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Bearbeitet von: Anselm FaustDie Arbeitsmarktpolitik, in zeitgenössischer Terminologie als "Arbeitseinsatz" bezeichnet, war ein zentrales Aktionsfeld der Sozial-, Wirtschafts- und Rüstungspolitik des NS-Regimes. Entscheidende Voraussetzungen für die Stabilität des NS-Systems und dessen Kriegsführung waren nicht zuletzt die Beseitigung der Arbeitslosigkeit nach 1933 und die Lenkung der Arbeitskräfte in die Rüstungsindustrie. Diese verschärfte sich im Krieg, als zudem unerschlossene Arbeitskräftereserven rekrutiert wurden. Mit regionalem Fokus beleuchtet dieser Band die unterschiedlichen…mehr

Produktbeschreibung
Bearbeitet von: Anselm FaustDie Arbeitsmarktpolitik, in zeitgenössischer Terminologie als "Arbeitseinsatz" bezeichnet, war ein zentrales Aktionsfeld der Sozial-, Wirtschafts- und Rüstungspolitik des NS-Regimes. Entscheidende Voraussetzungen für die Stabilität des NS-Systems und dessen Kriegsführung waren nicht zuletzt die Beseitigung der Arbeitslosigkeit nach 1933 und die Lenkung der Arbeitskräfte in die Rüstungsindustrie. Diese verschärfte sich im Krieg, als zudem unerschlossene Arbeitskräftereserven rekrutiert wurden. Mit regionalem Fokus beleuchtet dieser Band die unterschiedlichen Arbeitsmärkte in Rheinland und Westfalen, die Rolle der Arbeitsverwaltung vor Ort, die Wirksamkeit der umfassenden Reglementierungen sowie die tiefe Verstrickung der Arbeitsämter in den nationalsozialistischen Terror gegenüber der eigenen Bevölkerung.Erscheint zugleich als Bd. 84 in der Reihe "Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge".
Autorenporträt
Dr. Anselm Faust, Jg. 1943, war Assistent im Bereich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Ruhr-Universität Bochum, dann Archivar am Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Hochschul- und Sozialgeschichte und zur Geschichte der Sozialpolitik sowie zur nordrhein-westfälischen Landeszeitgeschichte.
Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde widmet sich der Erforschung der rheinischen Geschichte, verstanden als die Geschichte der ehemaligen preußischen Rheinprovinz, u.a. durch die Publikation von Quelleneditionen und Sammlungen. Sie fungiert zugleich als Historische Kommission für das Rheinland.