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Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik), Veranstaltung: Wirtschaftsinformatik II, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Im Zuge einer immer höheren Wettbewerbsintensität steigt der Bedarf nach zielgerichteten, aktuellen und zuverlässigen Informationen. Wissen wird in modernen Unternehmen zunehmend als wertgenerierende Ressource erkannt. Produkte und Dienstleistungen müssen in immer kürzeren Zyklen mit einem…mehr

Produktbeschreibung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik), Veranstaltung: Wirtschaftsinformatik II, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:
Im Zuge einer immer höheren Wettbewerbsintensität steigt der Bedarf nach zielgerichteten, aktuellen und zuverlässigen Informationen. Wissen wird in modernen Unternehmen zunehmend als wertgenerierende Ressource erkannt. Produkte und Dienstleistungen müssen in immer kürzeren Zyklen mit einem hohen Grad an Innovation geschaffen und vermarktet werden, was nur möglich ist, wenn Wissen effizient genutzt werden kann.
Wissen ist daher aus betrieblicher Sicht Basis für ein Bestehen im (inter-)nationalen Wettbewerb und muß entsprechend gepflegt und organisiert werden; der Zugriff auf vorhandenes Wissen sowie dessen kontinuierliche Weiterentwicklung ist zu optimieren. Das gezielte Management von Wissen stellt Unternehmen aber vor erhebliche Probleme. Wissenssuche bspw. gestaltet sich oft als aufwendig, Schwierigkeiten existieren auch beim organisierten Austausch von Wissen. Hinzu kommt ein fehlendes individuelles Interesse, Wissen mit Anderen zu teilen; dies kann zeitliche Gründe haben, aber auch an fehlenden Anreizsystemen liegen. Viele Projekte zur Entwicklung einer lernenden Organisation - ein Vorläufer des Wissensmanagements - sind bisher aufgrund ihres abstrakten Charakters an der Realisierbarkeit gescheitert.
Hieraus erwächst die grundsätzliche Notwendigkeit zu analysieren, ob Wissen überhaupt einem strukturierten Management zugänglich ist und, gesetzt diesem Fall, mit welcher Vorgehensweise dies zu geschehen hat. Ideal wäre demnach ein Konzept, das aus betrieblicher Sicht zur praktischen Umsetzung eines sinnvollen Wissensmanagements führt. Hierzu bedarf es der Unterstützung durch konkrete Werkzeuge, deren Bezug zum Wissensmanagement entwickelt werden muß.
Eine Definition und Analyse dessen, was unter Wissen zu verstehen ist bzw. was als solches deklariert wird, ist notwendige Grundlage eines solchen Konzeptes. Zudem ist ein Modell zu erstellen, das die Komplexität des Wissensmanagements reduziert, indem das Management von Wissen in einzelne wissensorientierte Teilprozesse untergliedert wird, die auf diese Weise jeweils einen Ansatzpunkt für Interventionen gewähren.
Interventionen sind durch konkrete betriebswirtschaftliche Mittel zu ermöglichen, die sich idealerweise bereits in der Praxis bewährt haben und einer Unterstützung der identifizierten Teilprozesse dienlich sind.
Ein sinnvolles Konzept hat also eine Auswahl bekannter Methoden zu enthalten, mit denen Wissen v.a. erfaßt, aufbereitet, gespeichert, verteilt, gesucht und genutzt werden kann.
Elementar ist zudem die Identifikation von Werkzeugen, die zu effizienter Wissensverwaltung führen oder die Umsetzung von Methoden unterstützen. Während bei der Anwendung konkreter Methoden menschliches Verhalten im Umgang mit Wissen direkt verbessert werden kann, ist beim Einsatz von Werkzeugen zu analysieren, ob Wissen, das intuitiver und impliziter Natur sein kann und daher als etwas sehr Menschliches zu betrachten ist, durch technische Mittel wie Werkzeuge zu unterstützen ist.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit ist in sechs Kapitel unterteilt. An die Einleitung schließt sich das zweite Kapitel an, das sich mit Grundlagen des betrieblichen Wissensmanagements befaßt. Es wird zunächst eine definitorische Abgrenzung von für das Verständnis der Arbeit unabdingbaren Begriffen vorgenommen. Dies betrifft insbesondere das Begriffstripel Daten , Informationen und Wissen , zu denen es im wissenschaftlichen Schrifttum überaus gegensätzliche Meinungen gibt, es folgt eine Abgrenzung wichtiger Wissensarten. Zudem wird ein Wissensmanagement-Ansatz vorgestellt, der a...