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Der Bruder / Klara Walldéen Bd.2
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Brennende Leben: "Der Bruder" - ein packender Politthriller von Bestsellerautor Joakim Zander

Im Mai 2013 brannten in den Vororten von Stockholm Autos und Häuser, Jugendliche randalierten und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Vororte wie Husby, in denen vor allem Migranten aus sozialschwachen Familien leben, sind seitdem zum Fanal für die Perspektivlosigkeit von vielen Jugendlichen geworden.

Auch in Joakim Zanders neuem Thriller "Der Bruder" (Rowohlt Polaris) brennen die Vororte Stockholms. Der schwedische Jurist, der mit seinem Debüt "Der Schwimmer" vor zwei Jahren auf Anhieb einen lupenreinen Weltbestseller hinlegte, entspinnt vor diesem Szenario, das damals die schwedische Wohlstandsgesellschaft erschütterte, eine packende, komplexe Handlung von weitreichender gesellschaftspolitischer und geopolitischer Dimension.

Im Zentrum dieser Geschichte steht ein Geschwisterpaar aus Syrien, das mit seinen Eltern vor dem Terrorregime der Al-Assad-Familie in Syrien geflohen ist und das eben in einem dieser abgehängten Vororte Stockholms aufwächst. Yasmine und Fadi Ajam werden in ihrer Kindheit von einem Vater malträtiert, der die Faust für ein geeignetes Erziehungsmittel hält. Als Yasmine alt genug ist, flieht sie nach New York - wo sie sich durchschlägt, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aktuell läuft es gut, sie hat einen lukrativen Job als Trendscout und sie will ihre schmerzhafte Vergangenheit hinter sich lassen. Doch die holt sie wieder ein, als in Stockholm die Unruhen beginnen und die Nachricht Yasmine erreicht, dass ihr Bruder Fadi verschwunden und vermutlich tot sei.

"Wir fliegen tief durch die Vorstadt heute Nacht, unser Tempo ist perfekt geeicht, unsere Formation geschlossen und stark. Wir sind lautlos heute Nacht, unsere Augen sind Schlitze. Wir sind X-Men, Band of Brothers, wir sind Elite."


So beginnt der Roman - aus …mehr
Autorenporträt
Joakim Zander, 1975 in Stockholm geboren, wuchs in Söderköping an der schwedischen Küste auf. Er studierte Jura in Uppsala, promovierte in Maastricht und arbeitete danach für das Europäische Parlament und die Europäische Kommission in Brüssel. Nach Stationen in den USA, Israel und Syrien ist er derzeit als Rechtsanwalt für die EU in Helsinki tätig.
Durch das Leben gezerrt: Klara Walldéen

Klara Walldéen ist kein Supercop, keine Spitzenermittlerin mit Ausnahmefähigkeiten oder Staranwältin, die es im Handumdrehen mit den dunklen Mächten des Verbrechens und der Politik aufnimmt. Klara Walldéen ist in erster Linie eine Frau mit Stärken und Schwächen, mit Ecken und Kanten. Tatsächlich ist ihr charakterliches Profil, das sich ihr Erschaffer Joakim Zander hat einfallen lassen, nicht durchschnittlich, aber auf den ersten Blick eher unauffällig. Dass der erste Blick aber oft genug täuschen kann ... wir wissen es.

Walldéen ist intelligent, sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, sie ist zuweilen tough, eigenwillig und sie hat eine Vorliebe für attraktive Männer, ohne eine feste Beziehung eingehen zu können. Klara wuchs bei ihren Großeltern auf einer einsamen Insel in der Ostsee auf. Dort lernte sie z.B., wie man ein Segelschiff durch einen Sturm manövriert und wie man es mit den Widrigkeiten des Lebens aufnehmen kann.

In Zanders Debüt, dem Bestseller "Der Schwimmer", arbeitete die Juristin noch als Referentin einer schwedischen EU-Abgeordneten in Brüssel. In dem packenden Politthriller wurde ihr das Geheimnis ihres leiblichen Vaters offenbart. Und sie verlor ihren Ex Mahmoud - den einzigen Mann, den sie vielleicht wirklich geliebt hatte.

Danach, so erfährt der Leser von Zanders Thriller "Der Bruder", krempelte Walldéen, die mittlerweile 32 Jahre alt ist, ihr Leben um. Angewidert vom Zynismus in der Politik und im Lobbyismus gibt sie den Job als EU-Referentin auf, verkriecht sich eine Weile bei ihren Großeltern und nimmt dann einen neuen Job an. Nun arbeitet sie an einem Institut des Londoner King´s College, das sich mit einer Studie über Chancen und Risiken privatisierter Gefängnisse und Polizeibehörden für die EU-Justizminister beschäftigt. Weiter beschließt sie, die Doktorarbeit ihres Expartners zum Thema Kriegsverbrechen zu Ende zu schreiben. Dennoch plagen sie Schuldgefühle: "Sie konnte den Gedanken einfach nicht abschütteln, die Dissertation Mahmoud gestohlen zu haben, sie aus seinen leblosen Händen gerissen und als ihre eigene Leistung ausgegeben zu haben."

Die turbulenten und tragischen Ereignisse der vergangenen Jahre hat Walldéen immer noch nicht verarbeitet. Die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit kann sie nicht wirklich fassen, sie zerren an ihr, machen sie dünnhäutig und angreifbar. Walldéen muss herausfinden, wer sie eigentlich ist, um dann die zu werden, die sie sein will.