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Benutzername: Feliz
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Bewertungen

Insgesamt 55 Bewertungen
Bewertung vom 26.10.2020
Capitana (eBook, ePUB)
Scrivner Love, Melissa

Capitana (eBook, ePUB)


gut

Mir gefällt das Cover des zweiten Teils leider nicht ganz so gut wie der des ersten. Das liegt vor allem daran, dass mir das des ersten Bandes das perfekte Gefühl von einem heißen Tag in LA und einer harten Gangleaderin vermittelt hat. Das des zweiten Teils ist in seinen Farben nicht ganz so harmonisch und stimmig, es wäre mir vermutlich nicht direkt aufgefallen, hätte ich den ersten Teil nicht gelesen.

Leider ist auch die Geschichte nicht ganz so stimmig wie die des ersten Bandes: Nach außen hin führt Lola Vasquez das Leben einer normalen Frau. Sie kümmert sich rührend um ihre Adoptivtochter Lucy und ihre ehemals drogenabhängige Mutter und hat auch noch Zeit, sich die Probleme der Nachbarn anzuhören. Doch genau diese Hilfsbereitschaft wird ihr zum Verhängnis, denn Lola ist nicht nur eine Latina aus einem heruntergekommenen Viertel in Los Angeles, sondern auch der Boss einer aufstrebenden Drogengang. Als sie eines Tages einer schwangeren Frau hilft, die sie bittet, ihren gewalttätigen Ehemann im Gefängnis umzubringen, zögert sie keine Sekunde und löst damit einen folgenschweren Drogenkrieg aus. Während sie noch versucht, ihren Bruder aus den Fängen des Rivera-Kartells zu befreien, fragt sie sich zunehmend, ob sie ihrer Partnerin, der Staatsanwältin Andrea Dennison Whitley, noch trauen kann…

Ich mochte den ersten Teil von Melissa Scrivner Love trotz einiger Schwächen doch recht gerne, vor allem weil das Buch so anders und fesselnd war. Auch hier ist der Schreibstil unglaublich gut. Man wird schon auf den ersten Seiten vollkommen in die Geschichte gesaugt und man diese auch erst mit dem letzten Satz wieder so richtig verlässt. Man hat während des Lesens immer das Gefühl, sich direkt in Lolas Kopf zu befinden und so alle Entscheidungen, alle Gefühle unmittelbar nachvollziehen zu können. Genau das ist es für mich auch, was das Buch zu etwas Besonderem macht, es ist dadurch anders, als viele anderen Bücher, die man bisher gelesen hat.

Dennoch ist das Buch bei Weitem nicht so rund, wie der erste Teil, der für mich zwar auch Schwächen hatte, aber an sich eine irgendwie glaubwürdige Geschichte hatte. Das fehlte mir hier leider ein wenig. Lolas Handlungen fand ich teilweise noch weniger verstehen als im ersten Teil. Auch dort war sie mir manchmal zu sprunghaft, zu blind gegenüber anderen, vor allem wenn diese als Opfer auftraten. So vertraut sie einer schwangeren Frau, die Hilfe braucht, blind ohne, dass sie einmal bei ihrem Soldaten nachfragt, ob es sich bei dieser Frau wirklich um seine Cousine handelt. Stattdessen lässt sie ohne mit der Wimper zu zucken, einen Mann umlegen, ohne diesen genauer überprüfen zu lassen. Das fand ich für eine knallharte Gangleaderin doch ein wenig sehr naiv, vor allem weil sie sich immer wieder darüber beschwert, dass sie als Frau so sehr unterschätzt und als Latina immer diskriminiert wird. Ich fand es durchaus wichtig, den Rassismus der von Weißen ausgeht, zu thematisieren, aber ich fand ihn teilweise ein wenig erdrückend und störend, dass jeder Weiße scheinbar so denkt. Das war mir zu viel und es hätte mir wahrscheinlich besser gefallen, wenn es wenigstens einige Ausnahmen gegeben hätte.

Alles in allem hat mich das Buch von Anfang bis Ende durchaus gepackt und ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, aber es hat mich leider inhaltlich nicht so sehr überzeugt wie der erste Teil. Das lag vor allem daran, dass ich hier einige Handlungen noch weniger nachvollziehen konnte als das im ersten Teil noch der Fall gewesen war.

Bewertung vom 20.10.2020
Ada
Berkel, Christian

Ada


gut

Das Cover des Buches gefällt mir weder besonders gut noch finde ich es besonders schlecht. Es sticht auf jeden Fall aus der Masse heraus und bleibt im Gedächtnis, ich muss es allerdings nicht unbedingt im Regal stehen haben.

Ich fand die Idee der Geschichte irgendwie extrem spannend, weil ich natürlich auch die deutsche Nachkriegsgeschichte in groben Zügen durchaus kenne, aber mich das Lebensgefühl dennoch immer sehr interessiert. Allerdings hätte ich tatsächlich gerne gewusst, dass „Der Apfelbaum“ quasi der Vorgänger von „Ada“ ist, weil ich sonst dieses Buch zuerst gelesen hätte. Es ist nicht so, dass man das Buch nicht verstehen könnten, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, aber ich habe immer so ein bisschen das Gefühl, als würde ich Insider verpassen. Es sind nie wichtige Dinge, weil das Meiste zumindest kurz erklärt wird, aber es wäre deutlich einfacher gewesen, wenn ich die Geschichte von Sala und Otto zuerst gelesen hätte.

Das mache ich vermutlich im Nachhinein auch noch, weil ich den Schreibstil von Christian Berkel unglaublich gut finde. Er schafft es recht nüchtern, gleichzeitig aber so eindringlich zu erzählen, dass man fast vollständig in die Geschichte eintaucht und es einem ein bisschen schwerfällt, wieder heraus zu finde. Dadurch entfesselt sich eine gewisse Sogwirkung der Geschichte. Allerdings fand ich, dass man an manchen Stellen merkte, dass hier ein Mann aus Frauenperspektive schreibt. Es mag sein, dass ich mir das eingebildet habe, weil ich ja wusste, dass ein Mann der Autor ist, aber in manchen Situationen fand ich die Schilderung unglaubwürdig. Das sind allerdings nur Kleinigkeiten und haben den Lesefluss jetzt auch nicht sehr stark beeinflusst.

Was mich dann deutlich mehr gestört hat, waren die zeitlichen Sprünge und die Auslassungen in der Geschichte. Ich kann durchaus verstehen, warum das so gelöst wurde, schließlich erzählt Ada ihrem Psychologen ihre Lebensgeschichte, da werden natürlich vor allem die eindrücklichsten Episoden erzählt und nicht jede Einzelheit, aber ich war dadurch manchmal dann doch ein wenig verloren. Ich musste mich häufig immer wieder neu orientieren, wo genau in der Geschichte man sich jetzt befindet. Zudem wurden manche Episoden einfach nicht zu Ende erzählt, was mich mit der Zeit unglaublich frustriert hat, weil das teilweise auch nie wieder ausgegriffen wurde. Ich verstehe theoretisch, warum diese Stilmittel angewendet wurde und dass auch das die mangelnde Kommunikation innerhalb der Familie verdeutlicht, aber es machte es mir dadurch auch extrem schwer, mit den Figuren so wirklich warm zu werden. Ich fand Ada jetzt nicht unbedingt unsympathisch, aber ich mochte sie auch nicht richtig. Immer wieder verpasst sie es Antworten von ihrer Familie zu verlangen und ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen, weil sie sich selbst nicht so richtig kennt. Dadurch machte sie es mir auch schwer, sie kennenzulernen und sie zu akzeptieren, weil sie es selbst nicht tut.

Alles in allem ist das Buch durchaus interessant und löst durch seinen hervorragenden, eindringlichen Schreibstil auch eine Art Sogwirkung aus, aber durch die Leerstellen in der Erzählung fiel es mir manchmal schwer, der Geschichte vollständig zu folgen und so richtig mit den Protagonisten warm zu werden. Zudem war mir das Ende zu plump, zu abrupt und ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie der dritte Teil daran denn bitte anschließen will…

Bewertung vom 13.10.2020
Wild like a River / Kanada Bd.1
Mohn, Kira

Wild like a River / Kanada Bd.1


sehr gut

Ich mag das Cover unglaublich gerne, weil es wirklich auf jede Art und Weise aus der Masse heraussticht. Zudem passt es wunderbar zum Inhalt und man bekommt schon durch dieses einen guten Eindruck vom Setting. Allerdings ist mir das leuchtend pinke Blatt vielleicht eine Spur zu kitschig und es hätte mir vermutlich besser gefallen, wenn es eine natürlichere Farbe gehabt hätte.

Auch das Setting mochte ich extrem gerne. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, direkt neben Haven und Jackson mitten im Wald oder am Silent Lake zu stehen und den Tannenduft einzuatmen. Ich mochte einfach, dass eben mal nicht das typische Setting einer Universität oder Großstadt ist, das sonst für Young Adult Romane so typisch ist. Vermutlich auch weil ich den Jasper National Park so geliebt habe, war ich unglaublich enttäuscht, als man dann ab der Hälfte den Wald und die kleine Hütte verlassen musste und zusammen mit Haven nach Edmonton gezogen ist. Auch wenn die Ereignisse sich im Reservat nicht unbedingt überschlagen haben, mochte ich die ruhigen Erzählungen und hätte auch locker noch 50-100 Seiten nur über die Ausflüge der beiden hätte lesen können. Nicht, dass ich es unrealistisch fand, dass Haven mal etwas Anderes sehen will als nur ihre kleine Hütte, sie entscheidet das ja schon selbst, aber ab dem Zeitpunkt des Umzugs wird das Buch dann leider sehr zu einem typischen Young Adult Roman ohne große Highlights oder Überraschungen. Das fand ich ziemlich schade, weil es vorher durchaus Potenzial zu mehr gehabt hätte.

Zudem hatte ich mit den Figuren so meine Probleme. Jackson mochte ich am Anfang wirklich gerne, weil er so lässig und selbstbewusst war, ohne dabei arrogant zu wirken. Er mochte Haven auf den ersten Blick und wollte sie unbedingt für sich gewinnen, auch wenn sie so gar keine Erfahrungen mit sozialen Interaktionen hat. Das hat mich absolut für ihn eingenommen, genauso wie seine Begeisterungsfähigkeit für die Natur und die Tiere des Jasper National Parks. Leider ändert sich sein Verhalten mit dem Wechsel des Settings. Er ist dauerhaft angespannt und jederzeit bereit den Helden für Haven zu spielen. Ich kann sogar verstehen, warum er das so macht, schließlich ist sie in ihrer neuen Umgebung sehr unbeholfen, aber ich mochte diese Seite an Jackson überhaupt nicht und habe den lockeren Kerl vermisst, weswegen ich auch seine Freunde, vor allem Cayden in ihrer Kritik durchaus nachvollziehen konnte.
Auch Haven ist mir zwar sympathisch, aber sie hat mich auch immer wieder extrem genervt. Sie war mir auch im Nationalpark näher, weil das ihre natürliche Umgebung ist und man das einfach merkt. Sie versteht zwar Jacksons Andeutungen, Witze und häufig auch sein Verhalten nicht immer, aber das fand ich irgendwie witzig und auch sehr glaubwürdig. Als sie dann aber nach Edmonton zieht, wirkt sie einfach nur vollkommen hilflos. Man hat einfach das Gefühl, dass sie noch nie einen Film, eine Serie oder auch nur ein Buch gelesen hat, in dem ‚normales‘ soziales Verhalten thematisiert wird. Das war mir einfach eine Spur zu viel. Dass sie viele Anspielungen, manchmal auch Sarkasmus oder Ironie nicht versteht, konnte ich ja noch verstehen, aber dass sie nicht einmal die simpelsten Umgangsformen nachvollziehen kann, war mir an manchen Stellen einfach zu viel. An manchen Stellen wollte ich sie wirklich gerne schütteln, um ihr klarzumachen, wie naiv sie sich gerade verhält. Da konnte ich Jacksons besitzergreifendes Verhalten fast schon nachvollziehen, auch wenn ich es eigentlich wirklich nicht gutheißen kann.

Alles in allem ist das Buch eine süße Liebesgeschichte, die leider ab der Hälfte ein bisschen zu durchschnittlich wird. Ich mochte trotz der manchmal sehr naiven Haven die beiden Protagonisten sehr gerne und mir gefiel ihre ruhige, unaufgeregte Geschichte sehr gerne. Ich hätte das ganze Drama in ihrer Geschichte nicht unbedingt gebraucht, aber das Ende hat mich dann doch wieder versöhnt und zusammen mit dem wunderbaren Schreibstil ist es ein wunderbares

Bewertung vom 08.10.2020
Die Katze kocht!
Katzenberger, Daniela

Die Katze kocht!


sehr gut

Das Cover ist wirklich sehr pink mit pinker Glitzer-Schrift und einer sehr pink angezogenen Daniela Katzenberger. Das passt natürlich perfekt zu ihr und Fans werden auch die Aufmachung lieben, mir ist das tatsächlich eine Spur zu sehr Barbie.

Ich mochte, dass man erstmal ein Vorwort von der Autorin selbst bekam, das ist natürlich schon sehr üblich mittlerweile, aber ich fand den Text sehr ansprechend und locker. Sie wird einem dadurch tatsächlich ziemlich sympathisch und ich war recht gespannt auf das Kochbuch.

Dieses hat einen sehr typischen Aufbau mit leichten Rezepten, den Rezepten ihrer Mutter, was für die schlanke Linie, süßen Sachen, alles für den Kindergeburtstag, Sophias und Lucas Lieblingsessen, das perfekte Weihnachtsessen, schnelles Essen to go, Wellness-Essen und leckere Snacks. Das ist alles nicht neu und das sind auch die Rezepte nicht. Dennoch fand ich manche der Rezepte durchaus interessant, weil sie sie irgendwie süß waren. Natürlich ist pinker Milchreis jetzt nicht das Non plus Ultra, aber als Gag oder für jemanden, der Pink genauso liebt wie Daniela Katzenberger es tut, fand ich ihn durchaus witzig. Auch anderes werde ich vielleicht noch ausprobieren, weil das Kochbuch eine andere Variante bietet und ich gespannt bin, was mir besser schmecken wird.

Alles in allem finde ich das Kochbuch ganz niedlich und für Fans ist es bestimmt auch ein Highlight, weil man immer wieder kleinere Einblicke in das Familienleben der Katzenbergers bekommt. Die Rezepte sind allerdings nicht außergewöhnlich, sondern man kennt als geübte Köchin viele davon schon, auch wenn manche Varianten durchaus ihren Reiz haben.

Bewertung vom 08.10.2020
Uri Buri - meine Küche
Jeremias, Uri; Mangold, Matthias F.

Uri Buri - meine Küche


sehr gut

Das Cover gefällt mir tatsächlich ausgesprochen gut, obwohl es nicht nach einem typischen Kochbuch aussieht. Aber Uri Bur sieht auf diesem Bild so sympathisch und mit sich im Reinen aus, dass man fast schon automatisch wissen will, was denn sein Geheimnis ist.

Das Kochbuch startet eher untypisch mit der Geschichte des Israelis und des Restaurants, welche mich tatsächlich ziemlich fasziniert hat, weil sie doch sehr ungewöhnlich ist. Man versteht durch seine Geschichte viel besser, warum er so ist, wie er ist und noch viel mehr, warum er so arbeitet, wie er das tut. Ich fand das wirklich spannend und hätte auch noch ein bisschen mehr darüber lesen wollen, wie die verschiedenen Kulturen in Akko zusammenleben und -arbeiten. Man hat dadurch das Gefühl, sowohl den Koch als auch seine Rezepte besser verstehen zu können, weil sein Essen eben mehr ist als eine bloße Ansammlung von Zutaten. Er serviert so beispielsweise nur Gerichte, die er selbst mag und richtet sich nicht nach Trends, sondern es geht ihm vielmehr um den Geschmack des Essens an sich.
Es gefiel mir auch ausgesprochen gut, dass es nach seiner persönlichen Geschichte erstmal ein gesamtes Kapitel darüber gibt, wie man guten und frischen Fisch erkennen kann. Besonders für mich als jemand, der sich wirklich nicht gut mit frischem Fisch auskennt, war das Kapitel sehr interessant und hat mir viele neue Einblicke gebracht. Ich fand auch gut, dass man zudem genauere Erklärungen zur Zubereitung von Fisch erhält, die mir aber teilweise ein bisschen langatmig vorkamen. Vielleicht macht es Sinn, wenn man wirklich aktiv eines der Rezepte ausprobiert und wissen möchte, wie man den Fisch am besten zubereiten kann.

Danach kommen dann auch endlich die Rezepte. Die Bilder dazu sind wirklich sehr ansprechend, sie sind tatsächlich eher schlicht, aber machen nicht weniger Appetit auf mehr. Ich finde perfekt, dass die Vorbereitungszeit nicht nur allgemein überschlagen wird, sondern es wird auch die Zubereitungszeit genauer angegeben wird. Mein größtes Problem bei den Rezepten ist, dass es nicht bei allen Rezepten leicht wird, alle Zutaten einfach zu besorgen, zumindest nicht im hiesigen Supermarkt. Dennoch freue ich mich schon das ein oder andere Rezept mal auszuprobieren und so ein bisschen Abwechslung in meinen Speiseplan zu bringen.

Bewertung vom 26.09.2020
Silas Orientküche
Sahin, Sila

Silas Orientküche


sehr gut

Das Cover mag ich recht gerne, auch wenn es natürlich ein wenig klischeehaft ist. Dennoch mag ich die leichten, orientalische Elemente, weil man dadurch direkt weiß (auch ohne den Titel zu lesen), in welche Richtung die Gerichte gehen. Auch dass Sila Sahin darauf abgebildet ist, finde ich sehr passend, weil man so das Gefühl hat, dass man so direkt von ihr angesprochen wird.

Auch der gesamte Aufbau des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Die einzelnen Rezepte sind in die Kategorien Rezepte meiner Mutter, Working Mum, Kochen für den Liebsten, Love-Dinner, Healthy Week, Süße Sünden, Für die große Tafel sowie Frühstück eingeteilt, sodass man sehr einfach entscheiden kann, was genau man braucht und findet es dann ohne Probleme. Dabei gefiel mir nicht nur die klare Einteilung, sondern auch, dass es recht ungewöhnliche Kategorien sind, die einem dann auch wieder neue Ansätze und vor allem neue Rezepte geben. Auch die sehr übersichtlichen Zutatenlisten und ‚Arbeitsanweisungen‘ tragen dazu bei, dass das Kochbuch sehr angenehm zu lesen ist und man richtig Lust hat, eines der Rezepte sofort auszuprobieren. Allerdings hätte ich mir bei einigen Rezepten gewünscht, dass man neben der vegetarischen Variante auch das Originalrezept zu bekommen, weil ich eher wenig Ahnung von türkischer und orientalischer Küche habe und mich auch sehr über die ursprünglichen Rezepte gefreut hatte.

Bei den kleinen Bemerkungen von Sila Sahin bin ich sehr zwiegespalten, ob ich sie mochte oder sie mir zu viel waren. Manche, vor allem die am Anfang, fand ich recht unterhaltsam und sogar spannend, weil sie einen guten Eindruck von ihrem Leben und den Einflüssen ihres kulturellen Umfelds auf ihre Rezepte gegeben haben. Manche, vor allem die, die ihren Mann betreffen, sind mir manchmal zu viel und auch zu redundant. Es wird immer wieder wiederholt, dass er ja kein Fleisch ist und ich finde es auch wirklich gut, dass es so viele vegetarische Gerichte gibt, aber ich muss trotzdem nicht nach jedem erklärt bekommen, warum sie dieses jetzt auch wieder ohne Fleisch zubereitet.

Alles in allem gefällt mir das Kochbuch vor allem wegen seiner Übersichtlichkeit wirklich gut und ich freue mich schon das ein oder andere Gericht wirklich auszuprobieren.

Bewertung vom 11.09.2020
Unsere Rache ist süß / Get Even Bd.1
McNeil, Gretchen

Unsere Rache ist süß / Get Even Bd.1


sehr gut

Ich mag das Cover vom Prinzip her sehr gerne. Vor allem der Buchrücken macht sich hervorragend im Regal und auch die Silhouetten der vier Mädchen passen hervorragend zu den Protagonistinnen. Dennoch hätte ich es vermutlich besser gefunden, wenn man einfach nur den englischen Titel genommen hätte, ich finde den deutschen Zusatz für mich persönlich eher unnötig.

Die Geschichte klingt an sich erstmal wirklich spannend: Vier Mädchen gehen auf eine katholische Schule und haben ansonsten nicht viel gemeinsam, außer dass sie alle Mitglieder der Gruppe DGM – Don’t Get Mad sind. Kitty, die ehrgeizige Volleyball-Kapitänin, Olivia, die aufstrebende Schauspielerin, Margot, das unscheinbare Computer-Genie und Bree, die unangepasste Senatorentochter haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich an Mobbern zu rächen. Dabei stellen sie sie vor der ganzen Schule bloß, ebenso wie es die Mobber selbst gemacht haben und machen auch vor Lehrern nicht halt. Doch dann wird Ronny, ihre letzte Zielperson, tot in seinem Zimmer aufgefunden, kurz nachdem Bree es verlassen hat und die vier Mädchen fragen sich, wer sie versucht zu enttarnen und ob sie einander überhaupt noch trauen können…

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich früher extrem gerne die Jugendthriller von Arena gelesen habe und deswegen gehofft hatte, dass das hier an diese herankommen kann. Ganz zufrieden bin ich allerdings mit der Geschichte nicht, obwohl ich den Schreibstil wirklich gerne mochte. Er ist leicht und gut zu lesen, sodass man nur so durch das Buch fliegt und ich es innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte.

Die Story an sich ist zwar nicht unbedingt neu, aber ich fand sie dennoch recht spannend und war mir während des Lesens nie sicher, wem man trauen konnte und wem nicht. Das liegt auch daran, dass die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht der vier Mädchen erzählt wird und man dennoch nie das Gefühl hat, dass einem die einzelnen Figuren alles erzählen. Ich habe zwischendurch immer wieder überlegt, ob nicht eines der Mädchen doch etwas mit dem Mord zu tun hat. Das ist eigentlich ziemlich geschickt gemacht, weil man so nie ganz genau weiß, was als nächstes passiert und wer vielleicht der Täter sein kann. Mein Problem war dadurch aber auch, dass vor allem zu Beginn des Buches mit keiner der Protagonistinnen so richtig mitfühlen konnte. Die einzelnen Perspektiven sind teilweise auch extrem kurz, sodass man sie Charaktere eben auch nur in Etappen kennenlernt.
Auch die Beziehung von Kitty, Margot, Bree und Olivia zueinander fand ich schwierig zu durchschauen. Sie kennen sich eigentlich nicht wirklich, sind keine Freundinnnen, was ja auch kontraproduktiv wäre, weil sie sonst vermutlich verdächtig worden wären, aber sie vertrauen sich dennoch genug, dass sie all diese Aktionen zusammendurchziehen? Das fand ich irgendwie schwierig zu glauben, weil es doch jederzeit ein Mädchen hätte geben können, dass die anderen verrät. Dass ich die Beziehungen auch bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen konnte, lag auch daran, dass weder ihr Kennenlernen noch ihre früheren Aktionen als DGM wirklich ausführlich geschildert werden. Es mag sein, dass das im folgenden Buch noch kommt, aber mich hat das die ganze Zeit extrem gestört und ist auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch. Mich hätte einfach interessiert, wie ihre ersten Aktionen abliefen, wie das die Dynamik in der Schule verändert hat und wie die Mädchen dabei zueinander finden, sodass sie sich irgendwann dann wirklich aufeinander verlassen können. Ich hoffe, dass das im nächsten Teil noch eine größere Rolle spielen wird.

Alles in allem mochte ich das Buch und habe es auch extrem schnell durchgelesen, allerdings fiel es mir durch die Vielzahl an Personen und Perspektiven ein wenig schwer, so richtig tief in das Buch abzutauchen. Ich freue mich dennoch auf den zweiten Teil und will nach dem Cliffhanger unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Bewertung vom 08.09.2020
Ihr Königreich
Nesbø, Jo

Ihr Königreich


sehr gut

Das Cover des Buches mag ich recht gerne, vor allem weil es so aus der Masse heraussticht und die Farbkombination wirklich gelungen ist. Die Verbindung aus Grün und Weiß macht das Buch zu einem echten Hingucker. Zudem verweist es ebenso wie der Titel subtil auf den Inhalt ohne zu viel zu verraten.

Ich habe ehrlich gesagt vor dem Lesen keine wirkliche Vorstellung davon gehabt, was mich bei diesem Buch erwarten wird. Zwar habe ich schon Bücher von Jo Nesbø gelesen, konnte mich mit der Harry-Hole-Reihe aber nie so wirklich anfreunden. Nach diesem Buch werde ich dann aber vielleicht doch noch einmal versuchen, weil ich durchaus die Faszination an seinen Büchern verstehen kann. Der Schreibstil ist wirklich gut und schafft es, dass man etwa nach einem Viertel wirklich in das Buch gezogen wird und es einem extrem schwer fällt, es auch nur für einen Moment zur Seite zu legen. Allerdings ist er manchmal wirklich zu ausschweifend. Es passt zwar durchaus zu Roys ruhigem, eher beobachtendem Charakter, dass viele Tätigkeiten ausführlich beschrieben werden, aber vor allem alltägliche Tätigkeiten in der Tankstelle oder auf dem Hof fand ich manchmal ein bisschen zu ausschweifend, auch wenn sie zumeist durchaus eine Rolle für die Handlung spielen.

Am Anfang hatte ich eine grobe Idee, was in dem Buch so passieren wird und in gewissen Punkten haben sich meine Vorstellungen auch erfüllt, allerdings gab es immer Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und bei denen ich dann teilweise den Abschnitt noch einmal gelesen habe, weil diese so plötzlich kamen. Diese waren es aber auch hauptsächlich, die den Reiz des Buches ausmachen. Man weiß nie, was als nächstes passiert, wer das nächste Opfer ist, wer der Täter und welchen Twist das Buch noch nehmen wird. Dabei wird geschickt mit typischen Abläufen eines Thrillers oder eines Dramas gespielt und sie dann manchmal so umgekehrt, dass man immer wieder an sich selbst zweifelte. So gut mir das auch während des Lesens gefallen hat, so enttäuscht war auch von dem Ende, weil das für mich keinen richtigen Abschluss darstellt. Aus Spoilergründen werde ich nicht näher ins Detail gehen, aber das Ende passte zwar zu dem Buch, hat mich aber unbefriedigt zurückgelassen.

Auch bei den Charakteren bin ich sehr zwiegespalten. Ich mag Roy, er erzählt die Geschichte ruhig und sehr selbstreflektiert. Er schönt seine Taten selbst nicht, sondern zweifelt immer an sich selbst und seinen Motiven. Vielleicht mag ich ihn gerade deswegen deutlich lieber als Carl, von dem es so wirkt, als würde ihn keines der Ereignisse wirklich belasten, sondern es vielmehr schon fast genießt, seine Ziele durchzusetzen, egal auf welche Art. Bei vielen anderen Charakteren des Buches bin ich mir sehr unsicher, ob ich sie mag oder nicht, aber sie alle machen auf ihre Art und Weise die Geschichte spannend und zu etwas Besonderem. Sie sind alle detailliert und lebensnah gezeichnet, dass man das Gefühl hat, sie alle zu kennen und selbst Teil dieses Dorfes zu sein.

Alles in allem gefiel mir das Buch trotz des etwas schleppenden Beginns wirklich gut, weil man ab einem gewissen Punkt wirklich in das Buch gezogen wird und es einen auch bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Allerdings fand ich das Ende, obwohl es für das Buch sehr passend war, sehr unbefriedigend und hätte mir vielleicht ein anderes gewünscht.

Bewertung vom 03.09.2020
Im nächsten Leben wird alles besser
Rath, Hans

Im nächsten Leben wird alles besser


weniger gut

Das Cover gefällt mir an sich durchaus, weil ich die Kombination aus der bunten Schrift und dem dunklen Cover sehr gelungen finde. Ich finde allerdings, dass es nicht wirklich zum Inhalt passt, weil das Cover eher altmodisch wirkt, ein Großteil der Handlung aber in der Zukunft spielt.
Ich habe noch nie ein Buch von Hans Rath gelesen, aber schon viel von seinen Büchern gehört, sodass ich sehr gespannt war, wie mir dieses gefallen würde. Der Schreibstil hat durchaus etwas. Ich mag diesen leichten, humorvollen, manchmal ironischen Ton, in dem die ganze Geschichte erzählt wird. Dieser ist ehrlich gesagt auch der Hauptgrund, warum mir das Buch im Endeffekt ganz okay gefiel, die Geschichte hat mich leider nicht wirklich überzeugt.

Ich fand zwar die Zukunftsvision, die Rath gezeichnet hat, ziemlich interessant und hätte einfach gerne, viel mehr darüber gelesen, aber ich fühlte mich absolut nicht von dem Protagonisten angesprochen. Ich bin als Frau von Mitte 20 vermutlich auch nicht die unmittelbare Zielgruppe, aber ich habe selten ein wirkliches Problem damit Bücher zu lesen, in denen der Hauptcharakter nicht im gleichen Alter oder zum gleichen Geschlecht zugehörig ist. Ich lese Bücher, wo die Protagonisten 12 Jahre alt und auch welche wo die Charaktere Mitte 40 oder älter sind, doch nie hatte ich dabei das Gefühl außerhalb der Zielgruppe zu sein, wie bei diesem Buch. Mich hat Arnold vor allem vor seiner Zeitreise extrem genervt, vielleicht auch weil er dieses typische Gehabe eines Mannes von Mitte 50 an den Tag legt, dass mich an (männlichen) Mitglieder dieser Generation so nervt. Einer, der der Meinung ist, dass er der einzige ist, der die Welt realistisch betrachtet und dabei aber einfach nur ein zynischer Schwarzseher ist. Das alles wird immer mit einer gewissen Ironie erzählt, sodass man durchaus merkt, dass der Erzähler Arnold auch nicht so ganz ernst nimmt, aber mir fiel es dennoch schwer, eine Beziehung zu ihm aufzubauen, weil ich alle in seinem Umfeld besser verstehen konnte als ihn selbst. Mit der Zeitreise gefiel mir das Buch dann besser, weil immer wieder aufgezeigt wurde, wie falsch er mit seinem Gehabe liegt und dass er dadurch alles verloren hat. Außerdem fand ich die Zukunft so interessant, dass ich unbedingt wissen wollte, was es noch so Neues in den 25 Jahren passiert ist. Diese Schilderungen waren für mich neben dem doch sehr guten Schreibstil waren für mich das Highlight des Buches und durchweg ziemlich interessant. Auch wenn ich es ehrlich gesagt recht unrealistisch finde, dass sich all diese Veränderungen in den nächsten 25 Jahren ereignen werden, klar sind manche wie beispielsweise der Klimawandel und seine Auswirkungen leider nicht sehr unrealistisch, aber vor allem die Fortschritte bei humanoiden Spezies sind für mich in dieser kurzen Zeitspanne nicht erreichbar. Dennoch waren die Schilderungen in sich schlüssig und ich fand hier erstaunlicherweise auch Arnolds Blick auf die neue Welt spannend. Gustav, seinen Assistenten, mochte ich aber dennoch deutlich lieber und habe über seine Witze immer wieder lachen müssen, ein ‚Roboter‘, der Scherze macht und gegen Regeln verstößt, obwohl das jedweder Logik entbehrt, fand ich sehr gut gezeichnet und hat das Buch sehr aufgelockert.

Obwohl ich kein großer Fan von Arnold bin, fand ich das Buch über weite Teile des Buches sehr unterhaltsam bis zum Ende. Dieses ist dermaßen typisch und klischeehaft, dass ich nur die Augen verdrehen konnte. Ich habe schon früh vermutet, dass es sich in diese Richtung entwickeln wird, habe aber die ganze Zeit gehofft, dass der Autor eine kreativere Lösung gefunden hätte. So aber hat mich die Geschichte am Ende ziemlich enttäuscht zurückgelassen, obwohl sie durchaus Potenzial zu einer netten Geschichte gehabt hätte.

Bewertung vom 24.08.2020
Wings of Silver. Die Rache einer Frau endet nie / Golden Cage Bd.2
Läckberg, Camilla

Wings of Silver. Die Rache einer Frau endet nie / Golden Cage Bd.2


gut

Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut, weil es zwar nicht ganz optimal zum ersten Teil passt, aber dafür hervorragend den Inhalt widerspiegelt.

Ich mochte den ersten Teil der Reihe wirklich sehr gerne, auch wenn er sich doch deutlich von den Fjällbacka-Krimis unterscheidet. Dennoch gefiel mit vor allem der wunderbar leichte, lockere Schreibstil von Camilla Läckberg außerordentlich gerne. Man fliegt zumeist nur so durch die Kapitel, doch auch beim Schreibstil muss man bei der Fortsetzung Abstriche machen. Natürlich ist er auch hier wieder gut, aber ich habe recht lange gebraucht, um wirklich in das Buch zu finden. Es knüpft genau dort an, wo der erste Band endet und das ist vielleicht auch mein Problem gewesen. Ich habe zwar den ersten Teil gelesen und wusste auch noch in groben Zügen, was passiert war, aber gewisse Details und Personen hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm, sodass ich einige Zeit gebraucht habe, bis ich mich wieder erinnnern konnte und dann auch wirklich im Buch angekommen war.

Ich war schon vor dem Lesen ein bisschen skeptisch, weil ich den ersten Teil vermutlich einfach hätte, für sich stehen lassen, ohne noch eine Fortsetzung veröffentlichen, aber gespannt war ich dann doch. Leider bin ich auch nach dem Lesen der Meinung, dass Golden Cage wohl besser ein Einzelband geblieben wäre. Ich fand schon im ersten Teil die Handlung teilweise sehr unglaubwürdig und die Erotikszenen übertrieben, aber dieses Buch hat da noch einmal etwas draufgesetzt. Vor allem die Sexszenen wirkten teilweise sehr deplaziert und in die Geschichte gezwungen, dass ich mich gefragt habe, was das denn jetzt bitte soll. Sie wirkten so, als wären sie lediglich eingefügt, um zu provozieren und zu zeigen, wie offen und wie sexuell emanzipiert Faye und ihre ganze Umgebung ist. Das soll nicht falsch verstanden werden, ich finde durchaus, dass gut geschriebene Sexszenen auch ihren Platz in bestimmten Büchern haben, aber hier dienten sie einfach so überhaupt nicht der Handlung, haben sie sogar eher untergraben. Die sonstige Handlung ist sehr vorhersehbar. Ich wusste schon sehr früh, wer hinter der Übernahme und wer hinter der Spionage steckte und wurde leider auch nicht überrascht. Ich habe teilweise immer wieder die Augen verdreht und den Kopf geschüttelt, weil ich nicht glauben konnte, wie vorhersehbar das Buch war und wie naiv teilweise die handelnden Personen waren.

Das trifft in besonderem Maße auf Faye zu, die sich selbst gerne als knallharte Geschäftsfrau sieht, aber andererseits vollkommen naiv allen möglichen Menschen blind vertraut, die sie teilweise gar nicht kennt. Das hat mich wirklich extrem genervt. Sie hat so viel zu verlieren und so viele Geheimnisse, die auf keinen Fall ans Licht kommen dürfen und doch vertraut sie sich immer wieder Menschen an, die sie kaum kennt und die teilweise früher auch ihre Feinde waren. Auch, dass sie überhaupt nicht für möglich hält, dass jemand den Anteilseignern von Revenge Anteile abkauft und dadurch dann auch die Mehrheit erhalten könnte, fand ich vollkommen naiv. Ich hätte da schon zu Beginn ganz anders gehandelt als Faye es getan hat. Auch wenn ich die Rückblicke in Fayes Kindheit immer wieder spannend fand, passen sie so gar nicht zu ihrem Verhalten im letzten, aber auch in diesem Buch. Man kann durch die schrecklichen Ereignisse in ihrer Vergangenheit zwar verstehen, warum sie sich Männern gegenüber so verhält wie sie es tut, aber ihre Ehe mit Jack wird dadurch nur noch unglaubwürdiger. Ich finde sie in ihrem gesamten Verhalten einfach absolut unlogisch und kann vieles so überhaupt nicht nachvollziehen. Ähnlich geht es mir auch mit den anderen Personen, die teilweise sehr vorhersehbar handeln, gleichzeitig aber auch nicht wirklich hervorstechen, sodass mir kein Charakter wirklich sympathisch war.