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Benutzername: foxydevil
Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 118 Bewertungen
Bewertung vom 01.11.2020
Bis wir uns wiedersehen
Bailey, Catherine

Bis wir uns wiedersehen


ausgezeichnet

Die berührende und wahre Geschichte von Fey von Hassell

Da ich mich gerade mit meiner Familiengeschichte beschäftige wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.
Der Klappentext las sich interessant denn einen Geschichtskrimi habe ich schon eine Weile nicht gelesen.

Aus dem Inhalt:

Die Autorin Catherine Bailey erzählt die Familiengeschichte der 2010 verstorbenen Fey von Hassell, deren Vater als Widerstandkämpfer hingerichtet wurde und greift den Raub ihrer Kinder durch die Nazis auf.
Ein Abbild der Zeit des Tausendjährigen Reiches aber mit einem Happy End?

Meine Meinung:

Leider hört man immer wieder von den Gräueltaten im Dritten Reich.
Und man denkt man hat viel mitbekommen.
Aber hier ist wieder mal eine Familiengeschichte welche einem das Schaudern nahebringt.
Das Widerstandskämpfer damals ihr Leben lassen mussten war bekannt, und auch das Familienmitglieder in die Schikanen einbezogen worden ebenfalls, aber das man Kinder ihrer Eltern beraubt hat um sie teilweise mit anderem Namen versehen hat?
Ich muss gestehen das war mir so deutlich nicht geläufig und dennoch hat es viele dieser Schicksale gegeben.
Das Schicksal von Fey von Hassell und ihren beiden Söhnen steht also für viele Familien der damaligen Zeit welche verantwortlich gemacht worden sind für die Taten von Familienmitgliedern.
Der Einstieg in das Buch fiel mir erst schwer was nach meinem Ermessen an dem Schreibstil liegt, und Realität mit Erklärungen darstellt.
Auch wenn viele Darstellungen berührend, und die Ergebnisse der Nachforschung der Autorin nachvollziehbar sind, blieb mir Frau Fey von Hassell etwas zu weit entfernt, denn ich hätte mir mehr Tiefe im Detail dieser starken Frau erhofft.
Auch wenn es in meinen Augen kein Krimi ist, sondern ein Sachbuch welches die nackte Realität erzählt wird und ich berührt teilweise sogar wütend bin, wird es mir oftmals zu breit bzw. langatmig erzählt.
Das hat es mir mitunter schwer gemacht beim Lesen durchzuhalten.
Aber das Durchhalten hat sich gelohnt!
Gut gefielen mir die Karten und Fotos da es alles näher macht.
Was ich noch erwähnen möchte, ist das mir das Buchcover der deutschen Ausgabe wesentlich besser gefällt als das der englischen Ausgabe.
Fazit:

Ich empfehle dieses Buch unbedingt weiter, auch wenn es keine leichte Kost ist.
Und vergebe 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 01.11.2020
Dear Frederick! Lieber Mohr!
Engels, Friedrich; Marx, Karl

Dear Frederick! Lieber Mohr!


sehr gut

Ein mehr als interessanter Schriftwechsel

Zugegeben, nicht jeder mag sich mit diesen beiden Personen auseinandersetzen, aber es gehörte zu unserer umfangreichen Schulbildung und da diese immer nur einen bestimmten Standpunkt vertrat wollte ich hinter den Vorhang sehen und war somit auf diese Auswahl des Schriftwechsels mehr als neugierig.
Auch war mir bisher gar nicht bekannt, dass es so einen umfangreichen und erhaltenen Schriftwechsel gibt.
Und da Engels 2020 seinen 200.Geburtstag feiern würde, war es zusätzlich für mich ein Grund dieses Werk zu erlesen!


Aus dem Inhalt:

Als sich im 19. Jahrhundert Karl Marx und Friedrich Engels in Paris begegneten ahnten sie wohl noch nicht das aus der Vertiefung einer Bekanntschaft eine Freundschaft für das Leben werden würde.
Beide waren räumlich nicht immer zusammen und daher gab es einen umfangreichen Schriftverkehr.
Aus diesem sind ca. 1600 Briefe erhalten geblieben.
Diese hat der Herausgeber Klaus Körner zu einer Auswahl gebündelt.

Meine Meinung:

In dieser Auswahl der Sammlung welche in chronologischer Folge aufgezeichnet ist, werden viele Facetten der beiden Persönlichkeiten beleuchtet und das liefert ein interessantes Bild dieser bis zum Tod reichenden Freundschaft.
Man bekommt einen Eindruck über ihr Leben und ihr umfangreiches Wirken, ebenso auch in die private Welt und was damals die Zeit beherrschte.
Von dem Zusammenhalt wie z.B. der finanziellen Lage Marx´s und die Unterstützung durch Engels.
Zugegeben, es liest sich nicht immer einfach, da die damalige Sprache schon etwas anders war und auch unser Weltbild heute ein völlig anderes ist.
Ebenso sind die Passagen aus anderen Sprachen übersetzt worden.
Aber die umfangreichen Fußnoten und Erklärungen ebenso eine Zeittafel und ein Literaturverzeichnis ergänzen sinnvoll und liefern eine gute Ergänzung und werden von mir genutzt.
Besonders beeindruckt hat mich die Grabrede von Engels.
Auch wenn ihr Wirken schon eine Zeit her ist- haben einige Ansichten nach wie vor Bedeutung.

Fazit:

Mehr als nur Klassenkampf und Kapital- ein tieferer Einblick in ihr Leben welchen ich Interessierten gern weiter empfehlen möchte.
Und ich vergebe 4 von 5 Sternen

Bewertung vom 01.11.2020
Corona-Stories

Corona-Stories


ausgezeichnet

Interessanter Lesestoff gepaart für einen guten Zweck

Ich wurde bei dem Titel neugierig.
Ist doch das Wort Corona wahrscheinlich das Wort dieses Jahres.
Und wenn man schon Einschränkungen in Kauf nimmt, warum nicht auch etwas mehr darüber lesen?
Ein Werk ist dieses ebook.

Aus dem Inhalt:

Corona beherrscht mittlerweile alle Lebensbereiche und was macht das mit einem?
Wer kann schon alle Wirkungen jetzt und später einschätzen oder überblicken.
Dieses Werk lässt namhafte Autoren des WBG Verlages über Ihre Gedanken zur Pandemie zu Wort kommen.

Meine Meinung:

Ich war erstaunt wie unterschiedlich die Autoren diese Situation bewerten.
Ob zustimmen, widersprechen oder als Einordnung in einen historischen Hintergrund so unterschiedlich - wie die Menschen und ihre Fachrichtungen – so sind die Beiträge.
Entstanden aus einem Blog ist diese Zusammenstellung unterhaltsam, gut lesbar, verständlich auch ohne großen wissenschaftlichen Hintergrund.
Die Beiträge sind unterschiedlich in der Länge und bringen einem zum Nachdenken und Innehalten und bestimmte Themen genauer zu betrachten.
Nicht nur im hier und jetzt sondern auch der Blick in die Zukunft bestimmen das Buch.
Die Darstellungen ergänzen sehr schön.
Ich denke diese Zusammenstellung ist speziell und sollte mehr Beachtung finden.
Aus jedem Verkauf werden 2 € an ArbeiterKind.de gespendet was einen den Kauf noch mehr nahelegt, finden Sie nicht auch?

Fazit:

Corona mal von anderen Personen betrachtet.
Für Interessierte eine unbedingte Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 20.10.2020
Ihr Kampf
Kienholz, Eva

Ihr Kampf


ausgezeichnet

Sollte mehr Beachtung bekommen

Ich wurde auf das Buch aufgrund des Cover aufmerksam.
Kennt man doch ein ähnliches Buchcover aus der Vergangenheit.
Und genau das machte mich neugierig.
Aus dem Inhalt:

Die Autorin hat sich auf Recherche in diesen Kreis begeben.
Sie war hinter den Kulissen einer Partei, welche mit ihrem Kurs bewegt.
Hat mit Aussteigern gesprochen und bietet Reportagen und auch Analysen.

Meine Meinung:

Ich kenne sie (die Partei) durch die Presse und auch wenn man einiges schon gehört hat, findet man hier eine Untermauerung dazu.
Ich finde diesen Blick hinter die Kulissen schon beachtenswert und auch mutig!
Zwar benötige ich das Buch nicht um mir meine eigene Meinung zu bilden, aber es hilft schon klarer zu sehen.
Vom Aufstieg und jetzigen Entwicklung wird ein Bogen geschlagen welcher kurzweilig aufgearbeitet ist ohne die Bedeutung zu vernachlässigen.
Das Buch liest sich gut und verständlich.
Auch wenn mir Vieles bekannt war, war dieser Blick hinter die Kulissen sehr interessant zu lesen!

Fazit:

Ich empfehle das Buch alles Interessierten und vergebe 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 08.10.2020
Agatha Raisin und der tote Auftragskiller / Agatha Raisin Bd.15
Beaton, M. C.

Agatha Raisin und der tote Auftragskiller / Agatha Raisin Bd.15


ausgezeichnet

Agatha ist speziell – aber genau das ist es

Ich habe bisher nur zwei Bücher der Autorin über Agatha gelesen, welche mir so mittel gefallen haben und war dementsprechend neugierig auf den mittlerweile 15. Fall der Detektivin.
Nun bin ich kein Extremer Fan aber nach vergangener Zeit kann es mal wieder ein Buch sein.

Aus dem Inhalt:

Die Zeiten als Agatha sich als Hobby Detektivin ist vorbei, denn sie eröffnet in den Cotswolds ein eigenes Detektivbüro.
Schnell findet sich eine Sekretärin und der erste Fall in Form einer vermissten Katze steht an.
Allerdings ist das als Fall nicht wirklich zufriedenstellend und ein Hoffnungsschimmer bringt ein Fall einer jungen Frau welche um ihr Leben bedroht wird.
Die beginnenden Ermittlungen bringen allerdings nicht nur die Klientin in Bedrängnis.
Mehr werde ich nicht verraten….

Meine Meinung:

Wer Agatha kennt weis das es sich hier um eine ganz spezielle Persönlichkeit handelt.
Man kann sich darüber streiten ob ihre eigenwillige und spezielle Art und Weise jeden Fettnapf in nahezu vielen Situationen mitzunehmen gefällt, aber ich mag sie.
Ebenso die Situationskomik welche ich herrlich finde!
In jedem Fall: sie polarisiert, und nicht nur sie!
Auch die anderen Protagonisten ob bekannte oder neue sind alle auf ihre Art besonders- und auch das mag ich gern lesen.
Dieser Kriminalroman ist flüssig zu lesen und unterhaltsam.
Kleine Wiederholungen lassen „Agatha Neueinsteiger“ Leser nicht im Regen stehen und auch weil auch dieser Fall in sich abgeschlossen ist.
Wer allerdings Agathas Entwicklung kennenlernen möchte, sollte schon am Anfang beginnen.
Auch die Spannung ist gegeben und ich war mir über die Auflösung nicht im Klaren.
In jedem Fall fand ich dieses Buch wesentlich besser als das, was ich in der Vergangenheit gelesen habe.

Fazit:

Ich fand diesen Band lesenswert und würde ihn mit 4,5 Sternen bewerten und allen Interessierten weiterempfehlen!

Bewertung vom 31.08.2020
Der halbe Russ
Peter, Isolde

Der halbe Russ


gut

Unterhaltsames und ein paar Klischees - mit Potential – mir zu cosy

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, da das Cover und der Titel mein Interesse geweckt haben.
Denn wer kennt schon einen halben Russ?
Der Klappentext machte mich neugierig.
Da ich gern einmal regionale Krimis mit ein wenig Humor lese war ich gespannt.

Meine Meinung:

Der Einstieg gelang mir gut, da ich gleich eine gute Vorstellung von der Umgebung und den Protagonisten hatte.
Denn beide Dinge fand ich durchweg sehr gut beschrieben.
Zum einen, dass einige Personen kauzig daher kamen hat mir gut gefallen, da es mir die Protagonisten näher brachte und zum anderen, das der bayrische Lokalkolorit so gut rüber kam.
Bei aller Sympathie für Daisy war der Spannungsborgen war allerdings flach, und auch wenn Daisy ihr Bestes tut riss das in meinen Augen nicht raus.
Was in meinen Augen auch daran lag das die Familie von Daisy und Dachselkofen einen zu großen Raum einnahm.
In punkto Humor ginge im Buch noch etwas mehr.
Auch fand ich das Tempo zu moderat.
Die Frage ob Welpe Wastl ein Männchen oder Weibchen ist, und die unterschiedlichen Meinungen dazu erschließt sich mir nicht so ganz.
Daisys „Ich“ Erzählvariante und die humorige Schreibweise gefällt mir aber.
Irgendwie hatte ich gehofft das Daisy und Wastl mehr Raum als Ermittlerteam haben.
Hier empfand ich das Potential nicht voll ausgeschöpft.
Da hatte ich auch aufgrund des Buchcovers eine andere Erwartung.
Aber da der Wastl noch jung ist wäre da eine Entwicklung möglich.
Mit der Auflösung hadere ich, da sie neben der Erklärung selber, zu schnell erklärt war und die Handlung davor zu gedehnt wirkte.

Fazit:

Eine bayrische Miss Marple ist Daisy noch nicht, aber das kann ja noch werden, da es sich hier um einen Auftakt zu einer Serie handelt.
Da meine Erwartungen bedingt erfüllt wurden vergebe ich 3 von 5 Sternen!

Bewertung vom 07.08.2020
Schicksalssterne
Lark, Sarah

Schicksalssterne


ausgezeichnet

Ein Roman über eine interessante Zeit

Ich wollte schon immer ein Buch von Sarah Lark lesen und als ich nun die Gelegenheit dazu hatte war ich sehr neugierig.
Gibt es doch diverse Bücher der Autorin.
Auch fand ich das Buchcover sehr schön gestaltet und das weckte zusätzlich mein Interesse.

Aus dem Inhalt:

In Hannover im Jahr 1910 lernen sich der adelige Offizier Julius und die Bankierstochter Mia kennen.
Und verlieben sich ineinander.
Für eine gemeinsame Zukunft wollen sie ihr Wissen und Interesse nutzen und eine Pferdezucht aufbauen.
Aufgrund familiärer Beziehungen bietet sich Neuseeland dafür an.
Kaum sind sie dort angekommen und ihre Zucht beginnt zu laufen bricht der Erste Weltkrieg aus.
Und das mit schweren Folgen für Mia und Julius denn sie werden der Spionage für die Deutschen verdächtigt und werden getrennt interniert.
Und jeder von beiden macht dabei eigene Erfahrungen.
Werden sie in Neuseeland bleiben?
Werden sie sich wiedersehen?
Was passiert mit ihrer Pferdezucht?
Alles Fragen die nur das Lesen des Buches beantworten kann.

Meine Meinung:

Ich war sofort mitten in der Handlung da ich sehr wenig aus dieser Zeit um den Ersten Weltkrieg weis.
Auch faszinierte mich der Klappentext denn eine Pferdezucht in Neuseeland fand ich als Thema auch interessant.
Darum ist es nicht verwunderlich wenn einen großen Teil der Handlung auch das Thema Pferde beinhaltet.
Mich störte das nicht da ich es als passend empfand.
Schön war das man sich schnell durch das Buch gelesen hat da es entspannt zu lesen ist.
Daher ist mein Anspruch an den Roman in dem Punkt erfüllt.
Gut fand ich auch die geschilderten unterschiedlichen wechselnden Sichtweisen von Mia und Julius.
Eigentlich mag ich das sonst nicht unbedingt aber hier war es gut gelöst.
Die Personen im Roman sind unterschiedlich und dadurch polarisieren sie auf die eine oder andere Weise.
Auch hätte ich gern mehr über eine Person erfahren, da es die einzige Person im Roman ist welche es tatsächlich gegeben hat.
So wirkte sie irgendwie nur wie ein Füllmedium.
Was mir nicht so gefallen hat war das das Ende einfach für mich zu vorhersehbar war und konstruiert wirkte.
Zufälle gibt es ja aber irgendwie hätte ich mir da ein anderes Ende gewünscht.
Auch fehlte mir etwas mehr zu der Kultur der Maori, denn das hätte ich in einem Buch welches Neuseeland als Thema hat erhofft.
Auch gibt es ja auch nicht nur Fans welche alle anderen Bücher der Autorin kennen.
Ich fühlte mich Abschnittsweise gut unterhalten aber im Gesamtüberblick empfand ich das Buch nicht wie erwartet.
Vielleicht werde ich mir einmal ein anderes Buch der Autorin gönnen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Bücher von ihr so schwach geschrieben sind.
Fazit:

Nicht ganz was ich erhofft habe, aber dennoch ein unterhaltsames Buch welches ich für Interessierte und Pferdefreunde weiterempfehle und mit 3,5 Sternen bewerte.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.06.2020
Unsere Zukunft
Rees, Martin

Unsere Zukunft


ausgezeichnet

Unsere Zukunft bietet Chancen

Ich wurde auf das Buch aufmerksam da die Zukunfts- und Umweltdebatte im Anthropozän derzeit in aller Munde ist.
Jeder hat eine Meinung aber wenige Aussichten werden global betrachtet und umgesetzt.
Ich war neugierig was mir dieses Buch offenbaren würde.

Aus dem Inhalt:

Der Kosmologe und königliche Astronom Martin Rees hat sich mit den derzeit aktuellen Umweltthemen aus seiner Sicht für unsere Zukunft beschäftigt.
Themen wie Klimawandel, die Zerstörung unserer Umwelt, die wachsende Weltbevölkerung und viele mehr werden als Themen aufgegriffen und Möglichkeiten aufgezeigt welche darüber entscheiden in welche Richtung die Menschheit in der Zukunft geht.
Perspektiven und Chancen welche z.B. die Biotechnologie oder Künstliche Intelligenz bieten, welche Veränderungen sie nach sich ziehen und durch ein Aufgreifen durch Politik und Wirtschaft gesteuert werden können.
Der Autor ist ein Optimist und vertritt die Meinung, dass ein gemeinschaftliches Vorgehen unter Einbezug der Wissenschaft, dem Menschheit eine Zukunft bietet.

Meine Meinung:

Mir war klar das dieses Buch seine Lesezeit benötigt, aber ich habe dann doch etwas länger gebraucht.
Einesteils weil ich mir meine eigenen Gedanken dazu machen wollte und auch weil der Autor mit seinem Wissen über Kosmologie bei mir einen bisher wenig beachteten Punkt aufgegriffen hat.
Was mir gut gefallen hat ist das ich keine Verständnisprobleme hatte.
Ebenso gefällt mir, dass hier mal neue Gedanken als die die man sonst so kennt einfließen.
Bei der Frage wie es weitergehen kann eröffnen sich neue Gedankenkonstellationen wenn man etwas zugänglich dafür ist.
Schön ist es das es nicht nur aus der Sicht des Wissenschaftlers ist!
Hier ist eine Symbiose von Natur, Wissenschaft, Technik gefunden die bei mir einen Zugang zu dem Thema gefunden hat.
Die Risiken dabei finden ebenfalls eine Betrachtung.
Da das Buch vor Corona geschrieben wurde, wird einem bei der Betrachtung schon komisch in der Magengegend.
Natürlich nimmt die Kosmologie einen Punkt ein und ich fand die Betrachtung Mensch – Universum mit Blick auf die Zukunft gut.
Bei den philosophischen Passagen also auch Glaubensfragen musste ich schon etwas innehalten denn ich tu mich etwas schwer darüber zu sinnieren ob der Mensch das alles fassen kann oder ob er künstliche Intelligenz benötigt oder ob es Gott gibt.
Das Werk bietet Stoff um miteinander zu diskutieren um somit auch Aufmerksamkeit zu bekommen und das ist bei diesem Thema nötig!
Fazit:
Interessantes und nachvollziehbares wissenschaftliches Buch - absolut lesenswert!
Die Zukunft unserer Welt liegt in unserer Hand und daher empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe 5 Lesesterne!

Bewertung vom 04.06.2020
Eichenweisen
Green, Felicity

Eichenweisen


ausgezeichnet

Eine moderne Feengeschichte – ein guter Einstiegsband

Als Highland Hexen Krimi Fan bin ich irgendwann auf diese Reihe der Autorin aufmerksam geworden.
Und da Irland ebenso eine Faszination ausübt wollte ich mir zumindest den ersten Teil Eichenweisen zu Gemüte führen.

Aus dem Inhalt:
Alice wacht aus dem Koma auf und spricht neben ihrer noch eine andere Sprache.
Ebenso hat sie Erinnerungen an eine andere Person und Zeit.
Sie begibt sich auf nach Irland um mehr über diese Erinnerungen herauszufinden.
Und das ist mehr als ein entspannter Reisetrip, denn an jeden Mythen steckt etwas Realität!

Meine Meinung:

Man wird in diesem Buch sehr schon in die Geschichte geführt, dass man sich irgendwann fragt was Geschichte oder Realität ist,
Ich war sofort in der Handlung eingebunden und wollte wissen wie es weitergehrt.
Daher wollte ich es kaum aus der Hand legen!
Durch den gut zu lesenden Schreibstil habe ich das Buch schnell durchgelesen.
Eigentlich bin ich mehr der Realität zugeneigt und besitze weniger den Hang zu Märchen, aber hier ist es absolut gelungen mich zu begeistern.
Die Ideen welche einen beim Lesen überkommen werden durch überraschende Wendungen über den Haufen geworfen.
Etwas zu lang hat mir der Aufbau der Handlung gedauert.
Alles in Allem eine gute Lektüre welche einen in eine andere Welt zaubert und trotzdem das Band zur Realität behält.
Natürlich ist es interessant zu erfahren wie sich die Folgebände gestalten.
Diese werde ich mir bestimmt noch zum Lesen besorgen!

Fazit:
Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4,5 Lesesterne!

Bewertung vom 04.06.2020
Die Frauen vom Alexanderplatz
Schneefuß, Elke

Die Frauen vom Alexanderplatz


ausgezeichnet

Historischer Roman einer vergangenen aber interessanten Zeit

Ich mag Berlin und auch die Historie.
Aus diesem Grund wurde ich auf den Titel aufmerksam und wollte mehr erlesen.
Ebenso war mir die Autorin bisher unbekannt.

Aus dem Inhalt:

In Berlin im Jahr 1918 ist man durch die Ereignisse des 1. Weltkrieges geprägt und die Novemberrevolution ist aktiv.
Dort begegnen sich Benno und Vera und verlieben sich ineinander.
Allerdings gibt es noch Fritzi die Jugendliebe von Benno welche auf der Suche nach ihm ist und ihn zurückhaben möchte.
Auch kommt Hanna nach Berlin um ihre Träume zu erfüllen.
Die Frauen träumen den Traum einer besseren Zukunft – doch wird sich dieser Traum erfüllen?

Meine Meinung:

Das Buch versetzt einen in ein Berlin welches durch die Geschichte geprägt ist.
Ich war sofort mittendrin im Geschehen und hatte direkte Bilder vor Augen.
Auch wenn mir im Ganzen etwas mehr Lokalkolorit gefehlt hat und der Alexanderplatz in der Handlung recht wenig Bezug hatte.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und das zieht sich durch das gesamte Buch.
Auch die abwechselnden Erzählstränge fand ich gut gelungen.
Eine ist Zeit wo es Frauen in ihrer Rolle eh schon schwer hatten und nun nach dem Krieg für Selbstverwirklichung kaum eine Lobby haben.
Alle müssen sich mit veränderten Umständen auseinandersetzen.
Bei den Tiefen zu den Charakteren wäre noch etwas mehr Hintergrund und Emotion möglich gewesen.
Der Blick auf die Frauen aus den unterschiedlichen sozialen Schichten und ihre Bemühungen ihr Leben zu gestalten hat mit trotzdem gefallen.
Auch der Ausblick am Ende ist gut gelungen und es wäre eine Möglichkeit einer Fortsetzung gegeben.

Fazit:

Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4 Lesesterne!