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Benutzername: Bambisusuu
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Bewertungen

Insgesamt 90 Bewertungen
Bewertung vom 04.10.2020
Die Katze kocht!
Katzenberger, Daniela

Die Katze kocht!


sehr gut

Daniela Katzenberger liebt Glitzer, pinke Sachen und ist mit ihrer aufgedrehten Art jedem ein Begriff. In ihrem Buch "Die Katze kocht" zeigt sie sich mal von einer anderen Seite. Mit leichten und schnellen Rezepten zeigt Daniela ihre Lieblingsgerichte für den Alltag. Aber sie bleibt sich treu! Die Rosa-Glitzer-Aufmachung ist ein wirklicher Hingucker.


Katzen-Fans werden von diesem Buch begeistert sein, denn es enthält auch eine Menge Einblicke in das private Leben der Katzenberger und ihrer Familie. Für Anfänger kann ich die Rezepte ebenfalls empfehlen. Sie lassen sich einfach nachkochen. Außerdem sind viele Klassiker aus der deutschen Küche (z.B. ein schnelles Hühnerfrikasse) vertreten.

Das Hardcover hat insgesamt 11 Kochkapitel und bietet daher eine bunte Mischung aus Rezepten. Für jede Tages- und Jahreszeit wird man hier fündig. Leckere und simple Frühstücksgerichte versüßen sofort den Morgen. Bei der herzhaften Mittagsküche gefällt mir insbesondere das Ofengemüse und die gefüllten Paprikas. Ihre Rezepte sind keine Kunst, doch das muss auch nicht immer zwingend sein. Ganz nach dem Prinzip: welche Zutaten man Zuhause hat, werden verwendet.

Kein großer Schnickschnack, erwartet einen auch bei den Gerichten für ihren Mann und ihre Tochter. Hier gibt es schöne Ideen zum Geburtstag. Ihre Naschereien erhalten ebenfalls ein Kapitel. Von Brownies bis Cake Pops ist alles dabei. Einfach gestaltet ist auch der Aufbau der Rezepte. Jedes Gericht ist mit einem passenden Bild versehen, was mir immer sehr gefällt. So kann mit der Katze wirklich nichts schiefgehen!

Bewertung vom 24.09.2020
Hör rein, sing mit!
Volksgut

Hör rein, sing mit!


sehr gut

Das Kinderbuch "Hör rein, sing mit!" ist aus der Ravensburger Mini Steps-Kollektion und wird ab 12 Monaten empfohlen. Aber auch im Kindergartenalter ist mit diesen Liedern noch eine Menge Spaß garantiert.

Insgesamt sind in dem Buch 5 Kinderlieder enthalten, die zu den absoluten Klassiker gehören. Eine Batterie und ein An-/Ausschalter sind ebenfalls vorhanden, sodass der Sing-Spaß sofort losgehen kann. Folgende Kinderlieder sind dabei: "Bruder Jakob", "Alle meine Entchen", "Backe, backe Kuchen", "Summ, summ, summ" und "Schlaf, Kindlein, schlaf". Es sind nicht viele Lieder, aber dafür sehr Bekannte und Schöne. Gerne hätten wir uns noch ein aktuelles bzw. modernes Lied gewünscht.

Das Buch besteht aus einem robusten Material, damit auch die ganz Kleinen Zuhörer mitblättern und spielen können. Jedes Lied erhält eine Doppelseite, die sehr bunt und fröhlich gestaltet ist. So kann man auch als Zuhörer viel entdecken.

Die Musik hat eine gute Lautstärke, der Gesang ist schön und einfach zu verstehen. Es ist immer eine Strophe, die sehr kurz ist. Aber genau richtig für das Alter. Die eine Seite ist dann mit dem Liedtext und den Noten versehen und nebendran befindet sich immer eine niedliche Illustration passend zum Lied. Sobald die nächste Seite aufgeschlagen wird, folgt dann das nächste gesungene Lied. Sehr schön gemacht!

Bewertung vom 24.09.2020
Du darfst nicht sterben
Nagele, Andrea

Du darfst nicht sterben


ausgezeichnet

Die Autorin Andrea Nagele gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und begeistert mit ihren spannenden Krimis. Mit "Du darfst nicht sterben" ist ihr diesmal ein nervenaufreibender und fesselnder Psychothriller gelungen, den ich kaum aus der Hand lassen wollte.


Die Zwillinge Lili und Anne sind, trotz ihrer unterschiedlichen Charakterzüge, unzertrennlich. Eine Beziehung mit dem zu Beginn sympathischen Paul verändert allerdings zwischen den Zwillingen alles. Als hätte er zwei Gesichter, ist er zu Lili der liebevolle Partner und zu Anne das komplette Gegenteil. Seine dunkle Seite ist jedoch unergründlich. Nur eine gemeinsame Flucht kommt für die Schwestern infrage...

Auch in diesem Roman werde ich von dem Schreibstil begeistert. Die Dreiecksbeziehung zwischen Anne, Lili und Paul ist verworren und dramatisch. Als Leser habe ich durch den Wechsel der drei Perspektiven ein absoluten Nervenkitzel. Die Ereignisse treffen nur so aufeinander. Stück für Stück blickt man hinter die Fassade von Paul, den man zu Beginn kaum durchschauen kann.

Das Hintergrundswissen der Psychotherapeutin ist gelungen eingebunden worden. Besonders die Gefühle und Gedanken kommen stark zur Geltung. Die Beziehung der Zwillinge gegenüber Paul schlägt von Liebe zu Hass um. Aber auch Neid, Eifersucht und Angstzustände werden nervenaufreibend dargestellt. Die Zwillinge befinden sich wie in einem Alptraum, aus dem sie nicht mehr entfliehen können. Das Ende bleibt ungeahnt. Die Gefühle spitzen sich besonders hier sehr gut zu. Die Verfolgungsjagd lässt einen den Atem anhalten.

Ein Psychothriller, der eindeutig zu meinen Buchhighlights der Jahres gehört. Der fesselnde Schreibstil, das gemeinsame Schicksal der Zwillinge und die herausragenden Gefühle sorgen für spannende Lesemomente!

Bewertung vom 19.09.2020
Groß genug, die Welt zu retten
Kirby, Loll

Groß genug, die Welt zu retten


ausgezeichnet

Das Kinderbuch "Groß genug, die Welt zu retten" erklärt den Umweltschutz kinderleicht anhand verschiedener junger Aktivisten, die mit kleinen Dingen etwas ganz Großes schaffen. Geschrieben wurde es von Lolly Kirby. Die Illustrationen veranschaulichen das Thema sehr gut, sodass man das Buch auch prima zum Vorlesen nutzen kann. Empfohlen wird das Buch ab 4 Jahren, was ich nicht immer bestätigen würde.

Die Umwelt ist ein wichtiges und sehr aktuelles Thema, welches man nicht mehr umgehen kann. Dieses Kinder- bzw. Sachbuch zeigt gelungen, wie Klimaschutz auch Spaß machen kann. In diesem Buch werden 12 Kinder vorgestellt, die in ihrem Alltag den Umweltschutz umsetzen.

Jedes der Kinder erhält eine Doppelseite, auf der ein kleiner Text, ein Steckbrief der jeweiligen Person und kurze Sätze zu finden sind. Die Kinder sind keine Fiktion und existieren tatsächlich. Greta Thunberg ist mittlerweile jedem ein Begriff, aber es gibt noch so viel weitere beeindruckende Geschichten von jungen Aktivisten. So zeigt z.B. Himangi Halder in Indien, wie man die Luftverschmutzung durch Abgase reduzieren kann. Shalise Leesfield aus Australien setzt sich hingegen für die sauberen Meere ein.

Die Seiten sind verständlich und keineswegs überladen. Mit bunten Illustrationen schaut man sich das Buch gerne an und lernt dabei viel. Zum Abschluss gibt es noch eine tolle Seite, wie jeder von uns zur Rettung der Welt etwas beitragen kann. Außerdem finden sich hier weitere Internetseiten, wo viele Informationen für Kinder stehen. Nicht alle Tätigkeiten sind vielleicht für das Kindergartenalter geeignet, dennoch ist das Thema sehr wichtig.

"Groß genug, die Welt zu retten" führt das Thema Umweltschutz interessant und simpel an Kinder heran. Die Bilder und "einfachen" Tätigkeiten animieren auch eigene Projekte in die Hand zu nehmen!

Bewertung vom 31.08.2020
Die Saubermacherin
Kunz, Sabine

Die Saubermacherin


sehr gut

Das Buch "Die Saubermacherin" von der Autorin Sabine Kunz ist ein Krimi der besonderen Art, denn Spionage-Agentin trifft auf Putzfrau. In dieser Geschichte kommen diese beiden konträren Berufe auf humorvolle Weise in der Hauptperson Millie zusammen. Dies hat mein Interesse geweckt, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Millies Talent ist das Putzen der Häuser ihrer Arbeitgeber. Ob Bad, Küche oder Burö, Millie hat das richtige Händchen dafür. Dabei kann es schon einmal vorkommen, dass sie ein Blick auf wichtige Unterlagen und Dokumente wirft. Denn Millie arbeitet eigentlich als Agentin und soll ihre Arbeitgeber ausspionieren.

Mit witzigem Akzent und klischeehaften Outfits wirkt Millie ganz unauffällig und zurückhaltend. Ihr eigentlicher Charakter ist jedoch das komplette Gegenteil. Millie ist taff, nicht auf den Mund gefallen und weiß genau, wie sie sich verhalten muss, dass sie nicht auffliegt. In der Ich-Perspektive habe ich als Leser gerne ihre Gedanken verfolgt. Als Undercover-Putzfrau mischt sie die Handlung unterhaltsam auf. Viele witzige Dialoge sorgen für humorvolle Lesestunden.

Trotz sehr viel Witz ist die Handlung auch an einigen Stellen spannend. Millies Privatleben gerät selbst in den Fall und wirft auf viele Freunde ein anderes Licht. Wem kann Millie nur trauen? Gefährliche Situationen und Wendungen führen zu einem aufregenden Ende.

Insgesamt ein Cozy Krimi, der für viel Unterhaltung sorgt, aber keineswegs nervenaufreibende und blutige Momente enthält. Ich hatte mit Millie viel Spaß und fände eine Fortsetzung toll!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.08.2020
Der halbe Russ
Peter, Isolde

Der halbe Russ


gut

Der Krimi "Der halbe Russ" sorgt für gute Laune, spielt in bayrischer Atmosphäre und enthält die witzige Daisy Dollinger. Daisy arbeitet eigentlich in einer Staatsanwaltschaft. Als aber ein Straßenmusiker ermordet wird, wird sie hellhörig. Der Polizei traut sie den Fall nicht zu und ermittelt kurzerhand mit ihrem Dackel Wastl auf eigene Faust.

Der erste Eindruck der Handlung war großartig. Daisy und viele weitere Charaktere sorgen für humorvolle Szenen. Zudem bietet das Buch absoluten Lokalkolorit mit bayrischem Dialekt, typischen Redewendungen, paar amüsante Klischees und der Ortschaft um München herum. Der gewisse Charme erfüllt das Buch mit den Undercover-Ermittlungen von Daisy und ihrem Dackel im Schlepptau, dennoch bleibt die Spannung leider nicht erhalten.

Der erste Fall von Daisy konnte mich durch den Verlauf der Handlung nicht mitreißen. Viele Szenen erhofft man sich doch anders, obwohl der Start des Mordfalls hochinteressant war. Die Verdächtigen kommen nicht stark genug ins Visier und zu schnell läuft alles auf ein inszeniertes Spiel. Die Ermittlungen kommen kaum in die Tiefe, sodass ich auch nicht wirklich mitfiebern konnte. Schade! Aber wer weiß, vielleicht kann mich die Fortsetzung mehr überzeugen. An den humorvollen Schreibstil und Daisys Art könnte ich mich gewöhnen!

Bewertung vom 23.08.2020
Moonlight Touch / Chroniken der Dämmerung Bd.1
Jager, Jennifer Alice

Moonlight Touch / Chroniken der Dämmerung Bd.1


sehr gut

Mit "Moonlight Touch" hat die Autorin Jennifer Alice Jager einen wundervollen Auftakt in die Fantasy-Saga "Chroniken der Dämmerung" gestartet. Obwohl mich sonst Fantasy-Bücher eher weniger reizen, war ich hier schon allein von dem Cover und der Leseprobe angetan.

In dem Buch geht es um Sheera. Sie ist eine Nachtalbe, ein Wesen der Dunkelheit und eine Diebin. Dann wird sie jedoch zum Palast entführt und als Kandidatin zur Königin aufgestellt. Das ist ihre Chance sich gegenüber den Hochalben in gutem Licht zu zeigen, denn die Nachtalben sind gefürchtete Wesen der Hochalben. Doch Sheera ist umgeben von machtvollen Konkurrenten, die nicht alle gute Absichten haben.

Erzählt wird das Buch in zwei Perspektiven. So lernt man natürlich vor allem Sheera kennen. Eine Nachtalbe, die mutig und tapfer ist, aber auch besondere Gaben mit sich trägt. Die zwei Perspektive ist Lysander, der als Mensch ebenfalls in großen Schwierigkeiten steckt.

Die Geschichte zeigt die Anspannung zwischen Menschen, Nacht- und Hochalben. Die märchenhafte Erzählung der Autorin zeigt gelungen, wie wunderschön diese Wesen, dessen Städte und Paläste doch sind. Alle drei Völker stehen immer wieder im Zwiespalt zueinander, sodass es für richtige Spannung sorgt.

Die Gefühle und Gedanken kann man auch als Leser total nachempfinden. Die Autorin wählt so viele Adjektive und umschmückt die Geschehnisse mit tollen Worten. Es ist prachtvoll und fantasievoll beschrieben, ohne das es langweilig wird. Besonders das offene Ende sorgt für Vorfreude auf den nächsten Band!

Bewertung vom 13.08.2020
Wo die Sterne tanzen
Herzog, Katharina

Wo die Sterne tanzen


sehr gut

Auf den Liebesroman "Wo die Sterne tanzen" habe ich sehnsüchtig gewartet. Die Autorin ist einer meiner Favoriten, hat einen total schönen und emotionalen Schreibstil und wählt traumhafte Kulissen für ihre Romane. Außerdem sind die Charaktere nicht nur tiefgründig, sondern auch sehr unterhaltsam.


Das Buch spielt an zwei Orten, Juist und New York. Zwei Orte, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Besonders auf Juist fühlt man sich nach einer gewissen Zeit, wie zu Hause. Das Rauschen des Meers, der schöne Strand, das schöne Deichschlösschen und die kreative Tanzschule habe ich absolut vor Augen. Hier wagt Nele in ihre Vergangenheit einzutauchen.

Innerhalb des Buches lernt man vor allem Nele gut kennen. Sie ist die Hauptcharakterin und liebt Musicals. Daher beginnen auch einige Kapitel mit kleinen Songtexten aus bekannten Musicalszenen. Die Liebe zum Musical kam sehr gelungen zur Geltung. Danach wollte ich am Liebsten die Lieder rauf und runterhören.

Dennoch sorgt die Geschichte auch für emotionale Momente. Nele steht zwischen den Stühlen, denn zwei Männer sind ihr nicht mehr aus dem Kopf zu denken. Mit Henry blickt sie auf schöne, aber auch traurige Erinnerungen. Dann gibt es aber auch noch Ben. Die beiden werden nicht so tiefgründig wie Nele beschrieben. Gleichzeitig kämpft sie für ihren Traum als Musicaltänzerin und verarbeitet auf Juist den Tod ihrer Oma Lotte. Mit Einblicke in die Vergangenheit kann man sich gut in Neles Lage hineinversetzen.

Ein wunderschöner Roman, der zum Träumen einlädt und ideal für lange Sommernächte ist. Die Autorin schafft es mich immer wieder zu begeistern!

Bewertung vom 10.08.2020
Das Vermächtnis der Seidenvilla / Seidenvilla-Saga Bd.3
Bach, Tabea

Das Vermächtnis der Seidenvilla / Seidenvilla-Saga Bd.3


sehr gut

„Das Vermächtnis der Seidenvilla“ von Tabea Bach ist das große Finale der Seidenvilla-Saga. Bereits die ersten beiden Teile fand ich sehr schön geschrieben. In diesem Roman gibt es auch wieder viele Überraschungen und Geheimnisse, die aufgedeckt werden. Man kann die Bücher aber auch gut unabhängig voneinander lesen.

Angela und Vittorio sind im Hochzeitsfieber und Nathalie bringt einen Sohn auf die Welt. Die Seidenvilla strahlt wieder im vollen Glanz, bis plötzlich das Familiendrama wieder vor der Tür steht und einige Verwandte Steine in den Weg legen. Angela setzt alles daran, die Seidenweberei zu verteidigen.

Das Buch lässt sich durch den leichten Schreibstil gut lesen. Nach kurzer Zeit habe ich das Buch verschlungen. Die Kulisse ist atemberaubend und sorgt für Urlaubsgefühle. Italien ist einfach wunderschön.

Auch dieser Teil ist wieder voll Familiendrama. Angela und Vittorio müssen sich gegen einige Familienmitglieder und Neider verteidigen. Die Seidenvilla ist ein kleiner Schatz, den jeder gerne hätte. So kommt es hier zu vielen ungeahnten Wendungen, die bis zum Schluss für Spannung sorgen.

Die Seidenvilla ist an sich etwas in den Hintergrund getreten, dennoch habe ich die Geschichte mit Angela und Vittorio gerne verfolgt. Die Charaktere versprühen eine liebevolle Art, die Kulisse ist bildhaft beschrieben und die Handlung sorgt für einen schönen Roman für Zwischendurch!

Bewertung vom 05.08.2020
Nur noch ein bisschen Glück
Ahrnstedt, Simona

Nur noch ein bisschen Glück


sehr gut

Der Liebesroman "Nur noch ein bisschen Glück" ist perfekt für den Sommer. Der Schreibstil lässt sich leicht und locker lesen. Mit einer großen Portion Humor und Romantik schafft Simona Ahrnstedt einen nette Lektüre für Zwischendurch. Nur der Tiefgang ist nicht so groß, wie erhofft. Daher keine zu hohen Erwartungen haben.

In der Geschichte geht es um Stella und Thor. Die Beiden sind absolut grundverschieden, was mich aber von Beginn an in den Bann gezogen. Stella ist eine schwedische Stadtfrau, die aufs Land reist. In Laholm möchte sie im Haus ihrer verstorbenen Großeltern mit ihrer Vergangenheit abschließen und einen Neuanfang wagen. Umgeben von idyllischer Kulisse, dem attraktiven Biobauern Thor und merkwürdigen Landbewohnern lebt sich Stella Stück für Stück auf dem Land ein. Dabei hatte sie doch große Pläne in New York...

Die Szenen mit Stella hat man amüsant vor Augen. Ihre Eingewöhnung auf dem Land ist unterhaltsam. Ich konnte mich hier sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. Mit der gewissen Leichtigkeit ist es ein Sommerroman genau nach meinem Geschmack. Stella und Thor schließt man schnell ins Herz. Zuerst scheinen die Beiden sehr abgeneigt voneinander zu sein, aber nach wenigen Kapitel knistert es auch hier gewaltig.

Neben Thor und Stella erlebt man zudem viele Momente von anderen Charakteren. So ist unter anderem Stellas beste Freundin oft mit dabei und hat immer einen lustigen Spruch auf Lager. Ihre Art fand ich dadurch besonders authentisch. Außerdem lernt man auch Thors Tochter Juni ganz gut kennen, die sich mitten in der Pubertät befindet. Ihre rebellische Art wurde gelungen dargestellt. Mit der Zeit ist aber auch sie gegenüber Stella aufgetaut, was ich als Leser gerne verfolgt habe.

Begeistert hat mich das Buch durch die überraschenden Wendungen. So konnte man besonders zum Schluss hin nicht alles auf Anhieb erahnen. Dennoch kam das Ende zu prompt. Stella kämpft auch mit eigenen Sorgen, die dann sehr schnell abgehandelt werden. Außerdem kommt es ständig zu Liebesszenen, die meiner Meinung nach oft zu ganz unpassenden Zeitpunkten kamen. Daher hätte ich mir an einer oder anderen Stelle mehr Tiefgang gewünscht!