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Schattenwege
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Arnaldur Indriðason kennen viele schon von seiner "Kommissar Erlendur"-Reihe. In diesen Kriminalromanen erzählt Indriðason meist von Kriminalfällen, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Nun präsentiert der isländische Autor einen neuen Ermittler: den pensionierten Kommissar Konráð. Dessen erster Fall, "Schattenwege", stand in Island monatelang auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Kein Wunder! Denn die reduziert erzählte Geschichte zieht einen so in Bann, wie es nur gute Literatur vermag - egal ob Kriminalroman oder nicht.

Und so beginnt es: Birgitta meldet sich bei der Polizei in Reykjavik, weil sie von ihrem betagten Nachbarn - sie sind freundschaftlich verbunden - ein paar Tage nichts mehr gehört und ein ungutes Gefühl hat. Dies bestätigt sich: Beim Nachsehen in der Wohnung finden die Beamten Stefán Þórðarson tot in seinem Bett. Sie tippen auf Herzstillstand, schließlich war er um die 90 Jahre alt. Doch Stefán wurde erstickt, wie die Pathologin herausfindet.

Ein Rätsel für die isländische Polizei: Wer sollte einen gut 90-jährigen Mann ermorden?

Die Polizei steht vor einem Rätsel. Wer sollte einen sehr alten und sehr zurückgezogen lebenden Mann ermorden und warum? Die Antwort darauf soll Kommissarin Marta finden. Nachdem ihre Lebensgefährtin sie verlassen hat, fühlt sie sich einsam und trifft sich so gern mit ihrem Exkollegen Konráð oder ruft ihn zu unmöglichen Nachtzeiten an. Der pensionierte Kommissar erfährt durch den Kontakt mit Marta von dem seltsamen Fall, in dem es keinerlei Anhaltspunkte für den Mord gibt. Doch als Konráð hört, dass in Stefáns Wohnung alte Zeitungsausschnitte gefunden wurden, wird er hellhörig. Denn die Artikel beschäftigen sich mit einem Mädchenmord von 1944. Konráð kennt diesen Fall, den Fall von Rósmunda, deren Leiche damals hinter dem Nationaltheater gefunden worden war. Sie war morgens zur Arbeit in einer Schneiderei gegangen und nie mehr …mehr
Autorenporträt

Arnaldur Indriðason, 1961 geboren, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland und war Journalist sowie Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunbladid. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Reykjavik und veröffentlicht mit sensationellem Erfolg seine Romane. Arnaldur Indriðasons Vater war ebenfalls Schriftsteller. 1995 begann er mit Erlendurs erstem Fall, weil er herausfinden wollte, ob er überhaupt ein Buch schreiben könnte. Seine Krimis belegen allesamt seit Jahren die oberen Ränge der Bestsellerlisten. Seine Kriminalromane "Nordermoor" und "Todeshauch" wurden mit dem "Nordic Crime Novel's Award" ausgezeichnet, darüber hinaus erhielt der meistverkaufte isländische Autor für "Todeshauch" 2005 den begehrten "Golden Dagger Award" sowie für "Engelsstimme" den "Martin-Beck-Award", für den besten ausländischen Kriminalroman in Schweden. Arnaldur Indriðason ist heute der erfolgreichste Krimiautor Islands. Seine Romane werden in einer Vielzahl von Sprachen übersetzt. Mit ihm hat Island somit einen prominenten Platz auf der europäischen Krimilandkarte eingenommen.