Benutzername: Mikka Liest
Wohnort: Borgloh
Über mich: Bücher sind für mich wie Kartoffelchips... Eines ist nie genug! ;)
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Bewertungen

Insgesamt 598 Bewertungen
Bewertung vom 20.08.2017
Blindes Misstrauen (eBook, ePUB)
Oppermann, Swantje

Blindes Misstrauen (eBook, ePUB)


gut

Im Jahr 2031 denken die meisten Menschen über Themen wie die Gefahren der ständigen Vernetzung oder die Abhängigkeit von den sozialen Medien gar nicht mehr nach – zu selbstverständlich ist es, dass jeder Aspekt des Lebens vom digitalen Netzwerk gesteuert und dokumentiert wird. Buchstäblich alles läuft über dieses System: überall und jederzeit kann ich Informationen anfragen, Sachen bestellen, mich unterhalten lassen, ein Taxi rufen... Und das erfordert weder zwischenmenschliche Interaktion noch einen Computer oder ein Smartphone. Viele Menschen, wie auch die Protagonistin, tragen zum Beispiel Kontaktlinsen, die eine lückenlose Verbindung ermöglichen und Informationen direkt so einblenden, dass der User sie quasi als Untertitel des eigenen Alltags sieht. Datenschutz ist bestenfalls ein angestaubtes Konzept, das die Realität der letzten Jahrzehnte nicht überdauert hat.

Und ohne das Netzwerk ist man nichts. Ohne den eigenen Account und den sogenannten "Safe", in dem alle persönlichen Daten gespeichert sind, kann man sich nicht mal ein Kaugummi kaufen oder telefonieren.

Ich muss zugeben, ich würde mich nicht wundern, wenn wir noch vor dem Jahr 2031 einen technischen Stand erreichen, der die von Swantje Oppermann beschriebene Welt möglich macht. Ebenso wenig zweifele ich daran, dass ein Großteil der Menschen diese Technologie mit Begeisterung begrüßen würden, ohne ihren eigenen Umgang damit zu hinterfragen. Heute gibt es genug Leute, die sich nichts dabei denken, mit dem ganzen Internet zu teilen, dass sie gestern total besoffen waren (da freut sich der Chef) oder das Haus die nächsten zwei Wochen leersteht, weil sie in den Urlaub fahren (lieber Einbrecher, herzlich willkommen!). Und im Jahr 2031 werden genau diese Leute noch ganz andere Möglichkeiten haben, sich in Schwierigkeiten zu bringen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich halte die Grundidee dieses Buches für sehr realistisch und plausibel, und gerade deswegen für sehr spannend. Das Thema wurde natürlich schon in anderen Büchern und Filmen aufgegriffen, aber die Autorin schmückt es mit interessanten Details und schafft es so, ihrer Version mehr Individualität und Originalität zu verleihen.

Leider hatte ich so meine Schwierigkeiten mit Mav, der 16-jährigen Hauptfigur. Sie ist intelligent und das weiß sie auch, deswegen neigt sie dazu, mit den Augen zu rollen und schnippische Kommentare abzugeben, weil sie es ohnehin besser weiß als Lehrer, Polizisten, Freunde und überhaupt jeder. Zumindest kam ihr Verhalten bei mir so an!

Natürlich, das muss ich zugeben, könnte man jetzt auch darauf hinweisen, dass Mav eben ein Teenager ist. Und natürlich, das muss ich ebenfalls zugeben, ist das ein berechtigter Einwand. Aber ich wurde einfach nicht warm mit ihr, denn oft fand ich ihr Benehmen und ihre Emotionen sehr selbstsüchtig. Manchmal machte ihr Verhalten für mich auch keinen Sinn – in einer Situation, in der 99% aller Menschen die Polizei rufen würden, wischt sie stattdessen ihre Fingerabdrücke ab und ergreift die Flucht, obwohl sie gar nichts getan hat.

Mav ist überhaupt ein Teenager der eher rebellischen Sorte, ihr bester Freund Ben ist hingegen ein echter Musterknabe: brav, geduldig, sportlich. Er war mir zwar sympathisch, blieb für mich aber leider sehr blass. Mir fehlte einfach die spürbare Chemie zwischen den Beiden.

Am interessantesten fand ich zwei Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen, es dem Leser aber nicht leicht machen, herauszufinden, ob sie jetzt zur guten oder zur bösen Seite gehören. Da gibt es die ein oder andere interessante Wendung, die besonders im letzten Drittel die Spannung erhöht!

Swantje Oppermann schreibt locker und ansprechend, weswegen ich das Buch auch trotz meiner Kritikpunkte immer noch unterhaltsam fand – und was hinter den mysteriösen Kontaktlinsen steckt, die im Zentrum dieses Buches stehen, das ist eine wirklich grandiose Idee! Allerdings fand ich die Auflösung am Ende nicht hundertprozentig logisch und schlüssig.

Bewertung vom 15.08.2017
Der Präsident
Bourne, Sam

Der Präsident


sehr gut

Die Silhouette auf dem Cover sieht verdächtig vertraut aus, und auch die Beschreibung des Präsidenten im Klappentext lässt wenig Zweifel daran, worin (oder besser gesagt in wessen Person) der angepriesene Bezug zur politischen Lage in Amerika besteht.

'Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane' fordert mich der Klappentext auf, und ehrlich gesagt kommt mir das in Anbetracht der jüngsten Ereignisse in etwa so sinnig vor wie 'Stell dir vor, der Himmel wäre blau'.

Was ich mit absoluter Sicherheit über diesen Thriller sagen kann: es ist sehr, sehr schwer, Fiktion von Realität zu trennen, denn so absurd sich der fiktive Präsident auch verhält, man kann sich leider nur zu gut vorstellen, dass sich die Dinge genau so entwickeln könnten. (In vielem mag man sogar den Eindruck gewinnen, Sam Bourne habe hellseherischer Fähigkeiten.) Deswegen hätte dieses Buch wohl nicht vor zehn Jahren geschrieben werden können – oder zumindest hätte man es damals wahrscheinlich als unrealistisch abgetan –, aber jetzt ist es glaubhaft, topaktuell und auf bestürzende Weise hochspannend.

Um es ganz unverblümt beim Namen zu nennen: der Präsident im Buch ist ein sexistischer, rassistischer Narzisst mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege. Der Geniestreich dabei? Sam Bourne lässt diesen überlebensgroßen Machtmenschen niemals selber zu Wort kommen, sein Verhalten wird in keiner Szene direkt gezeigt. Der Leser verfolgt die Geschehnisse sozusagen aus den Kulissen heraus, wenn sowohl Anhänger als auch Gegner sich verzweifelt um Schadensminimierung bemühen. Die einen, damit die eigene Macht nicht ins Wanken gerät, die anderen, damit die Welt nicht im nuklearen Armageddon untergeht. Wobei Letztere sehr unterschiedliche Ansichten darüber haben, was eine akzeptable Lösung wäre... Amtsenthebungsverfahren oder Attentat?

In meinen Augen verhindert der Autor damit zum einen, dass der Präsident doch zu sehr als überzogene Parodie wirkt, und zum anderen gibt er dem Leser in Gestalt der politischen Gegner auch eine Reihe von Charakteren an die Hand, deren Verhalten er tatsächlich nachvollziehen kann – und stellt ihn damit vor ein moralisches Dilemma. Er zwingt ihn dazu, sich unbehaglich zu fragen, was er selber als entschuldbar erachten würde. Kann Mord gerechtfertigt sein, wenn es sonst keine Optionen mehr zu geben scheint? Das ist für mich das Interessanteste an diesem Buch: das Ausloten der eigenen Prinzipien.

Sympathieträgerin und personifiziertes Gewissen des Lesers ist Maggie Costello, die versucht, im Herzen der Macht gegen den Strom zu schwimmen und einen positiven Einfluss auszuüben. Sie war mir sehr sympathisch, nur gelegentlich fand ich sie etwas arg naiv für jemanden, der schon seit Jahren einen hohen Posten im Weißen Haus einnimmt... Ihr direkter Gegenpart ist Crawford 'Mac' McNamara, und er war der einzige Charaktere, der mir dann doch manchmal ein bisschen 'too much' war – mir kam es so vor, als hätte der Autor eine Art Checkliste abgearbeitet, damit 'Mac' in möglichst vielen Aspekten ein absoluter Widerling ist, und das schmälert paradoxerweise die Wirkung.

Das Buch kann die Spannung meines Erachtens konstant auf einem hohen Level halten, und die Handlung ist geschickt konstruiert, mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung. Das Ende hat mich jedoch etwas enttäuscht, denn die Auflösung beruht auf etwas, das ich nicht plausibel fand und in meinen Augen auch der bisherigen Darstellung der Persönlichkeit eines Charakters zuwider läuft.

Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und es konnte mich trotz dem schwächelnden Ende insgesamt überzeugen.

So brisant der Inhalt auch ist, und so beklemmend die Frage, wo man persönlich die Grenze ziehen würde zwischen gewaltfreiem und gewaltsamem Widerstand – der Schreibstil ist locker und unterhaltsam und verhindert damit, dass das Buch sich liest wie eine ermüdende, deprimierende Übersteigerung unserer Wirklichkeit.

Bewertung vom 14.08.2017
Zauberhafte Muster zum Ausmalen

Zauberhafte Muster zum Ausmalen


ausgezeichnet

Dieses Malbuch besteht aus einem 80-seitigen Block aus hochwertigen Papier. Die Oberfläche fühlt sich sehr glatt an, bietet aber noch genug Textur, damit sich Buntstifte auch in vier oder fünf Lagen gut auftragen lassen und eine satte Pigmentierung zeigen. (Vorausgesetzt natürlich, die Buntstifte selber sind ausreichend hochpigmentiert!)

Auch Filzstifte sollten bei der relativen Dicke des Papiers (ich habe leider keine genauen Angaben über die g/m²) nicht durchdrücken, wobei ich allerdings immer empfehle, es zur Sicherheit auf der Seite, die einem persönlichen am wenigsten gefällt, auszuprobieren. Ich habe es mit verschiedenen Filzstiften getestet, und sie haben sich nur dann leicht auf die andere Seite durchgedrückt, wenn ich absichtlich mehrmals fest über die gleiche Stelle gekritzelt habe oder den Stift sehr lange auf einem Punkt festgehalten habe.

Alle Seiten sind einseitig bedruckt und lassen sich zum Ausmalen leicht aus dem Block herauslösen, ohne dass die Ränder einreißen. Jedes Motiv ist nur einmal enthalten, so dass man wirklich 40 verschiedene Motive bekommt.

Die Zeichnungen bieten eine erfreuliche Abwechslung, sowohl im Schwierigkeitsgrad (einige der Bilder sind sicher für Kinder geeignet) als auch im Zeichenstil und den dargestellten Motiven. Muscheln und Anker – Knöpfe, Buntstifte und Kleiderbügel – Blumen und andere Pflanzen – Wimmelbilder mit verschiedenen Themen – Obst und Cupcakes – abstrakte Motive und und und... Manche laden ein, sorgfältig auszumalen und zu schattieren, bei anderen kann man wunderbar das innere Kind rauslassen und sich einfach nur mit bunten Farben austoben. Zum Teil sind die Hintergründe schon farblich passend eingefärbt.

In meinen Beispielbildern habe ich jeweils nur einen kleinen Teil des Bildes ausgemalt, damit im Vergleich zu sehen ist, wie die Seiten unausgemalt und ausgemalt aussehen.

Bewertung vom 10.08.2017
Aurafeuer / Das Erbe der Macht Bd.1 (eBook, ePUB)
Suchanek, Andreas

Aurafeuer / Das Erbe der Macht Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Die Reihen, die der Verlag Greenlight Press herausgibt, erscheinen üblicherweise zunächst als 'Serial' – das heißt, jeden Monat kommt eine neue Folge als eBook heraus, das etwa 120 bis 150 Printseiten entspricht. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht der Verlag außerdem Sammelbände, die jeweils drei Folgen in einem Hardcover zusammenfassen.

Das erste eBook ist kostenlos zum Reinschnuppern erhältlich. Die weiteren eBooks sind für jeweils €2,49 auch sehr erschwinglich, während man für einen Hardcover-Sammelband €19,95 bezahlt. (Stand: 10. August 2017)

Mir gefällt das Serial-Format sehr gut, denn die einzelnen Folgen sind ideal für den kleinen Lesehunger zwischendurch! Außerdem hat der Verlag etwas eingeführt, das in meinen Augen jede Buchreihe auf der Welt zum Standard machen sollte: jede Folge beginnt mit einem kurzen 'Was bisher geschah', so dass man immer wieder problemlos in die Geschichte hineinfindet.

Die Welt, die Andreas Suchanek hier aufbaut, hat mich direkt in ihren Bann gezogen und erschien mir auch gut durchdacht: es gibt Magier und es gibt 'Nimags' (Nichtmagier), vor denen die Magie strengstens geheimgehalten wird. (Hey, der Name macht mehr Sinn als 'Muggle', oder?) Unter den Magiern herrscht aber keineswegs Friede, Freude, Eierkuchen, die Lichtkämpfer und die Schattenkrieger verfolgen nämlich jeweils ganz andere Ziele. Vor 166 Jahren habe sie sich mal zusammengetan, um einen Wall zu erschaffen, der die Welt der Magie vor den Nimags verbirgt – dass der aber die Magie jedes einzelnen Magiers schwächt, betrachten die Schattenkrieger rückwirkend als ganz üblen Dealbreaker.

Das Magiesystem ist so einfach wie plausibel: jedem Magier wohnt magische Energie in Form eines 'Sigils' inne, und wenn ein Magier stirbt, sucht sich dieses Sigil einen neuen Träger. Es gibt Portale, mit denen man sich quer durch die ganze Welt teleportieren kann, es gibt Geheimbünde und Prophezeiungen und Unsterbliche... Dabei baut der Autor viele liebevolle Details ein, und das nicht nur spannend, sondern auch mit viel Humor. Originell fand ich zum Beispiel, dass die Lichtkämpfer von einem Rat angeführt werden, dem unter anderem Johanna von Orléans, Leonardo da Vinci und Albert Einstein angehören!

Die Charaktere kann man auf den relativ wenigen Seiten der ersten Folge zwar noch nicht wirklich tiefgehend kennenlernen, aber sie zeigen meines Erachtens alle viel Potential. Allen voran Alexander Kent, ein frustrierter junger Mann aus einem miesen Milieu, der sich von einer Minute auf die nächste unverhofft als Magier wiederfindet – und die Idee angesichts seiner bisher quasi nicht vorhandenen Zukunftsaussichten ziemlich cool findet. Er hat zwar seine Fehler und Schwächen, manchmal könnte man ihn schütteln, wenn er den Macho raushängen lässt – aber bei seiner Hintergrundgeschichte hätte ich auch keinen Ritter in strahlender Rüstung auf weißem Ross erwartet!

Jennifer 'Jen' Danvers ist eine starke Frauenfigur, die bisher keine Anstalten zeigt, sich zum Prinzesschen in Nöten zu entwickeln, was für mich immer schon ein Pluspunkt ist! Definitiv eine Figur mit Ecken und Kanten, die dennoch sympathisch ist.

Vieles an der Geschichte ist ziemlich typisch für Fantasy, wie zum Beispiel die Aufteilung der Magier in helle und dunkle Magie, aber den Verlauf der Handlung fand ich dennoch unterhaltsam. Denn was Andreas Suchanek auf dieser Grundlage schreibt, ist dann doch sein ganz eigenes Ding und kein 'Chroniken der Unterwelt 2.0' oder Ähnliches – oder zumindest erscheint es mir nach der ersten Folge so, und ich hoffe mal, dass es auch so bleiben wird!

Der Schreibstil ist meist umgangssprachlich und locker und liest sich wunderbar runter. Manchmal kamen die ganz großen Emotionen bei mir jedoch nicht so recht an, aber ich bin gespannt, wie sich das in den Folgebänden entwickeln wird, wenn man die Charaktere besser kennt.

Bewertung vom 09.08.2017
AchtNacht
Fitzek, Sebastian

AchtNacht


weniger gut

Ich muss gestehen, ich fühle mich vom Klappentext leicht in die Irre geführt: für mich klang das Buch nach einer Art Thriller-Dystopie – einer alternativen Version unserer Gegenwart, in der diese Todeslotterie tatsächlich schon seit mehreren Jahre stattfindet, gesellschaftlich allgemein akzeptiert wird und aus unbekannten Gründen irgendwann in der Vergangenheit legalisiert wurde. Das entspricht allerdings nicht vollkommen der im Buch beschriebenen Realität, und von 80 Millionen Feinden kann ebenfalls nicht wirklich die Rede sein.

Ich habe im Grunde eine Mischung aus Richard Bachmans "Menschenjagd" und "Todesmarsch" erwartet. Oder so etwas wie die dystopischen Horrorfilme der Reihe "The Purge" – wobei ich dank Nachwort inzwischen weiß, dass genau diese Sebastian Fitzek wohl zu "Achtnacht" inspiriert haben.

Der Schlüsselsatz in der Beschreibung, dem ich nicht genug Bedeutung beigemessen habe, ist: "Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief."

Aber ja, es gibt eine Todeslotterie, auch wenn die Umstände nicht hundertprozentig so sind, wie es der Klappentext suggeriert. Und obwohl es keine 80 Millionen Feinde gibt, gibt es immer noch mehr als genug. Ungeachtet dessen, dass es sich hier nicht um eine Dystopie handelt, sondern "nur" um einen gesellschaftskritischen Thriller, der voll und ganz in unserer Wirklichkeit verankert ist, bleibt die Grundidee bestechend.

Eigentlich finde ich sogar gut, dass der Autor nicht einfach seine eigene Version von "The Purge" geschrieben hat, sondern etwas, das jederzeit in unserer realen Welt passieren könnte – seine ganz eigene Interpretation der Grundidee, Fitzek-typisch mit einer guten Dosis Gesellschaftskritik, besonders an unserer Bereitschaft, uns von den sozialen Medien einer Gehirnwäsche unterziehen zu lassen.

Ich schwanke wegen der deutlichen Parallelen zu "The Purge" noch, ob ich das Buch jetzt originell finde oder nicht, aber es weicht doch stark genug von seiner Inspiration ab, um keine bloße Kopie zu sein. Also: ja und nein, aber es sollte in meinen Augen kein Grund sein, das Buch nicht zu lesen.

Damit kommen wir jetzt leider zu den Gründen, genau das nicht zu tun:

Bei diesem Thema sollte man meinen, die Geschehnisse überschlügen sich nur so und die Protagonisten hetzten von einer lebensgefährlichen Situation in die nächste. Tatsächlich zog sich die Geschichte für mich über lange Passagen hinweg sehr in die Länge, zähflüssig und träge – und leider auch ziemlich konstruiert. Manches erschien mir einfach nicht mehr logisch und glaubhaft.

Es gibt eine (halbwegs) unerwartete Wendung gegen Ende, die mir gut gefallen hat, weil sie im Rückblick einiges in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt, und eine andere, die ich nicht so recht glaubhaft fand. Die Auflösung hat mich deswegen mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Das Buch hatte eine Unmenge an Potential, das meines Erachtens einfach nicht ausgeschöpft wurde.

Der Protagonist heißt Ben, hat eine Tochter, die im Rollstuhl sitzt und zur Zeit der Handlung im Koma liest, und das ist auch schon so ziemlich alles, an was ich mich erinnere. Nein, das ist kein Witz, er ist mir wirklich kaum im Gedächtnis geblieben. Oh, doch – in einer Szene bringt er sich selber in Todesgefahr, um einen anderen Menschen zu retten, und das fand ich doch ziemlich anständig von ihm, aber ansonsten wirkte er auf mich eher blass, was leider auch für die anderen Charaktere gilt.

Fitzek erspart dem Leser hier erfreulicherweise die erzwungenen Cliffhanger, die mir z.B. in "Das Joshua-Profil" so sauer aufgestoßen sind, aber der Schreibstil wirkte auf mich oft fast schon reißerisch, dabei aber gleichzeitig lustlos... Kopfkino? Leider Fehlanzeige.

Bewertung vom 07.08.2017
Als die Träume in den Himmel stiegen
McVeigh, Laura

Als die Träume in den Himmel stiegen


ausgezeichnet

Es gibt Bücher, die tun manchmal unglaublich weh – sie zerreißen das Leserherz gnadenlos in winzig kleine Stücke. immer wieder, und man ertrinkt fast im Leid der Protagonisten. Und trotzdem klappt man das Buch nicht zu, schmeißt es nicht weg, weil man zum einen das letzte bisschen Hoffnung nicht verliert, und die Geschichte zum anderen einen Klang der Wahrheit hat, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Es gibt Bücher, die erzählen Geschichten, die gehört werden müssen, weil sie (so oder so ähnlich) Tag für Tag von Menschen in der Realität gelebt werden. Auch wenn es Samar nicht gibt – irgendwo lebt ein kleines Mädchen, dessen Familie auch aus Kabul flüchten musste, die das Schreckensregime der Taliban am eigenen Leib erlebt hat.

Wenn das jetzt klingt, als würde ich das Buch nicht empfehlen, dann täuscht das, denn ich bereue kein bisschen, beim Lesen auch mal bittere Tränen vergossen zu haben. Ich konnte mich der Geschichte dieser Familie auf der Flucht von der ersten Seite an nicht entziehen und empfinde es als Bereicherung, sie gelesen zu haben. "Als die Träume in den Himmel stiegen" wird oft mit "Drachenläufer" von Khaled Hosseini verglichen, und tatsächlich war es für mich ein sehr ähnliches Leseerlebnis: eine emotionale Herausforderung, die sich in meinen Augen jedoch lohnt.

Man liest so viel über die Taliban in den Nachrichten. Auch über Flüchtlinge wird viel gesprochen, aber wie ihre alltägliche Lebensrealität sich anfühlt, dass kann man höchstens erahnen. Laura McVeigh öffnet dem Leser ein Fenster in diese Realität, die vieles vereint: fesselnd, aber verstörend, unterhaltsam und bewegend.

Wie sie die Geschichte dieser Familie erzählt, das ist brilliant. Ich kann hier leider noch nicht viel verraten, denn man muss sich von manchen Dingen überraschen lassen, damit sie die volle Wirkung entfalten können! Die ein oder andere unerwartete Wendung kommt einem vor, als wäre die Realität gerade aus den Gleisen gesprungen... Aber alles macht Sinn, im Rückblick begreift man erst, wie alles zusammenpasst. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen, und meine Mitleser waren ehrlich gesagt geteilter Meinung darüber, ob sie diese Wendungen als das große Highlight des Buches empfanden oder eher als etwas, das die Wirkung des Buches schmälert.

Aber meiner Meinung nach lohnt sich das Risiko, es selber auszuprobieren. Wenn man auch sonst nichts mitnimmt: man lernt viel und bekommt einen sehr authentischen Einblick in Dinge, die man sonst nur von außen und von ferne sieht.

Die Charaktere werden sehr lebensecht und glaubhaft geschildert. Trotz der ungewohnten Namen konnte ich sie schnell auseinander halten und mit ihnen mitfühlen! Besonders Samar, die uns diese Geschichte erzählt, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Autorin zeigt am Beispiel ihrer Familie und der Menschen, denen sie auf ihrer Flucht begegnen, sehr gut, wie unterschiedlich verschiedene Menschen mit so einer beängstigenden Situation umgehen – sie zeigt Hass und Gewalt, aber auch Liebe und selbstlose Hilfsbereitschaft. Samar selber ist eine beeindruckend starke Persönlichkeit; sie erlebt schreckliche Dinge, aber sie steht immer wieder auf und macht weiter, gibt die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf, so unwahrscheinlich es auch sein mag.

Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt. Samar hat eine unvergleichliche Art, sich auszudrücken, und ihre Geschichte klingt wirklich so, als habe sie ein junges Mädchen mit einer blühenden Fantasie und einem Gespür für die Macht der Worte geschrieben.

Würde ich noch einmal ein Buch der Autorin lesen? Unbedingt, aber jetzt brauche ich erstmal eine Pause, um "Als die Träume in den Himmel stiegen" sacken zu lassen und noch eine Weile darüber nachzudenken.

Bewertung vom 02.08.2017
Das Mädchen aus Brooklyn
Musso, Guillaume

Das Mädchen aus Brooklyn


sehr gut

Angepriesen wird das Buch als Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte. Da hatte ich ehrlich gesagt mehr Kitsch befürchtet, aber tatsächlich ist die Liebe zwar die grundlegende Motivation für Raphaël, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, die Thrillerhandlung muss dahinter jedoch nicht zurückstehen. Meines Erachtens eine gelungene Kombination!

Die Geschichte wartet auf mit raschen Perspektivenwechseln, geschickten Cliffhangern und unerwarteten Wendungen. Sie führt die Charaktere von Frankreich nach Amerika und zurück und entpuppt sich dabei als erstaunlich vielschichtig: es geht nicht nur um Annas Verschwinden – ja, es geht nicht einmal nur um den Fall der drei Leichen, deren Foto sie ihrem Verlobten mit den Worten »Das habe ich getan« präsentiert. Hier kommt alles zusammen, von persönlichem Trauma über die Frage nach Verantwortlichkeit und Schuld bis hin zu politischen Verstrickungen im großen Stil.

Der Autor erzeugt Spannung ohne Klischees, ich empfand die Handlung als originell und unverbraucht. Es gibt allerdings die ein oder andere Szene, in der ich das Verhalten der Charaktere nicht hundertprozentig glaubhaft oder stimmig fand, und gelegentlich war mir etwas auch des Zufalls zuviel – aber das hielt sich in Grenzen, so dass ich es noch verschmerzen konnte. Nur eine Sache lag mir schwer im Magen: da wird fast schon gleichgültig abgehakt, dass einer der Charaktere ein Leben auslöschen muss, um selber zu überleben. Sollte das nicht eine größere emotionale Reaktion hervorrufen?

Die Auflösung ist in meinen Augen schlüssig und gut konstruiert, und am Schluss tischt Musso dann die ganz große Überraschung auf, sozusagen als Tüpfelchen auf dem i. Am Ende verirrt sich das Buch kurz über die Grenze zum Kitsch – aber da es die Gratwanderung bis dahin gut gemeistert hatte, war das für mich verzeihlich.

Das Buch konzentriert sich vor allem auf Raphaël, Anna und Marc.

Raphaël Barthélémy ist alleinerziehender Vater, und da er mit der Mutter seines Sohnes eine enorme Enttäuschung erlebt hat, drängt er seine Verlobte Anna darauf, keine Geheimnisse vor ihm zu haben. Als sie dann endlich nachgibt, ist er sich indes nicht mehr sicher, ob er mit ihren Geheimnissen leben kann... Mir war Raphaël sehr sympathisch, weswegen ich ihm auch die ein oder andere merkwürdige Entscheidung oder Reaktion nicht angekreidet habe. Ihn lernt man von den Protagonisten wohl am besten kennen.

Sein kleiner Sohn Theo ist scheinbar das pflegeleichteste Kind aller Zeiten, immer gut gelaunt und ständig am Futtern. So ganz realistisch fand ich das nicht, aber Theo spielt nur nebenher eine Rolle.

Über Anna – ihr bisheriges Leben, ihre Emotionen – hätte ich gerne noch deutlich mehr erfahren, denn ihre persönliche Geschichte hat es in sich und man bekommt sie über lange Strecken des Buches nicht richtig zu fassen. Das ist jedoch kein Versagen des Autors: Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist, dass Anna nicht die ist, die sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Raphael, durch dessen Augen man sie hauptsächlich sieht, ist sich selber nicht mehr sicher, ob er sie wirklich kennt. "Wer wirst du sein, wenn wir uns wiederfinden?", fragt er sich in einer Szene.

Marc Caradec ist ein enger Freund von Raphaël. Als ehemaliger Polizist mit den entsprechenden Connections steht er Raphaël bei seinen Ermittlungen hilfreich zur Seite. Auch er war für mich zunächst schwer zu fassen, zeigt im Laufe des Buches dann aber doch noch, dass er ein komplexer, gut geschriebener Charakter ist.

Der Autor erzählt seine Geschichte locker und unterhaltsam, mit stimmungsvollen Details, ohne dabei ausufernd zu wirken, und lebendigen Beschreibungen von Charakteren und Orten. Mich hat der Schreibstil sehr angesprochen!

Normalerweise gehe ich in meinen Rezensionen nicht näher auf das Cover ein, daher nur soviel: ich war sehr enttäuscht davon, dass der Verlag auf dem Cover eine weiße Frau abbildet, obwohl Anna im Buch als dunkelhäutig beschrieben wird!

Bewertung vom 25.07.2017
Mein geheimnisvoller Dschungel
Basford, Johanna

Mein geheimnisvoller Dschungel


ausgezeichnet

Das Buch enthält 20 Postkarten aus wunderbar schwerem, glattem Papier, das sich großartig zum Ausmalen eignet. Ich habe Buntstifte verschiedener Marken ausprobiert, und mit allen ließen sich die Bilder sehr gut kolorieren. Auch Filzstifte drücken bei diesem dicken Papier nicht auf die andere Seite durch, sogar bei sehr kräftigen Farben.

Die Bilder zeigen verschiedene Dschungeltiere, -pflanzen und -bäume (am Besten legt man schon mal Stifte in allen Schattierungen von Grün bereit!), zum Teil als Mandala oder die Postkarte komplett ausfüllendes Muster, zum Teil als freistehendes Motiv. Die Details sind dabei meist sehr fein, manchmal aber auch etwas weniger fein gezeichnet, so dass das Buch verschiedene Schwierigkeitsgrade bietet. Im Vergleich mit anderen ihrer Bücher sind die Motive im Durchschnitt einfacher und "anfängerfreundlicher", würde ich sagen! Alle Motive lassen sich durch die Postkartengröße relativ schnell ausmalen.

Der Zeichenstil von Johanna Basford gefällt mir sehr gut, er hat in meinen Augen etwas sehr Charmantes, hält genau die richtige Balance zwischen realistisch und stilisiert und die Details sind sehr liebevoll herausgearbeitet.

Die Rückseite der Postkarten ist mit einem Adressfeld, verziert mit zwei kleinen Schmetterlingen, und einem Feld für die Briefmarke, dekoriert mit einer Ranke, bedruckt.

Bewertung vom 23.07.2017
Yoko Tsuno: TWO-IN-ONE
Leloup, Roger

Yoko Tsuno: TWO-IN-ONE


ausgezeichnet

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Carlsen Comics erschienen fünf der absoluten Bestseller des Verlags als Sonderausgaben, jeweils im Softcover-Doppelband, und dabei durften zwei Abenteuer der selbstbewussten Elektronikspezialistin Yoko Tsuno natürlich nicht fehlen. Schließlich war diese Anfang der 70er Jahre nicht nur die erste europäische Comic-Heldin überhaupt und damit eine Rarität in einer Zeit, als männliche Superhelden weltweit die Comics dominierten, sondern ist auch für moderne LeserInnen noch eine ansprechende Identifikationsfigur: eine sympathische und mutige junge Frau, die ungewöhnliche, fantastische oder gar unglaubliche Abenteuer erlebt und dabei nicht auf Superkräfte zurückgreifen kann, sondern stattdessen mit Einfallsreichtum und Intelligenz trumpft.

Sie zieht gewaltfreie Lösungen vor, erweist sich aber, wenn es gar nicht anders geht, auch als nicht zu unterschätzende Judo- und Aikido-Kämpferin.

Schon 1968 begann der Comiczeichner Roger Leloup mit der Arbeit an Yokos Abenteuern, für das Comicmagazin 'Spirou', und tatsächlich arbeitet er auch heute, im Alter von 83 Jahren, immer noch selber an der Serie! Im Juni 2017 erschien der 28. Band, der bisher nur auf Französisch erhältlich ist, und Band 29 ist bereits in Arbeit. Bei Carlsen ist die Reihe inzwischen nur noch in gebundenen Sammelbänden erhältlich, die je drei Ausgaben der Serie zusammenfassen – allerdings thematisch und nicht chronologisch.

Ich bin keine Expertin für Comics, aber in meinen Augen ist der Zeichenstil klar und eher schlicht, dabei jedoch sehr ausdrucksstark. Besonders gelungen finde ich die detaillierte Darstellung von Technik und Architektur! An Kleidung, Autos und Technologie zeigt sich auf charmante Art deutlich das Alter des Comics, inhaltlich sind die Geschichten für mein Gefühl indes zeitlos.

Yoko ist eine wunderbare Heldin! Mir gefällt, wie sie einerseits ganz emanzipiert zeigen darf, dass sie eine Expertin auf ihrem Gebiet ist und keinen strahlenden Ritter auf weißem Ross braucht, um brenzlige Situationen zu meistern, aber andererseits auch ihre feminine Seite nicht verstecken muss – wobei sich diese feminine Seite erfreulicherweise nicht, wie so oft bei Comic-Heldinnen, in hautengen Kleidern mit absurd tiefem Dekolleté zeigt, sondern eher mal im Kimono.

Interessant ist auch, wie sie mit dem mehr oder weniger versteckten Rassismus umgeht, dem sie in ihrem Abenteuern begegnet: sie geht scheinbar darauf ein und führt ihn dadurch ad absurdum. Als jemand sie zum Beispiel als 'gelber Affe' bezeichnet, bittet sie beim Abendessen um Obst und wählt eine Banane, denn "Affen essen wahnsinnig gerne Bananen!"

Meines Erachtens ist besonders originell, wie die Serie sich immer wieder über Genregrenzen hinwegsetzt, von Science Fiction über Mystery bis hin zum Fantastischen, was sich schon an den zwei im Sammelband enthaltenen Abenteuern zeigt.

Die erste Geschichte ist pure Science Fiction: Yoko und ihre beiden Freunde Vic und Knut begegnen einem außerirdischen Volk, das schon lange Zeit im Geheimen tief unter der Erde lebt, weil ihr eigener Planet zerstört wurde. Die zweite Geschichte würde ich dagegen eher als atmosphärischen Krimi auf Grundlage alter Legenden und Sagen bezeichnen, denn hier geht es um eine mittelalterliche 'Teufelsorgel', die Menschen in den Wahnsinn treiben und Mauern zum Einsturz bringen soll. Dieses Abenteuer spielt übrigens in Deutschland, genauer gesagt auf Burg Katz!

Bewertung vom 20.07.2017
Mythomorphia
Rosanes, Kerby

Mythomorphia


ausgezeichnet

In den letzten Jahren sind Ausmalbücher für Erwachsene zum richtigen Trend geworden. Nach einem großen Boom im Jahr 2015 und 2016 erschienen auf einmal Unmengen von Büchern in den verschiedensten Illustrationsstilen und mit den verschiedensten Themen, von Mandalas über niedliche Tierbilder und florale Muster bis hin zu Schimpfwörtern (!!) und meditativen Malübungen.

Worauf ich hinauswill: es ist für einen Künstler inzwischen gar nicht mehr so einfach, sich mit einem Malbuch von der Masse abzuheben. Aber Kerby Rosanes schafft das in meinen Augen mühelos, denn seine Illustrationen sind nicht nur irrsinnig komplex, sondern auch originell und abwechslungsreich und voller liebevoller Details, die man erst beim Ausmalen wirklich entdeckt. Da wächst ein kleiner Wald auf dem Rücken eines Greifen, ein Rentier balanciert auf der Nase eines riesigen Trolls, Blumen sprießen aus dem Gefieder eines Phönix... Ich könnte mir die Bilder schon unausgemalt stundenlang anschauen! Darin sind übrigens auch kleine Gegenstände versteckt, die man finden soll, wie in einem Wimmelbildspiel.

In "mythomorphia" widmet sich der Künstler den Wesen aus Sagen und Märchen, und zwar aus der ganzen Welt. Trolle aus der skandinavischen Mythologie finden sich hier genauso wie ein chinesischer Drache, ein japanischer Fuchsgeist oder ein Zyklop aus der griechischen Sagenwelt. Alle Bilder sind sehr fein gezeichnet und durch Schraffierungen sorgfältig schattiert. Die meisten Illustrationen erstrecken sich in voller Breite über eine Doppelseite, und da das Buch ein Format von 25x25cm hat, ist man mit jeder davon eine Weile beschäftigt!

Die Bilder sind wohl nichts, was man schnell nebenher ausmalt, aber eine lohnende Herausforderung, wenn man bereit ist, etwas Zeit zu investieren.

Die Papierqualität ist hervorragend. Die Seiten sind dick genug, dass Stifte nicht so schnell durchdrücken, und die Oberfläche ist glatt – aber nicht so glatt, dass Buntstifte nicht mehr satt auftragen würden. Die Seiten sind doppelseitig bedruck und alle Illustrationen sind nur einmal enthalten, ohne Duplikate.