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Frimada
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Rhein-Sieg-Kreis
Über mich: 
Mutter von 3 Kindern (Mädchen, 15 Jahre und Junge, 11 Jahre. Mädchen, 7 Jahre), Vielleserin!

Bewertungen

Insgesamt 831 Bewertungen
Bewertung vom 02.01.2026
Bach, Kathrin;Voland & Quist

Lebensversicherung


weniger gut

Dieses Buch hat mich erst am Ende etwas positiv stimmen können. Es ist hauptsächlich ein Buch über Ängste und um die Sehnsucht nach Sicherheiten, die es im Leben einfach nicht gibt.
Der ungewöhnliche, etwas expeimentelle Schreibstil hat mir gefallen. Ich denke, dadurch hat das Buch es auf die Nominierungsliste für den deutschen Buchpreis 2025 geschafft. Aber von der Story, die eigentlich gar nicht wirklich eine ist, bin ich nicht so begeistert. Das Ende hat mich überrascht, ist aber das einzige, was mir positiv in Erinnerung bleibt.

Bewertung vom 02.01.2026
Wunnicke, Christine

Wachs


schlecht

Ich mag historische Romane sehr gerne, aber "Wachs" hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich war froh, dass es mit unter 200 Seiten nicht so dick war.

Eigentlich hat das Buch gar keine wirkliche Handlung, es sind nur Aneinanderreihungen von Erlebnissen der beiden Protagonistinnen, die für mich sehr farblos und oberflächlich blieben. Der schreibstil wirkt gewollt künstlerisch und konnte mich dadurch gar nicht abholen. Ich habe mich durchgequält und musste mich immer wieder zum Weiterlesen zwingen, dabei hätte das Thema so interessant sein können!

Bewertung vom 02.01.2026
Reder, Hanna

Was kocht Hanna


sehr gut

Ein modernes Kochbuch, das sich wahrscheinlich eher an junge Menschen richtet. Um eine Familie mit 3 Teenangerkindern satt zu bekommen, finde ich die Rezepte nicht so gut geeignet. Meine Teenies sind gerade nicht besonders experimentierfreudig. Aber gerade wenn man aus Spaß kocht und Lust hat, etwas Neues auszuprobieren, findet man hier viele interessante Sachen. Ich mag es vor allem, dass es sehr gemüselastig ist, auch wenn es kein Kochbuch nur für Vegetarier ist.
Gut gefällt mir auch, dass das Buch in die Jahreszeiten aufgeteilt ist und immer die Gemüse verwendet werden, die bei uns Saison haben. Man könnte theoretisch fast alle im eigenen Garten anbauen.

Gut gefallen mir auch die Tipps und Tricks der Autorin. Sie war mir schon bei "The Taste" sehr sympathisch, und es freut mich, dass sie ihrem innovativem Stil treu bleibt. Allerdings fehlen mir die Nährwertangaben zu den einzelnen Gerichten.

Bewertung vom 02.01.2026
Arenz, Ewald

Katzentage (MP3-Download)


weniger gut

Ewald Arenz ist zur Zeit einer meiner Lieblingsautoren, aber interessanterweise finde ich seine Bücher entweder großartig ... oder richtig doof. Leider gehört "Katzentage" eher in die zweite Kategorie. Es war in erster Linie langweilig und langatmig, zwischendurch ein wenig pseudophilosophisch. Und ich war ehrlich gesagt froh, es nicht gelesen sondern gehört zu haben, denn ein Hörbuch geht einfach auch gut, während man etwas anderes macht. Hätte ich es gelesen, wäre es mir wie verschwendete Lebenszeit vorgekommen.

Bewertung vom 02.01.2026
Martin, Pierre

Monsieur le Comte und die Kunst der Entführung / Monsieur le Comte Bd.3


gut

Dies ist bereits der dritte Band der "Monsieur le Comte" Reihe von Pierre Martin, und für mich ist er nicht so gut wie die ersten drei Bände. Diesmal hat sich die Story wirklich in die Länge gezogen - vor allem die erste Hälfte des Buches hätte man sich eigentlich komplett schenken können. Da hätte für meinen Geschmack eine kurze Zusammenfassung gereicht. Zum Glück wird es danach aber besser, wobei der "Monsieur" meiner Meinung nach beiweitem nicht an die "Madame le Commisaire" Reihe des gleichen Autors heranreicht.

Und als Hörbuch finde ich beide Reihen nochmal deutlich besser!

Bewertung vom 02.01.2026
Kebekus, Carolin

8000 Arten, als Mutter zu versagen (MP3-Download)


ausgezeichnet

Witziges Hörbuch - vor allem, weil Carolin Kebekus es selbst liest!

Einige Kapitel kannte ich schon in ähnlicher Form aus ihrem Bühnenprogramm, aber das hat mich nicht gestört. Ich bin selber Mutter und konnte bei vielem, was in diesem Buch angesprochen wird, nur mit dem Kopf nicken. Ich mag es, dass Frau Kebekus sich dabei auch selbst nicht immer ganz ernst nimmt.

Ein kurzweiliges Vergnügen, das mir gefallen hat!

Bewertung vom 02.01.2026
Evans, Virginia

Die Briefeschreiberin


ausgezeichnet

Bei diesem Buch hat mich zuerst das Cover angesprochen. Ich liebe dieses pastellfarbige Stillleben und hatte gehofft, dass der Roman die Stimmung dieses Covers wiederspiegelt. Und das tut er tatsächlich.

Der ganze Roman besteht ausschließlich aus Briefen, geschrieben und empfangen von Sybil, die zu Beginn des Buches bereits 73 Jahre alt ist. Wir folgen ihren Briefen ganze 9 Jahre lang, erfahren darin aber eine ganze Menge über Sybil, ihren Charakter, ihre Gefühl, ihre Gedanken ... ihr ganzes Leben!
Mir hat es unheimlich gut gefallen, dass es tatsächlich nur Briefe sind und keine Erklärungen oder Personenvorstellung zwischendurch. So muss man zwar beim Lesen aufmerksam sein, um alle Personen immer wieder zuordnen zu können und nicht durcheinander zu geraten, aber gerade das hat mir sehr gefallen. Es fühlte sich ein wenig wie puzzeln an.

Sybil selbst habe ich als sehr interessante Frau empfunden und finde, dass ihr Charakter sehr gut rüberkommt. Ich mochte auch unheimlich gerne die Stimmung beim Lesen. Für mich schon jetzt ein kleines Buchhighlight!

Bewertung vom 02.01.2026
Fforde, Jasper

Wie die Karnickel


ausgezeichnet

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen! Es ist ein zugleich fantastischer als auch ein gesellschaftskritischer Roman, verbunden mit gut eingesetztem britischen Humor. Es geht hier um Rassismus, um Xenophobie, um Ausgrenzung und Kontrolle. Und es stelt sich die Frage, ob wir Menschen uns wirklich so sehr von der fiktiven, britischen Gesellschaft unterscheiden, die Fforde hier erschaffen hat.

Die "Fremden" in seinem Buch sind keine Menschen, sondern vermenschlichte Kaninchen, die grundsätzlich (zumindest auf dem Papier) geduldet werden - zumindest so lange sie in ihren Kolonien bleiben und nicht gerade in die Nachbarschaft ziehen.
Der Protagonist, Peter Knox, arbeitet bei einer Taskforce zur Kontrolle der Kaninchen, doch als eine Kaninchenfamilie seine Nachbarn werden und er die Kaninchendame schon in der Uni kennengelernt hatte und damals verliebt in sie war, bringt das sein ganzes Leben völlig durcheinander. Manchmal reicht es eben einfach nicht, nur mit dem Strom zu schwimmen. Zumindest nicht, wenn man Gefühle und ein Gewissen hat...

Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzufinden, doch danach war sie wie ein Sog. Ich finde es großartig, wie es dem Autor gelungen ist, unsere Gesellschaft zu kritisieren, ohne es anzusprechen. Wirklich groß!

Bewertung vom 02.01.2026
Stern, Anne

Die weiße Nacht


sehr gut

Mir hat dieser Krimi gut gefallen, und ich gehe davon aus, dass es der Auftakt einer neuen Reihe ist, denn man lernt den Kommissar König und die Fotografin Lou Faber kennen, die sich eher zufällig bei einem Leichenfund kennenlernen und dann mehr oder weniger gemeinsam den Fall lösen.

Beide Protagonisten waren mir sympathisch, man erfährt schon einiges von ihrer Lebensgeschichte und besonders ihrer Zeit während des zweiten Weltkrieges. Das Buch spielt im Winter 1946 in Berlin, die Menschen haben zwar den Krieg überlebt, müssen aber nun in Kälte, Hunger und zwischen Trümmern weiter um ihr Überleben kämpfen. Ich finde, diese Situation hat die Autorin sehr gut dargestellt.

Auch der Kriminalfall passt gut in dieses Setting und basiert auf einem historischen Hintergrund, der gut recherchiert wurde.

Ich habe das Buch gerne gelesen und würde mich freuen, wenn es noch weitere bände geben würde.

Bewertung vom 20.11.2025
Jackson, Holly

Not Quite Dead Yet


schlecht

Ich hatte viel Werbung zu diesem Buch gesehen, und da ich Thriller mag, hatte ich mich aufs Lesen gefreut. Der Klappentext klang auch vielversprechend: Eine junge Frau, die an Halloween in ihrem Elternhaus überfallen wird und eine Kopfverletzung erleidet, an der sie spätestens in einer Woche sterben wird. Und die innerhalb dieser Zeit versucht, ihren Mörder zu finden.

Nun ja, was soll ich sagen... der Klappentext war leider das einzig gute an diesem Buch.

Die Protagonistin Jet ist wahnsinnig unsympathisch, besserwisserisch und überheblich. Ihre "Ermittlungen" sind eher durch Zufall geprägt oder nicht wirklich nachvollziehbar. Die anderen Charakter fand ich auch eher anstrengend.
Und dass Jet überhaupt in der Lage ist, in ihrer Situation solche "Ermittlungen" zu führen, ist für mich mehr als unglaubwürdig.

Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, es hat mich aber weder fesseln noch berühren können.