anderes Problem zu lösen, denn das Auftauchen ihres Expartners und Geliebten beschäftigt sie schon sehr. O’Keefe verfolgt einen Teenager, der in das Haus von Alvarez eingedrungen sein soll und Alvarez vermutet, dass es ihr Sohn sein könnte, den sie zur Adoption freigegeben hatte. Ist es aber wirklich ihr Sohn? Und woher weiß er von ihr? Und hat er was mit dem Eismumienmörder zu tun?
Diesmal geht es vorwiegend um die Hintergründe zu Detective Alvarez, aber Detective Pescoli, die immer noch mit ihren heranwachsenden Kindern zu kämpfen hat, kommen auf ihre Kosten. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und lässt sich soweit auch gut weg lesen. Allerdings ist der Hintergrund und das „Warum“ des Mörders nicht gut beleuchtet wurden, und auch der Schluss war dann sehr abrupt, um den Roman als stimmig zu erleben.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, es gibt spannendere Bücher von Lisa Jackson!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.