Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Bücherfreundin :-)
Wohnort: am Rhein
Über mich:
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 80 Bewertungen
Bewertung vom 26.08.2018
Die englische Fotografin
Jefferies, Dinah

Die englische Fotografin


ausgezeichnet

Das Buch "Die englische Fotografin“ entführt den Leser nach Indien. 1930: Die Engländerin Elzia soll im Auftrag der britischen Regierung ein Jahr lang die Familie des Maharadscha von Rajputana porträtieren. Sie freut sich sehr über diesen Auftrag, hat sie doch als Kind bereits in Indien gelebt, bis ein schlimmes Unglück geschehen ist. Sie fühlt sich zunächst sehr wohl, erkennt dann aber, die Intrigen die im Palast gewoben werden und die Streitereien. Auch als Frau ist es in der Zeit nicht ganz einfach, zumal sie verwitwet ist. Die ganze Situation wird nicht besser als sie und Jay, der Bruder des Maharadscha sich näher kommen, als sie es sollten. Was aber alles genau passiert, müsst ihr selber lesen. Mehr möchte ich nicht verraten.

Der Stil der Übersetzung hat mir gut gefallen; das Buch ließ sich gut lesen. Die Charaktere werden schön beschrieben; ebenso sind die Schauplätze sehr detailreich geschildert. Dadurch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und hatte das Gefühl direkt mit dabei zu sein. Die Geschichte ist durch Wendungen sehr spannend. Die Emotionen werden schön beschrieben; ich habe mit Eliza mitfühlen können. Neben der Liebesgeschichte gibt es für Eliza noch ein Geheimnis ihrer Familie, dem die auf die Spur kommt. Auch das hat mir gefallen.

Die Informationen rund um Indien (beispielsweise traditionelle Kleidung, Beschreibung einer eigentlich verbotenen, aber dennoch immer noch zu dieser Zeit durchgeführten Witwenverbrennung, Gerüche und Klänge bzw. Musik) fand ich sehr interessant; sie haben das Buch wirklich bereichert. Ein gelungener Ausflug in eine fremde Kultur gepaart mit einer gefühlvollen aber auch spannenden Geschichte rund um die junge Eliza.

Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Das Buch ist wirklich sehr schön; ich vergebe 5 Sterne.

Bewertung vom 25.08.2018
Solange wir uns haben
Ulmer, Andrea

Solange wir uns haben


ausgezeichnet

Jessica kann aufgrund einer Angststörung momentan kein Auto fahren; sehr zum Unverständnis Ihrer Teenie-Tochter Miriam. Unerwartete Unterstützung erhält Jessica plötzlich durch ihre verschrobene Nachbarin, die eigentlich doch nett ist. Als ihre Tochter dann plötzlich verschwindet, muss Jessica handeln...

Der Schreibstil hat mir gefallen, flüssig, flott, einfach und trotz des ernsten Themas mit einer guten Portion Humor. Die Angsterkrankung und die Panikattacken authentisch geschildert; auch die Schwierigkeit der Angehörigen die Erkrankung zu verstehen wird von der Autorin schön herausgearbeitet. Die Charaktere wurden schön beschrieben, ebenso wie die Schauplätze. So konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Hildegard, die Katzen-Nachbarin, und Paolo, die Bekanntschaft in Brasilien, haben mir am besten gefallen. Zeit tolle Figuren, die das Buch mit ihrer - sehr unterschiedlichen Art - sehr bereichern. So manche Aussage der beiden sollte man vielleicht öfters mal beherzigen.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, mit der nötigen Portion Humor. Ich kann es sehr empfehlen, von mir gut es 5 Sterne.

Bewertung vom 24.08.2018
Mörderspiel - LARP-Krimi
Beck, Daniela

Mörderspiel - LARP-Krimi


ausgezeichnet

Lilli begleitet ihren neuen Freund Markus zu einem LARP-Krimi-Wochenende. Was sie da wohl als LARP-Neuling erlebt? Schon bald weiß Lilli nicht mehr, was Spiel und was Realität ist; die Grenzen scheinen zu verschwimmen. Was alles passiert, müsst ihr aber selbst lesen...

Von LARP (Live Action Role Playing) habe ich bis zu dem Krimi noch nichts gehört und jetzt bin ich total begeistert. Auch ich als Nicht-LARPer kam super in die Geschichte rein und habe die Zusammenhänge sehr schnell verstanden. Und zur Not findet man hinten im Buch auch ein Glossar, in dem die wichtigsten Abkürzungen erklärt sind.

Der Schreibstil ist super: einfach, spannend, flüssig und flott. Auch eine angemessene Portion Humor fehlt nicht. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen; eine dauerhafte Spannung hat mich durch das ganze Buch begleitet. Ich wollte immer wissen, was wie es weitergeht und habe gerätselt, ob es nun zum Spiel gehört oder Realität ist. Da es nicht vorhersehbar ist, bleibt es wirklich richtig spannend. Alles ist sehr schön bildlich beschrieben und die Charaktere, sowohl die wahren als auch die Spielcharaktere sind super herausgearbeitet. Ich konnte mir alles super vorstellen und hatte das Gefühl die vier Spieler zu begleiten und ihnen über die Schulter zu schauen. Das war toll. Ich habe richtig mitgefiebert beim Lösen der Rätsel.

Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen, alle Puzzleteile haben ein Ganzes ergeben und das Buch perfekt abgerundet.

Fazit:
Ich kann das Buch sehr empfehlen. Ich fand es super. Von mir gibt es 5 Sterne. Gerne würde ich noch mehr von Lilli, Markus und ihren beiden Freunden lesen.

Bewertung vom 29.07.2018
A Stranger in the House
Lapena, Shari

A Stranger in the House


ausgezeichnet

Karen hat einen schlimmen Autounfall; sie kann sich an nichts mehr erinnern, was kurz vor dem Autounfall passiert ist. Schnell wird klar, irgendwie hängt der Unfall mit dem Tod eines Mannes zusammen, der einige Tage später gefunden wurde. Hat Karen etwas damit zu tun? Oder war sie einfach zufällig in der Nähe des Tatorts? Kommissar Rasbach versucht in seinem zweiten Fall herauszufinden was passiert ist...

Das Buch liest sich - wie auch schon das erste Buch der Autorin - sehr schnell und flüssig, die Sprache ist einfach, klar und erfrischend. Die Story ist sehr spannend. Durch den Wechsel der Erzählperspektive, nicht vorhersehbare Wendungen und falsche Fährten schafft es die Autorin, die Spannung über das ganze Buch hinweg super zu halten. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Wie auch schon im ersten Buch hat mir das rätseln, ob die Erzähler die Wahrheit sagen, oder noch mit irgendetwas „hinterm Berg halten“ und die Leser so auf eine falsche Fährte lenken, sehr gefallen. Die Charaktere sind gut beschrieben; im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über die einzelnen Personen. So richtig sympathisch kommt keiner der Beteiligten rüber. Ich fand dies aber nicht schlimm, so bleibt der Leser allerdings wachsam für die kleinen Details. Wer ist hier Opfer und wer Täter? Wessen Schilderungen kann man trauen? Am besten hat mir wieder - wie auch schon im ersten Buch - Detective Rasbach gefallen, er hat seine Ermittlungsarbeit gut erledigt und liebt es, genauso wie ich, wenn der Fall eine unerwartete Wendung nimmt. Gerne hätte ich noch etwas mehr von ihm gelesen.

Auch das Ende hat mir gut gefallen und mich auch sehr überrascht. Zugleich bin ich aber auch mit einigen Fragen zurück geblieben; aber so bleibt genug Raum, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, lediglich Detective Rasbach ist ein „alter Bekannter“, sonst gibt es keine Verbindung zu ersten Buch der Autorin.

Fazit:
Ein sehr gelungener Thriller, der mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat und mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen; von mir daher eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne. Ich hoffe es gibt noch einen dritten Band mit Detective Rasbach.

Bewertung vom 05.07.2018
Mädchen, Mädchen, tot bist du
Vries, Mel Wallis de

Mädchen, Mädchen, tot bist du


ausgezeichnet

Achtung kann Spoiler enthalten!

Plötzlich begehen mehrere Mädchen Selbstmord; so scheint es zumindest. Doch die Mädchen haben vorher mysteriöse Briefe bekommen; schnell wird klar: sie sind nicht freiwillig gestorben.

Der Schreibstil passt zu einem Jugendthriller: frisch und spritzig; ab und zu sind an passenden Stellen englische Wörter eingeflochten. Die Geschichte wirkt dadurch sehr authentisch. In unregelmäßigen Abständen kommt eine - unbekannte - Person zu Wort; schnell ist klar, dass es sich dabei um den Täter handelt. Das gibt immer wieder eine neue Perspektive auf die Geschichte und macht es unheimlich spannend. Das hat mir sehr gut gefallen. Ein Thema, welches immer mal wieder präsent ist, ist „Mobbing“ unter den Jugendlichen. Das Thema wird sehr gut durch die Autorin bearbeitet. Und bereichert den Thriller.

Die Beschreibung der Morde sind aus meiner Sicht okay für Jugendliche, nicht zu ausgeschmückt oder grausam.

Die Autorin schafft es durch geschickte Fallen und Wendungen die Spannung durchweg aufrechtzuerhalten; ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer der Täter ist und um ehrlich zu sein, wäre ich nie darauf gekommen, wer es war. Klasse, so mag ich Thriller.

Fazit: Mir hat das Buch gefallen und ich empfehle es gerne - auch für Erwachsene - weiter. Von mir gibt es 5 Sterne.

Bewertung vom 01.07.2018
Fräulein Apfels Geheimnis / Das Hotel der verzauberten Träume Bd.1
Mayer, Gina

Fräulein Apfels Geheimnis / Das Hotel der verzauberten Träume Bd.1


ausgezeichnet

Die Geschichte ist ganz wunderbar geschrieben. Die Sprache ist auch für Leseanfänger sehr gut verständlich, einzig einige Namen waren für uns etwas gewöhnungsbedürftig (beispielsweise Joëlle, Lancelot, Agathe). Das Buch lässt sich auch prima vorlesen; die Kapitel haben eine angenehme (Vorlese-)Länge.

Die Geschichte fanden wir spannend: Ein richtiger Luxus-Urlaub soll es werden und dann landen Joëlle und ihre Familie statt in Karbutz im Beach-Club Superior in Korbutz. Und zwar in der - nicht nur auf den ersten Blick- sonderbaren Pension von Fräulein Apfel. Verschiedene Umstände verhindern immer wieder eine Abreise Richtung Luxus-Urlaub. Und die Kinder versuchen in der Zwischenzeit dem Geheimnis der Pension auf den Grund zu gehen. Sie finden heraus, dass in der Pension Traumfänger hergestellt werden, die Alpträume einfangen sollen. In ihrer Neugier fängt sich Joëlle solch einen Alptraum ein. Sie träumt jetzt jedesmal von einem Schiffsunglück. Den Albtraum wieder loszuwerden ist allerdings gar nicht so einfach.... Zum Schluss gefällt es allen so gut in Korbutz, dass der Luxus-Urlaub sausen gelassen wird und statt dessen die restlichen Ferien an der Ostsee in Fräulein Apfels Pension verbracht werden.

Freundschaft und Ehrlichkeit, Träume und Alpträume spielen hier eine zentrale Rolle und werden sehr schön für Kinder thematisiert. Es handelt sich um den ersten Band, welcher aber in sich abgeschlossen ist.

Fazit: Ein sehr schönes Buch, welches meines Erachtens auch schon für Kinder ab 7 Jahren geeignet ist. Wir empfehlen es gerne weiter und vergeben 5 traumhafte Sterne. Uns hat die Geschichte so gut gefallen, dass der zweite Teil direkt auf den Wunschzettel gewandert ist.

Bewertung vom 14.06.2018
Wir sehen uns im Sommer
Hellberg, Åsa

Wir sehen uns im Sommer


ausgezeichnet

Das Buch „Wir sehen uns im Sommer“ ist ein toller Roman über eine Freundschaft von vier Frauen über den Tod hinaus und die Liebe. Es handelt sich um den Nachfolgeband zu „Die Sommerfreundinnen“; er ist aber in sich abgeschlossen und ohne Vorkenntnisse lesbar.

Sonja ist mit Mitte 40 verstorben; sie wünscht sich von ihrem drei Freundinnen, dass sie ihre Asche rund um die Welt verstreuen. Dazu hat sie ihnen Briefe geschrieben, in denen sie ihre Liebesgeschichte erzählt, die selbst ihren besten Freundinnen unbekannt war. Sieben Jahre nach ihrem Tod beginnt eine emotionale Reise und die Freundinnen lernen nicht nur ihre Freundin Sonja aus einem anderen Blickwinkel kennen; jede kämpft momentan mit eigenen Problemen, aber auch da hilft ihnen die Reise. Aber lest selbst...

Der Schreibstil ist super, das Buch lässt sich toll lesen. Insbesondere die Briefe, die die Freundinnen auf der Reise bekommen sind sehr emotional. Mehr als einmal sind mir die Tränchen gekullert. Aber die Geschichte ist auch sehr spannend; beispielsweise verunglücken die drei Freundinnen auf einem Zwischenhalt in Norwegen. Die Freundinnen sind sehr unterschiedlich; aber ich fand sie alle sehr sympathisch. Jede einzelne bereichert die Freundschaft durch ihre Eigenschaften; sie ergänzen sich super. Man spürt die Verbundenheit der Freundinnen, auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, so sind sie doch immer für einander da. Die Beschreibung der Orte, an die die Freundinnen gereist sind, haben mir auch sehr gut gefallen.

Fazit: Ein tolles Buch. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 09.06.2018
Wo die Dünen schimmern / Nordsee-Trilogie Bd.2
Koelle, Patricia

Wo die Dünen schimmern / Nordsee-Trilogie Bd.2


ausgezeichnet

Es handelt sich bei dem Buch um dem zweiten Teil der Nordsee-Trilogie von Patricia Koelle. Das Buch ist in sich abgeschlossen und ohne Vorkenntnisse lesbar.

Jessieanna lebt in Amerika. Sie hatte im Kindesalter Leukämie und nun hat sie seit einiger Zeit einen schlimmen Husten. Ihr Vater, der ursprünglich von Amrum kommt, möchte, dass sie sich mittels der guten Nordseeluft auskuriert. Aber eigentlich möchte Jessieanna nicht: ihre Hochzeit mit Ryan steht an, sie arbeitet an einer Lotion, die nicht nur äußerlich wirken, sondern auch die Seele berühren soll, ihre beste Freundin ist schwer erkrankt und im übrigen kennt sie die Verwandtschaft auf Amrum ja auch gar nicht. Aber sie lässt sich darauf ein und wird belohnt: auf Amrum wird sie nicht nur gesund, sie lernt auch viele liebenswerte Menschen kennen, und kommt auch dem Geheimnis des Töveree - eines leuchtenden Fisches, dessen Legende sie schon seit der Kindheit kennt und der ihr in schweren Zeiten immer Mut gemacht hat - weiter auf die Spur. Was alles geschieht, müsst ihr allerdings selber lesen.

Das Buch lässt sich super lesen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil; eine Besonderheit in diesem Buch ist, dass Jessieanna Gerüche nicht nur riecht sondern auch als Farben sieht. Es ist toll dies zu lesen; die Erzählungen sind richtig plastisch; es war mir als sehe ich die Farben selbst! Sehr gelungen.

Die Geschichte spielt überwiegend in der Gegenwart; und enthält aber einzelner Kapitel mit Rückblicken in die Kindheit von Pinswin, dem Vaters von Jessieanna. Die Zeitwechsel sind sehr gut gekennzeichnet und haben die Geschichte sehr bereichert. Es war interessant von dem jungen Pinswin zu lesen. Dadurch hat man manche Dinge die in der Gegenwart passieren mit andren Augen und Wissen sehen können.

Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert, auch oder insbesondere weil manche einfach ihre Ecken und Kanten haben. Jessieanna ist eine starke Frau; mutig und wenn sie etwas interessiert, will sie dem auch auf dem Grund gehen. Sie war mir sehr sympathisch und ich habe sie sehr gerne nach Amrum begleitet. Ich fand es schön zu lesen, wie sie sich dem Abenteuer „Amrum“ öffnen konnte und sie hat viele lieben Menschen dadurch gewonnen. Mein Lieblingscharakter ist - Jessieanna Onkel - der alte Skem. Er ist etwas brummelig und nicht sehr redselig, aber hinter seiner rauen Schale steckt ein weicher Kern. Insgesamt trifft man auf recht viele Charaktere und jede hat ihre eigene kleine Besonderheit; teilweise sind die Charaktere auch schon aus Band 1 bekannt oder aus der Ostseetrilogie der Autorin. Ich finde es ganz wunderbar, in Folgebänden auf „alte Bekannte“ zu treffen. Aber wie oben bereits geschrieben, muss man die vorherigen Bücher nicht gelesen haben.

Die Landschaftsbeschreibungen sind ganz traumhaft! Zu gerne wäre ich direkt mit Jessieanna nach Amrum gereist.

Fazit: Mir hat das Buch ganz wunderbar gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen! Von mir gibt es 5 schimmernde Sterne.

Bewertung vom 21.05.2018
Ohne ein einziges Wort
Walsh, Rosie

Ohne ein einziges Wort


ausgezeichnet

Rosie Walsh hat mit ihrem Roman „Ohne ein einziges Wort“ ein wunderbares Werk geschaffen. Ich bin ganz in dem Buch versunken und habe die über 500 Seiten an einem Wochenende gelesen. Das Buch hat mich so in den Bann gezogen; ich musste einfach wissen wie es ausgeht. Aber von vorne:

Sarah lernt Eddie kennen. Für beide ist es was besonderes und nach sieben Tagen, als bei Eddie ein Urlaub ansteht, müssen sie sich trennen. Sarah ist verliebt, Eddie auch und verspricht sich zu melden. Aber das Telefon bleibt stumm. Auch auf allen anderen Kanälen meldet er sich nicht. Sarah kann ihn nicht einfach vergessen, es war zu intensiv. Angetrieben von der Angst, ihm muss was schlimmes passiert sein, geht sie auf die Suche. Und so manches mal, scheint alles anders als es wirklich ist. Was alles passiert und ob Sarah Eddie findet, müsst ihr selber lesen...

Der Schreibstil ist ganz wunderbar. Die Sprache ist klar, einfach und bildlich; ich konnte mir alles super vorstellen. Die Emotionen werden sehr gut rübergebracht. Mich hat die Geschichte komplett gefesselt und durch einige Wendungen ist sie von Anfang bis Ende sehr spannend. Das Ende ist wunderbar und passt sehr schön zu diesem tollen Buch.

Fazit: Für mich ein absolutes Highlight. Ich kann das Buch sehr empfehlen und hoffe es gibt bald noch mehr von Rosie Walsh zu lesen.

Bewertung vom 04.05.2018
Eine Liebe in Apulien
Grementieri, Sabrina

Eine Liebe in Apulien


ausgezeichnet

Viola erbt von ihrer Großmutter ein einsam gelegenes Anwesen in Apulien. Sie träumt davon es umzubauen und daraus ein Urlaubsparadies zu machen. Doch irgendwie kommt alles anders als geplant; es passieren seltsame Dinge und zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch in einen bereits vergebenen Mann. Wie die Geschichte weitergeht und was Viola noch alles passiert müsst ihr allerdings selbst lesen.

Der Schreibstil ist wunderbar; ich konnte ganz in der Geschichte versinken. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Geschichte ist nicht nur romantisch sondern auch ganz schön spannend.

Die Charaktere sind gut beschrieben, ebenso wie die Landschaft; ich konnte mir alles wirklich gut vorstellen und nur zu gerne hätte ich aufgrund der wunderbaren Landschaftsbeschreibungen die Koffer gepackt und wäre nach Apulien gereist.

Das Ende hat mir sehr gefallen und bildet einen gelungenen Abschluss dieser wunderbaren Geschichte.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, welches ich auf jeden Fall empfehlen kann. Ich habe das Lesen sehr genossen; von mir bekommt das Buch 5 Sterne.