David Foenkinos
Hörbuch-Download MP3
Das glückliche Leben (MP3-Download)
Ungekürzte Lesung. 347 Min.
Sprecher: Barenberg, Richard / Übersetzer: Kolb, Christian
PAYBACK Punkte
7 °P sammeln!
Éric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn, und warum wir ihn wagen sollten. Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life - ein Ort, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem En...
Éric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn, und warum wir ihn wagen sollten. Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life - ein Ort, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem Ende vor Augen entscheidet sich der Vierzigjährige für den Neuanfang. Zurück in Paris kündigt Éric seinen Job, kümmert sich endlich um seinen Sohn, nimmt wieder Kontakt zu seiner Mutter auf und importiert das koreanische Ritual nach Frankreich. Das Geschäft boomt. So erfährt auch seine Ex-Chefin Amélie davon. Sie besucht Éric, weil sie endlich bereit ist für eine Veränderung. Es ist der Beginn einer zarten, neuen Liebe. Charmant und tiefgründig zeigt uns David Foenkinos, dass wir unser Leben jederzeit ändern können - wir müssen uns nur trauen.
Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.
David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Autor und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter der Millionenbestseller 'Nathalie küsst', der mit Audrey Tautou verfilmt wurde, 'Charlotte' und 'Das geheime Leben des Monsieur Pick'. Seine Bücher werden in über 40 Sprachen übersetzt.
Produktdetails
- Verlag: argon
- Erscheinungstermin: 15. September 2025
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783732483587
- Artikelnr.: 75247779
»Man macht das Buch zu und hat ein Lächeln auf den Lippen.« Martina Manns WDR 2 Lesen 20251126
Zum Inhalt:
Eric ist müde und ausgebrannt. Auf einer Geschäftsreise landet er zufällig im "Happy Life", bei der eine Art Heilung durch die eigene Fake-Beerdigung erzielt werden soll. Er nimmt daran teil und plötzlich wird ihm bewusst, was wirklich zählt. …
Mehr
Zum Inhalt:
Eric ist müde und ausgebrannt. Auf einer Geschäftsreise landet er zufällig im "Happy Life", bei der eine Art Heilung durch die eigene Fake-Beerdigung erzielt werden soll. Er nimmt daran teil und plötzlich wird ihm bewusst, was wirklich zählt. Zurück von der Reise kündigt er seinen Job, nimmt Kontakt zur Mutter auf und etabliert das Ritual auch in Frankreich und es funktioniert wie verrückt.
Meine Meinung:
Tja, das ist so ein Buch, dass einen ins Grübeln bringen kann. Denn hat nicht jeder mal so Phasen, zu denen er/sie nicht mehr so fit ist, seine Lebenssituation nicht die beste findet? Und dann kommt der Gedanke sicherlich auf, dass Leben zu ändern, doch meist tut man es nicht. Hier wird der Protagonist mit mit seiner Unzufriedenheit konfrontiert und er ändert tatsächlich etwas. Ich fand das Buch und auch das Hörbuch echt gelungen. In drei unterschiedliche Teile gegliedert hatte ich das Gefühl, dass ich es mit authentischen Figuren zu tun hatte und fand die ganze Geschichte einerseits kurzweilig, andererseits nachdenklich machend.
Fazit:
Hat was
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Wir sehen uns wieder
Dieser wunderbare Roman beginnt mit einem Neuanfang. Éric wird von Amélie, einer alten Schulkameradin, von seinem erfolgreichen Posten einer Firma abgeworben für ihr Team als Staatssekretärin. Der Moment könnte nicht besser sein, denn Éric …
Mehr
Wir sehen uns wieder
Dieser wunderbare Roman beginnt mit einem Neuanfang. Éric wird von Amélie, einer alten Schulkameradin, von seinem erfolgreichen Posten einer Firma abgeworben für ihr Team als Staatssekretärin. Der Moment könnte nicht besser sein, denn Éric steht kurz vor dem Burn-out. Doch das wird nicht der einzige Neuanfang in dieser Geschichte gewesen sein.
Die Geschichte von Éric und Amélie verläuft wie zwei Schienen, die sich im Lauf ihres Lebens immer wieder kreuzen, einige Strecken weit parallel verlaufen und doch wieder trennen, um sich wieder zu kreuzen. Die Handlung wird in ruhigem Erzähltempo geschildert und darf sanft ihre Runden über das Schienennetz ziehen, so dass genügend Zeit für ausgiebige Betrachtungen bleibt.
Originell fand ich die überaus sinnstiftende Einteilung in drei Teile und den Wechsel der Perspektiven. Dabei kommt es zu Zeitsprüngen, die maßgeblich die Wirkung der Erzählung unterstützen, weil wir mit den beiden Charakteren umeinander kreisen.
Ein Roman, der leise und ruhig daherkommt, aber mit wichtigen Fragen zu fesseln versteht.
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Dieses Buch hat mich leider nicht glücklich gemacht
Inhalt:
Éric Kherson steht in der Mitte des Lebens. Er ist geschieden, hat einen Sohn, ist im Beruf erfolgreich, aber trotzdem passt es nicht. Éric hat depressive Phasen, ist ausgebrannt und tritt auf der Stelle. Da kommt ihm …
Mehr
Dieses Buch hat mich leider nicht glücklich gemacht
Inhalt:
Éric Kherson steht in der Mitte des Lebens. Er ist geschieden, hat einen Sohn, ist im Beruf erfolgreich, aber trotzdem passt es nicht. Éric hat depressive Phasen, ist ausgebrannt und tritt auf der Stelle. Da kommt ihm das Angebot einer ehemaligen Mitschülerin, Amélie, für die Regierung zu arbeiten, gerade recht. Éric gibt sein Bestes, doch auf einer Geschäftsreise landet er in Seoul zufällig in einem „Happy Life“, wo er sich dem Ritual seiner eigenen Scheinbeerdigung unterzieht. Dieses Ritual gibt ihm die Kraft, sich auf das Wesentlich im Leben zu besinnen. Er bringt dieses Geschäftsmodell nach Frankreich, um auch hier den Menschen zu mehr Glück zu verhelfen.
Meine Meinung:
Dank des lockeren Schreibstils von David Foenkinos konnte ich diesen Roman gut lesen, obwohl er mich überhaupt nicht gepackt hat. Die erste Hälfte empfand ich als ziemlich belanglos und unaufgeregt. Die Personen werden endlos lange eingeführt und beschrieben. Trotzdem fühlte ich mich ihnen nicht nah, was wohl an dem distanzierten Schreibstil lag. Es wird mehr beschrieben als gezeigt. Die Gefühle und Emotionen der Protas werden eher aufgezählt, als dass sie bei mir ankommen.
Die zweite Hälfte konnte mich dann deutlich mehr fesseln. Hier geht es um das seltsam anmutende Ritual der Scheinbeerdigung, das in Südkorea anscheinend wirklich praktiziert wird, um gestressten und unglücklichen Menschen neuen Lebensmut zu geben.
Alles in Allem empfand ich den Roman als einigermaßen unterhaltsam, aber leider ziemlich oberflächlich. Dabei hätte das Thema so viel mehr hergegeben.
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Wandlung
Éric Kherson hat sich erfolgreich hoch gearbeitet vom Verkäufer zum Management. Als eine frühere Schulfreundin ihn bittet als ihren Berater in die Politik einzusteigen, ergreift er nach einigem zögern die Chance und begeht neue unbekannte Wege. So trifft er …
Mehr
Wandlung
Éric Kherson hat sich erfolgreich hoch gearbeitet vom Verkäufer zum Management. Als eine frühere Schulfreundin ihn bittet als ihren Berater in die Politik einzusteigen, ergreift er nach einigem zögern die Chance und begeht neue unbekannte Wege. So trifft er während einer gemeinsamen Geschäftsreise in Korea auf das ungewöhnliche Ritual der eigenen Beerdigung beizuwohnen. Éric stürzt zwar zunächst in eine Sinnkrise, doch wandelt sein Leben erneut um 180 Grad.
"Das glückliche Leben" klingt auf den ersten Blick nach Melancholie und Schwermut, dabei transportiert es im völligen Gegensatz dazu vielmehr Lebensfreude und die Ermutigung neue Wege zu begehen. Hauptfigur Éric scheint eigentlich alles erreicht zu haben, berufliche Sicherheit, Anerkennung und ein geregeltes Leben. Dass ihm jedoch hierbei einiges gefehlt hat, wird ihm erst später klar. Trotzdem hat sein Unterbewusstsein zweimal zu einer drastischen Veränderung bewegt. Mit großer Leichtigkeit und doch auch viel Feingefühl bewegt sich Autor David Foenkinos auf dem schwierigen Terrain der Auseinandersetzung mit dem Tod. Dieses Buch hat mich positiv überrascht, weil ich mir nicht so viel Tiefgang und Fröhlichkeit erwartet hatte. "Das glückliche Leben" ist vollumfänglich lebensbejahend und gerade im Herbst eine strahlende Geschichte.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
eBook, ePUB
Kann man erst glücklich sein, nachdem man den Tod vor Augen hatte? Der Franzose Eric Kherson meint ja. Bislang lief es in seinem 40jährigen Leben eher durchschnittlich. Sein Vater ist früh verstorben, zu seiner Mutter hat er nur sporadischen Kontakt, seine Ehe ist zerbrochen und zu …
Mehr
Kann man erst glücklich sein, nachdem man den Tod vor Augen hatte? Der Franzose Eric Kherson meint ja. Bislang lief es in seinem 40jährigen Leben eher durchschnittlich. Sein Vater ist früh verstorben, zu seiner Mutter hat er nur sporadischen Kontakt, seine Ehe ist zerbrochen und zu seinem Sohn pflegt er kein inniges Verhältnis. Nach 20 Jahren wechselt er den Job, denn eine frühere Mitschülerin hat ihn in den Staatsdienst abgeworben. Auf einer Dienstreise nach Seoul geht es ihm nicht gut, seine Kollegin Amelie hat dafür wenig Verständnis. Eric lernt in Korea das Konzept von „Happy Life“ kennen, Menschen erleben Schein-Beerdigungen. Eric probiert es aus und sofort spürt er deutliche, positive Veränderungen. Er kündigt seinen Job und möchte, dass es auch seinen Mitmenschen gut geht. Er glaubt an diese Rituale aus Korea und bringt diese Geschäftsidee nach Frankreich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellt sich der Erfolg ein. Durch Erics neue, positive Energie, erfährt er viele private Erfolge und Leichtigkeit stellt sich ein. Was für eine ungewöhnliche Geschichte, die mich sofort in den Bann gezogen hat. Der Autor David Foenkinos macht es uns leicht, einen Zugang zur Handlung und seinen Figuren zu bekommen. Gerade Eric habe ich sofort ins Herz geschlossen. Seine Gedanken und Gefühle werden so gut übermittelt, dass ich mich gut in ihn hineinversetzten konnten. Auch Amelie mit ihrer spröden Art ist gut getroffen. Die Entwicklung, die beide Protagonisten im Roman durchlaufen, gefiel mir sehr gut. Der Autor zeigt eine große Menschenkenntnis, seine Figuren sind selbstkritisch, berühren die Leserschaft und machen uns nachdenklich. Tatsächlich hielt ich die Story für Fiktion, doch ich fand heraus, dass es „Happy Life“ unter einem anderen Namen wirklich in Korea gibt. Einfach unglaublich und skurril. Natürlich stellt man sich am Ende die Frage, ob man wie Eric, sich diesem Ritual stellen würde. Hilft eine Schein-Beerdigung um dem Hamsterrad zu entfliehen und sich auf das zu besinnen, was im Leben wirklich wichtig ist. Sicherlich gibt es noch andere Wege um glücklich zu werden, aber jeder Mensch tickt anders. Dieser Roman hat mir interessante Lesestunden beschert, mich nachdenklich gemacht und wird noch einige Zeit in mir nachhallen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Thematisch kreist der Roman um die Frage, was bleibt, wenn das vermeintlich Wesentliche – Karriere, Ansehen, materielle Errungenschaften – als trügerische und an sich unnötige Fassade entlarvt wird. Die existenzielle Grenzerfahrung des eigenen Todes wird zum Prisma, durch das …
Mehr
Thematisch kreist der Roman um die Frage, was bleibt, wenn das vermeintlich Wesentliche – Karriere, Ansehen, materielle Errungenschaften – als trügerische und an sich unnötige Fassade entlarvt wird. Die existenzielle Grenzerfahrung des eigenen Todes wird zum Prisma, durch das der Protagonist das Leben neu bricht und in einer bislang ungekannte Klarheit betrachtet.
Mit sprachlicher Präzision entfaltet der Autor ein Spannungsfeld zwischen existenzieller Erschütterung und daraus resultierender Hoffnung. Die Szenen wechseln zwischen der entrückten Stille des Abschieds und den grellen Kontrasten gelebter, wenngleich verpasster, Augenblicke. Dabei vertraut der Autor auf die Kraft des Subtilen, auf das Schweigen zwischen den Worten, das sprachliche Gewicht zwischen den Zeilen.
So hinterließ dieses Werk bei mir den Eindruck einer leisen Zumutung: sich meiner eigenen Endlichkeit zu stellen und darin – paradoxerweise – den eigentlichen Anfang zu erkennen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
In dem Roman "Das glückliche Leben" von David Foenkinos ist zu Beginn niemand so richtig in seinem Leben glücklich. Protagonist Éric arbeitet in einem Unternehmen und die Arbeit macht ihm keine richtige Freude. Auch seine Familienmitglieder sind nicht so recht zufrieden …
Mehr
In dem Roman "Das glückliche Leben" von David Foenkinos ist zu Beginn niemand so richtig in seinem Leben glücklich. Protagonist Éric arbeitet in einem Unternehmen und die Arbeit macht ihm keine richtige Freude. Auch seine Familienmitglieder sind nicht so recht zufrieden mit ihrem Leben. Eines Tages erhält er von Amélie ein Angebot für einen neuen Job. In der Hoffnung, dass es ihm dort besser gefällt, nimmt er ihn an. Auf einer Reise nach Süd Korea lernt er das Ritual einer Fake Beerdigung kennen, bei denen Menschen sich in einen Sarg einschließen lassen und dabei über ihr bsiheriges Leben sinnieren können. Éric lässt sich auch darauf ein und er beginnt sein Leben neu zu sehen und auch zu ändern. Ein ungewöhnliches Buch mit einem für uns Europäer ungewöhnlichen Vorgehen einer Fake Beerdigung. Das Buch ist humorvoll und intensiv geschrieben und wirkt nach dem Lesen noch eine Weile nach.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Nur wer sich traut, gewinnt!
"Das Glückliche Leben" vom französischem Erfolgsautor David Foenkinos fängt eigentlich ganz amüsant und menschlich an. Da sind unsere Protagonisten Eric Kherson, ein erfolgreicher Manager eines Sportartikelunternehmens mit Flugangst und …
Mehr
Nur wer sich traut, gewinnt!
"Das Glückliche Leben" vom französischem Erfolgsautor David Foenkinos fängt eigentlich ganz amüsant und menschlich an. Da sind unsere Protagonisten Eric Kherson, ein erfolgreicher Manager eines Sportartikelunternehmens mit Flugangst und Amélie Mortiers, eine ehrgeizige neue Staatssekretärin im französischen Außenhandelsministerium, eine Schulkameradin von Eric, die ihn abwerben will. Beide sind Workaholic, was u.a. ein Grund dafür ist, dass sich die Ehen der Beiden etwas kompliziert gestalten. Als sie nun gemeinsam für die franz. Regierung nach Seoul reisen, erleidet Eric beim Kundentreff einen Ohnmachtsanfall, bzw. Burn-out. Trotz des verständnisvollen Kunden, ist dieser Vorfall ein Schlüsselerlebnis für Eric und durch Zufall stößt er, im Land mit den größten Selbstmordraten, auf einen Laden mit dem Namen Happy Life. Ein Besuch dort wird sein künftiges Leben total verändern. Lassen Sie sich überraschen und bleiben Sie offen für Veränderungen. Sie werden es nicht bereuen! Viel Spaß mit der Lektüre!
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
eBook, ePUB
Diese sehr erzählerisch angelegte Geschichte erweckt nach Lektüre des Klappentextes einen anderen Eindruck, als den, den man abschließend gewinnt.
Das lebensverändernde Ereignis der Fake Beerdigung wird als Event nicht geschildert. Das ist enttäuschend und macht die …
Mehr
Diese sehr erzählerisch angelegte Geschichte erweckt nach Lektüre des Klappentextes einen anderen Eindruck, als den, den man abschließend gewinnt.
Das lebensverändernde Ereignis der Fake Beerdigung wird als Event nicht geschildert. Das ist enttäuschend und macht die weitere Lektüre zu einer Pflichtlektüre, weil der Leser doch wissen möchte, wie die Story zur Auflösung kommt.
Die losen Fäden finden nach und nach zu einem Gewebe zusammen und trotzdem ist das Ende eher mau. Als geneigte Leserin habe ich eine gefühlsmäßige Tiefe vermisst. Es ist mir nicht gelungen nachzuvollziehen, in wie fern der Aufenthalt in einem geschlossenen Sarg dem Leben eine positive Wendung geben soll. Es wir lediglich behauptet, dass dem so sei. Die teilweise dürren Gefühlsbekundungen brachten mich nicht näher an das Geschehen heran.
Ich hätte mich gefreut zu lesen, wie die Menschen nach so einer Erfahrung ticken, welche inneren Gefühlswelten sich ihnen erschlossen haben und was das auf ihrem weiteren Lebensweg für ihren Umgang mit dem Tod bedeutet.
In diesem Roman finden wir einen bilderbuchmäßigen Plotverlauf: eingefahrener Alltag, einschneidendes Ereignis, Bruch, Neubeginn, Erfolg. Die Szenen wirken zum Teil wie abgehakt, die emotionale Tiefe fehlt.
Bei mir blieb ein Gefühl der Oberflächlichkeit zurück. Eine coole Idee für einen Plot, aber eine etwas dürre Umsetzung. Das Besondere an einer Fake Beerdigung kommt nicht heraus. Mir fehlt die emotionale Tiefe, die gerade mit der Auseinandersetzung der eigenen Sterblichkeit doch im Übermaß vorhanden ist. Hier wird an der Oberfläche gekratzt. Mehr nicht.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Gebundenes Buch
Ich mag die Romane von David Foenkinos – sie tragen diese besondere Leichtigkeit in sich. Deshalb habe ich seine Bücher oft als Urlaubslektüre gewählt.
Besonders schätze ich seinen Schreibstil: Er schafft es, Figuren lebendig werden zu lassen, schreibt humorvoll, …
Mehr
Ich mag die Romane von David Foenkinos – sie tragen diese besondere Leichtigkeit in sich. Deshalb habe ich seine Bücher oft als Urlaubslektüre gewählt.
Besonders schätze ich seinen Schreibstil: Er schafft es, Figuren lebendig werden zu lassen, schreibt humorvoll, nachdenklich und manchmal überraschend. Plötzlich findet man sich mitten in unerwarteten Wendungen wieder, wie etwa in Erics Reise nach Seoul, die sein ganzes Leben verändert. Genau das fasziniert mich immer wieder an französischen Autoren – dieser elegante, mühelose Stil.
In diesem Roman geht es um den Protagonisten Eric, der in Seoul zufällig auf ein ungewöhnliches Angebot stößt, das sein Leben vollkommen durcheinanderwirbelt. Aus dem erfolgreichen Karrieremann wird ein Mensch, der innehält, neu beginnt, Nähe zu seiner Familie sucht – und schließlich ausgerechnet aus dieser Erfahrung ein neues Unternehmertum entwickelt, das sich um den Prozess der eigenen Beerdigung dreht. Allerdings im lebendigen Zustand.
Einen kleinen Punktabzug gibt es für die Längen der Geschichte. Auf den letzten Seiten wirkten der schnelle Erfolg und die extreme Auflösung aller Konflikte für mich etwas zu realitätsfern.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für
