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Andrej Tarkowskij DVD Collection (Solaris, Stalker, Der Spiegel, Iwans Kindheit, Andrej Rubljow), DVD-Box
Meisterwerke von Andrej Tarkowskij
Regie: Tarkovskij, Andrej
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SolarisDer Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären.Kelvin trifft bei seiner Ankunft auf die übrig gebliebenen zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung.StalkerUnter der Führung des STALKERS, eines Pfadfinders und Ortskundigen, der am Rande einer verfallenen Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in diese "mysteriöse" Zone, in der es angeblich einen Platz geben soll, an dem die geheimsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen.Der SpiegelD...
Solaris
Der Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären.
Kelvin trifft bei seiner Ankunft auf die übrig gebliebenen zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung.
Stalker
Unter der Führung des STALKERS, eines Pfadfinders und Ortskundigen, der am Rande einer verfallenen Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in diese "mysteriöse" Zone, in der es angeblich einen Platz geben soll, an dem die geheimsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen.
Der Spiegel
Der Film erzählt in assoziativer Form eine autobiografische Geschichte, die 1930 beginnt und bis in die späten 70er Jahre reicht. Der Protagonist ist ein Mann in den Vierzigern, der Bilanz ziehen will über sein bisheriges Leben.
Ein Bekenntnis, nannte der sowjetische Regisseur Andrej Tarkowskij seinen vierten Film. Er erzählt hier von seiner Mutter, seiner Kindheit und Jugend vor und während der Jahre des Großen Krieges. "Der Spiegel" ist der am stärksten autobiographisch geprägte Film Tarkowskijs, ein verschachteltes, verschlüsseltes Werk, in dem sein Konzept vom "Film als Bildhauerei aus Zeit" am deutlichsten wird.
Iwans Kindheit
Regisseur Andrej Tarkowskijs erschütterndes Erstlingswerk von 1962 beschreibt in Rückblenden die Geschichte einer kurzen und vom Krieg zerstörten Kindheit.
Im Mittelpunkt steht der erst 12-jährige Iwan Bondarow. Sein Vater fiel bereits zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als Grenzsoldat, seine Mutter und seine kleine Schwester wurden umgebracht. Iwan selbst konnte nur mit viel Glück aus dem deutschen Todeslager fliehen. Seitdem verfolgen ihn Träume, die mit schönen Kindheits-Erinnerungen beginnen und in schreckliche Alpträume münden. An der Ukrainefront riskiert der Waisenjunge als Späher für die Rote Armee bei jedem Einsatz sein Leben. Ein ihm nahe stehender Vorgesetzter will Iwan ins sicherere Hinterland auf eine Militärakademie schicken. Doch diesen Befehl verweigert er. Iwan möchte weiter Rache an jenen nehmen, die ihm die Familie nahmen und letztlich um seine Kindheit betrogen. Schließlich gibt sein Vorgesetzter nach, was sich aber als tragische Entscheidung herausstellen sollte...
Wach-, Alp- und Wunschträume des Jungen verschmelzen mit realistischen Kriegsszenen und Dokumentaraufnahmen zu einer Einheit. Der Antikriegsfilm Iwans Kindheit wurde 1962 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem "Goldenen Löwen" ausgezeichnet, auf dem Festival in San Francisco mit dem "Golden Gate Award" (Beste Regie) sowie auf dem Festival der Festivalfilme in Acapulco/ Mexiko mit dem "Großen Preis".
"Tarkowskij wollte die Zerstörung einer Kindheit durch den Krieg demonstrieren. Deshalb unterläuft er die Wirklichkeit immer wieder mit verfremdeten Erinnerungs- oder Traumbildern, die Krieg und Brutalität mit den "verpassten Glücksmöglichkeiten" eines Kindes konfrontieren..." (Reclams Filmführer)
Andrej Rubljow
Das zweiteilige monumentale Meisterwerk von Andrej Tarkowski gilt als Meilenstein der Filmgeschichte und erzählt in mehreren Episoden die Lebensgeschichte des legendären altrussischen Ikonenmalers Andrej Rubljow. Der Film schildert den alltäglichen Kampf des an eher fortschrittlichen Idealen orientierten Malers zwischen Religion und weltlichen Zweifeln. Rubljow wird Zeuge der kompromisslosen Macht- und Kriegspolitik seiner eigenen Auftraggeber. Selbstvorwürfe stürzen ihn in eine tiefe Schaffenskrise, er malt nicht mehr und legt ein Schweigegelübde ab. Erst jetzt wird sich der Maler der schwierigen Position eines Künstlers in den mächtigen "Klauen" von Politik und Gesellschaft bewusst. 15 Jahre vergehen, bis er mithilfe eines jungen Künstlers seine Freude und Kreativität wieder finden kann.
Das gleichwohl bildmächtige als auch erschütternde Historien-Epos vermittelt ein eindrucksvolles Bild vom Russland des frühen 15. Jahrhunderts und thematisiert dabei u.a. die Einfälle der Tataren, das religiöse Sektentum, das Wesen der Kunst und die Bedeutung des Glaubens. Die erste Fassung, fertig gestellt 1966, wird trotz sowjetischen Protests 1969 beim Filmfestival von Cannes gezeigt und erhält den Preis der internationalen Filmkritik.
Der Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären.
Kelvin trifft bei seiner Ankunft auf die übrig gebliebenen zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung.
Stalker
Unter der Führung des STALKERS, eines Pfadfinders und Ortskundigen, der am Rande einer verfallenen Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in diese "mysteriöse" Zone, in der es angeblich einen Platz geben soll, an dem die geheimsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen.
Der Spiegel
Der Film erzählt in assoziativer Form eine autobiografische Geschichte, die 1930 beginnt und bis in die späten 70er Jahre reicht. Der Protagonist ist ein Mann in den Vierzigern, der Bilanz ziehen will über sein bisheriges Leben.
Ein Bekenntnis, nannte der sowjetische Regisseur Andrej Tarkowskij seinen vierten Film. Er erzählt hier von seiner Mutter, seiner Kindheit und Jugend vor und während der Jahre des Großen Krieges. "Der Spiegel" ist der am stärksten autobiographisch geprägte Film Tarkowskijs, ein verschachteltes, verschlüsseltes Werk, in dem sein Konzept vom "Film als Bildhauerei aus Zeit" am deutlichsten wird.
Iwans Kindheit
Regisseur Andrej Tarkowskijs erschütterndes Erstlingswerk von 1962 beschreibt in Rückblenden die Geschichte einer kurzen und vom Krieg zerstörten Kindheit.
Im Mittelpunkt steht der erst 12-jährige Iwan Bondarow. Sein Vater fiel bereits zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als Grenzsoldat, seine Mutter und seine kleine Schwester wurden umgebracht. Iwan selbst konnte nur mit viel Glück aus dem deutschen Todeslager fliehen. Seitdem verfolgen ihn Träume, die mit schönen Kindheits-Erinnerungen beginnen und in schreckliche Alpträume münden. An der Ukrainefront riskiert der Waisenjunge als Späher für die Rote Armee bei jedem Einsatz sein Leben. Ein ihm nahe stehender Vorgesetzter will Iwan ins sicherere Hinterland auf eine Militärakademie schicken. Doch diesen Befehl verweigert er. Iwan möchte weiter Rache an jenen nehmen, die ihm die Familie nahmen und letztlich um seine Kindheit betrogen. Schließlich gibt sein Vorgesetzter nach, was sich aber als tragische Entscheidung herausstellen sollte...
Wach-, Alp- und Wunschträume des Jungen verschmelzen mit realistischen Kriegsszenen und Dokumentaraufnahmen zu einer Einheit. Der Antikriegsfilm Iwans Kindheit wurde 1962 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem "Goldenen Löwen" ausgezeichnet, auf dem Festival in San Francisco mit dem "Golden Gate Award" (Beste Regie) sowie auf dem Festival der Festivalfilme in Acapulco/ Mexiko mit dem "Großen Preis".
"Tarkowskij wollte die Zerstörung einer Kindheit durch den Krieg demonstrieren. Deshalb unterläuft er die Wirklichkeit immer wieder mit verfremdeten Erinnerungs- oder Traumbildern, die Krieg und Brutalität mit den "verpassten Glücksmöglichkeiten" eines Kindes konfrontieren..." (Reclams Filmführer)
Andrej Rubljow
Das zweiteilige monumentale Meisterwerk von Andrej Tarkowski gilt als Meilenstein der Filmgeschichte und erzählt in mehreren Episoden die Lebensgeschichte des legendären altrussischen Ikonenmalers Andrej Rubljow. Der Film schildert den alltäglichen Kampf des an eher fortschrittlichen Idealen orientierten Malers zwischen Religion und weltlichen Zweifeln. Rubljow wird Zeuge der kompromisslosen Macht- und Kriegspolitik seiner eigenen Auftraggeber. Selbstvorwürfe stürzen ihn in eine tiefe Schaffenskrise, er malt nicht mehr und legt ein Schweigegelübde ab. Erst jetzt wird sich der Maler der schwierigen Position eines Künstlers in den mächtigen "Klauen" von Politik und Gesellschaft bewusst. 15 Jahre vergehen, bis er mithilfe eines jungen Künstlers seine Freude und Kreativität wieder finden kann.
Das gleichwohl bildmächtige als auch erschütternde Historien-Epos vermittelt ein eindrucksvolles Bild vom Russland des frühen 15. Jahrhunderts und thematisiert dabei u.a. die Einfälle der Tataren, das religiöse Sektentum, das Wesen der Kunst und die Bedeutung des Glaubens. Die erste Fassung, fertig gestellt 1966, wird trotz sowjetischen Protests 1969 beim Filmfestival von Cannes gezeigt und erhält den Preis der internationalen Filmkritik.