Autor im Porträt

Toptitel von Ernest Hemingway

Wem die Stunde schlägt

Gebundenes Buch
In seinem 1940 publizierten und zu einem der internationalen Bestseller seiner Zeit gewordenen Roman schildert Hemingway eine kurze, nur drei Tage währende Episode aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Es ist die Geschichte des amerikanischen Pioniers Robert Jordan, der den Befehl hat, in den Bergen vor Segovia eine Brücke zu sprengen. Mit einer Schar mutiger Republikaner führt er den Auftrag aus. In dieser kurzen Zeit erfüllt sich auch seine Liebe zu der Partisanin Maria. Inmitten der Ereignisse, die von allen das Äußerste an Opferbereitschaft fordern, vollzieht sich das Schicksal dieser Gruppe, die sich in der Bedrohung durch den herannahenden Feind zusammenfindet.
Der Roman wurde mit Ingrid Bergman und Gary Cooper verfilmt. Auf Deutsch erstmals 1941 im Stockholmer Exil bei Bermann Fischer veröffentlicht und nach dem Krieg vom Fischer Verlag verlegt, erscheint er nun mit dessen freundlicher Genehmigung in neuer Übersetzung bei Hemingways Hausverlag Rowohlt und vervollständigt die Neuausgaben wichtiger Werke des Autors.
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30,00 €

 

49 Depeschen

Broschiertes Buch
Ausgewählte Zeitungsberichte und Reportagen aus den Jahren 1920-1956: Hemingways Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg, aus China, aus Afrika oder aus der Normandie zur Zeit der alliierten Invasion erlauben einen Blick auf die Welt, die maßgeblich hinter dem belletristischen Werk Hemingways stand. Dass Hemingway seine Laufbahn als Reporter begann, prägte seinen unverwechselbaren, einflussreichen Erzählstil.
Diese Neuausgabe enthält eine bis dato unveröffentlichte Kurzgeschichte, die in klarem Bezug zu seiner Reportage «Der Marlin» steht und auch sein Meisterwerk «Der alte Mann und das Meer» vorausahnen lässt.
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14,00 €

 

Ernest Hemingway

Für seine meisterhafte Kunst der Erzählung, vor allem im Buch "Der alte Mann und das Meer", erhielt Ernest Miller Hemingway (* Oak Park 1899, † Ketchum 1961) im Jahr 1954 den Nobelpreis für Literatur. Der bekannte amerikanische Dichter mit Leidenschaft für das Jagen, Boxen und Fischen meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig als Sanitätsfahrer, wurde schwer verwundet und arbeitete nach seiner Genesung als Reporter in Toronto, später in Chicago und Paris. Dort machte er u. a. die Bekanntschaft mit Gertrude Stein, Ezra Pound, F. Scott Fitzgerald oder Picasso. Hemingways Schreiben, seine Kunst des Weglassens und Verknappens, sollte stilbildend für die amerikanische Literatur werden. Zu seinen wichtigsten, oft stark biografisch durchdrungenen Werken gehörten u. a. "Fiesta" (1926), "In einem anderen Land" (1929) oder "Wem die Stunde schlägt" (1940). Der Erste Weltkrieg und der Spanische Bürgerkrieg sind in den letzteren Büchern große Themen Hemingways. Der in seinen späten Jahren schwer alkoholkranke und depressive Ernest Hemingway heiratete viermal. Er beendete sein Leben selbst.