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Benutzername: steffiZDF
Wohnort: Langenzenn
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Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 54 Bewertungen
Bewertung vom 18.08.2015
Die Glückssucher
Kissel, Vera

Die Glückssucher


gut

Lukas ist 15 Jahre alt, hat seinen Vater verloren und lebt mit seiner Mutter und ihrem neuen Mann zusammen. Im Partner seines Vaters hat er einen guten Freund gefunden, der ihm in guten und in schlechten Zeiten immer zur Seite steht. Lukas verliebt sich in die schöne Kurdin Gülbahar. Doch er ist so schüchtern, dass er nun umso mehr die Unterstützung seines Freundes braucht. Sein Kumpel Birol ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Lukas erkennt sehr schnell und auf eine harte Art und Weise, was Recht und Unrecht ist und das Menschen durch ein Unglück zusammen geschweißt oder getrennt werden.

Die Autorin Vera Kissel schrieb einen berührenden Roman mit jungen und Protagonisten die unterschiedlicher nicht sein können. Das Gefühlsleben von Lukas ist sehr schön veranschaulicht, doch die Schreibweise ist relativ gewöhnungsbedürftig. Allerdings gewöhnt man sich nach einiger Zeit an diesen Schreibstil. Prinzipiell ist ihr dieser Roman gut gelungen, denn die Persönlichkeiten sind gut beschrieben und erreichen den Leser im Laufe des Buches umso mehr. Auch das Thema ist recht interessant. Besonders Jugendlichen wird dieses Buch bestimmt gefallen.

Empfehlen würde ich das Buch an Jugendliche ab 14 Jahren und Leser die aufgeschlossen für neumodische Schreibstile sind.

Bewertung vom 09.08.2015
Als wir Libellen waren (eBook, ePUB)
Sagsöz, Alpan

Als wir Libellen waren (eBook, ePUB)


sehr gut

Olivia und Aaron kennen sich nicht und sind sich noch nie begegnet. Doch die beiden verbindet ein unsichtbares Band. Sie werden unvermittelt und plötzlich aus der Bahn geworfen. Olivia erfährt, dass ihr tot geglaubter Vater gar nicht tot ist und Aaron ist auch auf der Suche, nur kann er noch nicht wirklich zuordnen was. Sie lernen sich kennen und beschließen gemeinsam zu reisen. Doch wo wird ihre gemeinsame Reise wohl hinführen?

Der Autor Alpan Sagsöz hat es geschafft einen Roman aufs Papier zu bringen, der zum nachdenken anregt und gleichzeitig zum schmunzeln bringt. Mit seinen Protagonisten Olivia und Aaron hat er damit voll ins Schwarze getroffen. Denn sie sind so lebensnah und sympathisch, dass man sich recht gut in sie hinein versetzen kann und gespannt miterleben möchte, was die beiden erleben. Der Schreibstil ist locker und einfach zu lesen. Zwischen den Zeilen geschehen Dinge die zwischen Himmel und Erde liegen. Dies hat das Ganze noch etwas mysteriös wirken lassen, aber gleichzeitig etwas erfrischt.

Ich fand mich durch diesen Roman gut unterhalten und kann ihn deshalb auch weiter empfehlen!

Bewertung vom 06.08.2015
Die kleine Insel am Ende der Welt
Mackenrodt, Richard

Die kleine Insel am Ende der Welt


gut

Vorfreude herrscht, denn eine romantische Hochzeit auf einer wunderschönen sizilianischen Insel steht bevor. Lisa ist nicht nur Gast, sondern auch beste Freundin und Trauzeugin der Braut. Doch sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Sie nimmt sich fest vor, dies noch loszuwerden, bevor das große „Ja“ ausgesprochen wird. Doch die Ereignisse überschlagen sich, ihre Phantasie geht mit ihr durch, doch die Realität ist auch nicht viel besser.

Mit seiner besonderen Art, schrieb der Autor Richard Mackenrodt seinen Roman und hinterlässt damit eine schräge und sehr erfrischende Sommerkomödie. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und äußerst sympathisch. Besonders Lisa und Phillip hinterlassen Eindruck mit ihrer lebensbejahenden Persönlichkeit. Flüssig und leicht von der Hand liest sich dieses Buch. Deshalb ist es ideal als Sommerschmöker zu lesen!

Das Buch hat mich gut unterhalten, man sollte es allerdings nicht zu ernst nehmen, sondern sich einfach locker und leicht darauf einlassen.

Bewertung vom 04.08.2015
Mainleid
Mäderer, Anja

Mainleid


ausgezeichnet

Kommissarin Nadja Gontscharowa lässt sich mit ihrem Kollegen von Nürnberg nach Würzburg versetzen. Sogleich übernimmt sie die Leitung eines Mordfalles in der neuen Stadt. Eine junge Studentin wird leblos auf einer Parkbank entdeckt. Der Fall gibt ihr Rätsel auf, denn die Tode scheint bei allen beliebt gewesen zu sein. Kurz darauf ein weiterer Toter. Zwischen einleben, Spuren suchen und kennen lernen der neuen Kollegen muss Nadja den Überblick behalten. Doch auch sie trägt ihr ganz eigenes Päckchen mit sich, mit dem sie klar kommen muss…

Die Autorin Anja Mäderer, schrieb mit Mainleid einen überaus fesselnden Frankenkrimi, gespielt in der wunderschönen Stadt Würzburg . Sehr gut beschriebene Protagonisten, die obendrein auch noch sehr sympathisch sind, veranlassen den Lesen sich wunderbar in diesem Buch fallen zu lassen. Immer neue Winkel und Ereignisse spornen an, selbst Detektiv zu spielen. Besonders zu erwähnen ist, wie ich finde, dass zwischen den Zeilen, der besondere Humor der Autorin heraus kommt. Es lockert die ganze Geschichte immer wieder auf und bringt den Leser zum schmunzeln. Flüssig zu lesen ist dieser Krimi ohnehin, so dass man ihn kaum aus der Hand legen möchte! Ich würde mir wünschen, noch mehr von der Kommissarin zu lesen!

Ich kann dieses Buch jedem Krimifan auf jeden Fall empfehlen.

Bewertung vom 02.08.2015
Faule Marillen
Lercher, Lisa

Faule Marillen


ausgezeichnet

Eine Gruppe Jungs findet auf einer Baustelle menschliche Knochen. Einer der Buben ist Simon. Enkelsohn von Major Paul Eigner, der gerne etwas kürzer treten möchte und deshalb auf Probe in sein Heimatdorf Dürnspitz versetzt wird. Doch aus der Ruhe wird nichts, denn Major Paul Eigner soll Licht in diese Angelegenheit bringen. Wem gehören diese Knochen? Haben sie mit dem damals auf mysteriöse Weise verschwundenen Ortspfarrers zu tun?

Die Autorin Lisa Lercher weiß es wirklich Spannung aufzubauen. Obwohl die ländliche Idylle spürbar ist und die Charaktere auch sehr bürgerlich und lebensnah beschrieben sind, läd dies Buch zum mit rätseln und mit kombinieren ein. Die Protagonisten sind mit ihrer Art und Weise sehr sympathisch, man schließt sie direkt ins Herz und ist gerne als stiller Beobachter im Geschehen dabei! Auch der Schreibstile ist toll, denn die verschiedenen umgangssprachlichen Begriffe, die auch auf den letzten Seiten übersetzt werden, erfrischen das ganzen nochmal. Das Buch liest sich flüssig, der Leser verschlingt regelrecht die Zeilen. Zumindest ging es mir in diesem Krimi so.

Ich kann das Buch absolut empfehlen und hoffe, dass dies nicht der letzte Fall von Major Paul Eigner war.

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Bewertung vom 12.07.2015
Emma Roth und die fremde Hand
Urban, Erika

Emma Roth und die fremde Hand


ausgezeichnet

Der Lokalpolitikerin Carla Wolf wir ihr Kind direkt aus der Hand weg entführt. Statt ihrem Kind hält sie plötzlich ein fremdes an ihrer Hand. Nachdem das Mädchen spurlos verwunden ist, fahndet Emma Roth und ihr Ermittlerteam nach ihr. Der Fall erinnert an einige Kindesentführungen früherer Zeiten, die schreckliches erahnen lassen. Parallel wird eine abgetrennte Hand gefunden. Es scheint, dass beide Fälle etwas miteinander zu tun haben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Die Autorin Erika Urban schrieb einen überaus spannenden und rasanten Krimi, welcher in der schönen Stadt Wien spielt. Die Geschichte ist so real, dass es dem Leser keine Mühe macht, sich in die Handlung hinein zu versetzen und mit fiebern lässt. Die Protagonisten, besonders aber Emma Roth sind sympathisch und lassen einen Stück für Stück in ihr Leben eintauchen. Man fühlt sich regelrecht verbunden mit ihr. Das Buch liest sich flüssig und durch das Thema und die Spannung auch sehr schnell.

Ich persönlich bin sehr begeistert von diesem Krimi. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt erfahren wollte wie diese Geschichte zu Ende geht. Ich kann diesen Wien-Krimi jedem ans Herz legen, der Ermittlerinnen mit Persönlichkeit, glaubhafte Umstände und auf der Suche nach einer spannenden Geschicht ist! Ich wünsche mir bald mehr von Emma Roth lesen zu dürfen!

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