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Benutzername: Bücherfreundin
Wohnort: Baden-Württemberg
Über mich: Ich lese sehr viele Bücher - habe auch meist immer ein Buch irgendwo in meiner Nähe liegen. Das alles geht quer Beet von historischen Romanen, Biographien, Thriller bis hin zu ganz entspannenden "Frauenromane"
Danksagungen: 59 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 61 Bewertungen
Bewertung vom 12.03.2014
Der Gesang des Blutes
Winkelmann, Andreas

Der Gesang des Blutes


sehr gut

Das junge Ehepaar Kristin und Tom ziehen mit ihrer kleinen Tochter Lisa in ein abgelegenes Dorf und dort in ein noch abgelegeneres Haus. Das dieses Haus eine "Vergangenheit" hat, wird ihnen erst nach und nach bewußt. Als Tom bei einem Banküberfall erschossen wird, muss Kristin mit ihrer Tocher allein zurecht kommen. Es ereignen sich immer seltsamere Dinge, die ihr Angst bereiten. Die Bewohner des Dorfes sind freundlich und nett zu ihr, jedoch spürt Kristin, dass sie ihr auch etwas verheimlichen..... Der zweite Handlungsstrang des Buches handelt von Robert Stolz. Sein Bruder war ein Bankräuber und auch seine Vergangenheit ist nicht blütenweiß. Die Wege von Kristin und Robert kreuzen sich und die Lage spitzt sich zu.....

Der Thiller ist eine Neuauflage des Buches "Der Gesang des Scherenschleifers". Dieses Buch von Andreas Winkelmann hatte ich aber noch nicht gelesen und somit war es für mich ein "neuer Thriller". Ich mag den Schreibstil des Autors und auch dieses Buch hat mich wieder in den Bann gezogen. Spannung und "Gänsehautfeeling" von Anfang bis Ende. Es ist sehr viel mystisches und übersinnliches mit in die Geschichte eingebunden. Vielleicht nicht unbedingt für jeden "typischen Thriller-Leser" - meinen Geschmack hat es es aber getroffen. Auch wenn mir persönlich das Ende ein klein wenig zu überzogen war. Daher auch "nur" vier von fünf Sternen. Aber auf jedenfall ist das Buch von Andreas Winkelmann wieder zu empfehlen!

Bewertung vom 23.01.2014
Das Lavendelzimmer / Monsieur Perdu Bd.1
George, Nina

Das Lavendelzimmer / Monsieur Perdu Bd.1


weniger gut

Der Buchhändler Monsieur Jean Perdu lebt sehr zurückgezogen, einsam und isoliert. Romane haben für ihn eine ganz spezielle Bedeutung und sind wie Medizin.Er lebt für die Bücher, die er auf seinem Schiff verkauft. Für ihn selbst scheint es jedoch keine Medizin zu geben. Der Verlust der schöne Manon lastet schwer auf ihm. 20 Jahre später macht er zufällig eine Entdeckung, die sein Leben auf den Kopf stellt: er begibt sich mit seinem "Bücherschiff" auf die Reise in den Süden Frankreichs.....

Ein leicht zu lesender Roman. "Frankreich-Fans" werden begeistert sein: Felder voll mit Lavendel, Provence, Wein, Gefühl von Freiheit und die schöne Landschaft Südfrankreichs werden herrlich beschrieben und laden zum träumen ein. Die Geschichte selbst war für mich persönlich jedoch etwas langatmig. Es plätscherte nur so dahin und irgendwie hatte ich nie das Bedürfnis, vor Spannung nicht mehr aufhören könne zu lesen. Für mich passiert in diesem Buch einfach zu wenig. Daher "nur" zwei Sterne.

13 von 17 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.01.2014
Die letzte Spur
Link, Charlotte

Die letzte Spur


ausgezeichnet

Elaine Dawson ist zur Hochzeit ihrer Freundin in Gibraltar eingeladen. Wegen Nebels kann das Flugzeug nicht starten. Elaine ist verzweifelt und hilflos. Obwohl sie ein eher schüchterner und zurückhaltender Mensch ist, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, bei ihm zu übernachten. Danach ist Elaine spurlos verschwunden. Fünf Jahre später wird ausgerechnet ihre Freundin und Journalistin aus Gibraltar - Rosanne Hamilton - gebeten, eine Serie über Menschen, die spurlos verschwunden sind, zu schreiben. Unter anderem auch über Elaine. Dieser Fall interessiert Rosanne besonders und sie verstrickt sich immer tiefer darin. Mit ihrem Recherchen löst sie eine Kettenreaktion aus und bringt sich sogar selbst in Gefahr.....

Kennt Sie das das auch? Man taucht ein in die Geschichte eines Romans und kann nicht mehr aufhören zu lesen.... So erging es mir bei diesem Buch von Charlotte Link. Sie versteht es, Spannung zu erzeugen und auch aufrecht zu erhalten. Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Für mich kann es nur ein "ausgezeichnet" geben und die Empfehlung an jeden, der das Buch noch nicht kennt, es zu lesen.

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.12.2013
Schattenspiel
Link, Charlotte

Schattenspiel


sehr gut

David Bellino, ein reicher Industrieller, erhält anoyme Morddrohungen. Da er seine vier Freunde aus Jugendzeit verdächtigt, lädt er diese nach Jahren alle zu sich ein. Und, alle kommen: Steve, Nathalie, Mary und Gina. Jeder von ihnen gibt für die gescheiterte Existenz und den verlorenen Traum die Schuld Bellino. Dieser wird noch in der ersten Nacht ermordet. Kommissar Kelly steht vor einem Rätsel: Wer war der Möder von den fünf anwesenden Personen? Jeder der vier Freunde und auch Bellinos Freundin Laura, die bei dem Treffen dabei war, müssen vor dem Kommissar ein "seelischer Striptease" vollführen, was nicht immer leicht fällt. Irgendwann ist es dann eigentlich gleich, wer David Bellino ermordet hat, denn die einzelnen Charaktere und Schicksal nehmen einen gefangen.....

Dieses Buch ist ein Mix aus Krimi und Familiengeschichte. Die bisherigen Romane, die ich von Charlotte Link gelesen hatte, haben mich allesamt gefesselt. Bei diesem war das leider nicht ganz so. Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan, in die Geschichte zu finden und die einzelne Charaktere zuzuordnen. Dieses hat sich jedoch mit jeder Seite geändert. Die Schicksale haben mich berührt und nachdenklich gemacht. Man frag sich irgendwann, ob es wirklich richtig ist, andere für sein Leben verantwortlich zu machen - egal wieviel negativen Einfluss diese Menschen auch auf einen hatten. Also: Gemütlich machen und Buch lesen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.09.2013
Unzertrennlich
Heldt, Dora

Unzertrennlich


sehr gut

Christine lebt in Hamburg und arbeitet bei einem Velag. Nach ihrer Scheidung hat sie ihr Leben wieder eingermaßen in den Griff bekommen. Darin kommen auch Freundschaften vor. Als die Frage nach der "besten Freundin" aufkommt, blockt Christine ab. Sie hat Arbeitskolleginen, Bekannt und Freunde aber mit der "beste Freundin" hat sie weniger gute Erfahrungen gemacht und findet, es geht auch ohne. Da sie oft umgezogen ist, haben viele Freundinnen den Weg gekreuzt, aber irgendwie hat man sich dann wieder aus den Augen verloren. Vor ihrem 44. Geburtstag planen eben diese Arbeitskolleginen, Schwester, Bekannte und momentane Freunde eine Überraschung für sie: "alte Freundinnen" werden gesucht......

Ein Buch, das sich leicht liest. Die Texte sind einfach und witzig geschrieben. Ich glaube, jede Frau kann sich hineinversetzten, wenn es um Freundinnen geht und irgendwie findet man sich auch immer mal selbst wieder. Also nicht nur ein Buch zum schmunzeln, sondern es regt auch ein wenig zum nachdenken an. Hat man nicht selbst Freundinnen gehabt (Schulzeit, Ausbildung etc.) die später irgendwann auf der Strecke geblieben sind? Ist doch eigentlich schade und es wäre sicherich schön und interessant, diese Menschen, denen wir mal sehr nahe standen, wieder zu sehen. Was ist aus ihnen geworden? Wie leben sie heute? Fragen, die sich mir beim lesen des Buches gestellt haben. Das einzige, was ich nicht so toll fand, sind die vielen Namen (und es kommen ständig neue hinzu.....), die darin vorkommen. Man bzw. ich hatte so meine Probleme, alle auseinander zu halten. Aber trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.08.2013
Der Schleier der Angst
Shariff, Samia

Der Schleier der Angst


gut

Samia wird in Frankreich als Tochter einer reichen, arabischen Familie geboren. Sie muss sehr früh erfahren, was es heißt, ein Mädchen zu sein. Elternliebe lernt sie nicht kennen – im Gegenteil. Die Eltern gehen mit den Kindern zurück nach Algerien und die Lage verschlimmert sich noch. Man sagt ihr immer wieder, dass sie unerwünscht ist. Als junges Mädchen wird sie dann zwangverheiratet und von ihrem Ehemann schlägt ihr nur Hass und Missachtung entgegen. Ihr erster Sohn wird ihr von ihren Eltern weggenommen. Sie wird vergewaltigt und bekommt Sätze zu hören wie: „Ich bin dein Ehemann und du schuldest mir Respekt und Gehorsam. So lauten die Gesetze des Islam. Gott hat den Männern gesagt: Ihr seid Hirten, und Eure Frauen sind Euer Vieh.“ Es folgt ein steiniger Weg in die Freiheit für sie und ihre Kinder……

Am Schluss sagt Samia in dem Buch: „Man muss erst einmal der Freiheit beraubt sein, um ihren wahren Wert ermessen zu können.“ Das kann man nur unterschreiben, wenn man das Buch gelesen hat. Es liest sich flüssig und leicht und am Anfang habe ich es regelrecht verschlungen. Was mich jedoch gestört hat, sind ein paar „Ungereimtheiten“ und Widersprüche, die an der vollen Wahrheit der Geschichte zweifeln lassen.(Deshalb auch "nur" drei Sterne.) Bei der Flucht nach Frankreich hat mich persönlich die Naivität von Samia gestört. Man kann doch nicht annehmen, wenn ich in ein anderes Land fliehe, der Staat dort für sämtliche Kosten aufkommt und am besten noch ein Haus zur Verfügung stellt. Ansonst berührt einen die Geschichte sehr. Man leidet mit und kann sich nicht vorstellen, welche Schandtaten unter dem Deckmantel der Religion gemacht werden. Wenn so was wirklich Gottes Wille ist, und dass das Paradies sein soll, dann kann ich darauf gerne verzichten. Das Buch ist empfehlenswert, wenn man über die oben genannten Dinge hinweg sieht bzw. sich nicht daran stört.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.08.2013
Ein ganzes halbes Jahr
Moyes, Jojo

Ein ganzes halbes Jahr


gut

Die „Vorlage“ dieses Buches diente eindeutig „Ziemlich beste Freunde“. Die Hauptrollen spielen Will und Lou. Will ist Tetraplegiker und war vor seiner Erkrankung das „süße Leben“ gewohnt: Luxus, reisen, toller Beruf, Liebschaften und viele Freunde. Geld spielte nie eine Rolle. Mit seiner Erkrankung kommt er nicht zurecht und verfällt in Depressionen. Lou, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und vom Schicksal nicht gerade verwöhnt, wird als Gesellschafterin und Pflegekraft von Will engagiert. Beide so grundverschiedene Persönlichkeiten, die sich unter „normalen“ Umständen wohl niemals kennen gelernt hätten, kommen sich langsam immer näher….

Es geht außer „Liebe“ in diesem Buch überwiegend um die Problematik von Tetraplegiker, Depressionen, Suizid und Sterbehilfe. Leider kann ich mich nicht ganz den überwiegend sehr guten Bewertungen anschließen. Die Autorin verwendet einen sehr leichten Schreibstil und daher liest sich das Buch auch flüssig und schnell. Für mich persönlich ist diese Geschichte etwas zu sehr voraussehbar und klischeehaft. Die Handlungen plätschern zwischendurch mal so dahin. Obwohl die Liebesgeschichte sehr emotional beschreiben wurde, hat mich das Buch nicht zu Tränen gerührt. Taschentücher brauchte ich also keine. Ich möchte damit keinesfalls sagen, dass man das Buch nicht lesen soll, aber ich habe schon eindeutig bessere Bücher gelesen. Unter Bestseller stelle ich mir was anderes vor.

26 von 41 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.07.2013
Verwesung / David Hunter Bd.4
Beckett, Simon

Verwesung / David Hunter Bd.4


ausgezeichnet

Der Beginn von "Verwesung" beginnt in der Vergangenheit: David Hunter ist verheiratet und lebt mit Frau und Tochter in London. Drei Frauen sind verschwunden, aber nur eine Leiche wurde gefunden. Der Serienmörder Monk soll der Polizei, der Profilerin Sophie Keller und David Hunter die Gräber der beiden anderen Leichen zeigen. Der Versuch scheitert.

Danach geht es in der Gegenwart weiter: David Hunter ist Witwer. Er erfährt, dass Jerome Monk ins Krankenhaus gebracht wurde und fliehen konnte. Fast gleichzeitig ruft Sophie Keller nach Jahren bei ihm an und bittet um ein Treffen. Kurz danach wird sie in ihrem Haus überfallen. Die Polizei vermutet, dass Monk sich an den Beteiligten der ersten Ermittlung rächen möchte. Eine Suchaktion im Dartmoor wird gestartet.....

Der vierte Teil der "David Hunter-Reihe" von Simon Beckett liest sich flüssig. Man kommt schnell in das Geschehen und die Geschichte ist kurzweilig geschrieben. Es ist weder "zu blutig" noch "zu wissenschaftlich" und trozdem fehlt die Spannung nicht. Im Gegenteil, gerade dieses fand ich gut. Mir persönlich hat der Band sehr gut gefallen und ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.06.2013
Leichenblässe / David Hunter Bd.3
Beckett, Simon

Leichenblässe / David Hunter Bd.3


sehr gut

Der Anthropologe Dr. David Hunter macht eine Fortbildungsreise nach Amerika. Dort arbeitet er bei seinem alten Freund Tom Liebermann auf der „Body-Farm“. Als in einer Jagdhütte eine bis zur Unerkenntlichkeit zersetzte Leiche gefunden wird, wird der Forensiker von Tom gebeten, ihm bei dem Fall zu helfen. Die Polizei ist jedoch nicht erfreut über den ausländischen, personellen Zuwachs und er wird aufgefordert, den Tatort zu verlassen. Es verschwinden immer wieder Menschen. David Hunter arbeitet an dem Fall weiter und ist dem Serienmörder auf der Spur. Dieser macht es der Polizei und Hunter nicht einfach, da er sie immer wieder in eine Falle laufen lässt……

Ich bin ein Fan der Bücher von Simon Beckett. Auch dieser Thriller hat mich wieder fasziniert und überrascht, welche Wendung die Geschichte nimmt. Der Schreibstil von Beckett ist flüssig und gut zu lesen. Man möchte das Buch, wenn man es einmal begonnen hat, nicht wieder aus der Hand legen. Spannung pur, teilweise brutal und gruselig von Anfang bis Ende. Nicht unbedingt als Bettlektüre geeignet, aber trotzdem uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.05.2013
Höllental
Winkelmann, Andreas

Höllental


gut

Roman Jäger arbeitet für die Bergwacht und muss an einem Dezembertag in der Höllentalklamm ein Suizid einer jungen Frau mit ansehen. Er selbst konnte sie nicht mehr retten. Oder war es gar kein Selbstmord? Wollte Laura gar nicht gerettet werden? Was steckt dahinter? Diese Fragen beschäftigen Roman Jäger immer wieder. Immer wieder sieht er die Angst in den Augen der jungen Frau als sie sprang und sich aus seinem Rettungsgriff windete. Schließlich macht sich Roman auf die Suche nach der Wahrheit. Hierbei gerät nicht nur er selbst in Lebensgefahr.....

Die Romane von Andreas Winkelmann habe ich bisher alle gelesen und war immer sehr begeistert. Besonders die Schreibweise des Autors finde ich super. Auch dieses Buch hatte ich wieder relativ schnell gelesen und konnte es nicht aus der Hand legen. Im Gegensatz zu seinen bisherigen Büchern fand ich persönlich dieses Buch teilweise jedoch recht langatmig für einen Thriller. Trotzdem 3 Sterne und eine "Leseempfehlung"!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.