Autor im Porträt

Toptitel von Rainer M. Rilke

Die Walliser Vierzeiler/Les Quatrains Valaisans

Gebundenes Buch
Auf der Suche nach einem neuen Wohnsitz bereiste Rainer Maria Rilke im Sommer 1919 auch den Kanton Wallis, wo er sich nur wenige Jahre später dauerhaft niederließ. Von Anfang an, so bezeugen es zahlreiche Briefe, war Rilke eingenommen von dem breiten, von Hochgebirgsketten flankierten Tal. "Welches Land", schrieb er 1921, "hat so viele Einzelheiten in so großem Zusammenhang; es ist wie der Schlußsatz einer Beethoven-Symphonie." Und im selben Jahr heißt es in einem anderen Brief: "Dieses Wallis ... ist eine unvergleichliche Landschaft."
Im Spätsommer 1924 entstand in französischer Sprache der Zyklus der Quatrains Valaisans , der Walliser Vierzeiler . In ihrer Übertragung realisieren Gerhard Falkner und Nora Matocza den konsequenten Endreim des Originals erstmals auch in deutscher Sprache.
…mehr

 

14,00 €

 

50 Gedichte

Broschiertes Buch
Das lyrische Werk Rilkes in einer repräsentativen Auswahl: von den einfach-hintergründigen "Dinggedichten" wie dem berühmten 'Panther' bis zu anspruchsvollen Ich-Erkundungen im "Weltinnenraum", von strenger Gestaltung wie den 'Sonetten an Orpheus' bis zu freien Formen wie den 'Duineser Elegien'. Eine Sammlung, die Rilke-Neulingen einen ersten Zugang ermöglicht - und die Rilke-Liebhaber immer mit sich führen können.…mehr

 

3,00 €

 

Rainer M. Rilke

Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.