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Zürich, Polizeirevier: Bei Kommissar Mario Presko spricht Philipp Haldener vor und gesteht, der Entführer eines seit einiger Zeit vermissten Mädchens zu sein. Er ist bereit, Presko zu dem Versteck zu führen unter der Bedingung, dass auch die Mutter des Mädchens dabei ist. Presko ahnt nicht, welch diabolischen Plan Haldener verfolgt ...
Pascal Gut, Jahrgang 1983, machte seine Berufsausbildung im sozialen Bereich, bevor er das Masterstudium Philosophie und Geschichte aufnahm. Aufgewachsen in der Innerschweiz, wohnt er seit vielen Jahren in Zürich.
Produktdetails
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 272
- Erscheinungstermin: 7. Oktober 2014
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 134mm x 19mm
- Gewicht: 332g
- ISBN-13: 9783954514410
- ISBN-10: 3954514419
- Artikelnr.: 40893069
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Kommissar Mario Presko ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Wie geschildert wird, liebt er seine Familie über alles. Um so überraschter ist man, als ein junger Mann ermordet wird. Es wird bei der Obduktion festgestellt, dass er auf den Strich gegangen ist und HIV-positiv …
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Kommissar Mario Presko ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Wie geschildert wird, liebt er seine Familie über alles. Um so überraschter ist man, als ein junger Mann ermordet wird. Es wird bei der Obduktion festgestellt, dass er auf den Strich gegangen ist und HIV-positiv ist.
Presko erkennt den Toten und bricht fast zusammen. Er hat sich mehrmals mit dem jungen Mann getroffen und hat nun panische Angst, sich infiziert zu haben. Er hat es zum Glück nicht.
Er beichtet seiner Frau und Tochter, dass er schwul ist und sie seit Jahren hintergangen hat, woraufhin sich die Beiden von ihm abwenden und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Er leidet sehr darunter.
Philipp Haldener, ein junger Mann mit schwerer Kindheit, kommt zur Polizei und behauptet die kleine Tamara vor einem Jahr entführt zu haben. Er fordert, dass die Mutter von Tamara, Silvia Stein und Kommissar Mario Presko, der damals den Fall bearbeitet hat, mit ihm losfahren, damit er ihnen zeigen kann, wo Tamara ist.
Philipp Haldener beginnt mit seinen Psychospielchen, man schwankt zwischen Mitleid und Entsetzen. Ist er der Gute oder der Böse. Man zweifelt immer wieder.
Ein nervenzerreibender Verlauf dieser Fahr beginnt damit für alle Beteiligten.
Pascal Gut hat mit diesem Buch einen nervenaufreibenden, spannenden, interessanten und anspruchsvollen Krimi erschaffen.
Angefangen bei Kommissar Mario Presko, der mit sich und seinen privaten Problemen zu kämpfen hat. Er wirkt sympathisch, er hat einen ausgeprägten Gerechtisgkeitssinn und Herz.
Auf der anderen Seite Philipp Haldener, der in seiner Kindheit so viel durchgemacht hat, man weiß nicht, ob er einem leid tun soll oder ob er ein kranker Psychopath ist. Will er Silvia helfen, endlich ihre Tochter zu finden oder hat er Grausames vor. Man ist immer hin- und hergerissen.
Neben den Hauptprotagonisten werden auch die Nebendarsteller sehr gut beschrieben.
Es werden auch politische Anmerkungen zur Geschichte der Schweiz gemacht, die gut in diesen Schweizer Krimi hineinpassen und diese Informationen ihn noch bereichern.
Der Schreibstil ist flüssig, man ist sofort in der Geschichte. Der Autor hat es geschafft, mich immer wieder zu täuschen. Gegen Ende des Buches wird einiges aufgedeckt und man ist geschockt und entsetzt.
Dieser Krimi hat mich sehr gefesselt. Er war keine Minute langweilig oder langatmig geschrieben. Ich habe in dieser Geschichte mitgehofft, mitgelitten, mitgefiebert, war entsetzt, geschockt, gespannt bis zum Schluss.
Ein wirklich mitreißender, spannender Krimi.
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Antworten 3 von 3 finden diese Rezension hilfreich
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Was erwartet man von einem Kriminalroman?
Ein Verbrechen, einen Ermittler (egal ob Polizei, Reporter oder Privatperson) sowie die Aufklärung des Ganzen.
Dem Autor Pascal Gut ist all dies gelungen und hat mich mit dem Buch überzeugt.
In seiner Gesamtheit ist Zürcher …
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Was erwartet man von einem Kriminalroman?
Ein Verbrechen, einen Ermittler (egal ob Polizei, Reporter oder Privatperson) sowie die Aufklärung des Ganzen.
Dem Autor Pascal Gut ist all dies gelungen und hat mich mit dem Buch überzeugt.
In seiner Gesamtheit ist Zürcher Finsternis eher sogar ein sozialkritischer Krimi. Immer wieder stößt man auf kurze Episoden, die einen Einblick in frühere geschichtliche, aber auch aktuelle Vorgänge geben ohne den Fluss der eigentlichen Geschichte zu stören. Sei es auch nur ein zufällig belauschtes Gespräch am Nachbartisch. Der Autor webt u.a. Fremdenfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeit geschickt mit ein.
Der Hauptprotagonist Mario Presko, Kommissar und "frisch" geouteter Homossexueller er- und durchlebt hierbei seinen ganz persönlichen und beruflichen Fall.
Vor einem Jahr ist die damals 7jährige Tamara spurlos verschwunden und Presko sieht entgegen der Meinung der Mutter keine Hoffnung mehr.
Plötzlich taucht eine junger Mann auf der behauptet zu wissen wo sich Tamara aufhalte. Nur im Beisein der Mutter und Presko würde er ihnen den Weg zu ihr zeigen. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel.
Bereits der Prolog hat mich in seiner genialen Einfachheit in den Bann gezogen. Die darauf folgende Geschichte mit und um Presko sind zwar eher in einer erzählhaften Art und Weise wiedergegeben, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch, da die Spannung sich konstant aufbaut und zu keiner Zeit zum erliegen kommt.
Der Schluss des Buches ist zwar in Gewisserweise vorhersehbar, aber durch geschickt gelegte falsche Spuren kommt man schon mal aus dem Konzept was den wahren Täter angeht.
Da die Geschichte in der Schweiz spielt war das eine oder andere Wort unbekannt für mich. Dank der neuen Medien und Unterstützung von Seiten des Schweizer Dialektes mächtiger Mitleser konnte ich aber auch so gut durch das Buch finden.
Für Zürcher Finsternis vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung, das Potential dazu ist meines Erachtens absolut gegeben.
© K.B.
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