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Endlich alle Erzählungen der Dresdner Autorin Undine Materni über das Sein und Werden einer Familie in einem Buch versammelt.Vom Folgen und Bleiben verknüpft vier Generationen miteinander in der Frage, wie man als Frau in der Gesellschaft, die einen umgibt, ist, existiert, sich entwickelt: Da sind die Großeltern mit ihrem prächtigen Garten, die sich mit kleinen Gesten bei ihrer harten Arbeit beiseitestehen. Da ist die Mutter, die in der für Alleinstehende harten Gesellschaft verbittert. Die Tochter geht mit ihrem eigenen starken Willen weiter, und schließlich kommt ein Kind, das wieder vieles…mehr

Produktbeschreibung
Endlich alle Erzählungen der Dresdner Autorin Undine Materni über das Sein und Werden einer Familie in einem Buch versammelt.Vom Folgen und Bleiben verknüpft vier Generationen miteinander in der Frage, wie man als Frau in der Gesellschaft, die einen umgibt, ist, existiert, sich entwickelt: Da sind die Großeltern mit ihrem prächtigen Garten, die sich mit kleinen Gesten bei ihrer harten Arbeit beiseitestehen. Da ist die Mutter, die in der für Alleinstehende harten Gesellschaft verbittert. Die Tochter geht mit ihrem eigenen starken Willen weiter, und schließlich kommt ein Kind, das wieder vieles aufwühlt, aber auch Platz macht für Neues. Eine Suchbewegung durch die Zeit."Wie lässt sich eine Sprache finden, um einem Leben gerecht zu werden? Wo die meisten von uns vergeblich darum ringen, benötigt Undine Materni nur eine Gardine, den Geruch von Weichspüler und die Erinnerung an Heringe, um ein ganzes Leben in all seiner Einzigartigkeit sichtbar zu machen."Christine Koschmieder"Undine Materni war in ihrem Leben Sportlerin, Chemikerin, Kellnerin, Wirtin, Herausgeberin. Doch vor allem ist sie eine Schriftstellerin, die Aufmerksamkeit verdient."Joachim Scholl, Deutschlandfunk / Lesart
Autorenporträt
Undine Materni, geboren 1963 in Sangerhausen, lebt als Autorin, Literaturkritikerin und Lektorin in Dresden. 2000 erhielt sie den Literaturpreis des MDR und 2008 den Literaturförderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension

Genau beobachtet und sprachlich stark findet Rezensentin Stephanie von Oppen Undine Maternis Generationenporträt von drei Frauen aus Ostdeutschland. In der kleinen Geschichtensammlung lesen wir von Frieda, die zwei Weltkriege erlebt hat, ihrer Tochter, die im Kommunismus aufgewachsen ist und ihrer emanzipierten Enkelin, die kritisch auf die DDR blickt, resümiert Oppen. Wie Traumata von Generation zu Generation weitergegeben werden, wie man sich in einer Familie gleichzeitig hassen und lieben kann, verpackt Materni in kurz, lakonische und teilweise rätselhafte Erzählungen, so Oppen. Beeindruckend, wie man auf so wenigen Seiten "die Geschichte eines Jahrhunderts" erzählen kann, schließt die Rezensentin.

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