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Colorado, Ende des 19. Jahrhunderts: Ida Sinclair lässt sich in einer unkultivierten Bergarbeitersiedlung nieder. Doch im Gegensatz zu ihren Schwestern will sie sich hier keinen Ehemann angeln, sondern Karriere machen. Doch Gott hat andere Pläne für sie: Gleich zwei Männer treten in ihr Leben, die ihr Herz höher schlagen lassen. Da ist der erfolgreiche Anwalt Colin, der ihre beruflichen Ambitionen unterstützt, und der Wanderprediger Tucker. Und so steht Ida bald vor der entscheidenden Frage: Was nimmt den ersten Platz in ihrem Leben ein?
Mona Hodgson ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Gedichte, Artikel und Kurzgeschichten. Sie hält Vorträge auf Frauenfreizeiten, in Schulen und auf Konferenzen und hat die christliche Autorenkonferenz "Glorieta" ins Leben gerufen. Sie ist seit fast vierzig Jahren verheiratet und hat mit ihrem Mann zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder.
Produktdetails
- Verlag: Gerth Medien
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 11. Juni 2014
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 133mm x 27mm
- Gewicht: 468g
- ISBN-13: 9783865918826
- ISBN-10: 3865918824
- Artikelnr.: 40826186
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Cripple Creek 1896. Der Wanderprediger Tucker Raines ist nach Cripple Creek gekommen, um die Eishandlung seines schwer erkrankten Vaters zu übernehmen. Nicht Tuckers einzige Sorge, denn er musste seine psychisch kranke Schwester in einer Klinik in Kalifornien zurücklassen.
Nach dem …
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Cripple Creek 1896. Der Wanderprediger Tucker Raines ist nach Cripple Creek gekommen, um die Eishandlung seines schwer erkrankten Vaters zu übernehmen. Nicht Tuckers einzige Sorge, denn er musste seine psychisch kranke Schwester in einer Klinik in Kalifornien zurücklassen.
Nach dem unmoralischen Angebot eines Dozenten verlässt Ida Sinclair die Handelsschule in Portland und macht sich früher als geplant auf den Weg nach Colorado, um sich wie ihre Schwestern Kat und Nell in Cripple Creek niederzulassen. Dort hofft Ida auf eine Anstellung im Büro von Mollie O’Bryan, einer forschen, zielbewussten Frau, die sich in der von Männern beherrschten Welt der Börsenmakler und Investoren etabliert hat. Ida ist fest entschlossen, es Mollie nachzutun und will eine erfolgreiche Geschäftsfrau werden.
Auf der letzten Etappe ihrer Reise lernt Ida den charmanten Anwalt Colin Wagner kennen, der sie aus einer unangenehmen Situation befreit. Gerade an ihrem Ziel aus dem Zug gestiegen, spießt Ida Tucker Raines fast mit einer Hutnadel auf. Doch da Ida nur ihr berufliches Vorankommen im Sinn hat, hat sie weder für den einen noch für den anderen Mann einen Blick übrig… oder?
Mona Hodgson wartet in „Wer braucht schon einen Mann“ mit einer tollen Wildwest-Atmosphäre auf. Der Roman kommt sehr heiter und liebenswürdig daher und hat eine große Portion Romantik im Gepäck. Doch die Autorin hat auch einige ernste Themen geschickt in die Handlung eingeflochten.
Zentrales Thema ist die Rolle der Frau in der Arbeitswelt. Die Menschen begegnen sich in dieser Geschichte meist mit großem Respekt und mit schon fast übertriebener Höflichkeit. Doch Ida muss auch eine andere Seite kennenlernen. Sie und Mollie werden mit abschätzigen Blicken bedacht und müssen mit Anfeindungen zurechtkommen, denn nach damaliger Auffassung hatte eine Frau an der Börse der Minengesellschaften nichts zu suchen. Die ehrgeizige Ida versucht dennoch, sich zu behaupten und muss erleben, wie skrupellos die Geschäftswelt sein kann.
Die Autorin macht im Verlauf der Handlung auch deutlich, wie sehr die Schere zwischen arm und reich in der Goldgräberstadt auseinander klafft und zeigt nebenbei auf, dass die reichen nicht unbedingt auch die glücklichsten Menschen in der Stadt sind.
Mona Hodgson spricht die Themen nicht nur an, sondern wirft auch aus christlicher Sicht einen Blick auf die Probleme und lässt Tucker Raines der Frage nachgehen, wie Gott die Dinge wohl sehen würde.
Die Autorin schickt wunderbare Charaktere ins Rennen. Sie kann deren Wesen und Eigenheiten sehr gut vermitteln, so dass ich alle Akteure schnell kennengelernt habe und bestens mit ihnen mitfühlen konnte.
Ida packt ihr Leben mit einer gewissenhaften, enthusiastischen Entschlossenheit an, dass man sie einfach gern haben muss.
Tucker, der seine eigenen Wünsche zurückstellt, um seine Familie zu unterstützen, ist mir schnell ans Herz gewachsen. Die zeitweilige Verzweiflung über seine schwierige Lage konnte ich gut nachvollziehen.
Colin, von dem erfolgreichen, geschäftstüchtigen, adretten Anwalt konnte ich mir schnell ein Bild machen.
Mollie, die mir imponiert hat, auch wenn sie mit ihrem Tun weit über das Ziel hinausschießt.
Kat und Nell, die ihren Platz als achtbare Bürgersfrauen in Cripple Creek gefunden haben und ihre große Schwester unterstützen, auch wenn sie nicht alles gutheißen, was Ida macht.
Otis Bernard, einfach nur gutherzig, ein wundervoller Mensch.
Und natürlich die spitzbübische Vermieterin Hattie Adams, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jedes unverheiratete Mädel unter die Haube zu bringen.
Auch wenn ich frechere Dialoge und mehr Wortwitz erwartet hatte, hat mir „Wer braucht schon einen Mann“ sehr gut gefallen - ein herrlicher Liebesroman.
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Ida Sinclair ist mit 22 Jahren die älteste der vier Sinclair-Schwestern. In „Zwei Bräute zuviel“ drehte sich alles um ihre beiden jüngeren Schwestern Kate und Nell, die Ende des 19. Jahrhunderts nach dem arbeitsbedingten Umzug ihres Vaters in das Städtchen Cripple …
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Ida Sinclair ist mit 22 Jahren die älteste der vier Sinclair-Schwestern. In „Zwei Bräute zuviel“ drehte sich alles um ihre beiden jüngeren Schwestern Kate und Nell, die Ende des 19. Jahrhunderts nach dem arbeitsbedingten Umzug ihres Vaters in das Städtchen Cripple Creek gezogen waren. Dort fanden beide nach einigen Irrungen und Wirrungen den Mann fürs Leben. Ida kommt nun auch nach Cripple Creek, hat jedoch eine ganz andere Agenda: Mit einem Wirtschaftsabschluss in der Tasche möchte sie als Frau die männerdominierte Geschäftswelt aufmischen und Karriere machen. Bald muss sie jedoch erkennen, dass sie dafür möglicherweise einen zu hohen Preis bezahlt. Und lästigerweise treten gleich zwei Männer in ihr Leben, die ihr nicht aus dem Kopf gehen – der unkonventionelle Wanderprediger Tucker, der sie immer auf dem falschen Fuß zu erwischen scheint, und der gewandte Anwalt Colin Wagner, der schon bald ein Auge auf sie wirft. Wohin wird Idas Herz sie führen?
Ich hatte bereits den ersten Teil der Serie um die Sinclair-Schwestern gelesen, fand ihn gut und war nun gespannt auf den zweiten Teil. Der Einstieg fiel mir diesmal um einiges schwerer. Irgendwie schleppte sich die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ziemlich dahin und konnte mich nicht richtig fesseln. Ida als Hauptfigur war mir auch nicht auf Anhieb zugänglich und sympathisch. Hinzu kam, dass im Prinzip schon nach den ersten Kapiteln klar war, für welchen Mann sie sich entscheiden würde. Ich war also geneigt, nur eine mittelmäßige Wertung zu vergeben … bis ich den zweiten Teil gelesen hatte. Hier ist die Handlung straffer, die Geschichte und Charaktere erhalten mehr Tiefgang, der Glaube spielt mehr als nur eine Nebenrolle. Wäre das ganze Buch so kurzweilig und ansprechend verfasst, hätte es für 5 Sterne gereicht. Zusammen ergibt die Mischung gute 4 Sterne – und ich lese gern auch noch einen dritten Teil der Serie, in dem wohl die jüngste Schwester Vivian die Hauptrolle spielen wird.
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