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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: loloxx


Bewertungen

Insgesamt 47 Bewertungen
Bewertung vom 17.12.2016
Mein Leben, mal eben
Huppertz, Nikola

Mein Leben, mal eben


ausgezeichnet

Das Cover ist ein Blickfang - wunderschön gestaltet, und passt meiner Meinung nach auch wirklich gut zu dem Buch. Ich denke, dass es auch die Zielgruppe selber sehr gut anspricht.

Das Buch handelt von Anouk, einem Kind eines lesbischen Paares. Ihre Kindheit unterscheidet sich dadurch von den anderen Kindern, und sie hat es nicht immer leicht. Im Teenageralter hat ja jedes Kind gewisse Selbstbewusstseinsstörungen und -probleme - so auch Anouk. Oft will sie auch einfach nur so "normal" sein, wie die anderen Kinder in ihrem Alter. Anouk ist ein tolles Mädchen, mit ihren eigenen Qualitäten.
Das Buch gibt einen tollen Einblick in ihre Welt, man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitleben - das ist der Autorin wirklich extrem gut gelungen in meinen Augen. Einfach eine tolle Hauptfigur.

Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht, Anouk auf einen Teil ihrer Reise begleiten zu dürfen. Das Buch ist toll geschrieben - ein Schreibstil der auch für die Zielgruppe passend ist.

Bewertung vom 10.12.2016
Der Sturz des Doppeladlers
Mosser, Birgit

Der Sturz des Doppeladlers


sehr gut

Mein Fazit: Sehr interessanter Text, der dennoch auch die Aufmerksamkeit der Leser auffängt. Der Scheibstil passt gut für dieses Genre.

Bewertung vom 05.12.2016
Stiefkind
Tremayne, S. K.

Stiefkind


weniger gut

Vorab: Ich hatte an das Buch sehr hohe Erwartungen, da ich bereits ein Buch des Autors kenne, welches mir sehr gut gefallen hat – aus diesem Grund bin ich vielleicht kritischer mit meiner Bewertung, wie bei Büchern, bei welchen ich vorab nicht schon viel erwartet habe.

Zum Inhalt:
Das Buch handelt von Rachel und ihrem Mann David (mit dem sie seit kurzem verheiratet ist) und ihrem Stiefkind – dem 9-jährigen Jamie.
Rachel stammte ursprünglich aus der Stadt, ist aber dann zu ihrem Mann aufs Land gezogen – auf ein großes Anwesen der Familie. David und Jamie haben den Verlust von Davids erster Frau bzw. Jamies Mutter noch nicht ganz überwunden – seit Rachel auf dem Anwesen ist, passieren eigenartige Dinge, und sie beginnt zu hinterfrage, was mit Davids erster Frau wirklich geschehen ist. War es wirklich ein Unfall? Oder steckt hier mehr dahinter? Desweiteren holt sie auch immer wieder ihre eigene Vergangenheit ein.

Mein Fazit:
In meinen Augen ist es dem Autor nicht gelungen, Spannung in dem Buch aufzubauen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, mit sehr vielen Nebeninformationen die in meinen Augen unrelevant und unwichtig sind. Das Buch wird dadurch nur in die Länge gezogen, und die aufkeimende Neugierde nach unerwarteten Wendungen wird dadurch sofort wieder erstickt.
Natürlich möchte man wissen wie das Buch ausgeht, aus diesem Grund habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft, aber nicht immer hatte ich die Motivation, diese langwierigen Beschreibungen und Schilderungen auch wirklich zu lesen. Der Autor ist hier teilweise einfach nicht auf den Punkt gekommen, bzw die Geschichte wird einfach in die Länge gezogen.
Die Geschichte selber bzw. die Idee dahinter finde ich ganz gut – anders aufbereitet, hätte man hier für viel Spannung sorgen können. Bis zum Schluss war nicht ganz klar, was denn jetzt wirklich passiert ist und dahinter steckt. Sprich man wusste nicht schon zu Beginn, wie das Buch enden wird.
Einige Wendungen in der Geschichte waren in meinen Augen nicht komplett durchdacht und nicht sofort ganz schlüssig, auch hier gäbe es noch Verbesserungsbedarf.

Im Vergleich zu meinem ersten Buch des Autors („eisige Schwestern“) bin ich leider sehr enttäuscht und nicht unterhalten worden.

Bewertung vom 16.11.2016
Claire / New York Diaries Bd.1
Taylor, Ally

Claire / New York Diaries Bd.1


sehr gut

Mein Fazit:
Nach Lesen des Klappentextes habe ich mir eine Reihe a la Sex and the City erwartet. Ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt – dieses Buch ist das erste Buch aus dieser Reihe für mich. Für mich hat sich auch nicht so wirklich ein ganzes einheitliches Bild ergeben können, zB ist mir die Beziehung der besten Freundinnen (Claire und June) etwas zu unglaubwürdig bzw. zu wenig geschildert rübergekommen. Vl. Ändert sich das, wenn man mehrere Bücher der Reihe kennt. Desweiteren ist die Geschichte von Claire in diesem Buch ja auch nicht ganz so heiter – im Grunde geht es ja um die Schicksalshaften Wendungen, die das Leben so spielt, und diese sind nicht immer rosig.
Ansonsten finde ich die Geschichte aber ganz gut, und denke, wenn man mehrere Bücher der Reihe kennt, erhält man auch das bessere Bild, was mir hier etwas gefehlt hat.
Schreibstil der Autorin finde ich aber ganz gut zum Lesen.

Bewertung vom 15.11.2016
Life changing Food
Fischer, Eva

Life changing Food


sehr gut

Tolles Buch, ich bin begeistert.

Die Auswahl der Rezepte ist wirklich gelungen, genauso wie die Darstellung und bildhafte Aufbereitung.
Das Nachkochen der Rezepte ist sehr leicht, dank der guten Beschreibungen.

Den Schreibstil finde ich super lockig flockig für ein Buch dieser Art - ebenso finde ich die ganzen zusätzlichen Informationen sehr gelungen.

Ich kann dieses Buch jedem weiterempfehlen und finde es ist ein MUSS für jede Küche, denn Eva Fischer hat in meinen Augen vollkommen Recht: "Unser Körper ist unser höchstes Gut"

Einige Rezepte habe ich schon ausprobiert - und alles ist wie beschrieben gelungen. Ich bin sehr motiviert noch weitere zu testen - der Magen freut sich schon darauf :)

Bewertung vom 15.11.2016
I.Q / Isaiah Quintabe Bd.1
Ide, Joe

I.Q / Isaiah Quintabe Bd.1


gut

Hauptfigur der Geschichte ist Gangster und Held in einer Person und sieht sich irgendwie als Kämpfer für die Ärmeren in seinem Viertel – er wird von allen I.Q. genannt.
Obwohl er es nicht unbedingt angestrebt hat, kommt es dazu, dass er von einem Rapper engagiert wird - er soll dessen Leben schützen und Komplotte gegen ihn aufdecken. Man bekommt einen Einblick in diese düstere Branche: Gangs, Musikproduzenten und dutzende schießwütige Leute.
Die Geschichte könnte man auch als eine moderne/neue Version von Robin Hood bezeichnen.

Normalerweise mag ich den Ansatz mit Zeitsprüngen in einer Geschichte, aber hier hat das für mich nicht so gepasst. Die Geschichte ist in zwei Sichtweisen unterteilt - Vergangenheit, vor etwa 10 Jahren, und der Gegenwart. Anfangs waren diese Zeitsprünge für mich etwas verwirrend und ich habe total den Überblick verloren - das hat nicht so ganz gepasst teilweise.
Desweiteren hatte ich auch Schwierigkeiten, bei den ganzen komplizierten und ungewöhnlichen Namen den Überblick zu behalten – somit war das Buch für mich schwer zu verfolgen – daran hat natürlich in erster Linie die Lesefreude gelitten.

Ich glaube, dass vielen Leuten das Buch gefallen wird, weil es sich einfach um eine neue Art des Thrillers handelt – bin aber überzeugt, dass das Buch definitiv nicht allen Thriller Fans gefallen wird (da zähle ich mich dazu). Das Buch vermittelt wirklich einen Einblick in eine für mich unbekanntes soziales Umfeld. Desweiteren würde ich diesen Thriller, als einen intuitiven Thriller bzw neuartigen/anderen Thriller einordnen. Es handelt sich hierbei um keinen Thriller im klassischen Sinne, wer das erwartet, könnte eventuell enttäuscht sein.

Ich persönlich bevorzuge die "klassischen" Thriller, aber das ist ja bei jeder Person anders und abhängig vom persönlichen Geschmack.

Bewertung vom 02.11.2016
Winterblüte
Bomann, Corina

Winterblüte


weniger gut

Wie der Titel schon verrät, ist das Buch für die Winterzeit gemacht - Winterblüte heißt es aus dem Grund, da der Barbarazweig durch das ganze Buch hinweg immer wieder vorkommt.

Das Cover ist passend zum Titel gestaltet und wirklich wunderschön geworden - ein Blickfang, sehr schön zum Anschauen.

Das Buch spielt im Jahr 1900.
Inhaltlich handelt das Buch von einer Familie (Fam. Baabe), die ein Gästehaus besitzt. Wie es damals üblich war, sollte die Tochter schon sehr jung heiraten - am besten natürlich einen der Kandidaten, den die Eltern bevorzugen. Aber was passiert, wenn das Herz für jemand anderen schlägt?
Zweiter Erzählstrang in diesem Buch, war die junge Frau, die vom Sohn der Familie Baabe mehr tot wie lebendig am Strand gefunden und gerettet wurde. Da sie unter Gedächtnisverlust leidet, weiß niemand, wer die Fremde ist... Der Mutter des Hauses ist sie jedenfalls ein Dorn im Auge.

Mein Fazit:
Ich bin enttäuscht. Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen und hatte eine hohe Erwartungshaltung. Leider wurde diese nicht erfüllt.
Die Geschichte ist langweilig und absolut vorhersehbar gehalten, ich wusste von Anfang an, wie das Buch enden wird, und behielt Recht.
Es gibt keine überraschenden Wendungen, und der Autorin ist es nicht gelungen, etwas Spannung in die Geschichte einzubauen. Schade.
Ja es ist eine schöne Geschichte, nett für Zwischendurch, aber nicht das was ich erwartet hatte.

Bewertung vom 28.10.2016
Im Wald / Oliver von Bodenstein Bd.8
Neuhaus, Nele

Im Wald / Oliver von Bodenstein Bd.8


sehr gut

Mein Fazit:
Ein weiterer Fall von Pia und Oliver von Bodenstein. Seit dem ersten Buch dieser Reihe sind die beiden mir sehr sympathisch und ich bin bei jedem weiteren Buch immer sehr neugierig, was sich bei den beiden privat so tut.

Da ich bis dato jedes Buch von Nele Neuhaus (Krimi/Thriller) gelesen habe, habe ich immer hohe Erwartungen - und auch mit diesem Buch ist es der Autorin wieder gelungen, den Erwartungen gerecht zu werden.
Ich finde an ihrem Schreibstil besonders toll, dass es immer überraschende, aber durchaus schlüssige Wendungen im Fall gibt - so war es auch bei "Im Wald" wieder so, dass ich das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Im Gegensatz zu den anderen Büchern, fand ich in diesem den Einstieg in die Geschichte nicht ganz so einfach, da es eine Spur zu viele Personen gibt und man vor allem am Anfang leicht den Überblick verliert - aber hier hilft das Personenverzeichnis, gleich zu Beginn im Buch, enorm. Dadurch ist der Lesefluss anfangs etwas eingeschränkt.

"Im Wald" ist das 8. Buch dieser Reihe - da die Fälle aber in jedem Buch abgeschlossen werden, kann man dieses Buch auch lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen.

Bewertung vom 05.10.2016
Im dunklen, dunklen Wald
Ware, Ruth

Im dunklen, dunklen Wald


gut

Nora ist Krimiautorin und lebt alleine in einer Wohnung. Überraschend erhält sie eine Einladung zu einem Jungesellinnenabschied ihrer ehemalig besten Freundin Claire - und das, obwohl sie seit über 10 Jahren nichts mehr mit Claire zu tun hatte. Der Kontakt zu ihrer damaligen Schulfreundin ist komplett abgebrochen. Warum erhält sie dann eine Einladung zu Claires Jungesellinnenabschied? Und warum ist der Kontakt der ehemals guten Freundinnen eigentlich abgebrochen.
Nora beschließt hinzugehen und sagt zu. Der Junggesellinnenabschied findet in einem einsamen Haus im Wald statt und es geht etwas schief.

Die Protagonistin Nora, früher von ihren Freunden auch Lee genannt, scheint ein Einzelgänger zu sein, ohne großem sozialen Umfeld. Zu Beginn des Buches schien sie an ihrem sozialen Umfeld auch gar nichts ändern zu wollen. Erst im Laufe des Buches wird ihr ihre Einsamkeit so richtig bewusst. Man merkt auch, dass sie über ihre erste große Liebe nie wo richtig hinweggekommen ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Man kommt gut in die Geschichte hinein.

Mir persönlich hat der Anfang sehr gut gefallen. Im ersten Drittel des Buches ist der Autorin ein toller Spannungsaufbau gelungen. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Insbesondere die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln zu Beginn des Buches haben das ganze besonders interessant gemacht.

Nach dem ersten Drittel wurde das ganze dann aber etwas langatmig - es ging weiter vor sich hin, ohne das etwas passierte - ich finde, das wurde alles etwas herausgezögert. Ich als Leser wurde etwas enttäuscht und habe mich etwas gelangweilt gefühlt.
Zum Schluss ist dann nochmal einiges passiert, das Buch wurde wieder kurzweiliger, jedoch war das Ende keine Überraschung mehr, ab etwa der Hälfte des Buches wusste ich eigentlich, wie es ausgehen wird.

Und was mir bis jetzt eigentlich nicht ganz klar ist, warum ist Nora zu dem Junggesellinnen Abschied gegangen? Sie ist in meinen Augen kein besonders geselliger Mensch, aus diesem Grund ist mir diese Entscheidung nicht wirklich schlüssig erschienen.

In meinen Augen hat das Buch nicht das gehalten, was die Inhaltsangabe verspricht - ich hätte mir hier insbesondere in der zweiten Hälfte noch mehr Handlung und Spannung gewünscht.

Bewertung vom 20.09.2016
Winter is Coming
Larrington, Carolyne

Winter is Coming


sehr gut

Das Buch zeigt die zahlreichen Parallelen der Serie Games of Thrones zu unserer Welt bzw. Geschichte auf. Es gibt auch zahlreiche Beweise und Erläuterungen für diese Parallelen, die durchaus gut beschrieben und dargestellt werden.

Das Cover hat sogleich die Aufmerksamkeit gefangen - dieses wurde toll gestaltet.

Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden GoT Fan ein muss - Leute die die Serie nicht kennen, können meiner Meinung nach nicht so viel mit dem Buch anfangen. Leute die die Serie nicht komplett begeistert hat, finden vielleicht das Buch auch nicht ganz so spannend.
Mich als großer Serienfan hat das Buch begeistert. Viele Hintergrundinformationen und interessante Themen aus den verschiedensten Gebieten werden erläutert zB das Leben damals, die nordische Götterwelt, Ereignisse aus unserer Geschichte die tatsächlich so stattgefunden haben usw.
Das Buch ist somit sehr vielfältig.

Der Schreibstil ist gut passend für ein Sachbuch - man kommt flüssig voran.