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Baal / Der böse Baal der asoziale

Baal / Der böse Baal der asoziale

Broschiertes Buch
Diese Ausgabe ergänzt den ersten Baal- Band der edition suhrkamp (es 170), in dem die erste (1918), die zweite (1919) und die vierte Fassung (1926) des Stücks kritisch herausgegeben sind. Im vorliegenden Band wird die fünfte, letzte Fassung (1955) des Baal abgedruckt; zudem sind alle Vorformen und Entwürfe - u. a. das Fragment Der böse Baal der asoziale - sowie die Äußerungen Brechts zum Stück ediert. Einen Hauptteil bildet der kritische Apparat mit einer Darstellung der Textgeschichte, auch der dritten Fassung (1922), und Erläuterungen zu den einzelnen Texten. In einem dokumentarischen Teil sind Angaben zu den Inszenierungen des Baal und Berichte über die Aufführungen von 1923 bis 1967 zusammengestellt.…mehr
14,00
Brecht to go

Brecht to go

Broschiertes Buch
Brecht fragt, mit dem Finger auf jedem Posten, nach oben und unten; nach Arbeit, Brot, Freundlichkeit und Güte; nach Macht und Krieg; nach dem Eigentum. Das Bändchen enthält nicht nur berühmte große Gedichte - wie "Lob des Zweifels", "Solidaritätslied", "Resolution der Kommunarden" oder das "Lied vom Klassenkampf" -, die wieder und neu zu lesen lohnt. Es finden sich auch weniger bekannte Texte, deren erstaunliche Aktualität von den gesellschaftlichen Verhältnissen herrührt, in denen wir leben und die schon Brecht bekämpfte.…mehr
7,00

Bertolt Brecht

Bertolt Brecht (eigentlich Eugen Bertold Friedrich B., 10.2.1898-14.8.1956) wurde als Sohn eines leitenden kaufmännischen Angestellten in Augsburg geboren.
Nach seinem Abitur im Jahr 1917 begann er ein Literaturstudium in München und besuchte nebenbei naturwissenschaftliche und medizinische Lehrveranstaltungen. Im Jahre 1918 mußte er sein Studium unterbrechen. Es folgten Kriegsdienst in einer Kaserne und die Arbeit als Sanitätshelfer - seine Antikriegshaltung formierte sich.
Bis 1924 lebte er in Berlin. 1933 emigrierte er nach Dänemark, blieb dort bis 1939 und ging dann 1941 in die USA. 1947 kehrte er nach nach Europa zurück; das Land seiner Wahl wurde die Schweiz. 1949 ging er schließlich nach Berlin zurück.
Brecht begann mit expressionischtisch-anarchistischen Dramen ("Baal", 1918/19; "Trommeln in der Nacht", 1919). Großen Erfolg hatte er dann mit der desillusionistischen, die bürgerlichen Konventionen verspottenden "Dreigroschenoper" (1928, nach J. Gays "Beggar's Opera", Musik von Kurt Weill) und seiner an F. Villon und den Bänkelsang anknüpfenden Lyrik "Hauspostille", 1927. Zu seinen Hauptwerken gehören außerdem "Mutter Courage", 1939; "Der gute Mensch von Sezuan, 1942; "Leben des Galilei", 1938/39, mehrfach bearbeitet; "Der kaukasische Kreidekreis", 1945.
Brechts Stil und Sprache übten großen Einfluß auf die moderne Dichtung aus. Sowohl in den Dramen wie in der Lyrik Brechts spielen neben der sozialen Kritik auch andere Motive, besonderes Mitleid mit dem Menschen, eine Rolle. In dem 1949 in Ost-Berlin gegründeten "Berliner Ensemble" schuf sich Brecht zusammen mit seiner Frau Helene Weigel eine Experimentierbühne; seine Inszenierungen erlangten Weltruhm. Er starb im Jahre 1956 an den Folgen eines Herzinfarkts.

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