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Manfred Bomm
Manfred Bomm wohnt am Rande der Schwäbischen Alb. Als Lokaljournalist hat er Freud und Leid der Menschen hautnah erlebt und darüber berichtet. Vieles, was er in seinen Romanen verarbeitet, hat sich so oder in ähnlicher Weise zugetragen. 2004 hat der Autor mit dem Krimischreiben begonnen und die Figur des August Häberle nach einem realen Vorbild bei der Kriminalpolizei Göppingen entworfen. Ursprünglich hatte er - einem Jugendtraum folgend - nur einen einzigen Roman schreiben wollen, doch die steigende Zahl der "Häberle"-Fans spornte ihn zu "weiteren Untaten" an. Manfred Bomm fühlt sich eng mit Land und Leuten verbunden, liebt die Natur, das Wandern, Reisen und Radeln. Wichtig ist ihm, so gut wie alle beschriebenen Schauplätze selbst aufgesucht zu haben.
Kundenbewertungen
Deutschland steht vor einem politischen Umbruch.
Ein Newcomer aus dem schwäbischen Göppingen gibt sich als Sprachrohr des Volkes aus und bringt dadurch die großen Parteien zum Schwitzen.
All jenes, was den normalen Verbraucher stört, spricht dieser Steffen Bleibach an und verlangt Lösungen und macht selbst Vor...
Deutschland steht vor einem politischen Umbruch.
Ein Newcomer aus dem schwäbischen Göppingen gibt sich als Sprachrohr des Volkes aus und bringt dadurch die großen Parteien zum Schwitzen.
All jenes, was den normalen Verbraucher stört, spricht dieser Steffen Bleibach an und verlangt Lösungen und macht selbst Vorschläge. Und er hat Erfolg!
Er verschafft sich erst im heimischen Ländle und nach und nach auch in den anderen Bundesländern immer mehr Gehör. Aber mit dem Erfolg wächst auch der Neid und Hass der anderen Mitstreiter. Demzufolge ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Blatt gegen ihn wendet und Sachen gegen Bleibach ans Tageslicht kommen, die ihm schaden könnten.
Als wäre das nicht schon Sorge genug, plant Bleibachs oberster Securitymann eine Survivaltour in der härtesten Jahreszeit und seine Rechtsberatung verschwindet spurlos.
Häberle ist fast von Anfang an mit von der Partie. Bei der Wichtigkeit und dem politischen Interesse ist es ja auch verständlich, den erfahrenen Ermittler hinzuzuziehen.
Doch er bleibt eher im Hintergrund und lässt seinen Jungkriminalisten Linkohr vieles Solo machen. Was nicht immer zu guten Ergebnissen führt...
Zu Anfang plätscherte der Krimi vor sich hin. Trotz einer Drohung gegen den örtlichen Aufsteiger in der politischen Szene tat sich erstmal nichts. Erst in der Mitte des Buches wurde es auf einen Schlag spannend!
Nachdem ein Mann erschossen wurde, der weitgehend mit Bleibach zu tun hatte, kam Leben in die Ermittlungen. Es ließen sich einige Spuren finden die mit einem anonymen Drohbrief gegen den Politiker zu tun haben.
Jedoch ließ die Spannung dann wieder nach, um erst auf den ca. letzten 100 Seiten noch einmal Fahrt aufzunehmen um dann mit einem dramatischen Schluss zu enden.
Die Reden von Bleibach waren zwar äußerst interessant, aber bauschten den Roman meiner Meinung nach etwas künstlich auf, was nicht hätte sein müssen, da der Fall auch so sehr ansprechend war.
Somit rückte auch der Krimi in den Hintergrund, was dem Roman leider einigen Abzug gibt.
Ich finde es etwas schade, dass der Autor zu sehr damit beschäftigt war, bei den unwichtigen Dingen wie den verschiedenen Reden des Politikers so viel Energie zu vergeuden.
Wenn es diesen Bleibach mit seinem Standpunkt gäbe, wäre ich wahrscheinlich ein Anhänger von ihm, aber das Buch sollte doch zu aller erst noch ein Krimi sein. Und davon war leider fast nur am Rande etwas zu spüren.
Nur durch die Tatsache, dass sich das ganze im Göppinger Raum abspielt, sehe ich es dem Autor etwas nach und vergebe ich drei bis vier Sterne, statt nur drei.
Die örtlichen Beschreibungen sind wie in allen Bomm-Romanen authentisch! Es machte mir große Freude als gebürtige Eislingerin durch bekannte Ortschaften geführt zu werden und auch manche "Sehenswürdigkeit" zu kennen.
Dass der Autor sich auch immer mit dem entsprechenden Thema, was er als Leitfaden nimmt, auseinander setzt und bis ins Detail beschreibt, finde ich gut. Doch hätte es an manchen Stellen etwas weniger gereicht.
Fazit:
Wirklich schade, dass die Häberle-Krimis in letzter Zeit sehr an "Häberle" und "Krimi" nachlassen.
Ich hoffe sehr dass Manfred Bomm sich wieder auf den Faktor Krimi besinnt und erwarte daher gespannt den nächsten Teil, sollte es diesen auch geben.
Spannend bis zum Schluss.
Das Buch beschreibt vier Personenkreise: Johannes Mehlfurt, Agent für die USA, ist spurlos verschwunden - Eva Langbein, Leiterin einer Ulmer Forschungseinheit, wird ausspioniert - Karl-Eugen Misselbrünn, Finanzdirektor einer Bank, der sich auf Dienstreise befindet und seine Frau telefonis...
Spannend bis zum Schluss.
Das Buch beschreibt vier Personenkreise: Johannes Mehlfurt, Agent für die USA, ist spurlos verschwunden - Eva Langbein, Leiterin einer Ulmer Forschungseinheit, wird ausspioniert - Karl-Eugen Misselbrünn, Finanzdirektor einer Bank, der sich auf Dienstreise befindet und seine Frau telefonisch nicht erreicht - und Kriminalhauptkommissar August Häberle, der die Ermordung von Hiltraud Misselsbrünn aufklären soll, aber die Staatsanwaltschaft torpediert ihn.
Es war mein zweites Werk dieses Autors und ich bin begeistert. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Die Hauptcharaktere der Polizei waren mir äußerst sympathisch. Snowden lässt grüßen. Spionage ist ein komplexes Thema, das hier sehr gut beschrieben wurde. Auch wie gegen Ende alles miteinander zu tun hatte, hat sich für mich schlüssig angehört. Aber leider wurde nicht alles aufgelöst, weshalb ich einen Stern Abzug gebe.
Dieser Schwaben-Krimi von Manfred Bomm hat mir ausgesprochen gut gefallen. Nachdem ich von den Vorgängerbänden etwas enttäuscht war, konnte dieser wieder richtig punkten. Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Cover zeigt Felder und Wiesen am Waldesrand. Dort s...
Dieser Schwaben-Krimi von Manfred Bomm hat mir ausgesprochen gut gefallen. Nachdem ich von den Vorgängerbänden etwas enttäuscht war, konnte dieser wieder richtig punkten. Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Cover zeigt Felder und Wiesen am Waldesrand. Dort steht auch ein Hochsitz, der in der Geschichte auch eine Rolle spielt.
August Häberle ermittelt dieses Mal im Fall eines rätselhaften Selbstmordes. Zur gleichen Zeit wird der Pfarrer des Ortes der Kindesmisshandlung beschuldigt. Nun liegt es an Häberle und seinem Team, herauszufinden, was diese zwei Taten miteinander zu tun haben. Die Ermittlungen des Teams laufen reibungslos und Hand in Hand. Mit einigem, was dann am Ende herauskam, hätte ich selbst nicht gerechnet.
Schon von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Handlung. Gemeinsam mit dem Ermittlungsteam habe ich versucht, den Fall zu lösen. Die Rollen waren gut verteilt und auch die Landschaft war sehr detailliert beschrieben.
Trotz verschiedener Handlungsstränge, die sich am Ende zusammenfügten, war der Krimi gut zu lesen, was auch am flüssigen und spannenden Schreibstil lag. Auch an Humor hat es nicht gefehlt. Ich hatte immer wieder etwas zu lachen und mir wurde nicht langweilig beim Lesen.
Ein Schwaben-Krimi zum Schmunzeln und Mitraten. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für August Häberle.
Dieser 13. Fall des Kommissars August Häberle hat mir sehr gut gefallen.
Das Cover zeigt im Vordergrund ein Straßenschild vor einem wolkenverhangenen Berg und darüber strahlend blauen Himmel. Dies finde ich passend zur Geschichte, da bei den Ermittlungen einige Hürden genommen werden mussten.
Die Handlung beg...
Dieser 13. Fall des Kommissars August Häberle hat mir sehr gut gefallen.
Das Cover zeigt im Vordergrund ein Straßenschild vor einem wolkenverhangenen Berg und darüber strahlend blauen Himmel. Dies finde ich passend zur Geschichte, da bei den Ermittlungen einige Hürden genommen werden mussten.
Die Handlung beginnt mit einem Flugzeugabsturz und einer Frau, die tot an einer Seilbahnstation aufgefunden wird. In einer nahe gelegenen Hütte trifft sich eine Gruppe, die der Frage des Weltuntergangs nachgeht. Haben die etwas mit dem Tod dieser Frau zu tun?
Nun beginnt die Arbeit von Kommissar Häberle. Zusammen mit seinem Assistenten Linkohr begibt er sich auf die Suche nach einem Mörder, welcher wahrscheinlich auch mit dem Flugzeugabsturz in Verbindung gebracht werden kann.
Aber wer macht solche schrecklichen Dinge? Um dies herauszufinden, lest selbst.
Der Schreibstil war spannend und flüssig und daher gut zu lesen. Auch den romantischen Teil fand ich genau richtig. Kleine witzige Szenen waren in die Geschichte eingebaut, so dass es für mich nicht langweilig wurde. Die Charaktere und auch das Tannheimer Tal sind sehr detailgetreu beschrieben. Dieses Tal kannte ich zuvor noch nicht, fand mich dort beim Lesen aber gut zurecht.
Die Figur des August Häberle war mir auch hier wieder sehr sympathisch.
Dies war ein sehr kurzweiliger Krimi, welcher mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, da ich mich mit dem 12. Band dieser Reihe etwas schwer getan hatte. Ich wurde aber eines Besseren belehrt.
Fazit:
Ein geheimnisvoller und spannender Kriminalroman, der in einer wunderschönen Gegend spielt.
Spannende Einblicke in die Welt der Forschung.
Der Anästhesist Elmar Brugger ist auf Gran Canaria und hat erfahren, dass seine Firma und seine Existenz gefährdet sind.
Shakir Salbaisi ist Oberarzt und hat Notfalldienst in der Helfenstein-Klinik. Während diesem bekommt er einen bekannten Patienten: den sehr symp...
Spannende Einblicke in die Welt der Forschung.
Der Anästhesist Elmar Brugger ist auf Gran Canaria und hat erfahren, dass seine Firma und seine Existenz gefährdet sind.
Shakir Salbaisi ist Oberarzt und hat Notfalldienst in der Helfenstein-Klinik. Während diesem bekommt er einen bekannten Patienten: den sehr sympathischen Oberarzt aus der Gynäkologie. Dieser wurde überfahren, als er nach Dienstschluss auf den Parkplatz wollte. Leider erliegt er seinen Verletzungen. Als dann auch noch die Krankenschwester aus der Röntgen-Abteilung überraschend verstirbt, stellt sich die Frage, ob das Zufall ist.
Das Unfallfluchtauto wird recht schnell gefunden: Es gehört einem jungen Mann, der seinen Zivildienst in der Helfenstein-Klinik ausgeübt hat. Anscheinend wurde es in dieser Nacht gestohlen.
Der im Klappentext erwähnte Skandal um eine Stammzellenforschung kommt ans Licht, aber wer steckt dahinter?
Es wird abwechselnd aus Gran Canaria und aus Geislingen erzählt. Der Schreibstil war flüssig und ich habe mich nach anfänglichen Problemen mit der Übersicht gut zurechtgefunden. Die einzelnen Figuren wurden realistisch dargestellt. Auch die politische Lage wurde sehr gut eingefügt und ich bekam einen kleinen Einblick in die Spirale der Forschung. Ich hatte als „Neuleser“ keine Probleme, in die Geschichte reinzukommen, auch wenn es der elfte Band um Kommissar Häberle ist. Dieser wird allerdings erstmals auf Seite 224 erwähnt und betritt auf Seite 242 das Geschehen. Die Ermittlungen waren sehr spannend und die Fäden liefen immer wieder nach Gran Canaria.
Allerdings hat das Ende ein Manko: Ich hatte das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein und plötzlich knallt mir jemand die Tür vor der Nase zu. Die Handlungsstränge aus Ermittlungen und zwischenmenschlichen Beziehungen waren ausführlich dargelegt, aber der Schluss war sehr abrupt und oberflächlich.
1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Das Cover deutet schon an, worum es geht. Der Hintergrund ist weiß und im Vordergrund ist die Spitze einer Spritze mit einem Blutstropfen daran zu sehen. Dazu der Titel "Blutsauger" und ich wusste, es muss sich um ein medizinisches oder wissenschaftliches Thema handeln.
Der Klappentext bestätigte dies schnell.
In...
Das Cover deutet schon an, worum es geht. Der Hintergrund ist weiß und im Vordergrund ist die Spitze einer Spritze mit einem Blutstropfen daran zu sehen. Dazu der Titel "Blutsauger" und ich wusste, es muss sich um ein medizinisches oder wissenschaftliches Thema handeln.
Der Klappentext bestätigte dies schnell.
In kürzester Zeit gibt es in der Geislinger Helfenstein-Klinik zwei Todesfälle, die nichts miteinander zu tun haben und zudem völlig verschieden sind. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es doch: Beide Tote arbeiteten für die genannte Klinik.
Während der eine Todesfall als Unfall mit Fahrerflucht geahndet wird, war der andere Fall natürlichen Ursprungs.
Nur durch Zufall gelangen die Polizisten immer mehr an Informationen, dass es sich bei dem Tod der Verstorbenen um Mord handelt. Dadurch stellt sich verständlicherweise die Frage, ob die beiden Tötungsdelikte vielleicht zusammengehören könnten.
Und langsam aber stetig kommt ans Tageslicht, dass im Hintergrund ein Forschungsprojekt steht, welches ich hier nicht näher erläutern möchte und die Polizei zu interessanten Schlussfolgerungen führt.
Dass es dabei um Stammzellen geht, steht ja schon im Klappentext, aber was es damit auf sich hat, darf jeder für sich selbst herausfinden.
In diesem Fall wird zum ersten Mal bewusst Mike Linkohr mehr Beachtung geschenkt. Linkohr, selbst in Geislingen stationiert, war in den vorangegangenen Kriminalfällen immer Kommissar Häberles rechte Hand, wenn dieser aus Göppingen hinzugezogen wurde.
Nun darf der junge Kriminalist das erste Mal in der ersten Hälfte des Buches zusammen mit einer jungen Polizistin ermitteln. Bei der Beamtin handelt es sich um Kerstin, die in verschiedenen Polizeistationen Praktika macht, um Erfahrung zu sammeln.
Zusammen kommen sie einer Gruppierung auf die Spur, deren Geldgier selbst vor unmoralischen Mitteln nicht zurückschreckt, um noch mehr Kapital zu erreichen.
Leider nahm die Vorgeschichte meiner Ansicht nach zu viel Platz ein, weshalb ich sehr viel Ausdauer brauchte. Einzelne Figuren, die eine Nebenrolle darstellten, nahmen meiner Meinung nach einfach zu viel Platz ein. Und auch dass Häberle erst bei ca. der Hälfte des Krimis auftauchte, was ich als eingefleischter „Häberle-Fan“ ehrlich gesagt nicht so toll fand, bringt dem Roman Punkteabzug.
Spannung baute sich anfangs sehr mühsam auf. Da der Autor zuallererst die Situation darlegte, worum es geht, war das eigentliche Thema erst einmal vorrangig. Zudem fehlte mir ein bestimmter Kommissar an allen Ecken und Enden, und das bremste mein Spannungsbarometer etwas.
Aber je weiter die Handlung voranschritt, umso undurchsichtiger wurde die Lage für die Polizei und einzelne Zeugen. Durch den ständigen Orts- und Figurenwechsel wurden Cliffhanger geschaffen, wodurch der Autor den Nervenkitzel aufrecht hielt. Gerade zum Ende hin gab es auch noch dramatische Momente.
Manfred Bomm ist unter den „Häberle-Fans“ mittlerweile dafür bekannt, dass er geschickt wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Ansichten zur aktuellen Situation in Deutschland in seine Romane einfließen lässt. Meist geschieht dies durch Häberle, der bei passenden Themen etwas ausführlicher wird und seinen Gedanken nachhängt, denen ich meistens zustimmen konnte.
Dass Bomm aus der Gegend kommt, wird einem schnell klar, denn seine Schilderungen der Örtlichkeiten von Geisligen und Umgebung waren sehr präzise.
Die wichtigsten Figuren, wie Häberle und Linkohr, wurden ebenfalls im Laufe der Handlung genauer vorgestellt.
Auch flocht der Autor gekonnt einzelne ältere Fälle durch Nebensätze in die Handlung ein, die den ein oder anderen „Nicht-Häberle-Fan“ vielleicht neugierig machen könnten.
Fazit:
Der elfte Fall kommt trotz anhaltender Spannung nicht an seine Vorgänger heran.
Zum einen durch die lange Anlaufzeit bis endlich etwas Handfestes passiert und zum anderen, da Kommissar Häberle, der eigentliche Protagonist dieser Serie, erst in der Mitte des Krimis auftaucht.
1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Dieser 12. Fall des Kommissars August Häberle war mein erstes Buch von Manfred Bomm. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, in die Geschichte hineinfinden zu können. Ich kannte die Vorgängerbände noch nicht. Diese Angst wurde mir jedoch schnell genommen.
Das Cover ist in Grau gehalten. Nebeneinander aufgereiht kann...
Dieser 12. Fall des Kommissars August Häberle war mein erstes Buch von Manfred Bomm. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, in die Geschichte hineinfinden zu können. Ich kannte die Vorgängerbände noch nicht. Diese Angst wurde mir jedoch schnell genommen.
Das Cover ist in Grau gehalten. Nebeneinander aufgereiht kann man verschiedene Mikrofone sehen. Der Klappentext machte mich neugierig auf diesen Fall.
Der Politiker Steffen Bleibach wird durch seine Reden und Auftritte immer erfolgreicher. Jedoch zieht er auch Neider auf sich. Unbekannte schlagen einen Mann nieder und erschießen einen Lkw-Fahrer, die in Kontakt mit Bleibach stehen. Bleibach soll zum Schweigen gebracht werden. Die Ermittlungen für August Häberle sind nicht einfach. Und dann verschwindet auch noch die engste Mitarbeiterin Bleibachs.
Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Die Kapitel waren recht kurz. Viele Charaktere und Handlungsstränge begegneten mir in den ersten Kapiteln, die ich erst einmal zuordnen musste. Dies verwirrte mich etwas und hinderte meinen Lesefluss, da mit jedem Kapitel auch die Szene wechselte.
Der Schreibstil war flüssig und daher gut zu lesen. Mir fehlte jedoch etwas Spannung. Diese baute sich erst etwa in der Hälfte des Krimis auf. Die Reden, welche Steffen Bleibach hielt, habe ich übersprungen. Dies wurde mir dann doch etwas zu politisch.
Die Figur des August Häberle war mir sympathisch und die Landschaft war toll beschrieben. Genau so, wie ich sie kenne. Ich komme nicht weit von der Gegend, von der Herr Bomm schreibt.
Fazit:
In diesem Krimi hat mir etwas die Spannung gefehlt. Ich hoffe, im Folgeband ändert sich das. Der wartet schon darauf, gelesen zu werden.