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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Mona
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Bewertungen

Insgesamt 116 Bewertungen
Bewertung vom 19.02.2018
Schwesterherz / Martin Benner Bd.1
Ohlsson, Kristina

Schwesterherz / Martin Benner Bd.1


sehr gut

Schwesterherz
Unschuldig, obwohl geständig!

Sara Tell/ Texas, geständige Serienmörderin ist seit einem halben Jahr tot. Ihr Bruder kann es aber nicht glauben, dass seine Schwester, alle diese Morde, die ihr zur Last gelegt werden, wirklich begangen haben soll. Er sucht daher die Kanzlei von Martin Benner auf und erzählt eine fadenscheinige Geschichte und dass Sara unschuldig ist. Er erwartet daher, dass Martin Benner den Fall Sara Tell wieder aufrollen wird. Obwohl der neue Mandant Martin Benner nicht gerade sympathisch ist, weckt der Fall sein Interesse und lässt ihn nicht mehr locker, sodass er das Mandat annimmt und Recherchen anstellt, nicht ahnend, in welche Gefahr er sich bei seinen Ermittlungen begibt. Martin Benner selbst begibt sich dabei in hochgefährliche Kreise und deckt hochkriminelle Strukturen auf, die in eine ganz andere Richtung führen als anfangs vermutet. Die vielen kleinen und großen Wendungen halten den Leser bei der Stange und sorgen für aufregende Momente.
Mit dem Hauptprotagonisten Martin Benner hat sich die Autorin einen sehr speziellen und nicht gerade einfachen Charakter ersonnen, denn Martin Benner ist ziemlich narzisstisch veranlagt, arrogant und sexbesessen, kümmert sich aber liebevoll um seine verwaiste Nichte. Ein Zwiespalt, der dennoch glaubwürdig wirkt, je mehr man ihn kennen lernt. Auch die Nebencharaktere haben ihre Aura, die die Schriftstellerin sehr geschickt eingesetzt hat. Auch wenn die ersten Ermittlungen noch etwas langatmig ausfallen, aber nach und nach baut sich die Spannung auf und man kann das Buch „Schwesterherz“ nicht mehr aus der Hand legen.

Bewertung vom 13.02.2018
Der Hirte / Fredrik Beier Bd.1
Johnsrud, Ingar

Der Hirte / Fredrik Beier Bd.1


sehr gut

„Der Hirte“ dürfte der neue Hit am Krimi-Markt sein. Ingar Johnsrud hat mit seinem deutschsprachigem Debüt ein spannendes, manchmal etwas verwirrendes, aber auch brutal irritierendes Buch geschrieben.
Generell ist „Der Hirte“ sehr vielschichtig und bedient neben Politik und Religion noch etliche andere Themen, die alle exzellent recherchiert sind. Am Anfang geht es um die vermisste Tochter einer Politikerin, die sich einer Sekte angeschlossen haben soll. Und genau bei dieser Sekte „Gottes Licht“ werden fünf Menschen ermordet und Hauptkommissar Fredrik Beier und sein Team ermitteln dadurch auch in diesem Fall. Doch der Rest der Mitglieder wird vermisst und darunter befindet sich auch die Tochter der Politikerin.
Der Hauptstrang geht dabei auch immer wieder zurück ins Dritte Reich, die Geschichte selbst wird mit einem Text über Rassenhygiene- oder Rassenforschung eingeleitet und der Leser fragt sich, was hat das dritte Reich und die „Wiener Bruderschaft“ mit dem Ganzen zu tun?
Der Hirte ist ja der Anfang einer Triologie und man kann gespannt auf die Fortsetzung sein, da noch viele Fragen offen sind.

Bewertung vom 20.02.2017
DEMUT / Harry Svensson Bd.1
Olsson, Mats

DEMUT / Harry Svensson Bd.1


sehr gut

Ein etwas anderer Krimi!
Der Klappentext verspricht eine spannende Lektüre, die in Schweden spielt.
Am Anfang habe ich mich gefragt was "Spanking" ist, aber man kam sehr schnell dahinter. Und ein Journalist, der auf eigene Faust Ermittlungen anstellt, ist mal etwas anderes. Harry Svensson findet neben einem ehemaligen prominenten Musiker eine tote Frauenleiche, die Striemen von Schlägen auf ihrem Hintern hat. Was hat es damit auf sich? Hat der Musiker die Frau ermordet? Harry wittert eine gute Story. Aber die Ermittlungen führen zu nichts, bis wieder eine Frauenleiche, mit Striemen auf dem Hintern, neben einem vielversprechenden aufstrebenden Politiker gefunden wird. Das weckt Harry Svensson Neugier auf ein Neues und er fängt an als Hobbydetektiv zu ermitteln und stößt dabei auf ähnlich gelagerte Fälle, wo die Frauen Schläge auf den Hintern bekommen haben. Was hat es also damit auf sich?
Der Einstieg in die Geschichte ist etwas langatmig und auch manche Stränge der Erzählungen hätte man kürzer fassen können. Der Hauptprotagonist ist etwas schräg, aber er kommt sehr sympathisch herüber. Der Schreibstil ist für ein Erstlingswerk flüssig und lässt sich gut lesen und hat Potenzial, den Protagonisten Harry Svensson noch weiter auszubauen.

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Bewertung vom 09.11.2016
Der Scharfrichter / Daria Storm Bd.2
Arachart, Nadine d'; Wedler, Sarah

Der Scharfrichter / Daria Storm Bd.2


ausgezeichnet

Nachdem Buch Krimi „Der Schinder“ nun der „Der Scharfrichter“ als zweiter Teil über die Kommissarin Daria Storm.

Berlin wird von einem neuen Serienmörder in Atem gehalten. Dieser geht allerdings anders vor, als der Schinder. Er hinterlässt Rätsel an seinen Tatorten für Daria Storm und ihr Team. Dadurch gibt er ihnen die Chance ihn zu stoppen – aber jedes Mal kommen sie zu spät. Warum ist das so? Wer kann Ihnen helfen? Auch der Scharfrichter ist auf besondere Foltermethoden spezialisiert, nämlich auf mittelalterliche Foltermethoden. Daria kommt zu dem Schluss, dass ihr eigentlich nur der Erzfeind, ihr Albtraum – „Der Schinder“ helfen kann.
Die Geschichte ist fesselnd geschrieben und man geht mit Daria und ihrem Team durch alle Höhen und Tiefen, die die Ermittlungen mit sich bringen. Die Kapitel sind kurz gehalten, der Erzählstil ist flüssig, aber spannend geschrieben. Die beiden Schriftstellerinnen haben es wieder geschafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu halten und den Spannungsbogen auch hier am Schluss noch mal zu erhöhen. Die beiden Hauptprotagonisten sind gut herausgearbeitet und man spürt wie sie leben und denken.
Ein spannender Thriller – aber nichts für schwache Nerven, da sehr detailgetreu beschrieben! Absolute Leseempfehlung!

Bewertung vom 11.10.2016
Am Abgrund seiner Seele / Profilerin Andrea Bd.1 (eBook, ePUB)
Dicken, Dania

Am Abgrund seiner Seele / Profilerin Andrea Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Guter Auftakt einer interessanten Serie

Die Hauptprotagonistin Andrea studiert Psychologie und möchte ihren Schwerpunkt in die Profiler-Ausbildung lenken. Andrea stammt aus Deutschland, studiert aber nach einem Unfall ihrer Familie in England. Sie lernt eines Abends Gregory kennen, dessen Mutter ebenfalls aus Deutschland stammt.
An der Universität in Norwich, einem beschaulichen Örtchen, treibt sich ein perfider Vergewaltiger herum, der es auf die Studentinnen abgesehen hat. Er wird von allen der „Campus Rapist“ genannt. Eines Abends, als der gerade wieder eine Studentin vergewaltigen will, wird er von Andrea gestört und verjagt. Die Polizei hat nur die DNA, die aber leider in keiner Datenbank zu finden ist. Da Andrea schon in der Polizeidienststelle aushilft, wird sie gebeten, doch mal ein Täterprofil zu entwerfen und damit der Polizei zu helfen, denn inzwischen vergewaltigt der „Campus Rapist“ seine Opfer nicht nur, sondern er ermordet sie sogar. Da ein Journalist die Namen der Opfer, sowie Andrea´s Namen veröffentlicht, rückt sie jetzt auch selber ins Visier des „Campus Rapist“ und damit beginnt eine gefährliche Jagd auf leben und Tod.
Die Story wird einmal aus der Sicht von Andrea beschrieben, aber auch aus der Sicht des Vergewaltigers und Mörders. Der Schreibstil ist flüssig, dadurch fesselnd und sehr detailliert, wodurch man selbst eine gute Vorstellung der Opfer vor Augen hat. Man spürt die Hilflosigkeit und die Angst, die Andrea und Gregory mitmachen. Die Kapitel sind meistens sehr kurz gehalten und beziehen sich meistens auf den aktuellen Tag. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet und man lernt sie immer besser kennen. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist, dass etwas unrealistisch ist, dass die Polizei eine Studentin mit der Erstellung eines Täterprofils beauftragt und sich auch sehr an dieses Profil klammert.
Das Buch macht Lust auf die Fortsetzungen.

Bewertung vom 11.08.2016
Kalter Grund / Pia Korittki Bd.1
Almstädt, Eva

Kalter Grund / Pia Korittki Bd.1


sehr gut

Das Buch habe ich als Sonderedition erworben. Es ist mein erstes Buch, welches ich von Eva Alstädt und über die Kommissarin Pia Korritki gelesen habe. Es ist auch der Auftakt zu einer Buchreihe die in Schleswig-Holstein spielt und über die Kommissarin.
Pia Korittki ist neu in der Abteilung und muss sich in der Männerwelt des Dezernats erstmal durchsetzen. Auf einem Bauernhof werden die drei Leichen der dort wohnenden Familie gefunden. Dieser Mord wird die Bewährungsprobe für Pia Korittki. Kann sie die Morde aufklären?
Der Schreibstil von Eva Almstädt ist flüssig, die Protagonistin ist für ein Erstlingswerk schon sehr gut herausgearbeitet und es macht Spaß zu verfolgen, wie Pia Korittki versucht, den Fall zu lösen. Empfehlenswert für Leser, die nicht unbedingt viel Gewalttat und Blutvergießen benötigen, dafür aber auf gute norddeutsche Hausmannskost Unterhaltung stehen. Die Geschichte ist spannend geschrieben, daher bin ich schon auf die anderen Bände über Pia Korrittki gespannt.

Bewertung vom 09.08.2016
Der Hof
Beckett, Simon

Der Hof


gut

Wer einen David Hunter Krimi erwartet hat, wird hier sehr enttäuscht sein. Der Hof ist ein ganz anderer Stil, als die David Hunter Bücher.
Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen geschrieben und zwar spielt der eine Erzählstrang in England und der andere in Südfrankreich.
Zur Geschichte: der Engländer Sean ist auf Flucht und ist in Südfrankreich gelandet. Auf einem Waldstück tritt er in eine Eisenfalle und wird dabei schwer verletzt. Dadurch muss er gegen seinen Willen auf dem Hof, wo Arnaud mit seinen Töchtern Mathilde und Gretchen lebt, bleiben. Aber Sean merkt schnell, dass auch die drei Bewohner ein Geheimnis bewahren und diesem möchte er gerne auf den Grund gehen. Und was verbirgt Sean? Warum ist er auf der Flucht? Was ist in England passiert?
Es ist kein David Hunter Buch, aber das Buch hat eine atmosphärische Spannung und man wird irgendwie in die Geschichte hineingezogen, so dass man unbedingt wissen will, was ist auf dem Hof passiert, was diese Atmosphäre erzeugt. Wer ein spannendes Buch, ala David Hunter Reihe erwartet, der wird allerdings enttäuscht sein. Der Schreib- bzw. der Erzählstil ist, wie in allen Büchern, leicht und flüssig und die Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Ein anderer Beckett – aber lesenswert!

Bewertung vom 09.08.2016
Das siebte Opfer
Burton, Mary

Das siebte Opfer


sehr gut

Das siebte Opfer von Mary Burton – Empfehlenswert!

Eine kleine Ewigkeit mussten man ja auf diese Buch warten. Dieses Buch spielt in Texas und die Protagonistin ist Lara Church. Lara konnte vor langer Zeit einem Serienmörder entgehen, der in Seattle sein Unwesen getrieben hatte. Lara konnte war damals zu Besuch bei ihrer Großmutter. Danach wurde Lara´s Leben sehr unruhig, denn sie zog von Ort zu Ort und hat es nie länger irgendwo ausgehalten, obwohl sie sich nicht an das Gesicht oder irgendetwas erinnern kann. Als ihre Großmutter stirbt, erbt Lara das Haus und zieht erstmal dort ein, um sich Gedanken über ihre weitere Zukunft zu machen. Da sie sich seit einiger Zeit mit Fotografie und zwar Tatortfotografie beschäftigt, d. h. sie fotografiert Tatorte, wo Menschen umgebracht worden. Nun ist wahrscheinlich der Mörder aus Seattle zurück. Hat er es auf Lara abgesehen? Aber warum, wenn sie sich doch gar nicht daran erinnern kann? Kann ihr der Ranger James Beck helfen?

Das Buch ist flüssig geschrieben, der Spannungsbogen ist gut gespannt und die Protagonisten sind gut herausgearbeitet. Auch wenn man früh ahnt, wer der Mörder ist und damit recht behält, hat das Buch dann immer noch eine Überraschung parat, die man so nicht erwartet hat.

Bewertung vom 10.05.2016
Todesflehen / Ryder Creed Bd.1
Kava, Alex

Todesflehen / Ryder Creed Bd.1


sehr gut

Todesflehen von Alex Kava ist der Beginn einer neuen Serie um Ryder Creed, in der natürlich auch die Protagonistin – aus den vorherigen Büchern - Maggie O’Dell nicht fehlen darf.
Ryder Creed – der als Hundeführer mit der Polizei einen Einsatz auf einem Schiff hatte, wo statt Drogen, verängstigte Kinder gefunden worden - ist gerade am Flughafen von einem Einsatz zurück gekehrt, als seine Hündin Grace bei einem jungen Mädchen anschlägt. Das Mädchen, namens Amanda ist aber keine Täterin, sondern Opfer eines Drogenkartells und wird zum Schmuggeln gezwungen. Amanda hat Creed um Hilfe gebeten und Creed versucht ihr zu helfen.
Währenddessen wird die FBI Ermittlerin Maggie O’Dell ganz in die Nähe von Ryders Wohnort geschickt. Kurz zuvor wurde eine Leiche am Potomac River in Washington DC angeschwemmt, die über und über mit Insektenstichen übersäht und übel zugerichtet wurde. Eine Tätowierung lässt Maggie vermuten, dass der Ermordete mit Drogenhändlern Kontakt hatte. Aber der Körper ist auch mit Tieren übersät, die sich schon an dem Opfer gütlich getan haben. Diese Tiere leben aber nur in einer bestimmten Gegend und bringen daher Maggie O’Dell auf die Spur des Wohnortes des Opfers. Am Wohnort findet Maggie O’Dell ein besudeltes Kinderkleidungsstück und sie ordert deshalb Ryder Creed mit einem seiner Hunde an, damit sie sich gemeinsam auf die Sache nach den Tätern machen.
Der Auftakt der neuen Serie ist noch etwas holprig, zeigt aber gute Ansätze. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und lässt sich gut lesen. Die Protagonisten sind teilweise sehr gut herausgearbeitet und machen Lust auf Fortsetzungen. Im nächsten Teil sollte vielleicht noch mehr über Ryder Creed und seine Arbeit als Hundeführer berichtet werden. Wer Alex Kava und ihre Serie um Maggie O’Dell mag, der wird auch dieser Serie eine Chance geben.