Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Bücherfreundin :-)
Wohnort: am Rhein
Über mich:
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 80 Bewertungen
Bewertung vom 30.04.2018
Vanille, Erdbeer und Magie / Der zauberhafte Eisladen Bd.1
Schmidt, Heike Eva

Vanille, Erdbeer und Magie / Der zauberhafte Eisladen Bd.1


ausgezeichnet

Auf den ersten Blick scheint bei Familie Sonntag und Elli alles normal zu sein, naja fast: Hühner auf der Dachterasse und in der Wohnung hat wahrscheinlich nicht jeder. Und wenn sie dann auch noch so lustige Namen haben wie „Ente“, „Picksel“ und mein Favorit: „Lady Gacker“ ist vllt doch nicht alles so ganz normal. Aber das ist noch nicht alles: Großvater Nonno besitzt einen Eisladen und stellt die tollsten Eiskreationen her; aber Elli merkt sehr schnell, dass hier was nicht mit rechten Dingen zugeht. Und dann kommt sie dem Geheimnis auf die Spur. Was genau sie rausfindet und was so alles passiert, dass müsst ihr allerdings selber lesen.

Das Buch ist locker, leicht und total witzig geschrieben. Es lässt sich prima selber lesen und auch vorlesen. Die Kapitel sind teilweise recht lang; haben aber immer sehr treffende und teils lustige Überschriften. Gut hat mir gefallen, dass an den passenden Stellen einige italienische Wörter eingebunden sind; der Großvater ist Italiener. Die Illustrationen sind ganz zauberhaft; es hätten für uns sogar gerne ein paar mehr sein dürfen.

Die Geschichte hat uns richtig gut gefallen; ich war insbesondere von den Eissorten sehr angetan. Sehr gerne hätte ich die Kreationen von Nonno auch mal probiert. Wir würden gerne mehr vom „magischen Eisladen“ lesen und warten jetzt sehnsüchtig auf Band 2. Wichtig zu erwähnen ist mir noch, dass die Geschichte aus dem ersten Band in sich abgeschlossen ist.

Kindermeinung (7 Jahre):
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und am besten die Szene mit der Spinne, als Elli an den Schlüssel kommen wollte. Toll fand ich das Eis.

Fazit:
Ein zauberhaftes - oder besser gesagt magisches - Buch, welches wir sehr empfehlen können; von uns ganz klar 5 Sterne!

Bewertung vom 27.04.2018
Das verflixte neue Schuljahr / Ellas Welt Bd.1
Costain, Meredith

Das verflixte neue Schuljahr / Ellas Welt Bd.1


ausgezeichnet

In diesem wunderschönen Buch erfahren wir etwas über Ellas neues Schuljahr. Erzählt wird die Geschichte in Tagebuchform. Das hat uns zusammen mit der tollen Schriftart (die i-Pünktchen sind kleine Herzen) sehr gut gefallen. Auch, dass ab und zu ein Wort durchgestrichen war oder Ella angefangen hat zu schreiben, dann unterbrochen wurde und später weitergeschrieben hat sowie die tollen Illustrationen, haben alles sehr authentisch wirken lassen. Wir hatten den Eindruck wirklich in einen „echten“ Tagebuch zu lesen.

Die Geschichte ist super; einfach „aus dem Leben gegriffen“. Die „typischen Probleme“ zu Schuljahrsbeginn kennen wir wahrscheinlich alle: welcher Sitzplatz ist der beste, wer wird die Sitznachbarin und wie ist die neue Lehrerin? All das ist aufregend. Ella - die Hauptperson - ist ein normales, sympathisches und lustiges Mädchen, das am Ende des Buches richtig Mut zeigt und sich nicht zu einer Mutprobe drängen lässt, die sie nicht machen möchte. Das war schön zu lesen und eine wichtige Botschaft für Kinder „nein“ zu sagen, sich nicht drängen zu lassen, wenn man etwas nicht möchte und das Bauchgefühl einem sagt, dass es falsch wäre, das jetzt zu tun.

Das Buch ist auch schon für Leseanfänger geeignet.

Kindermeinung (7 Jahre):
Mir hat das Buch gut gefallen. Ich habe es selbst vorgelesen. Die Herzchen waren süß. Super gefallen hat mir wie mutig Ella war und der B-Ball-Hit. Ich will noch die anderen Bücher von Ella lesen.

Fazit:
Uns hat das Buch ganz wunderbar gefallen und bekommt daher von uns 5 Sterne! Wir lesen jetzt noch die weiteren Bände.

Bewertung vom 23.04.2018
Vier Pfoten am Strand
Schier, Petra

Vier Pfoten am Strand


ausgezeichnet

Nachdem ich Band 1 der Reihe gelesen habe und so richtig begeistert war, konnte ich es kaum erwarten mich erneut auf die Reise in das beschauliche Nordseedörfchen Lichterhaven zu machen und habe sehnsüchtig auf Band 2 gewartet. Aber vorne weg: Sowohl Band 1 als auch Band 2 sind in sich abgeschlossen und sind ohne Vorkenntnisse lesbar.

Der Schreibstil ist wunderbar; das Buch lässt sich super lesen, ist lustig und unterhaltsam und hat mich direkt ganz in den Bann gezogen. Am liebsten hätte ich aufgrund der tollen Beschreibungen die Koffer gepackt und mich auch dorthin begeben. Die Charaktere sind klasse; sie werden schön beschrieben und so manche haben auch einfach ihren Ecken und Kanten und Eigenheiten. Das ist ganz wunderbar und erfrischt die Geschichte sehr.

Was mir sehr gut an der Reihe gefällt ist, dass immer ein Hund mit im Mittelpunkt steht. Und was soll ich sagen: Boss, eine American Bulldogge, welche von Ben aus wirklich schlechten Zuständen beim Vorbesitzer gerettet wurde, ist der absolute Knaller der Geschichte. Immer wieder darf man an den Gedanken von Boss teilhaben. Das hat mir - wie auch schon im ersten Band - besonders gut gefallen. Das gibt dem Buch nochmal ein gewisses Extra und ich kann euch sagen, es ist teilweise sowas von lustig zu lesen, was Boss denkt und wie er auf die Menschen reagiert. Man muss Boss einfach gernhaben!

Die Story insgesamt hat mir sehr gut gefallen! Verraten möchte ich aber vom Inhalt nichts. Das müsst ihr schon selbst lesen! Ein wahrlich tolles Buch. Gekonnt schafft es Petra Schier die Emotionen rüberzubringen und den Leser Teil der Geschichte werden zu lassen.

Fazit: Ein wunderbares und deshalb sehr empfehlenswertes Buch!

Bewertung vom 02.04.2018
NACHTWILD
Phillips, Gin

NACHTWILD


ausgezeichnet

Joan besucht mit ihrem Sohn Lincoln den Zoo. Der Zoo schließt bald, alle begeben sich Richtung Ausgang; doch dort wird geschossen. Tote und Verletzte liegen auf dem Boden... Joan hat nur einen Impuls: sie muss ihren Sohn beschützen. Sie nimmt den vierjährigen Lincoln auf den Arm und läuft um ihr beider Leben. Zuflucht finden sie in einem leeren Gehege. Doch wie geht es weiter? Lest selbst...

Die ganze Story spielt in einem Zeitraum von 3-4 Stunden und wird aus Sicht von Joan, einem Täter und noch zwei weiteren Personen erzählt. Das Tempo so könnt ihr euch vorstellen ist hoch; es ist total spannend, die Spannung bleibt auch durchgehend erhalten und gegen Ende wird noch „eine Schippe draufgelegt“. Öfters ist mir der Atmen weggeblieben; ich habe schwer mitgefiebert. Joan ist wahrlich eine Löwenmutter; ihre größte Sorge gilt ihrem vierjährigen Sohn und seinem Schutz. Zwischendurch gerät sie aber auch in einen Gewissenskonflikt: einer andren Mutter mit Baby helfen und sich dabei selbst bzw. das eigene Kind in Gefahr bringen? Schwierige Entscheidungen die Joan binnen Sekunden treffen muss. Als sie gegen Ende in allergrößter Gefahr schweben, mobilisiert sie ihre letzten Kräfte...

Fazit:
Der Thriller ist sehr spannend und ich kann ihm auf jeden Fall empfehlen. Lesenswert.

Bewertung vom 11.03.2018
Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!
Diaz, Morena

Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!


sehr gut

„Love your Body“ von Morena Diaz ist ein Buch darüber seinen Körper so zu lieben wie er ist, achtsam mit sich umzugehen und sich nicht (nur) über sein Gewicht zu definieren.

Die Autorin erzählt sehr anschaulich, offen und ehrlich von ihren „Gewichtsproblem“ und ihrer Esstörung und auch davon, wie ein Umdenken bei ihr eingesetzt hat und sie angefangen hat sich so anzunehmen und zu lieben wie sie ist. Für die Leser hält die Autorin neben ihrer Geschichte viele Kapitel mit Ratschlägen zu der Thematik bereit. Außerdem werden in kurzer Form weitere Geschichten von anderen Frauen erzählt, die das Ganze ergänzen und bereichern. Das Buch ist eine Mischung aus Erzählung und Ratgeber und hat mich sehr zum Nach- und Umdenken angeregt: Es kommt doch wirklich weder auf das Gewicht noch die Kleidergröße an. Darüber sollten wir uns nicht definieren, sondern uns so annehmen und lieben wie wir sind und unser Leben bewusster leben. Das Buch ist voller wertvoller Messages für einen liebevolleren Umgang mit sich selbst. Aber lest selbst...

Fazit: Das Buch ist gelungen und regt zum Nach- und insbesondere auch zum Umdenken an. Ich kann es weiterempfehlen.

Bewertung vom 23.02.2018
Tante Dimity und der verlorene Schatz / Tante Dimity Bd.21
Atherton, Nancy

Tante Dimity und der verlorene Schatz / Tante Dimity Bd.21


ausgezeichnet

Es handelt sich bei „Tante Dimity und der verlorene Schatz“ um den 21. Band einer Wohlfühlkrimi-Reihe rund um Lori und Tante Dimity. Man muss die Vorbände nicht kennen; die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Der Schreibstil ist sehr schön; die Geschichte hat mich direkt in den Bann gezogen; alles wird wunderbar bildlich, geradezu liebevoll und detailreich erklärt. Es gibt auch leichte Fantasyeinschläge: beispielsweise kommuniziert die tote Tante Dimity über ein Notizbuch mit Lori. Das gefällt mir sehr und macht das Buch besonders...

Die Charaktere sind alle etwas außergewöhnlich, um nicht zu sagen teilweise etwas skurril. Süß fand ich auch den Hasen Reginald, der auch auf dem Cover zu sehen ist. Lori - die Hauptperson - war mir sympathisch. Mittlerweile ist sie verheiratet und hat neben schon größeren Zwillingen noch das Baby Bess. Sie lebt mit ihrer Familie in dem idyllischen Dörfchen Finch. Da ist Die Welt noch in Ordnung und es ist geradezu eine Attraktion, wenn neue Einwohner zuziehen. So auch im Fall der Familie Hobson. Die Hobsons leben sich allerdings sehr schnell ein und bringen durch das Hobby von Herrn Hobson etwas frischen Wind ins Dorf. Herr Hobson ist leidenschaftlicher Sondengänger... Aber zurück zu Lori: diese findet einen Armreif auf den Dachboden und wird von Tante Dimity gebeten, Badger, einen Bekannten von früher, der ihr diesen Reif gescheckt hat, ausfindig zu machen, und ihm eine Nachricht von ihr zu überbringen. Lori ist erst zögerlich, doch dann fängt sie doch an zu suchen. Aber mehr möchte ich gar nicht verraten. Lest selbst...

Fazit: Es handelt sich hier wahrlich um einen „WohlfühlKrimi“; da kann ich nur zustimmen. Ich finde es ganz wunderbar in die Welt von Lori und Tante Dimity abtauchen zu dürfen und ich kann das Buch sehr empfehlen. Wahrlich ein Lesegenuß für zwischendurch.

Bewertung vom 16.02.2018
Böse Schwestern / Ellen Tamm Bd.2
Bley, Mikaela

Böse Schwestern / Ellen Tamm Bd.2


ausgezeichnet

Böse Schwestern“ ist der zweite Roman der Ellen-Tamm-Reihe von Mikaela Bley. Ich kannte das erste Buch „Glücksmädchen“ noch nicht und habe aber trotzdem gut in die Geschichte rund um Ellen Tamm reingefunden. Alles wird schön erklärt. Man kann das Buch also auch gut ohne das Vorwissen aus dem ersten Band lesen.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Fernsehreporterin Ellen Tamm und zwei weiteren Frauen. Durch entsprechende Überschriften ist der Perspektivwechsel gut erkennbar. Die Verbindung der beiden Frauen zu dem Fall der toten Liv wird erst nach und nach bekannt. Der häufige Perspektivwechsel hat sehr zur Steigerung und dem Halten der Spannung beigetragen und mir gut gefallen. Nach und nach haben sich die Puzzleteile zu einem ganzen zusammengefügt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch lässt sich gut lesen; der Schreibstil ist einfach, klar und detailreich. Emotionen werden sehr schön beschrieben. Der aktuelle Mordfall wird komplett im Rahmen des Buches aufgeklärt; das Buch ist insoweit in sich abgeschlossen. Ich wäre nie auf den Täter gekommen; die Autorin hat immer wieder geschickte Fallen eingebaut, die mich mehr als einmal in die falsche Richtung vermuten ließen. Das fand ich super. Ich mag es, wenn ich rätseln kann, wer der Täter ist. Auch betreffend des Todes von Ellens Schwester Elsa wird etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht. Insoweit gibt es aber noch mehr zu erfahren, so vermute ich. Die Geschichte rund um Elsas Tod endet mit einem kleinen Cliffhanger. Das macht schon Vorfreude auf den nächsten Band. Ich bin gespannt was da noch ans Tageslicht kommt.

Fazit: Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen. Ich warte nun gespannt auf den dritten Teil der Ellen-Tamm-Reihe. Bis dahin werde ich den ersten Teil noch lesen.

Bewertung vom 16.01.2018
Wenn Funken über Wolken tanzen (eBook, ePUB)
Binder, Sandra

Wenn Funken über Wolken tanzen (eBook, ePUB)


sehr gut

Der Schreibstil ist gut: einfach und locker. Ich konnte mir aufgrund der gelungenen Beschreibungen alles gut vorstellen. Die Kapitel - welche wirklich super Überschriften haben - waren mir allerdings zu lang. Ich persönlich mag lieber kürzere Kapitel; aber das ist wahrscheinlich einfach Geschmacksache.

Zu Story selbst: Die 33jährige Nico, enttäuscht von der Liebe, lernt endlich einen netten Mann kennen. Alles scheint super, bis sie das Alter erfährt: 19. Wie kann das funktionieren? Es prallen zwei Welten aufeinander: Nico, von Kosta liebevoll Chaosköpfchen genannt, die alles planen und analysieren möchte und vieles „kaputt“ denkt und Kosta, mit seiner noch jugendlichen Unbeschwertheit. Zusätzlich noch Freunde und Familie, die alle „gute Ratschläge“ haben. Hat diese Liebe eine Chance? Das müsst ihr selber lesen.

Fazit: Mir hat die Geschichte gefallen und ich kann das Buch als leichte Lektüre zwischendurch empfehlen.

Bewertung vom 11.01.2018
Das Erbe der Rosenthals
Correa, Armando Lucas

Das Erbe der Rosenthals


ausgezeichnet

Das Buch „Das Erbe der Rosenthals“ von Armando Correa beschreibt eine bewegende Familiengeschichte rund um die jüdische Familie Rosenthal. Das Buch ist in drei Teile unterteilt:

Im ersten Teil stehen abwechselnd die jeweils 12 jährigen Mädchen Hannah und Anna im Mittelpunkt. Die Jüdin Hannah lebt mit ihren Eltern 1939 in Berlin. Es zeichnet sich schon ab, dass sie Berlin verlassen werden müssen und ihr Hab und Gut verlieren werden. Annas Geschichte spielt 2014. Sie hat ihren Vater, den Neffen von Hannah, leider nie kennengelernt; er ist vor ihrer Geburt verstorben. Im zweiten Teil der Geschichte geht es um Hannahs Flucht mit der St. Louis nach Kuba. Die Flucht der Familie ist fiktiv, das Schiff St. Louis auf dem Weg nach Kuba gab es wirklich. Im dritten Teil besucht Anna die mittlerweile sehr betagte Hannah in Kuba und erfährt dort einiges über das weitere Leben von Hannah sowie über ihren Vater und Großvater. Viel mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten; lest selbst...

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich trotz des schweren Themas gut lesen. Mir hat es gefallen, dass die Mädchen im ersten Teil ungefähr gleich alt waren; so konnte man auch die verschiedenen Situationen und Umstände des Aufwachsens etwas miteinander vergleichen. Die Verquickung von wahren/historischen Begebenheiten (beispielsweise das Schiff St. Louis und die Abweisung durch die kubanische Regierung) sowie die fiktive Familie Rosenthal hat mir gut gefallen. Am Ende des Buches gibt es auch noch weitere Informationen zu den historischen Begebenheiten. Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet; ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Die Gefühle werden vom Autor sehr anschaulich beschrieben. Interessant war es auch Hannah nochmal im hohen Alter kennen zu lernen. Trotz ihrer Geschichte wirkte sie nicht verbittert; sie ist froh Anna kennenzulernen.

Fazit: Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es handelt sich, auch wenn zwei 12 jährige Mädchen im Mittelpunkt stehen, eher um ein Buch für Erwachsene; für Jugendliche ist es meiner Meinung nach (noch) nicht geeignet.

Bewertung vom 30.12.2017
The Woman in Cabin 10
Ware, Ruth

The Woman in Cabin 10


sehr gut

Ich empfand den Thriller zu Beginn etwas langatmig. Es plätschert so etwas vor sich hin; immer wieder habe ich versucht Zusammenhänge zu finden. Aber dann plötzlich nimmt die Story so richtig Fahrt auf und hat mich total in den Bann gezogen. Die Autorin Ruth Ware hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Immer wieder legt sie falsche Fährten und überrascht mit nicht vorhersehbaren Wendungen. Mit dem Fortgang der Story hätte ich so nie gerechnet; auch nicht mit dem Ausgang. Das Ende hat mir gut gefallen. Was mir auch gut gefallen hat waren die Einschübe von e-Mails, Zeitungsartikeln etc. zwischen den einzelnen Teilen des Buches. Teilweise wurden da Dinge angedeutet, die sich erst später aufgeklärt haben. Das hat es richtig spannend gemacht.

Die Autorin beschreibt alles sehr schön; man gewinnt als Leser den Eindruck als würde man alles hautnah miterleben. Gefällt mir gut. Die Charaktere sind alle sehr schön beschrieben; man kann sich jeden einzelnen wunderbar vorstellen. Hauptperson ist Laura - genannt Lo - Blacklock, eine Journalistin. Sie macht bereits im Vorfeld der Reise so einiges mit und ist dementsprechend etwas angespannt. Zusätzlich hat sie seit Jahren eine Angststörung und nimmt Antidepressiva. So richtig ernst genommen wird sie daher erstmal nicht, als sie von ihren Beobachtungen erzählt. Aber sie weiß was sie gesehen hat und bleibt an „der Sache“ dran. Sie ist wirklich zäh. Lo ist keine wirkliche Sympathieträgerin, hat Ecken und Kanten, aber ich habe sie gerne begleitet.

Fazit: Ich kann den Thriller empfehlen; er ist wirklich spannend. Für den etwas langsamen Start gibt es ein Sternchen Abzug; ansonsten ist er wirklich gelungen.