Trude Teige
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Wir sehen uns wieder am Meer (MP3-Download)
Ungekürzte Lesung. 486 Min.
Sprecher: Blümel, Yara / Übersetzer: Frauenlob, Günther
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Und dann werden wir tanzen: Drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben 2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf. Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem "Deutschenmädchen" Tekla. Weit ...
Und dann werden wir tanzen: Drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben 2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf. Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla. 1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem "Deutschenmädchen" Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden. Was uns bis heute prägt: Von Menschlichkeit in schweren Zeiten und dem Aufbau einer neuen Zukunft - der große neue Roman der norwegischen Erfolgsautorin. Eine junge Widerstandskämpferin, eine Zwangsarbeiterin und ein "Deutschenmädchen" werden zu Schicksalsfreundinnen.
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Trude Teige ist eine der bekanntesten Autorinnen, TV-Moderatorinnen und Journalistinnen Norwegens. In ihren Romanen bietet sie einen bewegenden Einblick in unbekannte Stücke unserer Geschichte und zeigt, wie das Schicksal auch die folgenden Generationen prägt. Ihre Werke standen monatelang auf den SPIEGEL-Bestsellerlisten und werden in viele Sprachen übersetzt. Trude Teige hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrer Familie am Oslofjord und in Grimstad in Südnorwegen. Günther Frauenlob ist Übersetzer, Moderator und Literaturagent. Er überträgt erzählende Literatur und Sachbücher aus dem Norwegischen und Dänischen, unter anderem viele Werke von Jo Nesbø und Trude Teige.

© Tina Poppe
Produktdetails
- Verlag: argon
- Erscheinungstermin: 16. Juli 2025
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783732421787
- Artikelnr.: 74130275
Eine Geschichte über Freundschaft, Kriegserinnerungen und Verbundenheit. Antonia Schöne B.Z. 20250819
»Trude Teige verarbeitet in dem Roman die Erfahrungen ihrer eigenen Großmutter, von Mut und Hoffnung, inmitten verzweifelter und trostloser Verhältnisse. Die Schauspielerin Yara Blümel gibt dem Hörbuch mit ihrer Stimme Tiefe und Lebendigkeit. Das Hörbuch erzählt davon, wie sich Menschlichkeit und Wärme gerade dort zeigen, wo äußerlich Brutalität und Kälte herrschen.« Wolfgang Meyer WDR 5 20250804
Die drei Schicksalsfreundinnen.
Das Hörbuch "Wir sehen uns wieder am Meer" aus der Feder von der norwegischen Autorin Trude Teige ist ein emotionaler historischer Roman, der während und nach dem Zweiten Weltkrieg spielt. Dies ist der dritte Teil aus der Großmutter Reihe. …
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Die drei Schicksalsfreundinnen.
Das Hörbuch "Wir sehen uns wieder am Meer" aus der Feder von der norwegischen Autorin Trude Teige ist ein emotionaler historischer Roman, der während und nach dem Zweiten Weltkrieg spielt. Dies ist der dritte Teil aus der Großmutter Reihe. Die Bände können unabhängig voneinander gehört/gelesen werden. Die Sprecherin ist Yara Blümel. Sie bringt die Geschichte mit einer angenehmen und einfühlsamen Stimme zum Leben. Ihre klare Aussprache und die Fähigkeit, Emotionen zu transportieren, trugen erheblich dazu bei, das ich total ins Geschehen eingetaucht bin.
Juni Bjerke erhält einen Anruf. Sie erfährt vom Schicksal der besten Freundinnen ihrer Oma Tekla: Norwegen ist 1944 von den Deutschen besetzt. Birgit, die junge Krankenschwester ist entsetzt von den Zuständen, unter der die Zwangsarbeiterinnen in der Fischfabrik schuften müssen. Vorallem die erst sechzehnjährige Nadia, die aus der Ukraine verschleppt wurde, hat es ihr angetan. Birgit schließt sich dem Widerstand an und versucht zu helfen. Auch das "Deutschenmädchen" Tekla hilft den Zwangsarbeitern und Flüchtlingen. Es ist jedoch sehr gefährlich und sie dürfen nicht entdeckt werden. Sie werden zu Schiksalsfreundinnen. ...
Das ist mein erstes Buch von Trude Teige. Ihr Schreibstil ist atmosphärisch und dicht. Ich konnte mich gut in die Protagonistinnen hineinversetzen. Die Herausforderungen die sie meistern mussten werden authentisch und bewegend geschildert. Ich habe so mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt. Ihr Schiksal ging mir tief unter die Haut. Was sie durchleben mussten ist einfach nur schrecklich. Das (Hör-) Buch bietet einen bewegenden Einblick in die Kriegsjahre und Nachkriegszeit und wie das Schicksal auch die folgenden Generationen geprägt hat. Die drei Freundinnen begleiten wir durch Verlust, Hoffnung und die Sehnsucht nach Frieden. Das Hörbuch hat mich absolut gefesselt und in Atem gehalten. Von mir gibt es deshalb volle fünf Sterne.
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Berührende Fürsorge in unmenschlichen Zeiten
‘Wir sehen uns wieder am Meer‘ ist der letzte und abschließende Teil einer Trilogie von Trude Teige, in der Junis auf den Spuren vergangener Zeit unterwegs ist, um mehr über ihre familiären Wurzeln zu erfahren und …
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Berührende Fürsorge in unmenschlichen Zeiten
‘Wir sehen uns wieder am Meer‘ ist der letzte und abschließende Teil einer Trilogie von Trude Teige, in der Junis auf den Spuren vergangener Zeit unterwegs ist, um mehr über ihre familiären Wurzeln zu erfahren und dabei die drei lebenslang verbundenen Freundinnen Birgit, Thekla und Anneliese näher kennenlernt. Yara Blümel spricht sehr akzentuiert und mit angenehmer Stimme das Hörbuch.
Birgit hat sich als Krankenschwester ausbilden lassen und geht nach dem schmerzlichen Tod ihres russischen Freundes von Oslo in den Norden des Landes, um dort in einem Krankenhaus zu helfen, menschliches Leid zu lindern und um ihrer Einsamkeit zu entfliehen. Norwegen ist zu dieser Zeit mitten im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten besetzt. Unweit ihrer Arbeitsstätte befindet sich eine Fischverarbeitende Fabrik, in der Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen schuften müssen. In dem angrenzenden Lager sind die Lebensbedingungen unerträglich. Hinzu kommen unglaubliche Schikanen der Lageraufsicht. Birgit kann auf Grund ihrer russischen Sprachkenntnisse den Insassen kleine Vorteile verschaffen. Besonders mit der jungen Nadja aus der Ukraine freundet sie sich an. Mit Sascha, der aus Moskau stammt, verbindet sie ein sehr intimes Verhältnis. Ihre uneigennützige Hilfsbereitschaft bringt sie allerdings in eine lebensgefährliche Situation, als sie von den Nazis gefangen genommen wird. Jahre später arbeitet sie in der norwegischen Botschaft in Moskau. Hier gerät sie wiederum in arge Bedrängnis durch den KGB, als sie sich auf die Suche nach ihrer großen Liebe Sascha begibt.
Trude Teiges Schreibstil ist unaufgeregt, sehr fesselnd, weil sie in der Lage ist, historische Tatsachen unterhaltend darzustellen. Dabei gelingt es ihr die Charaktere lebendig und authentisch in die Geschichte einzubauen. Es ist ein Roman, der die verheerenden Zustände unter denen die Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg leiden mussten und die menschenverachtenden Lebensumstände unter der stalinistischen Herrschaft in der Sowjetunion schonungslos beschreibt.
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2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf.
Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla.
1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt.
Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in …
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2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf.
Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla.
1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt.
Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde.
Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr.
Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem "Deutschenmädchen" Tekla.
Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.
Nach einem zuerst etwas verwirrenden Prolog (zumindest wenn man "Als Großmutter im Regen tanzte" nicht kennt) dreht es sich hier erneut um eher wenig bekannte historische Begebenheiten in Norwegen während des Krieges und der Zeit danach.
Birgit arbeitet in Bodø im Krankenhaus und kommt dort u.a. mit den sowjetischen Zwangsarbeitern in Kontakt.
Die Lebensbedingungen in den Lagern sind furchtbar. Hygiene und medizinische Versorgung existieren kaum. Dazu kommen menschenverachtende Arbeitsbedingungen in den Fischfabriken.
Nicht nur die deutschen Besatzer sind schrecklich, auch manche norwegischen Kollaborateure stehen ihnen in nicht viel nach!
Birgit freundet sich mit der Ukrainerin Nadia an und versucht ihr zu helfen.
Gleichzeitig schließt sie sich dem Widerstand an und versteckt geflohene sowjetische Arbeiter.
Als Birgit erwischt wird gelangt sie in die Hände der Gestapo und die eines sadistischen norwegischen Kollaborateurs.
Ihre große Liebe Alexander jedoch konnte fliehen.
Wird sie ihren "Sascha" je wiedersehen?
Nach Ende des Krieges arbeitet Birgit als Übersetzerin, ihre russischen Sprachkenntnisse sind bei der Rückführung der Zwangsarbeiter sehr hilfreich.
Als sie das Angebot bekommt nach Moskau zu gehen und für den Geheimdienst zu arbeiten nimmt Birgit an, denn sie hofft dort Sascha zu finden.
In Moskau jedoch beginnt das nächste grausame Drama ihres Lebens.
Rückhalt findet sie später bei Nadia und der aus Deutschland zurückgekehrten Tekla.
Geschickt verbindet Trude Teige in "Wir sehen uns wieder am Meer" Fiktion mit Fakten und zeichnet ein unbekanntes Bild um die norwegisch-sowjetische Vergangenheit zur Zeit des Krieges.
Erschreckend fand ich, dass die Beschreibung der Sowjetunion Mitte der 1950er Jahre, dem heutigen Russland zu ähneln scheint: Ein allgegenwärtiger Geheimdienst und Menschen die willkürlich in Arbeitslagern in Sibirien landen, gehören genau wie die fehlende Meinungs- und Pressefreiheit wie selbstverständlich zum Alltag der Menschen.
Was wurde aus Perestroika und Glasnost?
Der Abschluss mit den im Regen tanzenden Freundinnen Birgit, Tekla, Nadia und Annelies bildet einen versöhnlichen Abschluss.
Lediglich das im Epilog beschriebene Schicksal von Annelies macht traurig.
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Der letzte Band von Trude Teiges Trilogie zeigt drei fröhliche junge Frauen und trifft damit eine der letzten Szenen dieses eindrucksvollen Romans über die dunkle Nazizeit Norwegens. Diesmal ist Theklas beste Freundin Birgit die Hauptfigur. Sie schwärmt von Russland, liebt einen …
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Der letzte Band von Trude Teiges Trilogie zeigt drei fröhliche junge Frauen und trifft damit eine der letzten Szenen dieses eindrucksvollen Romans über die dunkle Nazizeit Norwegens. Diesmal ist Theklas beste Freundin Birgit die Hauptfigur. Sie schwärmt von Russland, liebt einen Russen und erlernt die Sprache. Doch die Liebe ist nur von kurzer Dauer. Birgit tritt eine Stelle als Krankenschwester an, gleichzeitig engagiert sie sich aber auch für den geheimen Widerstand. Ihre Russischkenntnisse sind da von Vorteil, ganz besonders als sie einen russischen Deserteur versteckt und in ihm die grosse Liebe findet. Ihr weiterer Lebensweg verläuft tragisch. Immer wieder schätzt sie Situationen falsch ein, was sie wiederholt in große Gefahr bringt. Dennoch bleibt sie mutig und selbstbestimmt. Für den Leser ist ihr abenteuerlicher Lebensweg eine spannende Lektüre. Auch wenn Trude Teige meisterlich erzählen kann, bleiben die ein oder andere langweilige Passage nicht aus. Dennoch ein würdiger Abschluss dieser Trilogie, bei der jeder Band auch einzeln für sich gut lesbar ist.
Yara Blümel liest den Text sehr einfühlsam als Hörbuch ein.
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„Wir sehen uns wieder am Meer“ bildet den Abschluss der Großeltern-Trilogie von Trude Teige. Der erste Band, „Als Großmutter im Regen tanzte“, hat mich sehr berührt, den Nachfolger „Und Großvater atmete mit den Wellen“ fand ich deutlich …
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„Wir sehen uns wieder am Meer“ bildet den Abschluss der Großeltern-Trilogie von Trude Teige. Der erste Band, „Als Großmutter im Regen tanzte“, hat mich sehr berührt, den Nachfolger „Und Großvater atmete mit den Wellen“ fand ich deutlich schwächer. Ich war nun sehr gespannt, ob mich Trude Teige mit dem abschließenden Teil noch einmal begeistern würde.
Wie bei Band 2 wird die eigentliche Geschichte durch ein Vor- und Nachwort der (fiktiven) Juni Bjerke flankiert, der Enkelin der Großmutter Tekla. Die Großeltern Tekla und Konrad spielen in Band 3 nur eine kleine Nebenrolle, die Handlung dreht sich in Wesentlichen um Teklas Jugendfreundin Birgit Johansen und die gebürtige Ukrainerin Nadia, die während des Krieges als Zwangsarbeiterin nach Norwegen gekommen war. Birgit ist als ausgebildete Krankenschwester im Krieg in einem Krankenhaus in Bodø tätig und im Widerstand aktiv. Aufgrund ihrer Russischkenntnisse lernt sie Nadia kennen, die eine befreundete Zwangsarbeiterin ins Krankenhaus begleitet. Nach dem Krieg lässt sich Birgit vom amerikanischen Geheimdienst anwerben, und gerät in Moskau zwischen die Fronten des kalten Krieges.
Sehr positiv finde ich, dass Trude Teige in ihren Büchern den Frauen in Kriegszeiten eine Stimme gibt und deutlich macht, dass deren Erlebnisse ebenso prägend sind wie die der Männer und in die nachfolgenden Generationen hineinwirken. Sie thematisiert das Leid der Zwangsarbeiterinnen, den Mut der Widerstandskämpferinnen, die ihr eigenes Leben riskierten, die Gewalt, denen Frauen in Verhören ausgesetzt waren, und die massive Ablehnung und Diskriminierung, die Frauen erfuhren, die sich auf eine Liebesbeziehung mit einem feindlichen Soldaten eingelassen hatten.
Trotz dieses guten Ansatzes konnte mich das Buch allerdings nicht überzeugen. Wie schon im zweiten Teil wirken die Figuren auf mich hölzern, zu deutlich scheint die Botschaft durch, die sie transportieren sollen. Wirklich nahe kamen mir daher die Protagonistinnen nicht. Bei Birgit liegt mir zudem der Fokus viel zu stark auf der Liebesgeschichte mit Sascha, die die Handlung dominiert. Muss denn jeder Roman, der sich (allzu) erkennbar an eine weibliche Leserschaft richtet, mit einer Lovestory zugekleistert werden? Auch die Dialoge sind mir über weite Strecken zu emotional und rührselig geraten und wirken für die damalige Zeit wenig authentisch. Das ist mir insgesamt zu flach und simpel gestrickt.
Das Hörbuch wird von Yara Blümel sehr gut eingelesen. Die etwas tiefere Stimmlage empfinde ich als sehr angenehm, das Tempo ist genau richtig.
Auch wenn der dritte Teil über weite Strecken ohne Vorkenntnis der anderen Bände gelesen werden kann, empfehle ich doch, mit dem ersten Band zu beginnen, da gelegentlich darauf Bezug genommen wird, und der letzte Teil die gesamte Geschichte auch inhaltlich abrundet.
Fazit: Die Trilogie beginnt mit einem starken ersten Teil, lässt dann jedoch vor allem erzählerisch deutlich nach. „Wir sehen uns wieder am Meer“ bekommt daher leider von mir nur knappe 3 Sterne.
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Gebundenes Buch
Einblicke in unvergessene Zeiten
Mit „Wir sehen uns wieder am Meer“ erscheint nun der Abschluss der Trilogie um Thekla und ihre Freundinnen Birgit und Annelise. Trude Teige hat den dritten Band hauptsächlich der Freundin Birgit gewidmet, die 1944 von Oslo nach Bodo zieht, um dort …
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Einblicke in unvergessene Zeiten
Mit „Wir sehen uns wieder am Meer“ erscheint nun der Abschluss der Trilogie um Thekla und ihre Freundinnen Birgit und Annelise. Trude Teige hat den dritten Band hauptsächlich der Freundin Birgit gewidmet, die 1944 von Oslo nach Bodo zieht, um dort als Krankenschwester zu arbeiten. Da sie über russische Sprachkenntnisse verfügt, wird sie häufig als Übersetzerin benötigt, um eine Kommunikation zwischen erkrankten russischen und ukrainischen Zwangsarbeitern zu ermöglichen. Dabei bekommt sie Einblick unter welchen unwürdigen Umständen die Menschen dort leben müssen. Als sie mitbekommt, dass einige Mitarbeiter des Krankenhauses im Widerstand arbeiten, muss sie nicht lange nachdenken, um sich ihnen anzuschließen. Sie ist eine starke, unerschrockene und integre Person, die in unberechenbaren Zeiten an ihren Überzeugungen festhält und sich auch in höchster Bedrängnis nicht einschüchtern lässt.
Wie schon die beiden Vorgängerromane hat mich auch dieses Buch sehr bewegt. Der Schreibstil ist flüssig und spannend, einmal angefangen, mag man nicht mehr aufhören. Obwohl jedes Buch eigenständig ist, lohnt es sich unbedingt die komplette Reihe zu lesen. Es wird ein Stück Zeitgeschichte geschildert, die einen auch nach über 80 Jahren noch erschüttert.
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Gebundenes Buch
1944. Norwegen ist von den Deutschen besetzt und die Krankenschwester Birgit arbeitet in einem Krankenhaus und nebenbei auch im Widerstand. Sie lernt die 16-Jährigen Nadia kennen, die in einem Lager ist und aus der Ukraine zur Zwangsarbeit weggeschafft wurde. Auch sie schwebt oft in …
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1944. Norwegen ist von den Deutschen besetzt und die Krankenschwester Birgit arbeitet in einem Krankenhaus und nebenbei auch im Widerstand. Sie lernt die 16-Jährigen Nadia kennen, die in einem Lager ist und aus der Ukraine zur Zwangsarbeit weggeschafft wurde. Auch sie schwebt oft in Lebensgefahr. Birgit verliebt sich in den gefangenen Russen Sascha und verhilft ihm zusammen mit anderen zur Flucht. Sie selbst wird beim BBC-Radio-Hören erwischt und kommt dadurch in das Foltergefängnis der Nazis...
Das Buch ist der letzte Teil der Trilogie, kann aber unabhängig von den beiden Vorgängerteilen gelesen werden. Im ersten Teil ging es um die Großmutter Tekla, im zweiten den Großvater Konrad und in diesem Teil geht es um die Freunde den von Tekla. Diese selbst kommt eher am Rande vor. In erster Linie geht es um Birgit, die versucht, den Krieg zu überleben und menschlich zu bleiben und ihr Land zu verteidigen. Dafür muss sie vieles erleiden und später, als nicht lange nach dem Krieg der Kalte Krieg beginnt, begibt sie wiederum mehrmals in Gefahr und muss wiederum sehr viel leiden. Das alles ist sehr gut geschrieben und lässt sich wunderbar lesen und zeigt sehr deutlich, wie schnell sich Freunde und Verhältnisse ändern und wie schnell auch Freundschaft zu Verrat wechselt. Von mir gibt es auch für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, dass die Autorin bald weitere Bücher schreibt.
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Gebundenes Buch
Es handelt sich hier um den letzten Teil einer Trilogie. Die beiden früheren Bände "Als Großmutter im Regen tanzte" sowie "Und Großvater atmete mit den Wellen" sind seit Jahren Bestseller.
Schon der Titel drückt ganz viel Hoffnung aus. Hoffnung auf …
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Es handelt sich hier um den letzten Teil einer Trilogie. Die beiden früheren Bände "Als Großmutter im Regen tanzte" sowie "Und Großvater atmete mit den Wellen" sind seit Jahren Bestseller.
Schon der Titel drückt ganz viel Hoffnung aus. Hoffnung auf ein Wiedersehen, Hoffnung auf bessere Zeiten, auf Erholung, Urlaub, Spaß und das Titelbild unterstützt diesen Eindruck noch. Drei Frauen, die ihr Wiedersehen feiern, die gemeinsam tanzen und ihr Leben genießen. Die Grundstimmung und Farbgebung des Covers passt sich außerdem den beiden Vorgängerbänden an.
Diese Hoffnung zieht sich durch Birgits Leben. Der unbeschwerten Jugend und ihrer Freundschaft mit Tekla, die wir schon aus Band 1 kennen, folgt während des Krieges die Entscheidung, etwas Sinnvolles zu tun, Menschen in Not zu helfen und so lässt Birgit sich nach Nord-Norwegen versetzen an ein Krankenhaus in Bodø. Schnell stellt sie fest, dass die Deutschen gerade den Norden fest im Griff haben und dass es auch Norweger gibt, die sie dabei unterstützen.
Die Arbeit im Krankenhaus ist sinnvoll und erfüllend. Aber sie stellt auch fest, dass außerhalb des Krankenhauses Dinge passieren, von denen kaum jemand etwas weiß. Da gibt es Fremdarbeiter-Lager, in denen die Insassen täglich zur harten Arbeit in der Fischverarbeitung gezwungen werden und die Umgangsformen sind alles andere als höflich und zugewandt. Eine junge Frau fällt ihr auf, Nadia, die von den Deutschen aus der Ukraine nach Norwegen verschleppt wurde. Deren Freundin Daria wird mit einer akuten Blinddarmentzündung eingeliefert und operiert, Nadia hatte sie ins Krankenhaus begleitet. Da Birgit fließend Russisch spricht, wird sie die Ansprechpartnerin für russische Patienten, wenn die Deutschen tatsächlich einmal die Verlegung von Patienten in eine norwegische Klinik erlauben.
Das Buch ist, wie auch seine Vorgänger, so geschrieben, dass man es nur schlecht wieder aus der Hand legen kann. Man leidet mit den Lagerinsassen und Kriegsgefangenen und man leidet mit Birgit, als sie in den letzten Tagen des Krieges noch von den Nazis festgenommen wird. Die fanatischen Mitläufer wollen ihre Niederlage selbst dann noch nicht eingestehen, als international bekanntgegeben wird, dass Hitler Selbstmord begangen hat und sie quälen ihre Opfer weiter.
Sowohl Birgit als auch Nadia fällt es schwer, über die schlimmen Erlebnisse zu reden, sich jemandem anzuvertrauen. Birgit sehnt sich nach ihrer Freundin Tekla, von der sie nur weiß, dass sie Norwegen in Richtung Deutschland verlassen hat. So oft muss sie an Teklas Worte denken“ Wir können verurteilen, was sie tut, aber nicht sie selbst.“
Alle drei Freundinnen waren Opfer ihrer Zeit, der zweite Weltkrieg beendete alle ihre Träume, vereitelte ihre Pläne und die Nachkriegszeit bedeutete noch lange nicht das Ende ihres Leides. Trotzdem behielten sie sich ihre positive Grundeinstellung, tanzten im Regen und unterstützen sich gegenseitig. Trude Teiges Augenmerk liegt auf den Frauen, die während des Krieges an Stärke gewannen und über sich hinauswuchsen. Es waren starke Frauenfiguren, die sehr authentisch wirken.
Mir gefielen bereits die beiden Vorgängerbände ausgesprochen gut, sie ließen mich eine Menge über die Geschichte Norwegens während der Nazizeit lernen. Auch für diesen Band spreche ich gerne eine Leseempfehlung mit voller Punktzahl aus.
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Gebundenes Buch
Das Buch „Wir sehen uns wieder am Meer“ von Trude Teige, welches von Yara Blümel eindrucksvoll als Hörbuch gelesen wird, ist der dritte Teil einer Reihe, die sich mit dem Schicksal norwegischer Frauen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt.
Die Hauptfigur, Birgit, ist …
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Das Buch „Wir sehen uns wieder am Meer“ von Trude Teige, welches von Yara Blümel eindrucksvoll als Hörbuch gelesen wird, ist der dritte Teil einer Reihe, die sich mit dem Schicksal norwegischer Frauen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt.
Die Hauptfigur, Birgit, ist Krankenschwester in Bodø, Norwegen. Als ein Krankheitsfall eintritt, wird sie als Russisch-Übersetzerin hinzugezogen und trifft dabei auf die Ukrainerin Nadia. Diese wurde unter dramatischen Umständen von den Deutschen verschleppt und muss in einer Fischveredelungsfabrik unter erschwerten Bedingungen schuften. Birgit verspürt den tiefen Wunsch, den Frauen und Kindern im Lager zu helfen, und schließt sich einer Widerstandsgruppe im Krankenhaus an, was sie in große Gefahr bringt. In einer Umgebung, in der es auch Norweger gibt, die die deutschen Besatzer unterstützen, muss sie besonders vorsichtig agieren. Trotz der ständigen Bedrohung bleibt Birgit unbeirrt. Ihre Russischkenntnisse, die nur wenigen bekannt sind, ziehen bald die Aufmerksamkeit der Geheimdienste auf sich und stellen ihre Loyalität auf eine harte Probe.
Die Charaktere sind hervorragend und einfühlsam ausgearbeitet, was es den Lesern erleichtert, sich in ihre Lage hineinzuversetzen. Bis zu diesen Büchern der Autorin hatte ich nur wenig Wissen über die Situation in Norwegen während des Krieges. Glücklicherweise wird die Handlung zwar ernst, aber nicht übertrieben grausam dargestellt, wodurch die eindrucksvollen Bilder dennoch im Gedächtnis bleiben. Der Erzählstil ist fesselnd, mitfühlend und gut recherchiert.
Yara Blümel verleiht dem Hörbuch eine besondere Intensität; mit Empathie, Klarheit und Ausdrucksstärke erweckt sie die Geschichte zum Leben. Das Buch über den Zweiten Weltkrieg vermittelt seine Botschaft ohne moralischen Zeigefinger und erzählt von Angst, Wut und Hoffnungslosigkeit, aber auch von Liebe, Freundschaft und Mut. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung
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Gebundenes Buch
Im Jahr 2023 erhält Juli, die Enkelin von Thekla Bjerke einen Anruf von einer unbekannten Frau. Sie stellt sich als Anna Borch, die Großnichte von Birgit, einer Freundin der Großmutter vor. Sie berichtet, dass Birgit in den Nachkriegsjahren als amerikanische Agentin in Moskau …
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Im Jahr 2023 erhält Juli, die Enkelin von Thekla Bjerke einen Anruf von einer unbekannten Frau. Sie stellt sich als Anna Borch, die Großnichte von Birgit, einer Freundin der Großmutter vor. Sie berichtet, dass Birgit in den Nachkriegsjahren als amerikanische Agentin in Moskau gearbeitet haben soll. Sie erzählt auch von Nadia, einer Freundin Birgits. Zwei ergreifende Frauenschicksale im Weltkrieg.
Mit "wir sehen uns wieder am Meer" hat Trude Teige nun den letzten Teil der "Großmutter -Trilogie" geschrieben. Die Geschichte um Thekla hat mich wieder sofort in ihren Bann gezogen. Enkelin Juni erzählt aus den Leben der Großmutter und den Freundinnen Birgit und Natja am Ende des zweiten Weltkrieges und den Jahren danach.
Ohne diesen fürchterlichen Krieg, könnte alles so unbeschwert sein, wie auf dem Buchcover abgebildet. Kann Großmutter mit ihren Freundinnen jemals wieder im Regen tanzen?
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