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Stimmen / Beatrice Kaspary Bd.3
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Ein grausiger Mord in der Psychiatrie Salzburg: Einsatz für das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Das Opfer ist der junge Arzt Max Schlager - er liegt in einem Untersuchungsraum auf einer Pritsche, der Kittel blutgetränkt, in seinem Hals steckt ein dreikantiges Stück Stahl. Außerdem liegen da noch ein Kamm, ein Kugelschreiber und bunte Plastikmesser auf dem Körper des Arztes. Eines der Messer steckt ihm im Mund. Ein verstörender Anblick und einer, aus dem sehr viele Menschen einen eindeutigen Schluss ziehen würden. Dr. Vasinski, der Florin und Bea zum Tatort begleitete, drückt dies so aus: "Wir sind hier in einer psychiatrischen Klinik, und damit wäre für achtundneunzig Prozent der Bevölkerung die Sachlage klar: Einer der Verrückten ist endgültig durchgedreht und hat seinen Arzt getötet."

Stimmen haben ihm befohlen: "Leck es auf". Und er hat das Blut aufgeleckt

Doch Vasinski betont, dass die Patienten nicht aggressiv seien und keiner eine kriminelle Vorgeschichte hätte. Hier leben Menschen, die eigentlich nur sich selbst etwas antun. Schwer traumatisierte Menschen, "die so furchtbare Dinge durchgemacht haben, dass sie nicht mehr imstande sind, ihr Leben ohne Hilfe weiterzuführen". Die, die hier behandelt werden, die sind ganz unten. Und einer von diesen schweren Fällen, Walter Trimmel, hat die Leiche gefunden und einen großen Teil des Blutes aufgeleckt. Stimmen hätten es ihm befohlen. Walter Trimmel kann nicht unterscheiden, ob wirklich jemand mit ihm spricht oder ob es eine Halluzination ist. Und diesmal hätten ihm die Stimmen befohlen, das Blut aufzulecken. Eine Stimme, "Sie", hätte befohlen: "Leck es auf". Er hat sich zuerst gesträubt, doch dann hat er den Befehl ausgeführt.

"Sie wissen, wer ich bin" - gibt es die "geheimen Brüder" oder sind sie ein Hirngespinst?

Dass die Befragungen der Patienten sich unter diesen Umständen äußerst schwierig …mehr
Autorenporträt
Poznanski, UrsulaUrsula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Hier geht es zur Webseite von Ursula Poznanski: www.ursula-poznanski.de
Ermittlersteckbriefe Florin Wenninger und Beatrice Kaspary

Beatrice Kaspary:

Die Ermittlerin Beatrice Kaspary, 37, ist geplagt von ihrem Exmann Achim, der sie immer noch zu kontrollieren versucht. Als Druckmittel benutzt er die zwei gemeinsamen Kinder Jakob und Mina, um die er sich zweimal pro Woche kümmert. Er unterstellt Bea gern, dass sie sich nicht um die Kinder kümmere, macht ihr ständig ein schlechtes Gewissen und dreht ihr die Worte im Mund um. Klar, Beatrice ist eine hervorragende Ermittlerin und liebt ihre Arbeit, doch natürlich ist ihr ihr Job bei der Salzburger Abteilung "Leib und Leben" nicht wichtiger als ihre Kinder. Aber dass ein Mordfall eben Vorrang hat und dass Bea ran muss, wenn das Diensthandy klingelt, wird Achim wohl nie verstehen.

Bea selbst macht sich auch immer mal wieder Vorwürfe, dass sie zu lange arbeitet und ihren Kindern zu oft nicht ganz so gesunde Fertiggerichte vorsetzt. Doch dann hat sie einen schlechten Tag. An guten Tagen kommt sie halbwegs pünktlich nach Hause, kocht frisch - auch wenn ihre Kochkünste nicht gerade legendär sind - und fühlt sich sehr wohl mit ihrer kleinen Familie.

Auch Beas oberster Chef Hoffmann macht ihr das Leben nicht leicht. Der ältere Vorgesetzte lässt keine Gelegenheit aus, sie vor versammelter Mannschaft bloßzustellen: Egal, ob sie ein klitzeklein wenig zu spät kommt oder eine ausgefallene Ermittlungsidee vorstellt - Hoffmann findet dafür meist nur ein verächtliches Wort. Wie gut, dass es da noch ihren Kollegen und Chef Florin Wenninger gibt. Ja, Bea und Florin sind sich vertraut und wenn sie mit ihm telefoniert, sieht sie im Geiste eine störrische Haarsträhne, die ihm quer über die Stirn fällt oder diese typische nachdenkliche Steilfalte über der Nasenwurzel ... Sind sie nur die allerbesten Kollegen oder ist da doch viel mehr zwischen ihnen? Ja, das ist es, doch bislang traute sich niemand, den ersten Schritt zu machen ...

Florin Wenninger

Florin Wenninger ist ein echtes Goldstück. Wenn Bea bei einem stressigen Fall zu essen vergisst, erinnert er sie daran und füttert sie sogar. Er kocht legendären Kaffee und ist ein loyaler Chef, der immer hinter seinem Team steht. Der hochgewachsene, dunkelhaarige und gutaussehende Florin kommt aus einer wohlhabenden Salzburger Familie, lebt in einem Penthaus in nobler Lage und ist auch sonst ein kultivierter und kulinarisch versierter Mann. In seinem Kühlschrank finden sich immer eine köstliche Auswahl an Antipasti und ein gut gekühlter Wein. Sein Bruder ist ein bekannter Pianist, Florin hat das Malen für sich entdeckt.

Als Ermittler agiert Florin besonnen, sensibel und ergänzt sich mit der auch mal emotionalen Beatrice perfekt. Lange führte er eine Fernbeziehung, doch die ist zu Ende gegangen. Florin ist wieder Single - und das eröffnet neue Möglichkeiten. Denn dass es zwischen Florin und Bea eine enge Verbindung gibt, das deutete sich schon im ersten Band "Fünf" an, in "Blinde Vögel" knisterte es schon deutlich mehr. Und nun, in "Stimmen", ruft Florin immer öfter bei Bea an und lädt sie zu sich ein - und Bea fällt es immer schwerer, ihre Fantasien zu zügeln, in denen sie in Florins Armen liegt und eben nicht nur redet ... Doch trauen sie sich eine Beziehung zu, als Kollegen? Trauen sie sich überhaupt, zu ihren Gefühlen zu stehen?