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Benutzername: Simi159
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Bewertungen

Insgesamt 147 Bewertungen
Bewertung vom 09.02.2019
Fehltritt / Doggerland Bd.1
Adolfsson, Maria

Fehltritt / Doggerland Bd.1


sehr gut

„Doggerland“ ist der erste Kriminalroman von Maria Adolfsson. Er spielt auf einer fiktiven Inselgruppe in der Nordsee, der der Reihe, auch den Namen gegeben hat. „Fehltritt“ ist der erste teil in der Kommissarin Karen Eiken Hornby, Ende 40, ermittelt.
Die Ex-Frau ihres Chefs ist am Margen auch dem Austernfest in ihrem Haus erschlagen worden. Hornby könnte ihrem Chef ein Alibi geben, ist sie doch vergangen Nacht betrunken mit ihm in einem Hotelbett gelandet. Doch eigentlich möchte sie endlich ihre Chance nutzen, zeigen wie gut sie ermitteln kann, da ihr Chef ja als Hauptverdächtiger erst mal suspendiert ist. Doch wo soll Karen mit ihren Nachforschungen anfangen, wenn die Tote sich zwar mit vielen angelegt hatte, aber keine Feinde zu haben schien. Hat vielleicht die Vergangenheit des Opfers, ihr aufwachsen in einer Kommune auf der Insel, etwas mit ihrem Tod zu tun?

Fazit:
Doggerland, dieser fiktive Ort, mit all seinen unterschiedlichen Landschaften und Bewohnern hat mir gefallen. Denn sie passen perfekt zusammen, da hat die Autorin sehr viel Mühe hineingesteckt und mit Liebe zum Detail diese ausgemalt und beschrieben. Und genau diese Details sind es, die mich beim Lesen mehr und mehr gestört haben, denn dadurch stocken die Ermittlungen immer wieder. Es kommt kein richtiges Tempo und nur wenig Spannung auf. Vieles ist für den Fall nicht von Belang, gibt den Figuren und der Landschaft auch nicht immer mehr Tiefe.
Oft wollte ich einfach Vorwärtsblättern -um endlich- bereits zu erahnende Zusammenhänge, bestätig zu bekommen.

Tolle Charaktere -Karen hat das Zeug zur Serie- ein normaler/durchschnittlicher Kriminalfall in einer tollen, fiktiven Landschaft. 100 Seiten weniger hätten dem Buch in Bezug auf Tempo und Spannung gut getan.

3,5 aufgerundet 4 STERNE.

Bewertung vom 09.02.2019
Good Morning, Mr. President!
Dorey-Stein, Beck

Good Morning, Mr. President!


sehr gut

Barack Obama war von 2009 bis 2017 President der Vereinigten Staaten von Amerika. Über ihn, seine Präsidentschaft und sein Leben sind schon jede Menge Bücher erschienen, wie es hinter den Kulissen zugeht und wie es war ein Teil seines Teams gewesen zu sein, kann der Leser in dem Buch „Good Moorig Mister President“ von Beck Dorey-Stein nachlesen. Die Autorin war ab 2012 als Stenografin in Baracks Büroteam tätig.

Man bekommt sehr schnell einen detaillierten Einblick hinter die Türen des Weißen Hauses, seine besonderen Regeln und auch seine Maschinerie. Was es heißt für solch eine Person zu arbeiten, selbst wenn man man nur ein ganz kleines Rädchen im großen System ist. Neben den ganzen aufregendem um Obama, den unzähligen Reisen gibt es die Lebensgeschichte der Autorin oben drauf. Wie sie ins Weiße Haus gekommen ist, wo vorher doch niemand ihr einen Job geben wollte, bzw. sie auch nicht so recht wußte, was sie mit sich und ihrem Leben nach ihrem Studium anfangen soll. Dabei gibt es auch ausschweifendes außerhalb ihrer Arbeit, ihr Liebesleben bis hin zu einer Affäre mit einem der engsten Vertrauten von Obama.

An vielen Stellen gabt der Job für solch ein volles Buch wohl nicht genug her, somit begleitet man Beck auf jede Party, jeden Flug und zu fast jedem noch so kleinen Essen/Snack, in ihrem normalen bis teils langweiligem Leben.

Locker leicht, läßt sich das Buch dennoch lesen, egal wie typisch amerikanisch es an der ein oder anderen Stelle auch daher kommt. Interessant was für ein, vor allem personeller Aufwand hinter solch einer Postion wie dem Präsidenten der USA steckt, und welche Regeln alle um ihn herum befolgen müssen-

Alles in allem ganz nett für zwischendurch, mit einigen inhaltlichen Längen. 100 Seiten weniger hätte es auch getan.

3,5 aufgerundet 4 STERNE.

Bewertung vom 09.02.2019
Ofirs Küche
Graizer, Ofir Raul

Ofirs Küche


ausgezeichnet

Endlich mal ein Kochbuch bei dem Fleischesser, diesen nicht schon beim lesen des Titels vermissen werden und Vegetarier und Veganer voll auf ihre Kosten kommen,. ohne in der missionierende Ecke zu landen. Denn der Autor Ofir Raul Graizer hat in seinem Kochbuch „Ofirs Küche“ einfach nur israelische und palästinensische Familienrezepte zusammengetragen, die sowohl alltags als auch Gäste tauglich sind.

Von Brot, über Salat und der speziellen Sesampaste „Tahini“ Gemüsegerichten satt, bis hin zu Getränken und Süßspeisen, gibt es in diesem Buch von kleinen schnellen Gerichten bis hin zu etwas aufwendigeren Hausgängen und Nachtischen, alles was des Herz und der Magen begehrt.

Der Autor wollte schon immer solch ein Kochbuch schrieben, doch erst die Teilnahme an einem Kochkurs und die Feststellung, dass er mit dem Wunsch noch solch einem Buch nicht allein ist, ließ ihn dieses Projekt beginnen und auch verwirklichen. Herausgekommen ist ein tolles Kochbuch, das Rezepte enthält, die schon beim ersten Nachkommen funktionieren mit vielen kleinen Geschichten am Rand, zu den Gerichten zu Gewürzen und Zutaten oder kleinen Anekdoten des Autors.

Schon beim ersten Durchblättern merkt man wie umfasend und mit wie viel Liebe zum Detail alles zusammen gestellt ist. Die Rezepte sind auch für Kochlaien leicht umsetzt bar, denn es gibt neben Wissenswerten zu vielen Zutaten, auch noch ein extra Glossar zu den Gewürzen und wo man sie ggf. bekommt.
Die Rezepte sind typische Familiengerichte, und ist dieses Kochbuch ein bisschen wie bei Oma in der Küche sitzen, zusagen, wie sie kommt und dabei lernen, wie das ein oder andere geht. Denn oft gibt es eine Schritt für Schritt Erklärung, damit man den gewissen Dreh auch begreift, oder einfach nur die Hintergrund Information, was dieses Gericht, bei all seinem normalen Aussehen, zu etwas Besonderem macht.

Lecker, leicht nachkochbar mit Zutaten die leicht in jedem türkischen Supermarkt kaufbar sind, ist dieses Kochbuch ein echter Fundus für alle, die mal etwas andere Gerichte ohne Fleisch mit orientalischen Einschlag kochen möchten.


5 STERNE.

Bewertung vom 09.02.2019
Das letzte Schaf
Hub, Ulrich

Das letzte Schaf


ausgezeichnet

Die Weihnachtsgeschichte kennt jeder.Wahrscheinlich auch in mehr als einer Version, denn sie ist nun mal schon so alt, wie unsere Zeitrechnung lang ist. Der Autor, Ulrich Hub, erzählt diese bekannte Geschichte aus sich der Schafe. Ja, genau der Schafe, die auf allen Bildern von der Geschichte zu sehen sind.
Dabei steigt man als Leser nicht ganz am Anfang mit der Erscheinung der Engel und der Ankündigung ein, sondern an dem Punkt, als die Hirten schon weg sind. Und gemeinsam mit den Schafen macht man sich auf die suche nach den Hirten und dem besondern Kind.

Fazit:
So wie Weihnachten jedes Jahr am 24.12 ist, so oft hat man die Geschichte von der Geburt Jesu, dem Stall und seinen Gegebenheiten schon gehört, diese Version hier ist erfrischend neu, egal ob man ein Kind oder schon Älter und Groß ist. Denn die Schafe und vor allem deren unterschiedlichen Charaktere machen es zu einem großen Spass. Sie sind so unterschiedlich und dabei in vielen Zügen sehr menschlich, ihr Verhalten, ihr Denken und Reden, läßt einen gebannt zuhören, schmunzeln und diese bekannte Geschichte mal mit ganz anderen Augen sehen. Selbst wenn man weiß, wie es ausgehen wird.
Die Schafe haben ihre ganz eigene Sprache und Sicht auf all diese sonderbaren Vorkommnisse und sind sich doch auch bewußt Teil von etwas Besonderem zu sein.

Dieses Buch ist perfekt für Groß und Klein und wie gemacht für eine neue Weihnachtstradition, sprich dem immer wieder lesen zur Weihnachtszeit.

5 STERNE.

Bewertung vom 09.02.2019
Winterhaus
Guterson, Ben

Winterhaus


ausgezeichnet

Elizabeth ist ein ungewöhnliches Mädchen. Sie hat Spass an Büchern, liebt Spiele mit Wörtern und löst gerne Rätsel. Seit dem Unfalltod ihrer Eltern wird sie von ihrem Onkel und ihrer Tante großgezogen.
Zu Beginn der Weihnachtsferien kommt Elizabeth nach Hause und findet an der abgeschlossenen Wohnungstür einen Zettel mit folgender Nachricht vor: „Das Haus ist abgeschlossen. Beiliegend findest Du eine Fahrkarte für den Zug um 18:20 in Richtung Norden. Setzt dich in denZug und steig morgen früh in Steinhaven aus. Nimm den Bus zum Hotel Winterhaus. Dort erwartet man dich.“
Erst ist sie entsetzt, denn bei all der Lieblosigkeit ihres Onkels und ihrer Tante, so gemein waren sie noch nie. Mit der kleinen Tüte Wechselkleidung, die ebenfalls an der Tür hin, macht sich Elizabeth auf den Weg, allein, an diesen ihr unbekannten Ort, in das Hotel Winterhaus.
Damit startet sie in ein großes Abenteuer.

Fazit: „Winterhaus“ ist eine herrlich winterliche, weihnachtliche Geschichte für Jugendlich und Kinder im Alter von 11-13 Jahren. Elizabeth mag man sooft, sie ist ein bisschen eigen mit all ihren Wortspielereien, ihrer Liebe zu Büchern und den Geschichten darin. Das Hotel Winterhaus und seine Bewohner, erkundet man als Leser zusammen mit ihr. Und genau wie sie ist man fasziniert und merkt doch auch gleich, daß nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Bei all dem Zauber, diesem geheimnisvollen und geschichtsreichen Räumen gibt es dort nicht nur eine helle-gute -, sondern auch eine dunkel-böse Seite. Diesen beiden Seiten kommt man mit der kleinen Helden Stück für Stück näher und erfährt so, warum sie diesen Winter in diesem Hotel ist und in welcher Beziehung sie zu seinen Besitzern steht.

Dabei überrascht der Autor den Leser immer wieder, denn es gibt einige Wendungen, die für Spannung, Tempo und Tiefe sorgen.
Tolle kinngerechte Charaktere, die auch älteren Lesern Spass machen, ein imposantes wie auch interessantes Setting und eine spannende Geschichte, die am Ende nach weiteren Teilen schreit in einer gut lesbaren Sprache, lassen einen dieses Buch leicht lesen.
Ein bisschen Harry Potter, ein bißchen Heidi eine große Portion neuer, geheimnisvoller Zauber absolut lesenswert.

5 STERNE.

Bewertung vom 09.02.2019
Die zehn Lieben des Nishino
Kawakami, Hiromi

Die zehn Lieben des Nishino


sehr gut

In zehn Kapiteln legt Hiromi Kawakami Stück für Stück das Herz von Yukihiko Nishino frei. Nicht chronologisch, sondern eher wie ein großes Puzzle, bei dem man am Ende erst das Motiv erkennen kann, setzt sich für den Leser da sLeben und vor allem die Lieben dieses Mannes zusammen.
Nishino ist der perfekte Liebhaber, der die geheimen Wünsche jeder Frau errät, doch er ist mehr als ein Liebhaber. In jedem Kapitel kommt eine Frau zu Wort, schildert die ersten Begegnung, die Treffen, die Beziehung, ja auch die magische Anziehungskraft, die für die Frauen von Nishino ausgeht. Doch dieser bleibt immer unnahbar, trotz körperlicher Nähe, bleibt er auf Distanz. Meist halten die Liebschaften nicht länger als 6 Monate, ob er die Frauen liebt bleibt unklar, einzig sein Begehren wird deutlich, doch selten ist ihm eine Frau genug, denn er kann keiner treu sein. Jede weiß dies und akzeptiert es mehr oder weniger, begleitet sie ihn doch nur eine kurze Wegstrecke seines Lebens. Und doch scheint jede Frau etwas von Nishino zu bekommen, während er nie das zu finden scheint, was er sucht…..

Fazit:
Dies ist mal ein etwas anderer Roman. Hiromi Kawakami fügt diese zehn Kapitel, die Betrachtungen-Erzählungen der Frauen von Nishino zu einen Kunstwerk zusammen, das einen bei der Lektüre mehr und mehr begreifen läßt, dass er ein Suchender ist, der wohl nie finden wird…sachlich, präzise, unterkühlt, perfekt…wie ein gefaltetes Origami…
Mich hat dies beim Lesen des Buches fasziniert, den je mehr man von diesem Mann und seinem Leben erfährt umso weniger kann man ihn greifen. Und am Ende gibt es keine einfachen Antworten, sondern jeder Leser durfte seine eigenen haben….

4 STERNE.

Bewertung vom 16.06.2017
Ragdoll - Dein letzter Tag / New-Scotland-Yard-Thriller Bd.1
Cole, Daniel

Ragdoll - Dein letzter Tag / New-Scotland-Yard-Thriller Bd.1


sehr gut

Die Londoner Polizei macht einen grausigen Fund. In einem heruntergekommen Wohnviertel wird in einem kleinen Apartment eine Leichenpuppe gefunden. Diese ist aus sieben verschiedenen Leichen zusammen gesetzt und wie eine Marionette an Fäden im Raum ausgehängt.
Wer waren diese sieben Menschen, die für diese Puppe gestorben sind?

Doch mit dieser Frage und der Antwort darauf, kann sich das Team um Detektiv Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf, erst mal nicht kümmern. Denn seine Ex-Frau-die Journalistin bei einer Nachrichtensendung bei einem Fernsehsender ist, bekommt Fotos von der Leichenpuppe und eine Liste mit sechs Namen darauf.
Bei jedem Namen gibt es ein Datum, das ist das Sterbedatum der genannten Person und der letzte Name auf er Liste ist Wolf.
Das Ermittlerteam um Wolf versucht die angekündigten Morde zu verhindern, doch irgendwie kommt das Team immer den entscheidenden Moment zu spät.
Wer mordet da?
Und viel wichtiger, was ist das Motiv und warum steht Wolf auf dieser Liste?

Fazit:
Wow, das ist ein superspanender Thriller. Wie das ermittelten Team, ist man als Leser in den ersten beiden Dritteln des Buches erst mal immer zu spät. Der Mörder scheint immer den entscheidenden Haken zu schlangen...
..und so ziehen Leichen, wie auch überraschende Wendungen in einem hohen Tempo durch diesen Thriller, so daß man einmal angefangen, nicht mehr aufhören kann diesen zu lesen.
Ein angenehmer Schreibstil und flotte lebensnahe Dialoge machen Spass beim lesen und lassen die Buchseiten nur so vorbeifliegen.
Lebensnahe wie auch authentische Charaktere, die mal als Team nicht am Reisbrett geplant zu sein scheinen, sind erfrischend und anders, was das Buch - ein Erstling-, sehr lesenswert macht. Man mag das Team, und bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Gut und wer der Böse ist, da auch hier öfter mal die Position gewechselt wird.
Nichts ist erahn- oder vorhersehbar.
In letzten Drittel fehlte mir ein bisschen die fundierte Ermittlungsarbeit, die Ermittler drehen sich mehr um sich selbst, ihre eigenen Probleme und befassen sich für mich nicht genug mit dem Fall.
Dieser löst sich am Ende mit einem großen Knall…

Alles in allem ein toller, lesenswerter Thriller, wie auch klasse Erstling….ich bin gespannt, was von Daniel Cole als nächstes kommt.

Für „Ragdoll“ gibt es von mir 4 STERNE.

Bewertung vom 16.06.2017
Strongfood - Das Kochbuch
Froböse, Ingo

Strongfood - Das Kochbuch


ausgezeichnet

„STRONGFOOD-Das Kochbuch“ ist für Sportler, egal ob Ausdauer- oder Kraftsport. Die Rezepte darin sollen das Training unterstützen, daß man schneller wird, mehr Muskeln bekommt oder auch nach einem Unfall/Ausfall-schneller wieder trainieren kann.
Der Sportwissenschaftler, Ingo Froböse, gibt sein Wissen und seine Erfahrung an den Leser weiter, denn am Anfang des Kochbuches gibt es einen kurzen Informationsteil, in dem der Leser erfährt, was gut ist und sein Training unterstützt, bzw. warum gewissen Dinge, Fortschritte im Training auch bremsen können.
Wichtiges wie den eigenen Grundumsatz und auch, wieviele Kalorien verbrauche ich denn, je nach Sportart, können berechnet werden. Und das mal nicht mit einer ungefähren Näherung, sondern sehr genau, denn Geschlecht, Gewicht und Alter, fliessen in die Berechnung mit ein.

Im Rezepteil gibt es Dinge für
- vor dem Training
- nach dem Training
- Rekonvaleszensphase
- Snacks für Zwischendurch
- Essen für Trainingsfreie Tage
- Esse im Restaurant

In jedem dieser Abschnitte gibt es spezielle Rezepte für Ausdauer und für Kraftsportler, denn bei je nach Sport, kommt es auf die richtige Mischung von Kohlenhydraten zu Eiweiß und Fetten an.

Für Ausdauersportler gibt es Rezepte für:
*Laugenbrezel mit Thunfisch - Frischkäsecreme
*Milchreis-Quark Auflauf
*Gefüllte Rinderfilets mit Gemüse
*Amaranth Kokos Riegel

Für Kraftsportler gibt es Rezepte für:
*Bananen Pancakes
*Indischen Milchreis
*Pikanter Hüttenkäse mit Croutons
*Hirsecreme mit marinierten Himbeeren

Es kommen ganz normale Zutaten zum Einsatz, die Rezepte sind gut beschrieben und lassen sich leicht nachkochen. Alle Angaben sind für eine Person.

Toll ist das Kapitel -Essen im Restaurant, mit so nützlichen Regeln wie, Finger weg vom Brotkorb, und Tipps, was man sich am besten bestellt und von was man ausser Haus besser die Finger läßt.

Ok, es bedarf einiger Disziplin, doch auch Training -Sport ganz allgemein-bedarf einiger Disziplin, und warum nicht das eigene Training am Körper doch die richtige Ernährung und Nahrung von Innen unterstützen…

Alles in allem ist dies ein informatives, wie für Sportler ein sehr nützliches Kochbuch, voller nützlicher Tipps und leckerer Rezepte.

Von mir gibt es 5 STERNE.

Bewertung vom 16.06.2017
Happy Healthy Food - Histaminfrei, glutenfrei, laktosefrei kochen
Gleitman, Nathalie

Happy Healthy Food - Histaminfrei, glutenfrei, laktosefrei kochen


sehr gut

Was macht man, wenn Mann/Frau Lebensmittel Unverträglichkeiten und dadurch gesundheitliche Beschwerden hat, und es keine leckeren Rezepte und gute Kochbücher gibt, man schreibt selbst eines. So hat Nathalie Gleitmann aus ihrer Not eine Tugend gemacht und mit „Happy Healthy Food“ ein Histamin-, Gluten- und Laktosefreies Kochbuch geschrieben.

Und wer glaubt, was bleibt denn dann und schmeckt das noch, wird schon beim aufschlagen des Buches Augen machen. Auf den ersten Blick gibt es spannende, leckere Rezepte, bei deren Bildern einem schon das Wasser im Mund zusammen läuft.
Das Buch besteht aus zwei Teilen, einem ersten Einführungsteil, in dem die Autorin ihren Lebens- und Leidensweg schildert. Wie sie die Diagnose bekam, und was man mit den ganzen Unverträglichkeiten überhaupt noch essen kann. Im zweiten Teil, der rund 80% des Buches ausmacht, sind Rezepte.

Dinge wie Tomaten, Auberginen, Schokolade, Soja, Avocado, Kaffee und Alkohol sind tabu. Dass dies etwas Disziplin im Alltag bezüglich des Essens bedarf ist klar. Dass es auf Reisen und wenn es mal etwas stressig, sprich weniger Zeit zur Verfügung steht, nicht immer einfach ist, kennt auch die Autorin, wobei sie es dafür dem Leser etwas leichter macht. Zum einen, weil sie Tipps gibt, und gleich ein paar Listen mitliefert, die einem schnelle zeigen, was gut, und was weniger gut ist.

Insgesamt sind es 212 Seiten voll mit interessanten und leckeren Rezepten.
Diese sind sortiert nach
Breakfast
Snaks
Fresh Salats
Healthy Sweets
Cooking for Friends and Family
Quick and Easy meals


Da gibt es Popcornriegel, Süßkartoffelbrot, Grünkohl-Pancakes, wie aber auch grünes Thai-Curry und paniertes Kokoshuhn.

Vieles hört/liest sich erst mal ungewöhnlich an, doch die Gerichte sind nicht nur lecker, sonder noch gesund. Und nicht nur Veganer und Vegetarier werden hier fündig. Tolle Fotos, die direkt Lust aufs nach kochen machen, runden das Kochbuch ab. Dass die Autorin oft und viel mir abgebildet ist, ist nicht neu und ungewöhnlich,
doch man muss es schon mögen, bzw. dich daran nicht stören.

Die Erfahrungen und Tipps der Autorin sind als Ergänzung gut, mir fehlen an der ein oder anderen Stelle, ein paar allgemeine Angaben zu Nährwerten zum Beispiel.


Für dieses etwas andere, besondere Kochbuch gibt es von mir 4 STERNE.

Bewertung vom 16.06.2017
Last Minute Vegetarisch
Weber, Anne-Katrin

Last Minute Vegetarisch


sehr gut

Das Kochbuch „Last Minute Vegetarisch“ von Anne-Katrin Weber besticht auf den ersten Seiten vor allem durch seine tollen Fotos von Wolfgang Schardt. Schon beim ersten Durchblättern bekommt man Lust, das ein oder andere Rezept auszuprobieren.
Alle Gerichten brauchen maximal 20 Minuten und lassen sich aus wenigen Zutaten einfach zubereiten.

Unterteilt ist der Rezepteil in:

- Knackiges (Salat)
- Aufstriche
- leichtes (Suppen/Gemüse)
- Pestos
- Deftiges (gebratenes Gemüse, Pfannengerichte)
- Stullen
- knuspriges (Tartes, Pizza)
- Süßes

Und so kann man nicht nur schnell kochen, sondern ebenso schnell das passende Gericht im Buch finden, je nach „Gelüsten“ des Essers.
Alle Gerichte sind für zwei Personen mit normalem Hunger konzipiert, lassen sich gut kombinieren, oder mit Hilfe des Verlages auch auf die gewünschte Personenzahl umrechnen.

Für Esser die schon länger fleischfrei, sprich vegetarisch, leben, mag nicht so viel überraschend neues dabei sein. Es ist eine Sammlung französisch angehauchter Rezepte, die mit schönen Fotos verpackt, ein vegetarisches Kochbuch ergeben.

Die Sortierung und dass fast alle Rezepte so schnelle gehen, ist das was mir am besten gefallen hat. Denn eine Quiche mit Frühlingszwiebeln, ein Käsesalat oder ein gratinierter Ofenkäse, ist nicht wirklich neu. Doch wenn man die Zutaten zu Hause hat, schlägt man mit diesen Rezepten auch den Lieferservice.

Alles in allem ein toll gemachtes Kochbuch. Für „NEU“-Vegetarier super, für „eingefleischte“ Vegas wahrscheinlich am Bedarf vorbei.

Von mir gibt es 4 STERNE.