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Benutzername: 
Manu
Wohnort: 
Herbolzheim
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 92 Bewertungen
Bewertung vom 20.09.2021
Rückkehr in die Tuchvilla / Tuchvilla Bd.4
Jacobs, Anne

Rückkehr in die Tuchvilla / Tuchvilla Bd.4


sehr gut

Ich habe mich sehr gefreut, einen weiteren Band der Tuchvilla Reihe lesen zu dürfen. Nachdem ich die Vorgängerbände verschlungen hatte, war ich gespannt, was Paul und Marie gemeinsam mit ihrer Familie nun gemeinsam erleben werden.

Mittlerweile haben sie ein drittes Kind und ihre Liebe ist stärker denn je. Pauls Herzmuskelerkrankung jedoch stellt sie vor neue ungeahnte Herausforderungen. Werden sie diese erneut gemeinsam schaffen?

Der Schreibstil von Anne Jacob war flüssig und einfach zu lesen, nur leider empfand ich einige Abschnitte etwas langatmig. Trotzdem war ich von der ersten Seite an gefesselt an den Roman. Viele Charaktere kannte ich schon aus den vergangenen Bänden, daher waren sie mir schon sehr vertraut. Einige durfte ich neu kennenlernen und manche begegneten mir nach langem wieder.

Ich kann diesen Roman gerne empfehlen und vergebe vier Sterne dafür.

Bewertung vom 20.06.2021
Sturmvögel
Golz, Manuela

Sturmvögel


ausgezeichnet

Der Roman „Sturmvögel“ von Manuela Golz hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Mit einem leichten und flüssigen teils spannenden und humorvollen Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Emmy.

Emmy ist 1907 auf einer Nordseeinsel geboren und wird mit 14 nach Berlin geschickt, um dort als Dienstmädchen zu arbeiten. Sie erlebt zwei Weltkriege, lernt einen Mann kennen und wird Mutter von drei Kindern. Sie schaut zurück auf ein erfülltes Leben, in welchem Aufgeben nie eine Option war. Doch etwas scheint Emmy verschwiegen haben, das entdecken zwei ihrer Kinder in einem Aktenordner. Um was es sich dabei handelt müsst ihr selbst herausfinden und das Buch lesen.

Die Lebensgeschichte von Emmy hat mich sehr berührt. Die einzelnen Charaktere waren sehr detailliert beschrieben und ich konnte mich in jeden einzelnen hineinversetzen. Den ein oder andern habe ich in mein Herz geschlossen.

Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich hatte Mühe es für Lesepausen aus der Hand zu lesen. Ein toller und sehr gelungener Roman den ich gerne weiter empfehle und 5 Sterne dafür vergebe.

Bewertung vom 21.03.2021
Das Leben ist zu kurz für irgendwann
Geraghty, Ciara

Das Leben ist zu kurz für irgendwann


sehr gut

"Das Leben ist zu kurz für irgendwann" ist von Ciara Geraghty hat mich auf Anhieb angesprochen. Der Titel hat mich zum Nachdenken angeregt und ich war neugierig, was dieses Buch mir erzählen will.

Die Autorin erzählt darin die Geschichte von Terry und Iris, die beste Freundinnen sind und gemeinsam durch dick und dünn gehen. Iris jedoch ist schwer krank und möchte ihr Leben in einer Klinik in der Schweiz beenden. Dies hat sie vor heimlich zu tun, jedoch entdeckt Terry durch einen Zufall ihren Abschiedsbrief und möchte sie aufhalten. Ob ihr das gelingen wird, müsst ihr selbst lesen.
Gemeinsam mit Terry's dementem Vater begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch England und Frankreich.

Schon von der ersten Seite an war ich Teil der Geschichte. Der flüssige und humorvolle Schreibstil machte es sehr einfach und die Seiten flogen nur so dahin. Lesepausen einzulegen fiel mir sehr schwer, da ich neugierig darauf war, wie die Reise weitergeht und vor allem auch ausgeht.
Dieser Roman hat mich sehr berührt und mich auch sehr zum nachdenken angeregt.

In Terry konnte ich mich gut hineinversetzen. Durch diese Reise beginnt sie, darüber nachzudenken, wo ihr Platz im Leben ist. Auch Iris wurde sehr lebhaft beschrieben und ich konnte sie mir gut vor meinem inneren Auge vorstellen. Ich musste beim Lesen oft lachen, genau so oft hatte ich aber auch Tränen in den Augen.

Ein Roman, der von Freundschaft erzählt, die über den Tod hinaus geht. Ich empfehle dieses berührende aber auch humorvolle Buch gerne weiter und gebe dafür vier Sterne.

Bewertung vom 05.11.2020
Das Netz / Island-Trilogie Bd.1
Sigurdardottir, Lilja

Das Netz / Island-Trilogie Bd.1


sehr gut

Die Autorin Lilja Sigurdardottirwar mir seither unbekannt, daher war ich sehr gespannt auf ihre Art zu schreiben. Der Klappentext und der Titel des Buches klangen vielversprechend und haben mich nicht enttäuscht. Der Krimi ist der erste Teil einer Trilogie.

Sonja ist eine junge Mutter die sich nach der Scheidung auf Drogenschmuggel einlässt. Aus diesem Milieu will sie wieder aussteigen, was sich als nicht einfach darstellt.
Der Zollbeamte Bragi scheint ihr auf die Schliche zu kommen. Doch Sonja ist sehr raffiniert, daher kann Bragi ihr nichts nachweisen oder sie dafür belangen.
Mit Agla ist Sonja liiert, dieser jedoch ist in dubiose Geschäfte verwickelt.
Als diese drei Charaktere aufeinander treffen, entsteht ein immer größeres kriminelles Netz. Wird man je erfahren, wer hinter den Erpressungen steckt? Um dies herauszufinden, sollte man sich diese Buch zur Hand nehmen.

Schon nach wenigen Sätzen war ich gefangen von der Geschichte. Der spannende und flüssige Schreibstil lies mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Erzählt wurde die Handlung aus Perspektive der jeweiligen Figuren und es gab spannende Wendungen, die mich wiederum ans Buch fesselten. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht. So hatte ich es nicht erwartet.

Gespannt bin ich jetzt schon auf den zweiten Band.

Gerne empfehle ich diesen Krimi weiter und vergebe dafür vier Sterne.

Bewertung vom 11.05.2020
Was wir sind
Hope, Anna

Was wir sind


sehr gut

Eine wunderbare Geschichte dreier Freundinnen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten. Keine der drei Frauen lebt ihr Leben so, wie sie es sich vorgestellt hat.

Im Großen und Ganzen hat mir dieser Roman recht gut gefallen. Er war kurzweilig und flüssig zu lesen. Die Zeitsprünge so weit in die Vergangenheit der Charaktere fand ich zum Teil jedoch recht unpassend.
Mir fiel es auch recht schwer, mich in die Frauen hineinzuversetzen.
Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Ich hatte nicht lange gebraucht, bis ich mit dem Werk durch war.

Für diesen kurzweiligen Roman für zwischendurch vergebe ich vier Sterne.

Bewertung vom 20.11.2019
Dear Evan Hansen
Emmich, Val; Levenson, Steven; Pasek, Benj; Paul, Justin

Dear Evan Hansen


sehr gut

"Dear Evan Hansen" ist das Buch zum preisgekrönten Musical.
Das Cover ist in blauer und weißer Farbe gehalten. Es zeigt einen Baum auf weißem Hintergrund. Der Titel steht groß und in weiß in der Baumkrone.
Dieses Cover ist mir gleich ins Auge gestochen und ich war neugierig, was es mit dem Titel und dem Baum auf sich hat.

Evan Hansen ist ein Junge, der es nicht leicht hat in seinem Leben und sich daher auch in Therapie befindet. Seine Aufgabe ist es, Briefe an sich selbst zu schreiben. Einer dieser Briefe gerät jedoch in falsche Hände. Connor, der an Evans Brief geraten ist, nimmt sich einen Tag später das Leben. Dies stellt das Leben des Evan Hansen auf den Kopf. Von nun an spielt er den geheimen Freund Connors, um seiner Familie etwas Gutes zu tun und steht von nun am im Mittelpunkt des Geschehens.

Mir fiel es zu Beginn schwer, in die Handlung zu finden, dies wurde aber von Seite zu Seite besser. Am Ende konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen.
Ebenso brauchte ich etwas Zeit um mit den Charakteren warm zu werden. Evan war mir sehr sympathisch. Es tat mir in der Seele weh, zu lesen, wie er eigentlich unter seinem dasein litt. In der Schule war er nur Luft für andere, seine Mutter konnte sich nicht um ihn kümmern, da sie fast nur arbeitete und sein Vater hat die Familie verlassen. Durch eine Lüge steht er nun im Mittelpunkt und gehört endlich dazu.

Der Schreibstil war locker und daher einfach zu lesen. Den Roman empfand ich als sehr emotional und mir persönlich ging es sehr Nahe.
Die Handlung greift ein sehr brisantes Thema auf, was mich sehr berührt hat.

Ich brauchte nach dem Beenden des Buches erst mal etwas Zeit, das Gelesene sacken zu lassen. Es hat mich zum nachdenken angeregt.

Gerne empfehle ich es weiter und vergebe vier von fünf Sterne.

Bewertung vom 15.07.2019
Fünf Tage in Paris
Rosnay, Tatiana de

Fünf Tage in Paris


gut

In diesem Roman beschreibt Tatiana De Rosnay eine Familiengeschichte, was mich durch den Klappentext neugierig machte. Das Cover ist eher düster und trüb gehalten, wie das andauernde Regenwetter, welches in Paris zur Zeit der Erzählung herrscht.

Familie Malegarede, bestehend aus Vater Paul, Mutter Lauren, Tochter Tilia und Sohn Linden treffen sich in Paris, um den 70. Geburtstag von Paul und den vierzigsten Hochzeitstag von Lauren und Paul zu feiern. Das Wetter in Paris ist zu der Zeit jedoch nicht das Beste, es regnet ununterbrochen und kein Ende ist in Sicht. Die Seine droht über die Ufer zu treten.
Während der feiern erleidet Paul einen Schlaganfall und es kommen so nach kurzer Zeit einige Geheimnisse ans Tageslicht, welche auf der Familie lasteten.

Mir fiel es sehr schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Es passiert gleich zu Beginn sehr viel. Hier musste ich erst einmal Filtern, welches Geschehen nun zu welchem Protagonisten gehörte. So konnte ich mich auch nur schwer in die einzelnen hineinversetzten. Jeder der vier Hauptcharaktere hatte sein besonderes Päckchen zu tragen. Mir persönlich waren auch die Kapitel viel zu lange und vieles zu detailliert beschrieben. Es gab daher Szenen, die mich beim lesen langweilten und ich musste aufpassen, nicht abzuschweifen. Das Ende des Romans hatte ich so ähnlich schon vermutet.

Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich begeistern. Schade, denn ich mag sonst gerne Familiengeschichten. Von mir gibt es für diesen Roman drei Sterne.

Bewertung vom 15.03.2019
Mein Jahr mit Dir
Whelan, Julia

Mein Jahr mit Dir


sehr gut

Schon das Cover von "Mein Jahr mit dir" hat mir richtig gut gefallen und mich neugierig auf die Geschichte gemacht, die hinter dem Titel steckt.

Ella macht ein Auslandsjahr in Oxford, welches sie sich durch ein Stipendium möglich gemacht hat. Dort lernt sie Jamie Davenport kennen, der ihr sehr arrogant erscheint. Dann stellt Ella fest, dass er auch noch ihren Literaturkurs leitet. Jamie und Ella kommen sich näher als sie sich wünscht und sie kommt hinter ein tragisches Geheimnis, was Jamie mit sich trägt.

Zu Beginn fiel es mir noch etwas schwer, in die Handlung rein zu finden. Die ersten drei bis vier Kapitel liefen daher noch etwas schleppend. Doch dann nahm alles Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil war teils humorvoll, teils aber auch sehr ernst. Die Charaktere waren detailliert beschrieben und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Die letzten Kapitel haben mich dann doch sehr traurig gestimmt jedoch auch zum nachdenken angeregt. Jamie birgt eigentlich ein Geheimnis, was immer wieder präsent ist. Trotzdem hat es mich sehr erschüttert. Ich musste gegen die Tränen kämpfen, damit ich das Buch auch zu Ende lesen konnte.

Für mich war diese ein gelungener Liebesroman, der sehr tief geht und zum Nachdenken anregt. Ich vergebe hierfür vier Sterne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.10.2018
Feinde
Saygin, Susanne

Feinde


sehr gut

Das Cover dieses Thrillers von Susanne Saygin ist mir gleich ins Auge gestochen. Die gelbe Schrift auf schwarzem Hintergrund fällt sofort auf. In der rechten unteren Ecke ist ein Gesichtsauszug eines Mannes zu erkennen, welcher sehr böse zu schauen scheint. Die lässt schon schlimmes erahnen.

Die Handlung spielt in einer deutschen Großstadt. Dort treffen der deutsch-türkische Polizist Can und seine Kollegin Simone auf einen Doppelmord junger Sinti und Romas. Diesen gilt es aufzuklären, die Ermittlungen erweisen sich jedoch als nicht einfach und könnten die Ermittler sogar in Gefahr bringen.

Schon nach den ersten beiden Kapiteln konnte ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil war spannend, jedoch aber auch ziemlich grob, was aber zur Handlung des Buches passte und mich zu fesseln schien.

Die Recherchen für dieses Buch müssen sehr intensiv gewesen sein aber nicht weniger hart so wie die Handlung selbst. Teils hat es mich sehr erschreckt, welche Kreise sich da für Ermittler unter anderem in Großstädten auftun und was sie sich stellen müssen.

Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht. Nichts desto trotz fand ich "Feinde" ein gelungener Thriller. Ich empfehle ihn gerne weiter und bin gespannt auf weitere Werke von Susanne Saygin.

Bewertung vom 30.06.2018
Die letzte Stunde / Pest-Saga Bd.1
Walters, Minette

Die letzte Stunde / Pest-Saga Bd.1


sehr gut

Dies war mein erstere Buch, was ich von Minette Walters gelesen habe. Schon das in rot gehaltene Cover und der Klappentext haben mir gut gefallen und ich war neugierig, was mich erwarten würde.

Die Handlung spielt im Jahre 1348 in Südengland. Die Pest kommt übers Land und Lady Anne, Herrin von Develish, will ihre Bediensteten und Angehörigen in Sicherheit bringen. Ob sie es schaffen werden den Kampf gegen die Pest zu gewinnen lest am besten selbst.

Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, mich auf die Handlung einzulassen. Doch von Seite zu Seite packte mich die Geschichte mehr und am Ende wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mit einem spannenden aber teils auch grausamen Schreibstil begleitete ich die Charaktere im Kampf gegen die Pest. Die Landschaft und Protagonisten waren sehr detailliert beschrieben. Ich als Leser konnte mich gut in die einzelnen Figuren hineinversetzen.

Dies war ein fesselnder und spannender historischer Roman für den ich vier Sterne vergebe und ihn gerne weiterempfehlen werde.