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'Als die Anwältin Brek Cuttler an einem verlassenen Bahnhof aufwacht, weiß sie nicht, was passiert ist. Ihre kleine Tochter ist weg, und weit und breit sieht sie keinen Menschen. Brek ist tot. Im Jenseits muss sie nun andere Verstorbene vor dem Jüngsten Gericht verteidigen. Ihre Mandanten haben alle große Schuld auf sich geladen. Und dennoch hat ihr Handeln auch Gutes hervorgebracht. Brek lernt ihre größte Lektion, und sie muss erkennen, dass Gott den schmalen Grat zwischen Gut und Böse immer im Blick hat.
James Kimmel ist Anwalt und beschäftigt sich insbesondere mit der Verbindung zwischen Gesetz und Spiritualität. Außerdem hilft er psychisch Kranken und Drogenabhängigen im Umgang mit dem Strafjustizsystem. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Pennsylvania.
Produktdetails
- Ullstein Taschenbuch 28483
- Verlag: Ullstein TB
- Originaltitel: The Trial of Fallen Angels
- Seitenzahl: 448
- Erscheinungstermin: 15. Dezember 2012
- Deutsch
- Abmessung: 33mm x 120mm x 190mm
- Gewicht: 374g
- ISBN-13: 9783548284835
- ISBN-10: 3548284833
- Artikelnr.: 35691100
Herstellerkennzeichnung
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Dieses Buch ist in der 1. Person verfasst, also in Ich-Form geschrieben. Es handelt von der jungen Anwältin und Mutter Brek. Ihre Lebensgeschichte beginnt, als sie bereits tot ist, nur weiss sie es da noch nicht. Sie befindet sich in Schemaja, eine Art Übergangswelt, wenn man bereits tot …
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Dieses Buch ist in der 1. Person verfasst, also in Ich-Form geschrieben. Es handelt von der jungen Anwältin und Mutter Brek. Ihre Lebensgeschichte beginnt, als sie bereits tot ist, nur weiss sie es da noch nicht. Sie befindet sich in Schemaja, eine Art Übergangswelt, wenn man bereits tot ist, aber noch nicht in die Ewigkeit weitergezogen ist.
Ich habe mal gegoogelt, was Schemaja bedeutet und bei bibelwissenschaft.de das hier gefunden: Die Namen Schemaja / Schimi sind vergleichsweise häufige Personennamen in der Hebräischen Bibel. Sie gehen zurück auf die hebräische Wurzel für „hören" und weisen eine Andeutung des Gottesnamens (ein theophores Element) auf. Schemaja bedeutet übersetzt: „[Mein] Gott hat gehört“.
Jedenfalls sien die ersten etwa 100 Sieten total spannend. Wie sie sich eben mit den 3 Kugellöchern in der Brust und viel Blut dort am Bahnhof von Schemaja findet und erst noch glaubt, dass sie nur träumen würde und doch bald aus dem Traum erwachen müsse... Dann trifft sie Nana ihre Großmutter und glaubt inzwischen zu fiebern. Sie fährt nach Hause, betritt ihr Haus, sucht nach ihrer Tochter, ihrem Mann findet aber in der ganzen Stadt keine Seele und glaubt verrückt zu werden. Sie versucht zu hoffen lieber ganz schlimmes Delirium zu haben, oder sonst eine schwere Erkrankung, die sie diese Wahnvorstellungen haben lässt, denn all das wäre besser als tot zu sein...
Als Brek 8 Jahre alt war wurde ihr der Arm von Opas Mähdrescher abgerissen. Nach dem Tod fehlt er ihr immer noch - komisch, ich dachte immer wie im Traum sei man nach dem Tod komplett, so wie ich immer von Sehkraft träumte, als ich seinerzeit kaum mehr gesehen habe und im Traum auch ohne Sehhilfe sehen konnte. Jetzt, da ich ja gelasert bin träume ich solche Dinge nicht mehr.
Jedenfalls fehlt ihr im Tod auch der Arm. Nana stellt ihr dann Juas vor, der mit ihr zum jüngsten Gericht weiterziehen möchte, weil er dort ihre Hilfe als Anwältin bräuchte. Während verschiedener "Präsentationen" schlüpft Brek in die Rolle verschiedener Seelen, erlebt deren Leben, auch ihr eigenes zieht immer wieder an ihr vorüber: Ihre Kindheit, wichtige Stationen ihres Lebens und so wird nach und nach viel aufgerollt und verarbeitet.
Immer wieder macht sie sich dabei Gedanken, ob sie doch nicht tot sei und ob es eher angenehm ist, denn schließlich muss man die Bürden des Lebens nicht mehr tragen: arbeiten gehen, duschen, Zähne putzen, esse, schlafe, Sport treiben - der Tod ist die ultimative Urlaubserholung von allem. Dennoch vermißt sie ganz schrecklich ihre Tochter Sarah und ihren Mann ... immer und immer wieder.
Was ich seltsam und etwas irritierend finde ist das Cover, denn Brek hat ja nur einen halben rechten Arm, sowohl zu Lebzeiten, als auch nach ihrem Tod, was immer wieder hervorgehoben wird und in fast jedem Kapitel ein Thema ist. Auf dem Cover hat sie beide Arme!
Das Buch ist sehr spannend und nur teilweise wenn sie auf ihre Lebzeiten zurückblickt oder auf andere Leben manches Mal etwas langatmig. Mir hat es auch geholfen evtl. auf ein "Leben" nach dem Tod zu hoffen, dass wir evtl. dann bereits verstorbene Verwandte dann wiedersehen werden, was ich sehr tröstlich finde in der dann gegebenen Situation, wenn man all seine Lieben auf Erden zurücklasen muss, dann wenigstens fast vergessene Lieben wiederzusehen.
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Anhand des Titelschriftzuges auf dem Cover kann auch die Frag "Geschah danach was" gestellt. Das ist schon mal gut gemacht. Auch das Thema, was im Buch angesprochen wird, ist so vielschichtig wie nachdenkenswert. Und sicherlich wird fast jeder Leser eine eigene, oftmals auch abweichende …
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Anhand des Titelschriftzuges auf dem Cover kann auch die Frag "Geschah danach was" gestellt. Das ist schon mal gut gemacht. Auch das Thema, was im Buch angesprochen wird, ist so vielschichtig wie nachdenkenswert. Und sicherlich wird fast jeder Leser eine eigene, oftmals auch abweichende Meinung haben. Wissen tut es letztendlich niemand, was bestimmt auch gut so ist.
Am Anfang der Geschichte wacht die junge Anwältin Brek Cuttler alleine an einem Bahnhof auf. Wo ist sie, was ist geschehen? Erst langsam versteht sie, dass sie tot ist, auch wenn sie es alleine aufgrund ihrer kleinen Tochter nicht wahr haben will. Sie soll als sogenannte Präsentatorin andere Seelen im Jenseits vorstellen. Dazu werden nur Teile des irdischen Lebens gezeigt, was sie als Anwältin überhaupt nicht nachvollziehen kann. Brek wechselt zwischen eigenen Erinnerungen, den Lebensausschnitten von anderen Seelen, die alle irgendwie mit ihrem Leben verbunden sind, und Breks derzeitiger Zustand im Jenseits. Dort kann sie sich alle Orte vorstellen, doch dort ist sie allein.
Die gesamte Geschichte ist gut aufgebaut und nach und nach werden dem Leser viele Zusammen-hänge klar. Was ist wichtig, Gerechtigkeit, oder Vergebung. Das soll hier dargestellt werden.
Ich habe das Buch sehr schnell durch gelesen, weil es absolut gut geschrieben fand, und mich auch das Thema aus gegebenen Anlass sehr angesprochen hat. Allerdings fand ich den letzten Teil, die letzten zwei Kapitel im Vergleich zum anderen Teil des Buches etwas schwach. Da wirkte es doch recht konstruiert um denn nun endlich zum Ende zu kommen.
Vom Thema her, der Behandlung des Ganzen (mal die eigene Auffassung außer Acht lassen), dem Aufbau der Geschichte hat mir das Buch gut gefallen. Nur die letzten zwei Kapitel haben den Lesespaß etwas geschmälert. Dazu ist es halt ein Thema, was nicht einfach so abzuhaken ist.
Alles hängt irgendwie zusammen und die Erklärung von Noahs Arche hat auch was für sich. Ob man sich nur auf Vergebung verlegen kann, oder es vielleicht doch eine gewisse Mischung macht. Ist alles irgendwie entschuldbar aufgrund der Umstände? Dieses Buch regt auf jeden Fall zum nachdenken, überdenken an.
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