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Toptitel von Loriot

Weihnachten bei Hoppenstedts

Weihnachten bei Hoppenstedts

Gebundenes Buch
Jahr für Jahr feiern Millionen Fernsehzuschauer Weihnachten bei Hoppenstedts. Wo sonst lernt man, es sich während der Feiertage so richtig gemütlich zu machen (etwa mit dem Spiel 'Wir bauen uns ein Atomkraftwerk') und wie Geschenkpapier unauffällig im Hausflur entsorgt wird? Schließlich ist Weihnachten erst dann wirklich besinnlich, wenn das Adventsgedicht ertönt, Dickie ihres vorträgt und Opa Hoppenstedt feststellt: 'Früher war mehr Lametta!'…mehr
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Durch die Woche mit Loriot

Durch die Woche mit Loriot

Gebundenes Buch
Ein wertvoller Ratgeber für einen heiteren Arbeitsalltag mit mehr als 100 Zeichnungen. Über den unbeschwerten Umgang mit Angestellten und Vorgesetzten, den Kundenkontakt der besonderen Art und das besonnene Sägen am Stuhl der Kollegen. Mit Tipps und Tricks für die Work-Life-Balance, denn: 'Die lähmenden Bürostunden zwischen den Mahlzeiten verlieren bei froher körperlicher Kurzweil viel von ihrem Schrecken'.…mehr
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Loriot

Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Sein Vater ist preußischer Offizier, seine Mutter starb früh. Von Bülow wuchs bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf, bis die Familie 1938 nach Stuttgart zog. Dort besuchte er ein humanistisches Gymnasium, das er 1941 mit Notabitur verließ. Er begann in der Familientradition eine Offizierslaufbahn, es folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er das Abitur ab. Von 1947 bis 1949 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte er erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische "Knollennasenmännchen". Ab 1950 war von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin "Die Straße", im Anschluss für den "Stern" tätig. Seit dieser Zeit verwendet er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows. Es folgten weitere Arbeiten für "Weltbild" und "Quick". 1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung "Cartoon", die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung. Zudem brachte Loriot bald eigene Zeichentrickfilme ein. 1976 entstand die fünfteilige Fernsehserie "Loriot", in der er sowohl gezeichnete wie auch selbst gespielte Sketche - letztere oft zusammen mit seiner kongenialen Partnerin Evelyn Hamann - präsentierte. Eine besondere Liebe verbindet Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. 1982 dirigierte er das humoristische Festkonzert zum 100sten Geburtstag der Berliner Philharmoniker. Als Opernregisseur inszenierte Loriot Friedrich von Flotows "Martha" in Stuttgart und Carl Maria von Webers "Der Freischütz" in Ludwigsburg. Außerdem ist er Autor, Regisseur und Hauptdarsteller der beiden Filme: "Pappa ante Portas" und "Ödipussi". Loriot erhielt etliche Fernseh-, Film- und anderer Kulturpreise ("Telestar" (1986), "Critici in erba", (1986), "Goldene Leinwand"). 2004 erhielt er den Jacob-Grimm-Preis für seinen Einsatz um die deutsche Sprache und 2007 wurde er mit dem Wilhelm-Busch-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.