Benutzername: CurlyGirl
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Insgesamt 767 Bewertungen
Bewertung vom 24.11.2017
Star Wars Battlefront 2 (Download für Windows)

Star Wars Battlefront 2 (Download für Windows)


sehr gut

Review: “Star Wars Battlefront 2 (PC)”

“SWBF2” beginnt gleich mit herrlich typischer Action-Kost und lässt den Spieler direkt ins Geschehen eintauchen. Es gilt die gefangene Inferno-Agentin “Iden” aus einem Rebellentransporter herauszubringen und dabei ihren geheimen Plänen nachzugehen. Viel mehr soll dann auch schon gar nicht verraten werden, um die erste Solo-Kampagne eines SW Battlefronts nicht zu spoilern und dass hier in erster Linie eine Geschichte aus der Sicht des Imperiums nach der Niederlage bei Endor erzählt werden soll, sollte den meisten Interessierten eh bekannt sein. Soviel nur, die Story spannt sich ziemlich cool um die Geschehnisse zwischen den Filmen VI und VII, hätte aber durchaus noch umfangreicher sein dürfen.

Besonders gelingt dies natürlich in den Zwischensequenzen, aber auch ingame ist die Grafik absolut Top und bietet allen Fans jede Menge Schmankerl und Hingucker. Die anhaltende Action wird grafisch sehr gut festgehalten und zum Spieler transportiert. Auch die Soundkulisse weiss zu überzeugen und die konfigurierbare Steuerung spielt sich eh intuitiv.
Das die Kampagne sich dennoch teils “nur so” dahinspielt, liegt an der selten wirklich schlau agierenden KI. Für ein seichtes Ballern zwischendurch reicht es zwar allemal, aber wer hier Herausforderung sucht, wird u.U. enttäuscht, denn auch im Weltall fliegen die gegnerischen Raumschiffe immer auf festen Bahnen, was das Verfolgen und Abschiessen zu einem Arcade-Shooter macht. Die Inszenierung drumrum macht aber dennoch immer wieder Spass^^.

Der Multiplayer-Teil glänzt im Netzwerk dagegen fast nahtlos. Die Präsentation bleibt wunderschön und filmatmosphärisch und wer es mag, kann hier bis zu 40 Mitspieler und Gegner auf den Maps treffen. Alles passt und funktioniert tadelos, wenn man kein Problem damit hat sich vom Spiel vorgeben zu lassen auf welcher Map man spielen darf, und lässt jeden MMO-Fan Purzelbäume schlagen, da auch das gesamte SW-Universum abgedeckt wird mit all den Maps, Charakteren, Waffen, Vehikeln, usw. – spannend sind hier z.B. auch die Sternenschiff-Schlachten, bei denen mit mehreren Kameraden in vielen Schiffen der Kampf ausgetragen wird. Rudimentär wirken dagegen die Übersichten (Minimap, etc.) und mögliche Teamabsprachen, denn schlussendlich kann jeder tun und lassen, was er will, besondere Belohnung für Unterstützung, usw., gibt es keine.

Nicht ganz so glücklich sind auch die Lootboxen, die grundsätzlich nur rein zufälligen Inhalt bieten und das pure “Aufleveln” einer Figur nur mit den Sternkarten gelingt, statt durch “mehr” Spielerfahrung. So muss eine “Lieblingsfigur” mitunter Stunden abwarten, bis die richtigen Karten gezogen werden, um diese zu verbessern.

Rundum bleibt “SWBF2” aber ein imposantes und spannendes Erlebnis und wer einfach nur in gelungener Atmosphäre Star Wars Schlachten erleben will, ist hier goldrichtig. Alles andere wird ja evtl. durch hoffentliche Updates und DLCs geändert bzw. verbessert. Diese sollen übrigens immer kostenfrei daherkommen und so z.B. zu besonderen Anlässen erneute Spielmotivation bringen, wie beim Kinostart von “Star Wars 8”.


Wertung:
Spielspaß: 5 von 6 Punkten.

Daten:
Plattform: PC (Origin)
USK: 16
Publisher: Electronic Arts


Screenshots: ...

Bewertung vom 20.11.2017
Need for Speed - Payback (Xbox One)

Need for Speed - Payback (Xbox One)


gut

Im neuesten Rennwerk der NfS-Reihe geht es diesmal in ein fiktives Glücksspiel-El Dorado, a la Las Vegas, und die anfänglich bestehende Crew wird nach dem Intro-Actionabenteuer gleich auseinandergerissen, so dass der Spieler erstmal vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Von wegen der beste Fahrer der Stadt, nun gilt es erstmal wieder es allen zu beweisen und diverse Rennen und Aufgaben zu bewältigen.

Dies wird allerdings nicht so leicht werden, denn zum einen wurde der Protagonist von einer Freundin verraten, die dann auch noch zum bösen Kartell übergelaufen ist, welches die Stadt kontrolliert und u.a. Rennen manipuliert. Zum anderen legt einem das Spiel selbst einige unnötige Brocken in den Weg. So müssen alle Wettkämpfe und Rennaufgaben auf jeden Fall als Sieger gelöst werden, sonst geht es einfach nicht weiter. Und da jede Rennart mehrmals “dran kommt”, werden dann Spieler, die es z.B. nicht so mit dem Driften haben, ihre wahre Freude haben, dies immer und immer und immer wieder wiederholen zu müssen.

Immerhin die Hauptstory-Elemente wurden sehr gut umgesetzt, da spricht nicht nur die PR von “Blockbuster”-Momenten, sondern auch der geneigte Spieler, sobald dieser die Szenerie einmal verfolgt hat. Die unglaublichen Darstellungen und Effekte und optischen Erzählweisen suchen ihresgleichen und trösten über viele, langatmige und -weilige Strecken der offenen Welt hinweg.
Auch der zwangsläufige Stress, den jeder durchlaufen muss, wenn viele Rennen mehrfach durchgelebt werden müssen, baut sich hier teilweise ab, denn da hat sich die wortwörtliche Arbeit doch gelohnt, das jeweilige neue Ereignis schliesslich auslösen zu können.

Dabei zieht der rote Faden der Story recht schnell vorbei, zu seicht kommen die Charaktere teils herüber und unter dem Strich gibt es dann zu wenig zu “erleben”, abseits der andauernden “Rennerei”^^.
Dabei sieht das Spiel sehr gut aus und auch der Soundtrack untermalt bekannt die Spielatmosphäre, nur leider gibt es zu wenig zu sehen. Nach einigen wilden Autojagden fällt eben auf, dass sonst nichts los ist in der Spielwelt. Da hätte man durchaus noch mehr Verkehr, Passanten und bewegte Natur integrieren können. So fährt man irgendwann nur noch karg vor sich hin, um das nächste Ziel zu erreichen. Keine Entdeckerlust fühlt sich gefördert und das bei einer eigentlich offenen Spielwelt ist doch vertane Gelegenheit. Auch der integrierte Mehrspielermodus funktioniert zwar gut und macht durchaus Laune, aber es hätte hier viel mehr Spielfreude gebracht, wenn es richtige “Einsätze” geben würde.

“NfS:P” ist wieder ein gutes Rennspiel, keine Frage, nur hätte da eben mehr draus werden können. Zumindest befindet sich die Serie wieder auf der richtigen Spur, seit dem Neuanfang, und so darf gehofft werden, dass der nächste Teil noch etwas besser wird und so dann wieder ins alt-bekannte Fahrwasser gerät, dass die NfS-Fan früher so geliebt haben!

Wertung:
Spielspaß: 4 von 6 Punkten.

Daten:
Plattform: XBOX ONE
USK: 12
Publisher: Electronic Arts

Screenshots: ...

Bewertung vom 10.11.2017
Schmidt 48267 - Carcassonne, Brücken, Burgen und Basare, 8. Erweiterung 8

Schmidt 48267 - Carcassonne, Brücken, Burgen und Basare, 8. Erweiterung 8


gut

Review-Fazit zu „Carcassonne – Brücken, Burgen und Basare“, einer Erweiterung zum bekannten Legespiel „Carcassonne“.


[Infos]
für: 2-6 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 30-45min.
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Illustration: Doris Matthäus
Verlag: Hans im Glück (Schmidt Spiele)
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
ital., kroat., russ.: ...

[Fazit]
In dieser 8. Erweiterung zu „Carcassonne“ erhalten die Spieler neue Optionen, um sich im Anlege-Wettstreit noch besser behaupten zu können.
Da kommen die Brücken sehr recht, wenn es gilt eine möglichst lange, ununterbrochene Straße zu legen, denn mit Hilfe der Brücke kann eine strassenlose Wiese überbrückt^^ werden und so auf der anderen Seite des Wiesenplättchens wieder ein Strassenplättchen angelegt werden. Die Burgen können auf kleine Städte (2 Plättchen) gelegt werden, um dann zwar nicht die üblichen 4 Punkte sofort einfahren zu können, dafür aber zu einem späteren Zeitpunkt die Punkte, die eine Wertung im Umfeld (2 Plättchen-Umkreis) auslöst, zu erhalten. Dies kann sich sehr lohnen, wenn die Voraussicht stimmt(e)^^. Die Basare schliesslich sind neue Plättchen, die, wenn gezogen, zunächst normal angelegt werden, dann aber eine Versteigerung ausrufen. Bevor der Zug weitergeht, zieht der aktive Spieler nämlich X Plättchen (X = Spielerzahl) und legt sie offen aus. Nun darf auf diese nacheinander geboten werden und zwar mit Punkten, d.h. die Punkte werden dann auf der Punktetafel dem jeweils erfolgreichen Bieter abgezogen. Eine interessante Variante, die das Spiel auch etwas beschleunigt, da so gleich mehrere Plättchen (schneller) gelegt werden können – Extremgrübler mal beiseite gelassen.

Nette, sich gut einpassende, Ergänzungen bringt diese Erweiterung den Carcassonne-Liebhabern mit und diese werden sicherlich gerne darauf zurückgreifen. In den Testrunden ergab sich allerdings, dass der Basar-Effekt auf Dauer arg abnutzte und interessanterweise gefühlt eher aufhielt, auch wenn das Anlegen schneller vonstatten geht. Die Burgen wurden auch eher selten benutzt auf mehrere Partien bezogen. Die Brücken dagegen sind sehr praktisch, wenn zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt^^.
Insgesamt eine Erweiterung, die aber alle Carcassonne-Fans und Sammler sehr interessieren dürfte!

[Note]
4 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
...

Bewertung vom 10.11.2017
Schmidt 48268 - Carcassonne, Manege frei!, Erweiterung 10

Schmidt 48268 - Carcassonne, Manege frei!, Erweiterung 10


sehr gut

„CARCASSONNE – MANEGE FREI!“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Carcassonne – Manege frei!“, einer Erweiterung zum bekannten Legespiel „Carcassonne“.


[Infos]
für: 2-6 Spieler
ab: 7 Jahren
ca.-Spielzeit: 40min.
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Illustration: Anne Pätzke und Chris Quilliams
Verlag: Hans im Glück (Schmidt Spiele)
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl.: ...

[Fazit]
In dieser nun schon 10. Erweiterung zum berühmten Legespiel „Carcassonne“ brauchen die Spieler weiterhin Glück und ein gewisses taktisches Gespür im Wettlauf um die besten Anlegeplätze für ihre gezogenen Plättchen und aufzustellenden Meeples, Allerdings kommen hier nun zirkusreife Ergänzungen hinzu, die Fortuna u.U. ein Schnippchen schlagen können, denn nun gibt es Landschaftsplättchen mit Zirkuszelt-Aufschlageplätzen auf die dann ein Zirkustierplättchen verdeckt gelegt wird und das Holzzirkuszelt zur Anzeige des aktuellen Platzes. Wann auch immer ein neuer Zirkusplatz gezogen wird, wird dieser vorherige gewertet und alle umstehenden Meeples erhalten Sonderpunkte mal dem Wert des nun aufgedeckten Tierplättchens. Weiterhin gibt es ein Plättchen für Akrobaten. Hier können Meeples abgestellt werden und sobald derer 3 dort aufgetürmt stehen, folgt die nächste Runde eine Wertung, bei der jeder Meeple 5 Punkte erhält. Und damit auch immer genügend Figuren zur Verfügung stehen, hält mit dem Zirkusdirektor ein neuer Meeple passenden Einzug ins Spiel. Dieser kann wie ein gewöhnlicher Meeple eingesetzt werden, steht er jedoch im Umfeld von Zirkusplättchen, erhält er nach der normalen Wertung (Strasse, Stadt, Kloster) noch zusätzlich 2 Punkte pro Zirkusplättchen.

Optisch machen die neuen Spielkomponenten einen stimmigen Eindruck und insgesamt fügt sich das „Neue“ auch gut in bestehende Erweiterungen mit ein. Anfänglich liegt die Spielermotivation dann auch vermehrt darauf, die neuen Möglichkeiten zu nutzen, dies nutzt sich zwar nach einigen Runden – wie bei allen Erweiterungen – etwas ab, aber dennoch bleibt eine feine Abwechslung bestehen, die Carcassonne-Veteranen gerne spielen werden und auch Neulinge kommen hierüber vllt. endlich zum langbestehenden Legespiel-Erfolg dazu.

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
...

Bewertung vom 09.11.2017
Monopoly Tim Burton's The Nightmare Before Christmas (Spiel)

Monopoly Tim Burton's The Nightmare Before Christmas (Spiel)


sehr gut

Review-Fazit zu „Monopoly Nightmare before Christmas“, einer Monopoly-Edition zu Tim Burtons wunderbarem Kino-Hit.


[Infos]
für: 2-6 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 60-180min.
Autor: n/a
Illustration: n/a
Verlag: Winning Moves
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
n/a

[Fazit]
Der Klassiker um Geld und Immobilien findet hier eine neue Variante, in einer Edition zur meisterhaften Trick-Animation der schaurig-schönen Geschichte von Kultregisseur Tim Burton.

Das Spielziel bleibt unverändert, es gilt die Gegenspieler zu ruinieren^^ und/oder selbst das meiste Geld zu sammeln.
Auch das Spielprinzip bleibt dabei natürlich gleich. Jeder Spieler versucht für sich durch glückliches Würfeln viele (Straßen-)Felder in Anspruch nehmen zu können, um diese zügig mit Gebäuden zu bebauen und so die Mieten noch zu erhöhen, die jeder Mitspieler, der auf eben diesen Feldern landet, bezahlen muss^^.

Diese Edition ändert nichts am Spielablauf selbst, aber sie bringt die wunderbar gruselige Welt von der Kinoleinwand auf den Spieltisch.
Das Spielbrett sowie die Karten und die (Sammler-)Spielfiguren sind thematisch akkurat gestaltet worden und bringen das Flair der Stop-Motion-Geschichte gelungen auf den Spieltisch! So finden wir hier an den „Bahnhöfen“, nun die Städte „Osterstadt“, „Thanksgiving-Stadt“, „Valentinstag-Stadt“ und „St. Patrick’s Day – Stadt“. Die „Versorgungswerke“ wurden hier zum „Haus des Weihnachtsmanns“ und „Spielzeugfabrik des Weihnachtsmanns“ und die „Gemeinschafts“- und „Ereignis“-Felder wurden in „Halloweengeschenke“ und „Weihnachtsgeschenke“ umbenannt.
Die Währung nennt sich hier „J$“ (Jack Skellington Dollar) und zeigt auf den verschiedenen Geldscheinen jeweils andere Gesichtszüge des Charakters; die Häuser und Hotels wurden zu „Spielzeug“ (dunkelgrau) und „Fertigungslinie“ (rot). Die beiden Steuerfelder betiteln sich nun „Geschenkesteuer“ und „Spielverluste“. Die vielen Straßenkarten wurden den Orten und Gegebenheiten der Filmwelt nachempfunden (Bsp. „Unter dem Bett“, „Jacks Turm“, „Oogie Boogies Casino“, „Rathaus“, „Gruselgasse“, „Zeros Gruft“, „Friedhof“, u.a.) und zeigen Fotografien aus dem Film.

Die Anleitung zeigt unveränderten, strukturierten Monopolystandard und das Papiergeld ist wie üblich recht dünn, genauso wie die Spielkarten.
Die „festen“ Monopoly-Felder „Los“, „Frei parken“, „Gefängnis“ und „Gehe in das Gefängnis“ wurden natürlich unangetastet gelassen, ganz gemäß dem strengem Monopoly-Gesetz^^, wobei zumindest der Hintergrund mit Landkartenmotiven aufwartet.

Das Spielprinzip wird heute keine Innovationspreise mehr gewinnen, aber wer gerne zwischendurch so um die 2 Stunden mit „Immobilien“ wirtschaften mag, ist bei Monopoly immer noch gut aufgehoben und diese Edition ist ein Kaufgrund für alle Fans des Films und Fans von schönen Monopoly-Editionen. Hier wurde viel Wert auf den redaktionellen Teil (Kartentexte) und die generelle Spielgestaltung gelegt und so findet man sich gleich (wie) im Film wieder.
Insgesamt wieder eine gelungene Monopoly-Edition, die nichts wirklich Neues bietet, aber viel Flair für abwechslungssuchende Fans.

[Note]
5 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
...

Bewertung vom 09.11.2017
Monopoly (Spiel), Uncharted

Monopoly (Spiel), Uncharted


gut

Review-Fazit zu „Monopoly Uncharted“, einer Monopoly-Edition zum bekannten Videospiel.

[Infos]
für: 2-6 Spieler
ab: 16 Jahren
ca.-Spielzeit: 60-180min.
Autor: n/a
Illustration: n/a
Verlag: Winning Moves
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
n/a

[Fazit]
Der Klassiker um Geld und Immobilien findet hier eine neue Variante, in einer Edition rund um die Abenteuer des Videospiel-Antihelden Nathan Drake aus dem Hause Naughty Dog.

Das Spielziel bleibt unverändert, es gilt die Gegenspieler zu ruinieren^^ und/oder selbst das meiste Geld zu sammeln.
Auch das Spielprinzip bleibt dabei natürlich gleich. Jeder Spieler versucht für sich durch glückliches Würfeln viele (Straßen-)Felder in Anspruch nehmen zu können, um diese zügig mit Gebäuden zu bebauen und so die Mieten noch zu erhöhen, die jeder Mitspieler, der auf eben diesen Feldern landet, bezahlen muss^^.

Diese Edition ändert nichts am Spielablauf selbst, aber sie bringt die diebische Spiele-Action vom Fernseher auf den Spieltisch.
Das Spielbrett sowie die Karten und die (Sammler-)Spielfiguren sind thematisch akkurat gestaltet worden und bringen das abenteuerliche Flair gelungen auf den Spieltisch! So finden wir hier an den „Bahnhöfen“, nun die Transportmittel „F.C. Hansa Rostock“, „Hog Wild“, „Lokomotive“, „Kreuzfahrtschiff“ und „4×4“. Die „Versorgungswerke“ wurden hier zum „Die Strandbar“ und „Der Pelican-Club“ und die „Gemeinschafts“- und „Ereignis“-Felder wurden in „Verhängnis“ und „Schicksal“ umbenannt.
Die Währung nennt sich weiterhin „M$“ und die Häuser und Hotels sind im klassischen Stil (grün/rot) geblieben. Die beiden Steuerfelder betiteln sich nun „Das Kreuz des Heiligen Dismas“ und „Sir Francis Drakes Tagebuch“. Die vielen Straßenkarten wurden den Orten und Gegebenheiten der Spielewelt nachempfunden (Bsp. „Raue See“, „Die Auktion“, „Ubar“, „Schottland“, „Das U-Boot“, „Die Kolonie“, „Shambala“, u.a.) und zeigen eingerahmte Screenshots.

Die Anleitung zeigt unveränderten, strukturierten Monopolystandard und das Papiergeld ist wie üblich recht dünn, genauso wie die Spielkarten.
Die „festen“ Monopoly-Felder „Los“, „Frei parken“, „Gefängnis“ und „Gehe in das Gefängnis“ wurden natürlich unangetastet gelassen, ganz gemäß dem strengem Monopoly-Gesetz^^, wobei zumindest der Hintergrund mit Landkartenmotiven aufwartet.

Das Spielprinzip wird heute keine Innovationspreise mehr gewinnen, aber wer gerne zwischendurch so um die 2 Stunden mit „Immobilien“ wirtschaften mag, ist bei Monopoly immer noch gut aufgehoben und diese Edition ist ein Kaufgrund für alle Fans der Videospiel-Reihe und insbesondere natürlich des namensgebenden letzten Teils. Viel Wert wurde redaktionell auf die Texte der Karten gelegt und diese geben wunderbar die ostdeutsche Note wieder.
Insgesamt wieder eine gelungene Monopoly-Edition, die nichts wirklich Neues bietet, aber viel Flair für abwechslungssuchende Fans.

[Note]
4 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: n/a
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
...

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.10.2017
Agents Of Mayhem (PC)

Agents Of Mayhem (PC)


sehr gut

Nach einem furiosen, anime-like Intro, folgt gleich der erste Auftrag und so wird der Spieler fortan immer direkt ins Geschehen transportiert, meist ohne große Vorbereitungsarien, denn die halten ja nur auf^^. Im Seoul der Zukunft agieren die Agents of Mayhem gegen die böse Fraktion “Legion” und deren unermüdlich nachströmenden Schergen. Die sich anbahnende Action erinnert an die vielen team-basierten Shooter auf dem Markt, aber hier kann der Solist alles allein steuern und bewältigen, dazu haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen – und es funktioniert^^!

[...]


Die sehr große und offene Spielwelt lädt zu vielen Nebenmissionen ein und eigentlich gibt es immer etwas zu tun, natürlich immer mit der entsprechend überzogenen Slapstick-Humoristik, die man entweder mag oder nicht. Aber auch wenn nicht, wird immer noch reichlich gute Action-Kost geboten, die lange zu unterhalten weiss.

Die vielfältigen Story-Elemente allein für die Helden sorgen schon für die entsprechende Kurzweil, denn mit jedem wird eine andere Sicht der Erlebnisse und Dinge erzählt oder gleich ganz eigenständig fabuliert, in jedem Fall aber immer ein Augen- und Ohrenschmaus, denn die Geschichtchen sind nicht nur optisch gut umgesetzt, auch die vielen (hahnebüchenen und mit reichlich versteckten und manchmal auch ganz offen(herzigen) Anspielungen versehenen) Sprüche und Kommentare tragen ihres zur Atmosphäre bei. Da soll jetzt auch gar nicht gross gespoilert werden, auf jeden Fall weiss sich jeder Held gut in Szene zu setzen und zwar anfänglich beim Spieler und später im Spielverlauf sowieso^^.

Im Team schliesslich (immer zu Dritt, in versch. Besetzungen) agiert man dann als Entscheider per Knopfdruck und verwickelt sich immer tiefer in die Hauptstory, um schliesslich und endlich das Böse zu besiegen :)!
Dabei wird auch gar nicht blind drauflosgehäckselt, es darf schon gern taktisch vorgegangen werden und oft bedarf es eben auch der Spezialfähigkeiten verschiedener Helden, um mit durchdringender Munition, Betäubungseffekten, brachialer Bombengewalt oder Scharfschützeneigenschaften durch die Level zu kommen.

Bei all der Action geht allerdings recht häufig die Übersicht verloren, da hilft es ungemein konzentriert am Ball zu bleiben und mal einen Schritt zurück zu machen, um den Überblick zurück zu gewinnen, wenn der Monitor nur noch so flimmert von all den Effekten und dem Umgebungschaos der Zerstörungsorgien – auch wenn es viel Spass macht, das Chaos erstmal anzurichten^^.

Sind die Helden dann fortschrittlich unterwegs, werden immer mehr Kampffähigkeiten freigeschaltet und ausserdem können unterwegs eingesammelte Schrottteile im Hauptquartier zur Erstellung neuer Waffen und Ausrüstungen genutzt werden. Hier kommt zwar kein klassischer Sammeltrieb auf, aber hie und da lohnt es sich schon.

Ohne näher auf die Storyline und Nebenmissionen einzugehen und die vielen Spielspassstunden, inkl. Übersichtsverlust, nicht als Argument über zu strapazieren, darf auf schon geschlossen werden, dass “AoM” ein absolut lohnendes Actionspektakel ist, dass jeden (Single-)Shooter-Freund ansprechen wird!

Bewertung vom 22.09.2017
Abacus ABA04172 - Century, Die Gewürzstraße, Familienspiel

Abacus ABA04172 - Century, Die Gewürzstraße, Familienspiel


sehr gut

Review-Fazit zu „Century – Die Gewürzstraße“, einem feinen Handelsspiel.


[Infos]
für: 2-5 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 30-45min.
Autor: Emerson Matsuuchi
Illustration: David Richards, Fernanda Suárez
Verlag: Abacus Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Fazit]
In diesem ersten Teil der „Century“-Reihe (die beiden folgenden Spiele sollen 2018 und 2019 erscheinen) handeln die Spieler an der berühmten Gewürzstraße östlich des Mittelmeers entlang und müssen hier gewieft Gewürze sammeln, um diese zu veredeln und wertvoll zu verkaufen.
Das Spiel bedient sich hierbei u.a. eines Deckbaumechanismus‘, da nach und nach das eigene Kartendeck mit neuen Karten aus der offenen Auslage zusätzlich bestückt wird und so hoffentlich bald für volle Lager und Reichtum sorgen. Das eigene Lager ist dabei begrenzt und so muss auch genau abgewogen werden, welche Gewürze in welcher Menge angeschafft werden, damit nichts überschüssig verloren geht. Mit Hilfe von Tauschkarten können Gewürze auch veredelt und so wertvollere Auftragskarten erfüllt werden. Bei Spielende gewinnt schliesslich, wer die meisten Punkte (durch Aufträge, Geldreserven und übrige Gewürze) erhalten konnte.

„C-DG“ spielt sich, dank leichtem Einstieg und gut erklärtem Regelwerk, flott und immer wieder gern. Das Material ist sehr hübsch und die kleinen Schälchen auch sehr praktisch zum Aufbewahren der Holzwürfelchen (Gewürze), nur sind diese manchmal etwas fummelig. Der Spielablauf ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber gut balanciert und durchdacht und kombiniert vieles auf die richtige Art und somit sorgt „C-DG“ immer für gute Kurzweil und Spielmotivation!
In den Testrunden konnte es durchweg bei Spielern verschiedener couleur punkten und wurde, nicht zuletzt auch dank der angenehm kurzen Spielzeit, gleich mehrmals am Stück gespielt.
Auch wenn noch weitere Spiele zur Reihe folgen werden, darf auch eine Erweiterung gerne den Spielemarkt erblicken, denn hier ist durchaus Potential für zusätzliche Aktionskarten und weitere Gewürze zum Handeln vorhanden :).

Insgesamt ist „C-DG“ ein feines Spiel für die seichten Runden mit Tiefgang-Ambitionen und dezentem Suchtpotential nach weiteren Partien.

[Note]
5 von 6 Punkten

Bewertung vom 22.09.2017
Hasbro B9498EU6 - Beyblade Burst, Bey Epic Rivals Battle Set, Kreisel

Hasbro B9498EU6 - Beyblade Burst, Bey Epic Rivals Battle Set, Kreisel


gut

Review-Fazit zu „Beyblade BURST“, einem Duellspiel.


[Infos]
für: 2 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 5min.
Autor: n/a
Illustration: n/a
Verlag: HASBRO
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
n/a

[Fazit]
Bei „Beyblade“ handelt es sich um ein Spielzeug für Kids und Jugendliche, die sich in einer Kunststoffarena mit Kreiseln duellieren.
Doch dies sind nicht irgendwelche Kreisel, sondern mit diversen Auf- und Zusätzen versehene Metallkreisel, die sich beim gegenseitigen Berühren abdrängen und dabei evtl. aus der Arena oder in „Fallen“ (hier: Vertiefungen oder Löcher in der Arena) schubsen. Darüber hinaus gibt es extra Punkte, wenn es gelingt den gegnerischen Kreisel zu „zerstören“, d.h., dieser wird durch Zusammenstoß in seine Einzelteile zerlegt. Hier greift dann auch die kämpferische Motivation und die Hoffnung des Herausgebers, dass möglichst viele weitere „Beyblades“ gekauft werden, um so an immer stärkere, bessere „Kreisel“ zu gelangen bzw. diese entsprechend umzubauen. Denn die drei Teile, aus denen ein Kampfkreisel besteht, lassen sich fast beliebig austauschen und kombinieren, um so immer martialischere Beyblades zu gestalten oder um je nach „Kampfsituation“ den passenderen Kreisel ins Rennen schicken zu können. Zu letzterem gehört allerdings viel Spielübung und einiges an Blade-Material, um so wirkliche „Angriffs-“ bzw. „Verteidigungskreisel“ zu erschaffen, was durch die hohen Preise sich u.U. etwas schwierig gestalten könnte.

Mit ein wenig Herumprobieren (die Anleitung gibt nur grobe Skizzen-Hilfen mit und anfänglich scheinen die Kreisel nur gelangweilt hin und her zu tanzen) und etwas Übung lassen sich alsbald schnelle Kämpfe austragen. Doch Vorsicht, wenn die Kreisel einmal mit der verzahnten Startschnur auf entsprechende Geschwindigkeit gebracht und losgelassen wurden, sollten Hände und Köpfe auf einen deutlichen Sicherheitsabstand gebracht werden, denn wenn ein Kreisel zerlegt wird, fliegen die Einzelteile gerne auch in hohem Bogen aus der Arena heraus und könnten Verletzungen verursachen.

Spielerisch aber macht „Beyblade“ den testenden Kids enormen Spaß und man sieht schon jetzt den Gesichtern die Gier nach mehr „Blades“ an :), Mission erfüllt, Geldmaschine fängt an zu rattern. Aber warum auch nicht, der Sammeltrieb findet sich bei vielen Spielen wieder und hier haben die Kids zumindest auch etwas Handfestes, denn die Qualität der Blades ist ziemlich gut, auch wenn sich hie und da manche etwas schwieriger zusammenstellen lassen und in der Hektik auch mal ein „Beyblade“ aus der Starthalterung fallen kann. Die Marken, die die Blades zudem in der Arena hinterlassen, sind auch den Duellen geschuldet und zeugen nur von entsprechenden Kämpfen und waren den aktiven Probanden völlig egal^^.
Die zugehörige APP läßt die Spieler ihre Kreisel auch virtuell kämpfen, wenn die entsprechenden Codes eingegeben werden und so kann man auch am Smartphone „kämpfen“.

Rundum ein sehr aktives Spielzeug guter Produktionsqualität mit viel Spielspaßpotential für die Zielgruppe und vorprogrammierten Sucht- und Sammelfaktor, nur die Preisgestaltung sollte noch einmal durchdacht werden.

[Note]
4 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
...

Bewertung vom 21.09.2017
Druids (Spiel)

Druids (Spiel)


sehr gut

Review-Fazit zu „Druids“, einem weiteren SpinOff der „Wizard“-Reihe.


[Infos]
für: 3-5 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 45min.
Autoren: Günter Burkhardt und Wolfgang A. Lehmann
Illustration: Franz Vohwinkel
Verlag: Amigo Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt.: ...

[Fazit]
Ein neues Kartenspiel aus dem Wizard-Universum wird alle Kenner gleich eintauchen lassen, unterstützt von der guten Anleitung wird es aber auch Neueinsteigern leicht ergehen.
Auch hier geht es im Spielprinzip um Stiche und es sollte versucht werden, diese mit Bedacht zu erhalten. Zum einen gibt es diesmal keine Trümpfe, so dass ausschliesslich durch Bedienen der erstausgespielten Farbe „gestochen“ wird und somit Flöten (eine ganze Reihe Karten der selben Farbe) sowohl hilfreich, wie auch sehr lästig sein können. Zum anderen werden die Stiche nach Farben sortiert vor den Spielern ausgelegt und sobald jemand eine fünfte Farbe vor sich ablegen muss, hat dieser automatisch die aktuelle Runde verloren! Hierbei gilt noch zu beachten, dass die niedrigwertigste Karte des jeweils abzulegenden Stiches oben liegen muss – denn bei Rundenende werden diese Karten zu Punkten addiert.

Durch diese Spielmechanik hebt sich „Druids“ von „Wizard“ doch deutlich ab, bringt aber immer noch das bekannte „feeling“ auf den Spieltisch, nicht zuletzt auch durch die wieder mal sehr schön und nach bekanntem Schema gestalteten Karten! Taktisch wird es dadurch, dass man zumindest einen Teil der ausgespielten Karten ersehen und so besser nachhalten kann, was noch „draussen“ sein müsste, allerdings werden immer einige Karten vor Rundenbeginn unbesehen beiseite gelegt, daher ist auch dieses „Mitzählen von Karten“ nicht immer 100% sicher.
Zu allem glücklichen Überfluss kommen dann noch zwei Sonderkarten hinzu, die es erlauben einen Stich ohne die verlangte Farbe zu bedienen. Der „Mistelzweig“ macht hier nur genau dies und wird beim Einsammeln des Stichs einfach unten drunter gelegt, die „Sichel“ allerdings vernichtet den aktuellen Stich und dessen Karten werden dann einfach beiseite gelegt – fies bei einer lohnenden Kartenfolge, daher sollte auch hier gut eingeschätzt werden, wann diese Sonderkarten genutzt werden, um ihr volles Potential auszuspielen^^.

Dadurch, dass nur die vermeintlich niedrigen Karten Punkte bringen, man einen Teil der gestochenen Karten sehen kann und nur „Farben gespielt“ werden können, spielt sich „Druids“ sehr reizvoll und das nicht nur für Kenner! Überhaupt konnten Spieler verschiedenen Alters und Erfahrung gut am Spiel teilnehmen und ihre Chancen nutzen, das spricht für eine ausgewogene Mechanik und weiterhin für die tolle Wizard-Familie^^. Auf jeden Fall ein Kartenspiel, dass in die Sammlung genommen werden sollte!

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: ...
HP: ...
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
...