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Benutzername: tagesschau
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Bewertungen

Insgesamt 59 Bewertungen
Bewertung vom 30.09.2016
Die Welt im Rücken
Melle, Thomas

Die Welt im Rücken


ausgezeichnet

Preiswürdig

Melle gibt tiefe Einblicke in seine bipolare Krankheit (manisch-depressiv). Bemerkenswert ist das hohe sprachliche Können des versierten Autors, der Favorit auf den deutschen Buchpreis 2016 ist und ihn auch erhalten möge. Ein authentisches und wortgewaltiges Werk ist ihm gelungen, zugleich ein mutiger Text.

7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.09.2016
Als unser Deutsch erfunden wurde
Preisendörfer, Bruno

Als unser Deutsch erfunden wurde


sehr gut

Anschauliche Zeitreise

Ein anschauliches Werk, von einem gut unterrichteten und routinierten Autor verständlich verfasst, also sehr empfehlenswert. Ferner sehr gut ausgestattet. Aus den prallen Quellen wird ausführlich zitiert. Bis hin zum berühmten Götz von Berlichingen und den wilden Haufen der Landsknechte.
Leider fehlen eine Karte und eine Zeittafel, welche die Übersicht erleichtert hätten.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.07.2016
Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe
Welt, Wolfgang

Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe


ausgezeichnet

Wilde Jahre im Ruhrpott

Zu Unrecht ist der im Juni 2016 verstorbene Bochumer Wolfgang Welt weitgehend unbekannt geblieben. Sein Stil ist cool, lakonisch, hart, direkt und ehrlich, erinnert an Bukowski und Kerouac ("Unterwegs"). Welt schreibt autobiografisch und verständlich über seine wilden 80er-Jahre im Ruhrpott mit Buddy Holly, New Wave und Punk. Ein Aussenseiter der Szene packt aus. Ein Sonderling, der kurzzeitig zum Musikkritiker avancierte und zur Szenegröße aufstieg, bevor er krank wurde. Das liest sich gut und schnell runter wie einige kühle Pilschen an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse der Bochumer Chaotenkneipe "Rotthaus". Nicht nur für Ruhrpott-Nostalgiker ist dieses Taschenbuch mit drei Romanen kurzweilig und nicht nur deshalb sehr empfehlenswert.

Bewertung vom 01.06.2016
Franz Josef Strauß
Siebenmorgen, Peter

Franz Josef Strauß


ausgezeichnet

Temperamentvoller Vollblutpolitiker

Ein umfangreiches und nützliches Buch legt der Journalist Siebenmorgen hier vor. Ausführlich und kenntnisreich zeichnet er den faszinierenden Weg des temperamentvollen und innerlich sensiblen bayerischen Vollblutpolitikers Strauß nach. Strauß, ein ausgezeichneter Rhetoriker und Kenner der antiken Geschichte, wurde zur politischen Reizfigur der Bundesrepublik Deutschland. Das angestrebte Kanzleramt blieb ihm jedoch versagt.
Eine sehr lesenswerte Studie über Politik.

Bewertung vom 18.05.2016
Philos - Schachuhr DGT-2010, digital, mit FIDE-Logo

Philos - Schachuhr DGT-2010, digital, mit FIDE-Logo


sehr gut

Praktisch, handlich, gut zu bedienen und mit vielen nützlichen Voreinstellungen versehen. Das Display ist übersichtlich.

Bewertung vom 06.05.2016
Der alte Fritz
Goeller, Tom

Der alte Fritz


sehr gut

Preußen und Prominente

Der Autor schreibt forsch, flott und verständlich. Der bekannte Journalist bringt auch Meinungen Prominenter, die er fundiert kommentiert. Nicht zuletzt dadurch hebt sich das Buch aus der Masse der Werke über den legendären Preußenkönig heraus. Die Quellenzitate sind manchmal etwas lang. Ein abgerundetes Portät des widersprüchlichen Alten Fritz ist entstanden, das Mythos und Wirklichkeit voneinander unterscheidet.

Bewertung vom 07.04.2016
Sumerer und Akkader
Selz, Gebhard J.

Sumerer und Akkader


ausgezeichnet

Ein informatives und sachliches, dabei übersichtliches kleines Werk, das viel Wissen zum niedrigen Preis bietet. Anschaulich wird die faszinierende Frühgeschichte des alten Orients dargestellt, die Herrschaftsbildung, Religion, Kultur, Kriege, Erfindungen, das Alltagsleben, Diplomatie usw.

Bewertung vom 11.02.2016
Bei Regen im Saal
Genazino, Wilhelm

Bei Regen im Saal


weniger gut

Antriebsarm in Frankfurt...

Langeweile in Fankfurt am Main. Tauben humpeln übers regennasse Pflaster. Wahrscheinlich haben sie auch Langeweile. Autor Genazinio führt eine Berufswelt vor, die es gar nicht gibt. Da haben Redakteure noch Zeit und eigene Sekretärinnen. Vielleicht hätte er vorher recherchieren sollen? Hat er offenbar nicht gemacht. Und so verläuft dieses Buch mit den Luxusproblemen der antriebsarmen Titelfigur weitgehend im Sande. Was soll es?
Da hat ein Autor, dem nicht mehr so viel einfällt, einfach ein neues Buch herausgebracht. Schade...