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Bretonisches Gold / Kommissar Dupin Bd.3
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Was für ein Jammer! Da nähert sich Kommissar Georges Dupin nach der Trennung vor Jahren langsam seiner großen Liebe Claire wieder an, plant schon seit Wochen eine Kurzreise nach Paris, um Claire an ihrem Geburtstag zu einem Menü ins La Palette - ihr Lieblingsrestaurant - einzuladen. Und dann wird er einen Tag vor seiner geplanten Abreise aus der Bretagne mitten im "Weißen Land", in den Salzgärten angegriffen. Nur knapp kann er sich vor der ersten Kugel retten, eigentlich sollte er gar nicht hier sein. Er hätte die örtliche Polizei informieren sollen, doch er war Lilou Breval noch etwas schuldig. Die investigative Journalistin schreibt für Quest France und hatte ihm schon öfter weitergeholfen, ihm Informationen gegeben. Diesmal war sie es, die etwas von ihm wollte. Sie hatte deswegen sogar angerufen, was sie noch nie zuvor getan hatte, und ihn gebeten, sich eine bestimmte Saline und einen Schuppen dort anzusehen. Er solle nach blauen Plastikfässern Ausschau halten, es sei definitiv etwas faul hier...

Schüsse in den Salinen - Kommissar Georges Dupin in Lebensgefahr

Lilou Breval hatte wohl Recht damit gehabt. Warum sonst sollte Dupin mitten am Tag in den Salzgärten unter Beschuss genommen werden, und das mehrmals? Er schafft es gerade so, sich in einen Wellblechverschlag zu flüchten und sitzt nun in der Hütte fest, ohne Handyempfang. "So ein Scheiß!" - ein typischer Dupin-Satz. Als die Angreifer den Schuppen von außen verriegeln und das Weite suchen, klingelt plötzlich doch das Telefon. Ein Balken Empfang, leider ist die Verbindung nach ein paar Sekunden wieder tot. Immerhin hat der Anrufer am anderen Ende der Leitung irgendwie die örtliche Polizei verständigt, denn die rast zu den Salinen und fordert Dupin via Megafon auf, mit erhobenen Händen aus dem nun geöffneten Verschlag zu kommen. In Empfang nimmt ihn eine gut aussehende Frau im Hosenanzug, mit schulterlangen dunklen Haaren und einer Sig Sauer in der …mehr
Autorenporträt
Bannalec, Jean-LucJean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Die ersten acht Bände der Krimireihe mit Kommissar Dupin, »Bretonische Verhältnisse«, »Bretonische Brandung«, »Bretonisches Gold«, »Bretonischer Stolz«, »Bretonische Flut«, »Bretonisches Leuchten«, »Bretonische Geheimnisse« und »Bretonisches Vermächtnis«, wurden für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde Jean-Luc Bannalec von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Seit 2018 ist er Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne.
Ermittlersteckbrief: Kommissar Dupin aus den Kriminalromanen von Jean-Luc Bannalec

Das erste Mal trafen wir ihn im Roman "Bretonische Verhältnisse". Denn in der Bretagne, genau genommen in Concarneau, lebt und arbeitet Kommissar George Dupin bereits seit fast drei Jahren. Das Verhältnis zwischen der malerischen Kleinstadt und dem Commissaire ist nicht ganz unkompliziert; immerhin ist er ein echter Großstädter - der strafversetzt wurde. Die Ursache dafür hat wohl mit jenem Charakterzug zu tun, der ihm auch das Fußfassen in der Provinz erschwert: Er hält nicht viel von oberflächlicher Freundlichkeit, auch nicht gegenüber Autoritäten. Bei ärgerlichem Verhalten und gegenüber unsympathischen Charakteren macht er gern klare, bisweilen grobe Ansagen.

Im Allgemeinen arbeitet Dupin sowieso lieber allein und grübelt bei der x-ten Tasse Kaffee (entgegen ärztlichen Einwänden) oder auf einem Spaziergang über seinen aktuellen Fall. Eine unbeantwortete Frage verfolgt ihn "wie ein dunkler, mysteriöser Schatten" - selbst wenn der betreffende Fall länger zurückliegt. Viel Zeit nimmt er sich auch für intensive Befragungen von Verdächtigen und Betroffenen. Dabei behält er die Zügel in der Hand und wendet seine typischen Techniken an: Er unterbricht sein Gegenüber häufig und überraschend mit einem abrupten Themenwechsel, oder er legt am Ende noch eine Frage nach. Sollte jemand versuchen, ihn zu täuschen, bekommt der Kommissar ganz schlechte Laune. Im Gespräch und bei den Schlussfolgerungen vertraut er auf sein Bauchgefühl, geht Impulsen nach und macht sich jede Menge Notizen in eines seiner roten Clairefontaine-Hefte. Die neuen Erkenntnisse an seine Kollegen unmittelbar weiterzugeben oder auch nur ans Telefon zu gehen - das findet er nicht besonders wichtig.

Immerhin gibt es ein paar Menschen, die er gern um sich hat. Seine Assistentin Nolwenn bildet zusammen mit den beiden Inspektoren Riwal und Kadeg das treue Team im Kommissariat. Dann ist da auch noch Paul Girard, der Besitzer seines Lieblingslokals "Amiral" und längst ein enger Freund. Auch seiner Freundin Claire, einer Chirurgin, macht es Dupin mit seiner Tendenz zum Einzelgängertum nicht ganz leicht. Dennoch haben sie nach einer Trennung wieder zusammengefunden und führen glücklicherweise keine Fernbeziehung mehr. In "Bretonisches Leuchten" überlegt Dupin sogar, den gemeinsamen Urlaub zu nutzen, um den nächsten Schritt anzugehen ...

Monsieur le Commissaire offenbart uns immer wieder liebenswerte Eigenheiten: seine Leidenschaft für gutes Essen, seine Neigung, seekrank zu werden, seine Begeisterung für Pinguine und Aquarien, dass er einen uralten Citroën fährt und sich ein schönes Haus direkt am Meer wünscht. Vor allem erweist Dupin sich aber immer wieder als pragmatischer und erfolgreicher Ermittler!