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Girl on the train

Wir alle kennen das, was Bestsellerautorin Paula Hawkins da beschreibt und was sie zu "Girl on the train" inspiriert hat:

"Wir alle sind Voyeure. Pendler sind überall auf der Welt gleich: Wir sitzen jeden Morgen und jeden Abend in unserem Zug, lesen Zeitung oder hören Musik; wir schauen versonnen aus dem Fenster auf die immer gleichen Straßen, die immer gleichen Häuser, und ab und zu erhaschen wir dabei einen Blick in das Leben anderer Menschen. Und wir recken die Hälse, um mehr sehen zu können. Diese gestohlenen, frustrierend flüchtigen und doch so erhellenden Einblicke in das Leben der anderen haben etwas Unwiderstehliches."

Genauso geht es Rachel, der Hauptfigur des Psychothrillers, der gerade die Bestsellerlisten stürmt. In den USA und England schoss das Thrillerdebüt (!) sofort auf Platz 1 und, klar, auch die Filmrechte wurden höchstbietend verkauft. Schließlich wurde "Girl on the train" in einem Atemzug mit "Gone Girl" genannt. Für die Hauptrolle ist aktuell die Schauspielerin Emily Blunt im Gespräch. Sie soll Rachel spielen ...

Rachel und ein Leben, in dem nichts mehr in Ordnung ist ...

Diese Rachel steigt von Montag bis Freitag in den Acht-Uhr-Vierer-Zug Richtung London. Sie tut so, als ob alles in Ordnung wäre, sie zur Arbeit pendeln würde. Doch nichts ist in Ordnung. Ihren Job in der Agentur ist sie los, und nach ihrer Scheidung von Tom lebt sie in einem Zimmer zur Untermiete bei einer Bekannten. Ihren Kummer ertränkt Rachel in Alkohol. Immer öfter säuft sie bis zum Filmriss. Was sie in diesen schwarzen Stunden tut, daran kann sie sich am nächsten Tag nicht mehr erinnern. Nur ihr Handy zeigt ihr an, dass sie zum Beispiel zigmal bei ihrem Exmann angerufen hat. Der lebt nun mit einer anderen Frau in "ihrem" Haus: Anna heißt die Neue, und es gibt ein gemeinsames Kind. Das gefällt Rachel gar nicht, ganz und gar nicht ...

... doch Rachel sehnt …mehr
Autorenporträt
Der lange Weg zum Erfolg

Die britische Autorin Paula Hawkins hat als Journalistin gearbeitet, bevor sie mit "Girl on the Train" zum Star der Thrillerszene wurde.

Es sei ihr letzter Würfelwurf gewesen. So beschreibt Paula Hawkins in Interviews immer wieder die Situation, in der sie sich befand, bevor ihr mit eben diesem Wurf der ganz große Erfolg gelang. Der Psychothriller "Girl on the Train", der 2015 erschien, entwickelte sich in Windeseile zu einem weltweiten Phänomen. Bis heute wurde er in mehr als 50 Länder verkauft und in über 40 Sprachen übersetzt. Die Gesamtauflage: über 20 Millionen. Die Hollywoodverfilmung mit Emily Blunt in der Rolle der alkoholkranken und im Mittelpunkt der Story stehenden Rachel Watson brachte dem trickreichen und spannungsgeladenen Roman 2016 einen weiteren Erfolgsschub.

Bis sich das Glück für die Schriftstellerin Hawkins, die 1972 als Tochter eines Wirtschaftsprofessors in Simbabwe (damals Rhodesien) geboren wurde, einstellte, dauerte es - wie schon erwähnt - eine ganze Weile. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Wirtschaft in Oxford kam die Britin zur renommierten Londoner Tageszeitung The Times, wo sie vor allem über Themen aus der Finanzwelt schrieb. Danach arbeitete sie als freie Journalistin für zahlreiche Publikationen und Medien, für die sie Geschichten in der ganzen Welt recherchierte, beispielsweise über den Diamantenhandel. In ihrem ersten Buch "The Money Goddess" gab sie spezielle Finanztipps für Frauen. 15 Jahre lang arbeitete Hawkins als Journalistin. Zum Romanschreiben kam sie schließlich, als ein Verlag sie für die Idee begeisterte, unterhaltsame und komische Liebesromane zu verfassen. Allerdings waren die Bücher, die Hawkins unter dem Pseudonym Amy Silver veröffentlichte, nicht sonderlich erfolgreich. Von dem vierten Roman in dieser Reihe verkauften sich lediglich 1.000 Exemplare. Der erhoffte Durchbruch als Autorin blieb Silver/Hawkins versagt.

Hawkins lieh sich Geld von ihren Eltern, um ihr nächstes Projekt angehen zu können, mit dem sie in das Genre der sinistren psychologischen Thriller vorzustoßen gedachte. "Ich wollte es diesmal besser machen als mit den vorangegangenen Büchern", erklärt Hawkins. "Und ich habe in diesem Moment alles auf eine Karte gesetzt. Mir war klar, dass ich wieder als Journalistin arbeiten müsste, wenn mir der große Wurf nicht gelingen sollte." Aber er gelang, der große Wurf - mit einem hochambitionierten und komplexen Thriller, in dem die Autorin das Thema häusliche Gewalt gekonnt mit dem des Drogenmissbrauchs verwebt. Die ehrgeizige Frau, die ein Faible für Vintagekleidung hat und die wenig über ihr Privatleben preisgibt, stieß mit ihrem verstörenden Debüt sofort in die erste Liga der Thriller- und Krimimeister vor, von denen sie Tana French, Harriet Lane, Megan Abbott, Louise Welsh oder Kate Atkinson als ihre literarischen Vorbilder angibt. Dank ihres Überraschungserfolges wurde Hawkins im Jahr 2016 zu einer derbestbezahltenAutor(inn)en der Welt. Das Fachmagazin "Forbes" führt sie mit einer Jahreseinnahme von 10 Millionen US-Dollar auf Platz neun der Liste, direkt hinter Harry-Potter-Erfinderin J.K. Rowling.

Nun ist also der Nachfolger des sensationellen Debüts erschienen: "Into the Water". Wie die Autorin zu dem Thema des neuen Buches erklärt, habe sie interessiert, wie Kindheitserinnerungen die Identität formen und prägen und welche Bedeutung Familienbeziehungen für uns haben. Hawkins gibt aber auch zu, dass ihr die Arbeit an dem zweiten Thriller nicht so leicht gefallen sei. "Als ich meinen ersten Thriller schrieb, war ich noch nicht so bekannt", sagte sie in einem Interview. "Heute kennt mich die halbe Welt. Und da ist der Druck natürlich wesentlich höher." Die ersten Kritiken jedenfalls lassen keinen Zweifel daran, dass Hawkins wieder ein großartiges Buch gelungen ist.

Liebe Paula Hawkins, wollen Sie uns etwas aus Ihrem Leben erzählen?
Paula Hawkins: Ich bin in Simbabwe geboren und aufgewachsen und 1989 nach London gezogen. Dort beendete ich meine Schulausbildung und schrieb mich dann an der Oxford University ein, wo ich Politikwissenschaft, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften studierte. Nach Abschluss meines Studiums arbeitete ich als Wirtschaftsjournalistin, u.a. für The Times.

Warum haben Sie sich entschieden, Schriftstellerin zu werden?
Paula Hawkins: Ich habe immer schon gern Geschichten geschrieben, aber nie ernsthaft darüber nachgedacht, dies einmal zum Beruf zu machen. Es war eher ein Traum als etwas, was ich mir fest vorgenommen hätte. Ich bin Realistin, insofern kam mir eine Karriere als Autorin nie sonderlich vielversprechend vor. Als sich dann aber 2008 die Gelegenheit ergab, mich tatsächlich an einem Roman zu versuchen, habe ich die Chance ergriffen.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Romane?
Paula Hawkins: Aus den verschiedensten Begebenheiten: meiner eigenen Erfahrungswelt, aus Schilderungen von Freunden, aus den Nachrichten... Die Welt steckt voller Geschichten, die erzählt werden wollen.

An welcher Geschichte arbeiten Sie zurzeit?
Paula Hawkins:An einem düsteren, ziemlich unheimlichen Psychothriller, der von der Beziehung zweier Schwestern handelt.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Paula Hawkins: Kate Atkinson, Pat Barker, Donna Tartt, Sebastian Barry, John Boyne, Lionel Shriver, Tana French, Gillian Flynn, Olivia Laing, Ryszard Kapuscinski.

Welches Buch haben Sie kürzlich gelesen?
Paula Hawkins: Ich habe gerade Hausfrau von Jill Alexander Essbaum fertig gelesen - ein außerordentlich starkes Porträt einer Frau im Kampf gegen die Depression.

Was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben?
Paula Hawkins: Mein Leben ist verhältnismäßig unspektakulär: Ich treffe mich mit Freunden, verreise hin und wieder, lese viel.

Drei Dinge, die wir noch nicht von Ihnen wussten ...
Paula Hawkins: Ich bin in Simbabwe aufgewachsen, habe eine Zeit lang in einem Hotel in Paris als Zimmermädchen gearbeitet und lebe in unmittelbarer Nachbarschaft eines Gefängnisses.

Wie würden Sie Ihren Roman Girl on the Train in einem Satz beschreiben?
Paula Hawkins: Ein Psychothriller, der den schmalen Grat zwischen Normalität und dem durch eine Abhängigkeit hervorgerufenen Kontrollverlust ausleuchtet.

Was war für Sie die Inspiration zu diesem Roman?
Paula Hawkins: Die Grundidee kam mir, als ich nach London und zurück pendelte. Ich habe immer gerne in die Häuser entlang der Bahnstrecke geblickt und mich gefragt, wie ihre Bewohner wohl lebten. Irgendwann stellte ich mir die Frage, was ich tun würde, wenn ich dabei etwas Schockierendes oder Verblüffendes beobachtete.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur in dem Buch und warum?
Paula Hawkins: Rachel habe ich am liebsten. Sie steht im Mittelpunkt des Romans. Ihre Stimme habe ich zuallererst und am deutlichsten vernommen.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Paula Hawkins: Ich glaube, die letzten Kapitel eines Thrillers zu schreiben ist immer schwierig - die Szene, die uns die große Auflösung offenbart und in der sämtliche lose Fäden miteinander verknüpft werden müssen. Das auf eine Weise zu schaffen, die den Leser zufriedenstellt und die wederzu einfach noch zu verkünstelt wirkt, ist wirklich schwer.

Interview: Verlagsgruppe Random House