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Benutzername: CurlyGirl
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Bewertungen

Insgesamt 793 Bewertungen
Bewertung vom 06.02.2018
Zoch 601105114 - Sushi Go Party, Kartenspiel, Gesellschaftsspiel

Zoch 601105114 - Sushi Go Party, Kartenspiel, Gesellschaftsspiel


sehr gut

„SUSHI GO PARTY!“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Sushi Go Party!“, einem leckeren Sammelspiel.


[Infos]
für: 2-8 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 20min.
Autor: Phil Walker-Harding
Illustration: Nan Rangsima
Verlag: ZOCH Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
dt.: ... (s. „Download“-Reiter)
dt., engl., span., jap., ung.: ...

[Fazit]
Asiatisch-kullianrische Genüsse kommen mit „SGP“ auf den Spieltisch und ähnlich dem Kartenspiel-Vorgänger ‚Sushi Go‘ (s. Review) werden hier Sushi-Leckereien gesammelt und u.U. aufgewertet (durch Wasabi, o.a.), indem die Handkarten rundenweise reihum weitergegeben, jeweils eine behalten und ausgespielt wird. Auf die Arte sammelt jeder vor sich bestimmte Reihen von Sushi-Gerichten und/oder Sonderkarten und wird hoffentlich bei Spielende die punkteträchtigsten Speisen vorweisen können.

Der große Unterschied liegt hier in der Kartenmenge und Vielfalt, welche schon in der Box gut – a la ‚Dominion‘ – untergebracht wird. So stellen die Spieler nun vor Beginn ein Menü (welche Speisen und Sonderkarten in dieser Partie zugegen sein werden^^) zusammen (die Anleitung gibt hier auch einige Kartendecks als Beispiel-„Szenarien“ vor) mit dem sie dann das Spiel bestreiten müssen.
Optisch wird das ganze schön umgesetzt, da die „Speisenvorschlagskarten“ um die Punktetafel herum angelegt werden, so dass da immer für Überblick gesorgt ist – die Punktetafel selbst ist ebenfalls eine feine Dreingabe, denn nun bleibt die Übersicht, mit den Holz-Sojafläschchen per Spieler, auch besser bewahrt, als beim Vorgänger. Für Abwechslung sorgen dann auch zwangsläufig^^ die vielen Kombinationsmöglichkeiten aller Karten zu einem ansprechenden Menü per Partie.

Die quasi-Deckbaumechanik, das nötige glückliche Händchen, die schicke Gestaltung und der kurzweilige wie rasche Spielablauf lassen „SGP“ immer wieder auf dem Spieltisch landen und so konnten auch schon diverse Spielgruppen überzeugt werden, einige spassige Runden damit zu verbringen!

[Note]
5 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
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Bewertung vom 04.02.2018
Zoch 601105113 - Café Fatal, Gesellschaftsspiel, Würfelspiel

Zoch 601105113 - Café Fatal, Gesellschaftsspiel, Würfelspiel


gut

Review-Fazit zu „Café Fatal“, einem schnell-seichten Mehrheitenspiel.


[Infos]
für: 3-6 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 15-30min.
Autoren: Trevor Benjamin und Brett J. Gilbert
Illustration: Victor Boden und Dennis Lohausen
Verlag: ZOCH Spiele
Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt., engl., ital.: ... (s. „Download“-Reiter)
dt., engl., frz., ital.: ...

[Fazit]
In „CF“ müssen die Spieler fleissig Essensstücke sammeln (Pizza, Käse, Kuchen) und diese möglichst (auch) wieder zu einem „Rund“ zusammenzustellen. Denn dann gibt es richtig viele Punkte (ein „fertiger“ Kuchen schon 50) und wer zuerst 40+ Punkte erreicht, gewinnt. Ein schnelles und leichtes Spiel eigentlich, nur, dass die Mitspieler mit ihren Würfeleinsätzen einem gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Um an das begehrte Essen auf einem Tisch zu gelangen, muss man dort nämlich die meisten (gleichen) Würfel abgelegt haben. Da hier nur je 6 zur Verfügung stehen und Fortuna selten tut, was sie soll^^, muss man häufiger den Tisch wechseln (es dürfen pro Tisch nur eine Sorte Würfel per Spieler liegen) und das nur immer benachbart.

Die kleinen Würfel sind superhandlich und sehen irgendwie witzig aus, die Pastellfarben passen da zum Cafe-Flair der eher nüchternen Tischdeko. Richtig Spass macht die Würfelhatz, da man laufend versucht ist, seine Platzierungen zu optimieren – das Endergebnis bleibt nach einigen Partien aber ein wenig mau, da es sich doch schnell und viel wiederholt, richtige Taktikschlachten kommen ob des glücklichen Werfens nicht wirklich auf und die Option sich an Nachbartischen zu platzieren ist nicht zwingend einschränkend, wenn man nicht gerade nur „Rand“tische wählt.
So bleibt ein schnelles, fesches Spiel, aber ohne Tiefgang, für ein paar Partien mit anschliessender, abstinenter Pause, bis es wieder auf dem Tisch landet, da einfach zu viele andere Würfelspiele um die Gunst buhlen und da leicht etwas mehr bieten. Wobei „CF“ auf gar keinen Fall ein uninteressantes Spiel ist, aber eben nicht für andauernden (Spiel-)Tischgenuss.

[Note]
4 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
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Bewertung vom 03.02.2018
Zoch 601105123 - Kimono, Gesellschaftsspiel, Kartenspiel

Zoch 601105123 - Kimono, Gesellschaftsspiel, Kartenspiel


sehr gut

Review-Fazit zu „Kimono“, einem schicken Sammelspiel.


[Infos]
für: 3-6 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 15-30min.
Autor: Hisashi Hayashi
Illustration: Michael Menzel
Verlag: ZOCH Spiele
Anleitung: deutsch, englisch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt., engl., ital.: ... (s. „Download“-Reiter)
dt., engl.: ...

[Fazit]
Das Ziel, die eindrucksvollste Sammlung asiatischer Künste zu besitzen, erreichen die Spieler hier mit Hilfe von Karten, die sie durch einen verdeckten Bietmechanismus zu ergattern suchen.
Der Meister (Startspieler) einer jeden Runde deckt die Karten des aktuellen Rundennachziehstapels auf und legt sie, ohne die Reihenfolge zu verändern, offen aus. Danach teilt er diese Auslage beliebig, legt die Anwärter-Karte (wer diese erhält, wird neuer Startspieler, ansonsten der Sitznachbar^^) in eine der beiden neuen Auslagen und sortiert die „I“/“II“er-Marker zu den Auslagen. Alle Spieler entscheiden sich nun mit ihren Markern, geheim, für eine der beiden Auslagen. Dies wird u.U. mehrfach wiederholt und eine der Auslagen erneut immer geteilt, falls mehrere Spieler sich für die selbe entscheiden, ansonsten bekommt der Spieler alle Karten der jeweiligen Auslage, der sich als einziger für diese entschieden hat. Dies geht die vorgebene Rundenzahl so weiter und bei Spielende gewinnt, wer am geschicktesten bzw. glücklichsten gesammelt hat, denn nicht alle Karten bringen schlussendlich auch wirklich Siegpunkte ein, manche nullen sich gegenseitig, denn man darf von jedem schmucken Stück nur eine bestimmte Anzahl besitzen, sonst gibt es Minuspunkte in deren angehäuften Gesamtzahl.

„Kimono“ ist ein seichtes Sammelspiel, das aber nicht nur wegen seiner schicken Optik Spass macht, sondern vor allem natürlich durch die Sammelbedingungen. Es ist gar nicht so einfach, das Gewünschte zu erhalten, denn natürlich machen einem die Mitspieler regelmässig einen Strich durch die gedachte Rechnung^^ und die geballte Karten(sammel)wut entlädt sich ins Leere. Immerhin gibt es mit der „Kimono“-Karte einen gewissen Ausgleich, für Leerausgeher^^, da diese 5 Punkte einbringt, aber auch nur, wenn man nicht mehr als 2 davon besitzt.
Abwechslung bringen dann auch noch Aktionskarten ins Spiel, die z.B. ein „zuviel“ an Gegenstände beheben können oder diese mehren.
Rundum also ein feines, kurzweiliges und rasch zu spielendes Kartenspiel, das bei verschiedenen Besetzungsrunden gut ankam und angenehmen Spielfluss offenbarte.

[Note]
5 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
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Bewertung vom 01.02.2018
Zoch 601105115 - Chickwood Forest, Gesellschaftsspiel., Kartenspiel

Zoch 601105115 - Chickwood Forest, Gesellschaftsspiel., Kartenspiel


gut

Review-Fazit zu „Chickwood Forest“, einer hübschen Robin Hood-Spielvariante.


[Infos]
für: 2-5 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 45min.
Autor: Matt Loomis
Illustration: Alexander Jung
Verlag: ZOCH Spiele
Anleitung: deutsch, englisch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt., engl., ital.: ... (s. „Download“-Reiter)
dt., engl.: ...

[Fazit]
In Robin Hood – Manier sollen die Spieler Schlösser ausrauben und die Schätze an das arme Volk verteilen, allerdings sich selbst dabei nicht vergessen, denn am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte (durch Schätze^^) gesammelt hat.
Die Auslage der Schlösser wird mit den drei Handkarten bedient – teils offen, teils verdeckt – und so schliesslich festgestellt, welche Schmuckstücke, Gewänder, Goldstücke, Schatztruhen oder gar nur Attrappen und Schergen in welchem Schloss zu erhalten sind. Nach Spielerreihenfolge nimmt sich dann jeder eine entsprechende Auslage und legt die Karten vor sich ab. Dabei werden gefundene Schätze nach Art sortiert und gleiches quasi übereinander gelegt, so dass man noch sehen kann, wieviele (gleiche) Karten dort liegen. Aufpassen muss man hier beim Sammeln der einzelnen Stücke, denn Gewänder sind nur wertvoll, wenn sie einmalig sind und Schatztruhen bringen nur von einer Sorte wirklich Punkte^^. Finden sich Wohltäter-Karten unter den Gesammelten, müssen die Spieler im Wechsel, in den nahegelegenen Dörfern, ihre Schätze (symbolisch durch Holzwürfelchen) verteilen und dabei die Legereihenfolge und Richtung beachten, denn durch benachbarte Wälder darf nicht gegangen werden und mehrere Wohltäter-„Schätze“ müssen auf mehrere Dörfer verteilt werden!

Dies geht rundenweise so weiter, bis der Handkarten-Nachziehstapel aufgebraucht ist. Je nach Spielerzahl geht dies relativ schnell (mehr Spieler = mehr Karten im Spiel), wenn beim Auslegen kein Extremgrübler bremst^^. Ansonsten spielt sich „CWF“ eigentlich recht kurzweilig und durch das quasi-gleichzeitige Agieren kommt an sich keine Langatmigkeit auf.

Die Gestaltung und Wertigkeit der Spielmaterialien ist sehr gelungen und familienspiel-technisch gesehen ein Hingucker. Ab 12 Jahren ist etwas hochgegriffen, auch wenn hier mehrere Bereiche zu gleich abgedeckt/bedacht werden wollen, lässt sich „CWF“ durchaus schon mit wiefen 10jährigen angehen – da tun sich Erwachsene aus dem Gelegenheitsspiel-Lager teils schon schwerer^^.
Generell muss man eigentlich „nur“ schauen, dass man glücklich und geschickt immer die passenden Karten durch den Schlossraub erhält und hier vllt. auch mal die weniger interessante Beute zieht, denn zuviel Schätze bringen schnell Minuspunkte (schliesslich soll thematisch ja alles beim armen Volk landen). Zugleich sollte man den Dörfern anfangs nicht zu viel zukommen lassen, aber später auch nicht den Anschluss verpassen, denn die punkteträchtigen Ablegefelder in den Dörfern ergeben sich erst später im Spielverlauf – und zählen nur, wenn sie (in ihrer Reihe) vervollständigt und damit aktiviert wurden.
Da kommt es schon mal leicht vor, dass Spieler es unfair finden, wenn sie in den Dörfern die „billigen“ Reihen vorgefüllt haben und spätere Spieler dann die „wertvollen“ Plätze absahnen. Dies kann dazu führen, dass beim nächsten Mal keiner den Dörfern etwas spenden will. Allerdings kann man sich dagegen nicht so einfach wehren, denn die Wohltäter-Karten sind ja nun mal vorhanden und wollen ausgeführt werden, es geht dann halt nur so, dass man versucht, Beute-Auslagen zu meiden, in denen Wohltäter-Karten vermutet werden – einige Karten sind ja fieserweise immer verdeckt^^. Die Schergen wurden dagegen als weniger schlimm empfunden, denn sie bringen ja „nur“ 3 Minuspunkte, das kann man leicht durch Sammlungen ausgleichen. Geärgert wird sich hier in erster Linie bei zu vielen (gleichen) Schätzen und eben im Dorf.
Die Variante mit den legendären Karten (Karten mit Sonderfunktionen) bringt nochmal eine gewisse Unberechenbarkeit zusätzlich ins Spiel^^, gerade bei der Endabrechnung.

Bewertung vom 23.01.2018
Fast Forward: FESTUNG (Spiel)

Fast Forward: FESTUNG (Spiel)


sehr gut

„FESTUNG“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Festung“, einem seichteren Kampfspiel.


[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 15min.
Autor: Friedemann Friese
Illustration: Harald Lieske
Verlag: 2F Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
n/a

[Fazit]
„Festung“ gehört zur „Fast Forward“-Reihe des Verlags, was soviel bedeuten soll, dass man keine Regeln vorab lesen muss und gleich ins Spiel stürzt. Im Spiel werden die Regeln, welche sich durchaus ändern können, nach und nach erklärt, wenn es nötig wird. So sind die Karten auch als ein Deck zusammengestellt, nummeriert und dürfen in ihrer Reihenfolge nicht geändert werden – man spielt also immer die selbe Abfolge, aber der Verlauf ergibt sich hier dennoch oft anders, da man i.d.R. nie die gleiche Spielweise angeht.

Hier ist das Ziel Festungen zu sammeln und zu befestigen, sprich mit genug starken Karten versehen, dass niemand die Festung erobern kann. Bei Spielende gewinnt, wer die meisten bzw. wertigsten Festungen sein eigen nennt. Die Spieler sammeln dazu Karten auf der Hand und legen sie zu gegebener Zeit bei einem Gegner aus, dieser vergleicht dann seine „verteidigenden“ Karten mit denen des „Angreifers“ und je nach „Kampfergebnis“ geht die Festung an einen neuen Besitzer oder nicht – dito ein Teil der genutzten Karten.
Es werden Zahlenkarten gleicher Art gesammelt, die so immer weiter ihren (vorgegebenen) Wert steigern (Bsp.: eine „2“ = 2 Angriffspunkte, zwei „2“er = 8 AP, drei „2“er = 18 AP,…), so kann man auch mit vermeintlich kleinen Zahlen, wegen ihrer Masse^^, auf Eroberungszug gehen.
Das Spiel endet, sobald die dritte „Sanduhr“-Karte vom Deck gezogen wurde.

Auch bei „Festung“ wird nicht das gesamte Deck in einer Partie durchgespielt, es werden nach jedem Spiel gar Karten entfernt und nur einige Neue hinzugefügt. Natürlich gibt es auch trickige wie hilfreiche und fiese Sonderkarten, die das Spielgeschehen aufwerten bzw. -lockern. Die Gestaltung ist ebenfalls wieder sehr ansehnlich und der Spielflow kurzweilig.
Das Spiel bietet zwar recht leichte Kost, aber durch den Zeitdruck der gezogenen „Sanduhr“-Karten muss man seine Spielweise öfters mal umdenken, so dass dies im Laufe der Partien teils auch fordernd sein kann – natürlich auch mit einer Portion Glück verbunden. Insgesamt bietet die „Fast Forward“-Reihe eigentlich gutes Ausgangsmaterial, um Nichtspieler heranzuführen und versch. Spielprinzipien und -abläufe näher zu bringen und „Festung“ ist dafür durchaus ein sehr guter Kandidat, neben „Furcht“!.

[Note]
5 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie] (VORSICHT VOR MÖGLICHEN SPOILERN!!!)
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Bewertung vom 23.01.2018
Fast Forward: FURCHT (Spiel)

Fast Forward: FURCHT (Spiel)


sehr gut

„FURCHT“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Furcht“, einem flinken Zahlen(vermeidungs^^)spiel.


[Infos]
für: 2-5 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 15min.
Autor: Friedemann Friese
Illustration: Harald Lieske
Verlag: 2F Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
n/a

[Fazit]
„Furcht“ gehört zur „Fast Forward“-Reihe des Verlags, was soviel bedeuten soll, dass man keine Regeln vorab lesen muss und gleich ins Spiel stürzt. Im Spiel werden die Regeln, welche sich durchaus ändern können, nach und nach erklärt, wenn es nötig wird. So sind die Karten auch als ein Deck zusammengestellt, nummeriert und dürfen in ihrer Reihenfolge nicht geändert werden – man spielt also immer die selbe Abfolge, aber der Verlauf ergibt sich hier dennoch oft anders, da man i.d.R. nie die gleiche Spielweise angeht.

Es gilt Karten auszuspielen und die ausliegende Summe zu benennen, denn insgesamt darf nie mehr als der Wert 15 ausliegen, wer hier noch eine Karte ausspielt, die den Wert erhöht, verliert.
Im Laufe des Kartendecks und -spiels kommen Sonderkarten hinzu, die das Bedienen erleichten und erschweren können^^, es bleibt also nicht beim puren Zahlen-bedienen. Musste ein Spieler „übernehmen“, zählen die anderen die Werte ihrer Handkarten und der Spieler mit dem höchsten Ergebnis gewinnt.

„Furcht“ passt nicht ganz zum Spielprinzip, ist aber, auch wegen der netten Gestaltung, ein schön aufgesetztes Thema. Der Spielzugang ist sehr leicht, steigert sich im Laufe der Runden (es wird anfänglich nie das ganze Deck am Stück durchgespielt!) aber noch und weiss, als schnelles Spiel zwischendurch, zu motivieren! Man kann es vllt. in die Klasse eines „UNO“ einsortieren, genauso leicht und schnell und für mehrere Partien gut.

[Note]
5 von 6 Punkten.


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Ausgepackt: n/a

[Galerie] (VORSICHT VOR MÖGLICHEN SPOILERN!!!)
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Bewertung vom 23.01.2018
Fast Forward: FLUCHT (Spiel)

Fast Forward: FLUCHT (Spiel)


ausgezeichnet

„FLUCHT“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Flucht“, einem kooperativen Knobelspiel.


[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 75-90min.
Autor: Friedemann Friese
Illustration: Harald Lieske
Verlag: 2F Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
n/a

[Fazit]
„Flucht“ gehört zur „Fast Forward“-Reihe des Verlags, was soviel bedeuten soll, dass man keine Regeln vorab lesen muss und gleich ins Spiel stürzt. Im Spiel werden die Regeln, welche sich durchaus ändern können, nach und nach erklärt, wenn es nötig wird. So sind die Karten auch als ein Deck zusammengestellt, nummeriert und dürfen in ihrer Reihenfolge nicht geändert werden – man spielt also immer die selbe Folge, aber der Verlauf ergibt sich dennoch oft anders, was in der Natur eines kooperativen Spieles liegt, wenn mehrere Meinungen aufeinandertreffen^^.
In „Flucht“ müssen die Spieler – als Charaktere aus ‚Alice im Wunderland‘ – vor dem „Monster“ fliehen, denn wenn die „Monster“-Karte bei Zugbeginn vor dem aktiven Spieler liegt, ist das Spiel verloren! D.h. es wird laufend versucht das Monster hin- und herzuschieben, den aktuell betroffenden Spieler aussetzen oder überspringen zu lassen, die Zugreihenfolge zu ändern oder sonstige Aktionskarten, die hilfreich sein können, einzusetzen, um ja immer dem „Monster“ zu entkommen.

Unter’m Strich ist „Flucht“ aber mehr Arbeit, denn Spielspass im Sinne von „ins Spiel eintauchen“, denn die Atmosphäre – Flucht vor einem Monster, die schicke Gestaltung der Karten – ist sehr motivierend….anfänglich. Doch nach einer Weile ist es eben nur ein Abspulen vorgegebener Ereignisse, die sich auch nur auf eine Weise lösen lassen. So muss man auch bei mehreren Partien immer den selben Ablauf durchspielen, sobald der richtige Weg gefunden wurde, was durchaus seinen Reiz hat, aber eben nicht dauerhaft (kurzweilig) unterhält. Was zum Spiel dennoch immer wieder hinzieht, wenn man die Geduld aufbringt, ist eben das herbe Knobeln, denn das Spiel ist bockschwer. Durch das permanente um drei Ecken denken, um das Monster auch ja nie in die Nähe eines Zugbeginns zu bringen, ist recht happig.
Rundum bleibt eine schön gestaltete Idee, typisch Friese-like^^, die hartgesottene Knobler anlocken dürfte, gerade weil es sich auch gut solitär spielen lässt.

[Note]
4 von 6 Punkten.


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Ausgepackt: n/a

[Galerie] (VORSICHT VOR MÖGLICHEN SPOILERN!!!)
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Bewertung vom 22.01.2018
Schmidt 51420 - Carcasonne für 2, Familienspiel, Brettspiel, Reisespiel

Schmidt 51420 - Carcasonne für 2, Familienspiel, Brettspiel, Reisespiel


gut

Review-Fazit zu „Carcassonne für 2“, einer kleinen Version des berühmten Legespiels ‚Carcassonne‘.


[Infos]
für: 2 Spieler
ab: 7 Jahren
ca.-Spielzeit: 25min.
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Illustration: Anne Pätzke und Chris Quilliams
Verlag: Schmidt Spiele (Hans im Glück)
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt.: ... (s. Infokasten)

[Fazit]
Auch in dieser Edition geht es natürlich darum, die Landschaftsplättchen so anzulegen, dass man Städte bildet, Klöster errichtet, Strassen verlegt und/oder Land für den Bauern erschliesst.
Die Regeln bleiben gleich, der Spielablauf und die Wertungen ebenfalls. Es ist nur alles etwas kleiner, für 2 Spieler gedacht (aber ohne speziellere Regeln, Carcassonne funktionierte ja schon immer ab 2 Spielern) und es fehlt eine Punktetafel. Gestaltung und Wertigkeit des Spielmaterials sind aber bekannt gut und die kleine Metalldose sorgt für reibungslosen Transport^^.

Das Spiel bleibt ein Klassiker und macht immer mal wieder Spass, diese quasi-Reiseedition macht nichts falsch, aber auch nichts neu. Vllt. hätte eine Variante oder ein paar speziellere Plättchen das Geschehen auflockern können. So bleibt es beim Bewährten, nur ohne Punkte(falt?)tafel, zwecks besseren (Reise-)Transport(?).

[Note]
4 von 6 Punkten.


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Ausgepackt: n/a

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Bewertung vom 21.01.2018
Schummel Hummel (Spiel)

Schummel Hummel (Spiel)


sehr gut

„SCHUMMEL HUMMEL“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Schummel Hummel“, einem aberwitzigen Mogelspiel.


[Infos]
für: 3-5 Spieler
ab: 7 Jahren
ca.-Spielzeit: 20min.
Autoren: Emely Brand und Lukas Brand
Illustration: Rolf Vogt
Verlag: Schmidt Spiele (Drei Magier Spiele)
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt., engl., frz., ital.: ... (s. Infokasten)

[Fazit]
In „SH“ gilt es möglichst geschickt und unbemerkt seine Karten los zu werden und zwar nicht nur nach dem Regelsystem (eine der zwei Farben der aktuell ausliegenden Blütenkarte muss mit einer eigenen Karte getroffen sein), sondern vor allem durch Schummeln. Das heisst hier genauer, die Karten einfach nach und nach unter den Tisch fallen lassen, unter den Hosenboden, unter den Stuhl, in eine Tasche, dem Hund geben, unter den Teppich schieben, zwischen die Blumen stecken, halt irgendwohin, wo es während des Spielens nicht sooooo auffällt. Wer dabei erwischt wird, muss die Karte(n) natürlich zurücknehmen und wenn gar der aktuelle Wächterwurm dies beobachtet von diesem noch eine Karte ziehen.
Sonderkarten bringen dann noch etwas Reaktions-Action ins Spielgeschehen, so muss einmal auf die Auslage gepatscht oder ein Mitspieler bestäubt (mit der entspr. Karte beworfen^^) werden oder eine bestimmte Karte wird zum Ausspielen verlangt (Spinne), usw., so dass eigentlich genug Ablenkung (und Abwechslung^^) vorherrscht, um eben „schummeln“ zu können. Der Spieler, der als Erster seine letzte Karte (regulär) ausspielt, gewinnt.

„SH“ ist ein sehr lustiges, schnelles Kartenspiel für die ganze Familie und insbesondere für Kinderrunden sehr geeignet – wenn kein Streit, ob des besseren Schummelns aufkommt^^. „Große“ Spieler können sich hier noch sicherlich diverse „Hausregeln“ einfallen lassen *G*. So bleibt rundherum ein feines Kartenspiel, dass sich selbst nicht ganz ernst nimmt und das ist auch gut so :).

[Note]
5 von 6 Punkten.


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Ausgepackt: n/a

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Bewertung vom 21.01.2018
Schmidt 75049 - Voodoo Prince, Kartenspiel

Schmidt 75049 - Voodoo Prince, Kartenspiel


sehr gut

„VOODOO PRINCE“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Voodoo Prince“, einem schicken Stichspiel.


[Infos]
für: 3-8 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 20min.
Autor: Reiner Knizia
Illustration: Mateusz Komada
Verlag: Schmidt Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
dt., engl., frz., ital.: ... (s. Infokasten)

[Fazit]
„VP“ ist vom Prinzip her ein klassisches Stichspiel. Aber je nach Spielerzahl endet eine Runde für einen Spieler schon nach einer bestimmten Anzahl Stiche, die er gemacht hat, die Mitspieler spielen danach weiter. Punkte erhält der Spieler, der gerade seine Runde beendet hat, für die Anzahl Stiche, die die Mitspieler bisher gemacht haben! D.h., der erste Spieler, der „fertig“ ist, wird eher nur wenige Punkte erhalten. Je später man es also schafft, durch sein Kartenausspiel, auf die vorgegebene Zahl Stiche zu kommen, desto höher die Wahrscheinlichkeit viele Punkte zu machen, da die Mitspieler bis dahin schon einige Stiche gemacht haben müssen. Der letzte Spieler, der die nötige Zahl Stiche gemacht hat, erhält allerdings nur noch Punkte für seine eigenen Stiche! Damit gilt es also immer zu schauen, möglichst Vorletzter zu werden, um die meisten Punkte zu ergattern – was aber natürlich nicht einfach ist, da dies alle Spieler versuchen :).

„VP“ bringt eine schicke Variante des Stichspiels auf den Tisch und der Reiz durch sein Stichspiel abwartend die Runden zu überstehen ist sehr groß. So sind die Spieler meist sehr motiviert weitere Partien zu spielen – dem kommt auch entgegen, dass die Spielzeit angenehm kurz ist, die Karten sehr schick aussehen und das Spielprinzip eben so simpel, wie fordernd ist.
Rundum bietet „VP“ damit ein schickes, schnelles Spiel für jede Gelegenheit, das sicher schnell seine Fans finden wird!

[Note]
5 von 6 Punkten.


[Links]
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HP: ...
Ausgepackt: n/a

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