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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: conny
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Bewertungen

Insgesamt 35 Bewertungen
Bewertung vom 03.10.2017
Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (2 DVDs)
Roland Demongeot/Lina Carstens

Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (2 DVDs)


ausgezeichnet

Beste Verfilmung von Mark Twains Buch aud dem Jahre 1968, das ich damals im Deutschen Fernsehen als7-jähriger noch in schwaz-weiß gesehen hatte, und immer wieder gerne als Erwachsener sehe. Heute (03.10.2017) wurde die vierteilige Fernsehversion in zdf neo gezeigt; ich war mal wieder hingerissen von den schauspielerischen Leistungen von Roland Demongeot und Marc di Napoli, und war gefesselt von den Abenteuern der beiden Jungen, die einen Mord mit ansahen und den bösen Indianer-Joe letztlich überführen konnten. Zur Zeit der Produktion dieses Vierteilers gab es noch keine politische Korrektheit, und es gab noch schwarze Sklaven, die als Nigger bezeichnet werden durften aufgrund des historischen Hintergrundes. Das war zu Mark Twains Zeiten noch Realität. Als ich die Version des Tom Sawyer von Hermine Huntgeburth aus dem Jahre 2011 anschauen wollte (hatte mir die DVD gekauft), habe ich sofort ausgeschaltet, als Tante Polly politisch korrekt dem Tom eine Ohrfeige gab (die böse christliche Tante), und war empört. Deutsche Adaptionen von historischer Literatur werden heutzutage oft "politisch korrekt" entstellt. In den neunziger und 2000er Jahren gab es aber noch wohltuende Adaptionen von Erich Kästrners "Das fliegende Klassenzimmer", Pünktchen und Anton" und "Emil und die Detektive". Also: für diesen Vierteiler wünsche ich viel Vergnügen, weil unverstellt und ehrlich verfilmt nach Mark Twains Vorlage! Exzellent sind die wörtichen Zitate des Hintergrundkommentators, der wörtlich aus Mark Twains Text die Geschichte der beiden Abenteurer kommentiert. Ich würde sagen einen Fernsehserien-Oscar wert für diese wunderbare Inszenierung.

Bewertung vom 03.10.2017
Hugo Cabret
Sacha Baron Cohen,Asa Butterfield,Ben Kingsley

Hugo Cabret


ausgezeichnet

Wunderschönes mit zeitgemäßer aufwendiger Requisite der zwanziger Jahre inszeniertes Märchen mit Asa Butterfield als Hugo Cabret brillierender Jugenddarsteller mit seinen wunderschönen stahlblauen Augen. Ben Kingsley trägt zum Mysterium der wundersamen Geschichte bei.

Bewertung vom 13.09.2017
Ender's Game - Das große Spiel
Keine Informationen

Ender's Game - Das große Spiel


ausgezeichnet

"Ender's Game" habe ich eher zufällig entdeckt, kam vor einigen Wochen im Free-TV, dachte, schau mal rein, und ich war wirklich fasziniert von der Story, der Inszenierung und dem sozusagen schockierenden, aber auch bedingt versöhnlichen Ende, das man eigentlich niemandem verraten darf, der es noch nicht kennt. DIe es schon kennen, werden hoffentlich beeindruckt sein von der exzellenten Regiearbeit und den hochkarätigen Schauspielern wie Asa Butterfield als "Ender Wiggin" (junges Nachwuchstalent, das mich persönlich aufgrund seiner schauspielerischen Leistung fasziniert; aber er macht für mich auch wegen seiner stahlblauen hellen Augen einen einzigartigen Eindruck, welche es so nur ganz selten gibt.....). Harrison Ford und Ben Kingsley sind zudem ein Qualitätsmerkmal für diesen Film.

Bewertung vom 14.08.2017
Go Too
Stomu Yamashta

Go Too


ausgezeichnet

Bestes Album meiner Jugend, mit dem Titel "madness" war die Jugenddisco der siebziger Jahre mit ein bisschen Haischischrausch perfekt. Die lautgestellten Bässe dieser Platte erschütterten die Nachbarschaft unseres Jugendzentrums. Die esoterischen Texte waren uns egal, wenn wir sie überhaupt verstanden. Die erregenden Stimmen der Frauen waren jedenfalls ein Highlight dieser Platte.

Bewertung vom 14.08.2017
My Spanish Heart (Vme)
Chick Corea

My Spanish Heart (Vme)


ausgezeichnet

Berühmter Jazz-Klassiker! Ich hatte das Vorrecht, Chick Corea in Köln 1977 mit seinem Konzert "My Spanish heeart" als Fünfzehnjähriger live zu erleben. Geistreiche und individuelle Musik zeichnet dieses Album aus; besonders eingängig ist "Armandos Rhumba", aber seine sinfonischen Ergänzungen seines Jazz sind auch hörenswert.

Bewertung vom 14.08.2017
Return To Forever
Chick Corea

Return To Forever


ausgezeichnet

"Return to forever" war mein Lieblingsalbum (natürilch Vinyl) als Jugendlicher in den siebziger Jahren. Ich hatte den Jazz und Jazzrock und Fusion im Keller meines besten Freundes kennengelernt, der ausgezeichnete Tonbandaufnahmen von den aktuellen Schallplatten hatte. Hier lernte ich die Qualität des Chick Corea als Musiker shätzen, von dem ich damals nicht wusste, dass er in den sechziger Jahren schon mit Miles Davis zusammengearbeitet hatte. Aiuh wenn die Musik in "Return to forever" einfach erscheint, schimmert Chick Coreas Virtuosität als musikalischer Denker und Komponist in allem durch.

Bewertung vom 15.06.2017
Lola auf der Erbse

Lola auf der Erbse


ausgezeichnet

Leider wieder ein scheinbar lustiger Kinderfilm, der aber gar nicht kindgerecht ist. Ein bisschen politisch-verbot-grün direkt am Anfang, ein bisschen viel Feminismus, natürlich blöde Männer, natürlich der obligate politische Korrektismus und nicht echter Humor: grausam.... Mit gutem Willen haben wir auch gute geistreiche Kinderfilme produziert in den letzten dreißig Jahren, aber das ist mal wieder ein Fehlschlag sondergleichen. Völlig uncharmant

Bewertung vom 06.05.2017
Anders
Steinhöfel, Andreas

Anders


ausgezeichnet

Die besten Bücher sind für mich die, die ich am liebsten in einem Zug durchlesen möchte, weil sie so fesselnd sind. Dazu gehören immer die Bücher von Andreas Steinhöfel. Das Buch „Anders“ ist wieder solch eine faszinierende und fesselnde Geschichte. Ein Kritiker meinte, dies sei kein Jugendbuch, aber mit dem Hintergrund, was den Jugendlichen heutzutage alles durch Medien und Zeitgeist zugemutet wird, kann dieses Buch jeder Jugendliche ab 10 Jahren lesen. Einfühlsam, manchmal grob in der Sprache der Gedanken der Protagonisten, feinfühlig, was die Gefühlssituation der Figuren betrifft, mit wunderbaren Bildern der Phantasie und zugleich Darstellung harter Realität ist dieses Buch einmal wieder ein Kleinod aus Steinhöfels Universum. Nichts ist vorhersehbar, die spannenden Wendungen im Leben des elfjährigen Felix Winter, der durch einen tragischen Unfall ins Koma fiel und dann, nachdem er aus dem Koma aufgewacht war, die Welt seiner Familie und seiner Schulkameraden in sozusagen magische Unordnung versetzt, ist überaus spannend inszeniert.

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Bewertung vom 17.05.2016
Star Wars: Das Erwachen der Macht (DVD)

Star Wars: Das Erwachen der Macht (DVD)


gut

Natürlich hat Star Wars VII eine den vorherigen Filmen adäquate Qualität, aber mich enttäuscht etwas die überhöhte Geschwindigkeit in diesem Film. Zur Erholung schaute ich mir mal wieder die Episode IV an. Ein wenig mehr Gelassenheit hätte dem Film gutgetan. Auf jeden Fall empfehle ich, die Folgen IV-VI wieder anzuschauen, als Ausgleich für die überbeschleunigten Actionszenen des natürlich wahrscheinlich zu 95% computertechnisch erzeugten Films. Da gebührt größerer Respeskt den Filmtricks von 1976 (Episode IV), die wirklich überzeugend sind, obwohl sie damals keine Computertechnik hatten. Und als Nebenverweis empfehle ich Stanley Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" von 1968, den ersten sehr gut getricksten Science-Fiction-Kinofilm, der in die Annalen der Filmgeschichte einging, natürlich auch ohne unsere hyperperfekten Computeramimationen. Die etwas früher gestartete Star-Trek-Serie "Raumschiff Enterprise" (1966-1969) war bei weitem tricktechnisch nicht so gut wie Stanley Kubricks Film, ganz zu schweigen von unserer deutschen Sci-Fi-Kurzserie "Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion", die trotzdem natürlich Kultstatus hat.

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