PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Die Goldschmiedin Kayla wagt den Schritt, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und in der idyllischen Landschaft des Ostallgäus neu anzufangen. In einer lebhaften Wohngemeinschaft findet sie schnell ein Zuhause. Dort begegnet sie Josch, dem es gelingt, nach und nach die Mauer um Kaylas Herz zu durchbrechen. Aber die Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Als Lio, eine obdachlose ältere Frau mit beginnender Alzheimererkrankung, in Kaylas Leben tritt, wird deren Alltag gehörig auf den Kopf gestellt. Mit ihrer Weisheit und Lebenserfahrung richtet Lio den Blick der Bewohner auf das...
Die Goldschmiedin Kayla wagt den Schritt, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und in der idyllischen Landschaft des Ostallgäus neu anzufangen. In einer lebhaften Wohngemeinschaft findet sie schnell ein Zuhause. Dort begegnet sie Josch, dem es gelingt, nach und nach die Mauer um Kaylas Herz zu durchbrechen. Aber die Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Als Lio, eine obdachlose ältere Frau mit beginnender Alzheimererkrankung, in Kaylas Leben tritt, wird deren Alltag gehörig auf den Kopf gestellt. Mit ihrer Weisheit und Lebenserfahrung richtet Lio den Blick der Bewohner auf das, worauf es im Leben wirklich ankommt ... Ein tiefsinniger Roman über den Wert des Lebens, die Bedeutung von Beziehungen und die Suche nach der eigenen Identität.
Elisabeth Büchle hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und wurde für ihre Arbeit schon mehrfach ausgezeichnet. Ihr Markenzeichen ist die Mischung aus gründlich recherchiertem historischen Hintergrund, abwechslungsreicher Handlung und einem guten Schuss Romantik. Sie ist verheiratet, Mutter von fünf Kindern und lebt im süddeutschen Raum. www.elisabeth-buechle.de
Produktdetails
- Verlag: Gerth Medien
- Artikelnr. des Verlages: 821134000
- Seitenzahl: 304
- Erscheinungstermin: 20. Mai 2025
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 140mm x 30mm
- Gewicht: 458g
- ISBN-13: 9783986951344
- ISBN-10: 3986951342
- Artikelnr.: 73988987
Herstellerkennzeichnung
Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
"Elisabeth Büchle zeigt, wie ein kleiner Akt der Nächstenliebe große Kreise zieht. Dass Schönheit im Zerbruch entsteht und die Hoffnung selbst im Chaos leuchtet. Tief berührend, herausfordernd und ermutigend." Gerdy Weiss, gerdys_buecher.reich (Instagram)
'Tage wie Buchstabensuppe' ist ein hervorragend geschriebener Wohlfühlroman, der trotz des Umgangs mit herausfordernden Themen wie Demenz, Bipolarität und toxischer Partnerschaft super schön und leicht zu lesen ist.
Schwerpunkt der Erzählung bildet eine wild …
Mehr
'Tage wie Buchstabensuppe' ist ein hervorragend geschriebener Wohlfühlroman, der trotz des Umgangs mit herausfordernden Themen wie Demenz, Bipolarität und toxischer Partnerschaft super schön und leicht zu lesen ist.
Schwerpunkt der Erzählung bildet eine wild zusammengewürfelte Freundesgruppe mit lauter unglaublich liebenswerten Personen, die ihrer Gemeinschaft nach und nach mehr Tiefe hinzufügen können, indem sie lernen, ihre inneren Kämpfe und das Leben aufrichtig miteinander zu teilen. Durch das Sichtbarmachen des 'jeder-hat-sein-Päckchen-zu-tragens' entdecken sie die Kraft von Vergebung, Aufrichtigkeit, Loyalität und Liebe.
Die alte Dame Lio bereichert die Geschichte vor allem mit den kurzen, aus ihrer Sichtweise geschriebenen, poetischen Abschnitten enorm - ihre Gedanken sind so tiefgreifend, bewegend und voll schönen Glaubens, dass ich sehr berührt davon war. Der Glaubensbezug ist dezent gehalten, aber dabei sehr aussagekräftig.
Einzig die mir teilweise zu häufig eingestreuten rhetorischen Fragen und hypothetischen Gedankengänge bei inneren Monologen könnte ich als Kritikpunkt anführen.
Elisabeth Büchle hat erneut ein tolles Buch veröffentlicht, das eine tiefe Sehnsucht nach qualitativer Gemeinschaft entstehen lässt und das Herz anrührt. Ich hätte auch sofort mehrere Bände über die liebenswerten Freunde gelesen :)
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Schon das Cover hat mich angesprochen: schlicht, aber mit liebevollen Details – der Schmetterling und die goldenen Akzente gefallen mir besonders gut. Es passt wunderbar zur Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Kayla, eine Goldschmiedin, die in der idyllischen Landschaft des Ostallgäus …
Mehr
Schon das Cover hat mich angesprochen: schlicht, aber mit liebevollen Details – der Schmetterling und die goldenen Akzente gefallen mir besonders gut. Es passt wunderbar zur Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Kayla, eine Goldschmiedin, die in der idyllischen Landschaft des Ostallgäus einen Neuanfang wagt. Sie zieht in eine Wohngemeinschaft und trifft dort auf verschiedene Menschen, in deren Kreis sie sich schnell einlebt.
Eine besondere Rolle spielt Lio, eine ältere, obdachlose Frau mit beginnender Alzheimer-Erkrankung. Ihr Erscheinen stellt Kaylas Leben auf den Kopf. Trotz ihrer eigenen Herausforderungen bringt Lio mit ihrer Lebenserfahrung und Weisheit neue Perspektiven in die Wohngemeinschaft. Sie erinnert die Bewohner daran, was im Leben wirklich zählt.
„Tage wie Buchstabensuppe“ ist ein Roman mit Tiefe und Bedeutung.
Zugegeben: Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da viele Namen auf einmal auftauchen. Doch mit der Zeit wird es leichter, man lernt die Figuren kennen und taucht immer mehr in die Geschichte ein.
Die Grundidee des Romans hat mich berührt – vor allem, dass eine obdachlose Frau wie Lio so eine zentrale Rolle spielt und die Menschen um sie herum nachhaltig beeinflusst. Ihre Demenz stellt sie oft vor große Herausforderungen: Mal erinnert sie sich, mal nicht. Das ist erschütternd, aber auch bewegend, denn sie begegnet Menschen, die sie ins Herz schließen und sich liebevoll um sie kümmern. Es zeigt, wie wichtig es ist, solche Menschen im Leben zu haben.
Auch Kayla hat eine schwierige Vergangenheit, doch ihre neuen Freunde stehen ihr zur Seite und geben ihr Halt.
Der Schreibstil ist angenehm, mit vielen authentischen Dialogen. Die Charaktere sind liebevoll und facettenreich gestaltet – jeder auf seine ganz eigene Weise.
Elisabeth Büchle ist mit diesem Buch ein echtes Herzensprojekt gelungen. Es zeigt, was wahre Freundschaft bedeutet, was echte Nächstenliebe ausmacht – und dass man die Hoffnung niemals aufgeben sollte.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Man kann die Wirkung des Buches gar nicht richtig in Worte fassen, so viel gibt es zum Nachdenken und selbst reflektieren. Ganz besonders das Nachwort und die aufkommenden Fragen der Autorin lassen die Geschichte noch intensiver wirken, denn wie viel ist man heute noch bereit, an Zeit zu …
Mehr
Man kann die Wirkung des Buches gar nicht richtig in Worte fassen, so viel gibt es zum Nachdenken und selbst reflektieren. Ganz besonders das Nachwort und die aufkommenden Fragen der Autorin lassen die Geschichte noch intensiver wirken, denn wie viel ist man heute noch bereit, an Zeit zu investieren, sich um Freundschaften zu bemühen, dass es auf Gegenseitigkeit beruht und sich selbst zurückzunehmen, um dem anderen Raum zu gewähren, besonders in schweren Zeiten?
Mit der Goldschmiedin Kayla und ihrem Neubeginn in einer bunt gemischten WG im Ostallgäu erlebt man eine herzerwärmende Geschichte und ihre Begegnung mit der obdachlosen, demenzkranken Lio ist Auslöser für den Beginn großartiger Freundschaft, Zusammenhalt und Selbstlosigkeit.
Jeder der Mitbewohner aber auch deren Freunde zeigen auf ihre Weise, was es bedeutet, Unannehmlichkeiten des Lebens, persönliche Lasten, Ängste aber auch die Umstände einer Krankheit, die wie ein Labyrinth der Gedanken und Erinnerungen wirkt, gemeinsam anzugehen.
Der Umgang miteinander war nicht aufgesetzt, genauso sollten Freundschaften sein, in denen man zusammen lachen und weinen kann, in denen man Gefühle und Geheimnisse austauscht und füreinander einsteht, selbst wenn es einem noch so schwerfällt.
Dabei spielt die geheimnisvolle Lio mit ihren vielen Namen und ihren Auf und Ab Momenten eine große Rolle und dabei gefielen mir die vereinzelten Gedankensplitter von ihr, die wie in Tagebuchauszügen integriert wurden ganz besonders.
Obwohl man anfangs mit vielen Namen konfrontiert wird, so sind sie leicht zuzuordnen und jeden der liebenswerten Menschen schließt man ins Herz, nimmt an seiner Geschichte, seinen Hintergründen teil. Ich hab gelacht, geschluchzt, geschmunzelt und jede einzelne Seite genossen, weil das ernste Thema mit so viel Herz, Liebe und Wärme verarbeitet wurde und deshalb nicht erschwerend, sondern mit einer ganz besonderen Leichtigkeit verbunden ist.
Cover und Titel harmonieren mit dem Inhalt und werden immer wieder hervorgehoben.
Nebenbei erhält man ganz viel Lokalkolorit und Einblicke in die Arbeit von Kayla, so dass man sich als Leser komplett einbezogen fühlt, die Eindrücke und Abläufe fast schon spürbar sind und des Öfteren auch Gänsehaut bereitet haben.
Dieses Buch muss man wirken lassen, es hat Tiefgang, es berührt auch auf christlicher Ebene, wünscht man sich doch Gleichgesinnte, die Wert auf echte Freundschaft legen und füreinander da sind- auch hier in guten und schlechten Zeiten.
Buchstabensuppe – wo Freude und Leid so nah beieinander liegen und zu einer wundervollen, ergreifenden Geschichte zusammengefügt wurden.
Für mich ein Highlightbuch
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
„Zerbrechlich, feinfühlig, umwerfend“
Elisabeth Büchle ist mit ihrem neuen Roman „Tage wie Buchstabensuppe“ erneut ein Meisterwerk gelungen, das mich vom Hocker gehauen hat. Auf eine ganz feine Art und Weise schafft sie es, zu beschreiben, wie Verletzungen aus …
Mehr
„Zerbrechlich, feinfühlig, umwerfend“
Elisabeth Büchle ist mit ihrem neuen Roman „Tage wie Buchstabensuppe“ erneut ein Meisterwerk gelungen, das mich vom Hocker gehauen hat. Auf eine ganz feine Art und Weise schafft sie es, zu beschreiben, wie Verletzungen aus der Vergangenheit, wenn sie ans Licht gebracht werden, an Kraft verlieren, wie Vergebung zu wahrer Freiheit führt und wie Menschen trotz Verlust und Trauer zuversichtlich sein können.
Die Autorin erzählt die Geschichte der jungen Goldschmiedin Kayla, die ein dunkles Geheimnis mit sich herumschleppt, an dem sie zu zerbrechen droht. Die Leser erfahren erst nach und nach im Laufe des Buches, was wirklich hinter dem „blauen Mädchen“ steckt, das verlernt hat zu lächeln. Sanft eingewoben wird die Begegnung mit der alten, an Demenz erkrankten Obdachlosen Lio, die trotz fortschreitender Krankheit mit Weisheit und Freude spricht und agiert. Und dann ist da auch noch die WG, in die Kayla zieht, in der sie echte Freundschaft und Gemeinschaft erlebt.
Im Laufe der Erzählung erfahren die einzelnen Figuren, dass sie die Wahl haben, sich ihrer Vergangenheit und den schweren Dingen zu stellen, damit ein Durchbruch hin zu einem wahrhaftigen, „goldenen“ Leben stattfinden kann. Das gelingt nur mit Gottes Hilfe, mit einer gehörigen Portion Mut und dem Loslassen von Scham und der Bereitschaft zu vergeben. Dadurch ist es möglich, tiefe Freundschaften, Liebe und ein befreites Leben zu erleben.
So wunderschön und zerbrechlich das Cover ist, so zieht sich dies durch den kompletten Roman. Eingerahmt werden verschiedene Kapitel mit Tagebucheinträgen und Gedankenschnipseln von Lio, die passender nicht sein könnten. Auch eine dezente Liebesgeschichte ist darin verflochten.
Der neue Büchle ist absolut empfehlenswert, er darf in meinen Augen in keinem Urlaubsgepäck diesen Sommer fehlen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Das neue Buch von Elisabeth Büchle hat mir wunderschöne Lesestunden beschert. Schon lange habe ich kein Buch mehr so genossen.
Worum es geht: Die Goldschmiedin Kayla versucht sich im Ostallgäu mit einem Schmuckladen ein neues Leben aufzubauen und ihre Vergangenheit weit weg zu …
Mehr
Das neue Buch von Elisabeth Büchle hat mir wunderschöne Lesestunden beschert. Schon lange habe ich kein Buch mehr so genossen.
Worum es geht: Die Goldschmiedin Kayla versucht sich im Ostallgäu mit einem Schmuckladen ein neues Leben aufzubauen und ihre Vergangenheit weit weg zu drängen. Zudem findet sie ein neues Zuhause in einer WG. Dabei greift ihre neue Zimmernachbarin Mia ihr nicht nur beim Einzug unter die Arme, sondern nimmt sie auch gleich mit rein in ihren liebenswerten Freundeskreis. Ziemlich zu Beginn des Buches trifft Kayla auf die ältere Obdachlose Lio und schließt sie nicht nur in ihr Herz, sondern nimmt sie auch noch in ihrer WG auf. Schon bald stellen die Freunde, die Lio nun überall mit einbeziehen fest, dass Lio unter Demenz leidet. Allerdings hat auch auch jeder aus dem Freundeskreis sein eigenes Päckchen zu tragen und angestoßen durch Lio beginnt ein Prozess, bei dem sie sich langsam einander öffnen und dabei lernen einander bei der Versöhnung mit der Vergangenheit beizustehen. Außerdem ist da noch die Frage, wer Lio wirklich ist und woher sie kommt.
Obwohl das Thema Demenz sicherlich kein leichtes ist, versteht es Elisabeth Büchle wunderbar der ganzen Thematik mit ganz viel Einfühlungsvermögen und Humor zu begegnen. Und es gibt so manche Situationskomik, die einem zum Schmunzeln bringt.
Das Buch hat in mir ein großes Wohlbefinden ausgelöst und mich nicht nur wunderbar unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht, worauf es wirklich ankommt im Leben. Immer wieder gibt es kurze Passagen im Buch, die aus Lios Sicht geschrieben sind und nochmal auf den Punkt bringen, was bleibt, wenn so vieles geht.
Sowohl der Titel als auch das Cover passen wunderbar und sind richtig gut auf den Inhalt abgestimmt. Die im Buch beschriebenen Orte wecken in mir die Sehnsucht den Ostallgäu weiter zu entdecken und zu erkunden. Schade nur, dass ich Kaylas Schmuckladen wohl nicht finden werde. Er scheint ein wunderbarer Ort zu sein.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
‘’Es gibt Freunde. Es gibt Familie. Und es gibt Freunde, die zur Familie werden.’’
Kayla hat den Mut gefasst und alle Brücken hinter sich abgebrochen. Die wundervolle Kulisse der Allgäuer Bergwelt soll nicht nur ihre seelischen Wunden heilen, sondern auch ihr neues …
Mehr
‘’Es gibt Freunde. Es gibt Familie. Und es gibt Freunde, die zur Familie werden.’’
Kayla hat den Mut gefasst und alle Brücken hinter sich abgebrochen. Die wundervolle Kulisse der Allgäuer Bergwelt soll nicht nur ihre seelischen Wunden heilen, sondern auch ihr neues Zuhause werden. So quirlig und bunt die WG ist, in der Kayla ein Zimmer findet, so lebhaft ist auch der dazugehörige Freundeskreis, der die junge Frau bereitwillig in seine Mitte aufnimmt. Als Kayla einer bedürftigen älteren Frau in der Füssener Fußgängerzone begegnet, ahnt sie nicht, dass von nun an alles anders kommen wird, als sie sich das vorgestellt hat...
Elisabeth Büchle nimmt das schöne Flößerdorf Lechbruck am See als Handlungsort ihres neuen Romans und lässt mit sehr plastischen Bildern dieses wunderschöne Örtchen am türkischblauen Lech aus den Seiten steigen. Da mir so wohl der Ort als auch die Gegend mehr als bekannt sind, ist es für mich wie ein Heimkommen. Und genau dieses Gefühl, das Heimkommen und Geborgensein vermittelt die Autorin mit ihrem warmherzigen und seelenvollen Schreibstil.
Kayla hat ihr Päckchen zu tragen und muss erst wieder lernen, aus dem fremdbestimmten und eineingengen Korsett ihrer Beziehung und den doch eher erdrückenden und vermeintlich gut gemeinten Ratschlägen und Bevormundungen ihrer Eltern auszubrechen und ihre eigene Wege gehen. Aus der anfänglich zurückhaltenden jungen Frau wird durch die wohltuende Freundschaft und dem dadurch etnstehenden Zusammehalt nach und nach ein kleines kostbares Schmcukstück, das sich wunderbar in die Kollektion der begabten Golschmiedin einfügt.
Lio, die wohungslose Frau aus der Füssender Fußgängerzone, ist an Demenz erkrankt und Büchle beschreibt in sehr feinfühligen Worten, wie sich der Nebel des Vergessens nicht nur auf die Erinnerungen legt, sondern auch Stück für Stück die Pesönlichkeit eines Menschen raubt. Die Herausforderungen und Beeinträchtigungen, die mit dieser Erkranung einhergehen, werden von der Schreibenden ungeschönt, authentisch und für die Leser:innen schmerzhaft nachfühlbar beschrieben.Es tut in der Seele weh zu lesen, wie Lio immer mehr in das Land des Vergessens gleitet...fast so, als würde das "Nichts" aus Phantasien aus "Die unendliche Geschichte" mit einer alles verschlingenden Macht nach ihr greifen.
Die Handlung stimmt nachdenklich, setzt sehr viele Impulse, um nicht nur über das Krankheitsbild Demenz, den fürsorglichen und teilweise herausfordernden Umgang mit Demenzerkrankten und der Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen zu sinnieren. Auch streut Büchle die christliche Botschaft alltagstauglich und absolut unaufdringlich zwischen die Seiten, sodass deren Werte und Inhalte sich wunderbar mit der Handlung vereinen.
Eingebettet zischen Seen und Bergen zeigen nicht nur Lechbruch und das Ostallgäu ihre wunderschönen Seiten. Die Charaktere im Roman nehmen die Leserinnen mit auf ihre emotionale und manchmal schon etwas abeneteruliche Reise entlang des Lechs und ziegen ihnen, dass Freunschft ein wundervolles Band ist, das Menschen verbindet und sie zur Familie des Herzens werden lässt
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Bilder eines Lebens
Kayla verlässt heimlich ihr Elternhaus und zieht in eine Wohngemeinschaft in einem urigen Haus. Dort wird sie von Mia vorbehaltlos willkommen geheißen. Mia hilft Kayla nicht nur, ihr Zimmer in einen bewohnbaren Zustand zu bringen, sie zieht sie auch sofort in ihren …
Mehr
Bilder eines Lebens
Kayla verlässt heimlich ihr Elternhaus und zieht in eine Wohngemeinschaft in einem urigen Haus. Dort wird sie von Mia vorbehaltlos willkommen geheißen. Mia hilft Kayla nicht nur, ihr Zimmer in einen bewohnbaren Zustand zu bringen, sie zieht sie auch sofort in ihren Freundeskreis hinein. Kayla lernt vor einer Bäckerei die obdachlose Lio kennen. Als diese krank wird, zögert Kayla keinen Augenblick. Mit der Unterstützung ihrer Mitbewohner wird Lio in die WG integriert. Nur: wer ist diese Frau, die trotz oder wegen ihrer beginnenden Demenz den Freundeskreis so sehr bereichert?
Elisabeth Büchle hat einen tiefgreifenden Roman über Freundschaft, Gemeinschaft, Vergebung und natürlich die Liebe geschrieben. Gehaltvolle Sätze wie „Wer bist du eigentlich?“ (S. 21) oder „Ich habe dir zugesehen, wie du das Schaufenster mit Backsteinen beladen hast. Hoffentlich stehen die nicht bildhaft für das, was du sonst noch mit dir herumschleppst.“ (S. 29) sind nur zwei Beispiele dafür.
Es gibt Probleme, kleinere und größere, denn jeder aus dem Freundeskreis trägt ein Geheimnis mit sich, vielfach seit vielen Jahren. Die lebenserfahrene, weise und gebildete Lio schafft es, dass sich jeder damit auseinandersetzt und erkennt, dass Vergeben und um Vergebung bitten notwendig sind, um diese Belastungen verarbeiten zu können.
Elisabeth Büchle ist es ausgezeichnet gelungen, trotz ernster Hintergründe, einen leichten, humorvollen Roman mit vielen schönen Momenten zu schreiben. Ihre Protagonisten sind authentisch und lebendig dargestellt, in leichten und schweren Momenten, in denen sie von ihren Freunden aufgefangen werden.
In einem Nachwort erläutert Elisabeth Büchle, was sie zum Schreiben dieses Romans bewogen hat und nicht nur sie zum Nachdenken gebracht hat.
Fazit: ein wunderbarer Roman über „den Wert des Lebens“, für mich ein Highlight 2025
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Hast du in deinem bisherigen Leben aus reiner Nächstenliebe einem obdachlosen Menschen geholfen?
Um genau diese Form der Nächstenliebe geht es in Elisabeth Büchles herzerwärmender und zugleich spannender Geschichte – erzählt in einem leichten, flüssigen …
Mehr
Hast du in deinem bisherigen Leben aus reiner Nächstenliebe einem obdachlosen Menschen geholfen?
Um genau diese Form der Nächstenliebe geht es in Elisabeth Büchles herzerwärmender und zugleich spannender Geschichte – erzählt in einem leichten, flüssigen Schreibstil. Die Protagonisten wirken authentisch und sind einem sofort sympathisch. Landschaft und Umgebung werden so detailreich und bildhaft beschrieben, dass man den Wunsch verspürt, diesen Ort selbst einmal zu besuchen.
Als Leser wird man in ein kleines Städtchen in Bayern entführt. Dort begleitet man Kayla, ihre Mitbewohner in einer WG sowie deren Freundeskreis, die ihr schnell ans Herz wachsen – und auch dem Leser. Gleich zu Beginn begegnet sie einer obdachlosen Frau und empfindet tiefes Mitgefühl. Die Frau nennt sich Lio – und ab diesem Moment entfaltet Elisabeth Büchle eine Geschichte über echte, bedingungslose Nächstenliebe, wie man ihr im wirklichen Leben nur selten begegnet.
Lio lässt nicht erkennen, wer sie wirklich ist. Dabei stellt sich bald die Frage: Weiß sie es selbst nicht mehr – oder möchte sie ihre Identität nicht preisgeben? Für Kayla und ihre Mitbewohner wird sie rasch zu einer Art Ersatz-Oma. Trotz ihrer kognitiven Einschränkungen hat sie überraschend klare Momente, in denen sie den jungen Leuten gute Ratschläge gibt und ihnen hilft, ihr Leben zu ordnen oder wieder in den Griff zu bekommen.
Trotz des ernsten Themas des Vergessens ist das Buch voller Wärme, Leichtigkeit und leiser Heiterkeit. Ich habe es sehr gern gelesen und mit Kayla und ihren Freunden mitgefiebert, ob sie Lios wahren Namen und ihre Geschichte herausfinden würden.
Es war schön, in diesem Buch verweilen zu dürfen. Besonders gern würde ich erfahren, wie es mit den anderen Figuren – Andi, Mia, Theo und der jungen alleinerziehenden Frau – weitergeht. Jeder von ihnen trägt sein eigenes Päckchen, und ich würde sie gern lesend dabei begleiten, wie sie ihre Herausforderungen bewältigen.
Ein berührendes Buch, das mir sehr gefallen hat – ich empfehle es von Herzen weiter.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
eBook, ePUB
Wenn ich mir den Einband des Buches anschaue, kommt dieser schlicht und leicht verspielt daher ohne große Grafikbilder. Diese Schnörkellosigkeit setzt sich im Geschriebenen fort; entspannend zu lesen, schlicht und doch tiefgehend die Hauptthemen behandelnd.
Die Geschichte wird …
Mehr
Wenn ich mir den Einband des Buches anschaue, kommt dieser schlicht und leicht verspielt daher ohne große Grafikbilder. Diese Schnörkellosigkeit setzt sich im Geschriebenen fort; entspannend zu lesen, schlicht und doch tiefgehend die Hauptthemen behandelnd.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Kayla, der Hauptperson, erzählt, ergänzt wird diese mit der Sichtweise der männlichen Hauptperson, was ich sehr bereichernd finde.
Elisabeth Büchle zeichnet jede der verschiedenen Hauptpersonen liebenswert, relativ normal und doch mit ihren einzelnen Problemen, die zwischendrin kurz beleuchtet werden. Keiner ist problemlos und jeder hat hier zu lernen, dass Freundschaft auch heißt, sich gegenseitig zu unterstützen, zuzuhören oder auch auszuhalten, wie z. B. die fortschreitende Demenz von Lio.
Trotz der Schwere der Themen Demenz, Grenzen überschreitende Beziehung, Abschied nehmen und loslassen kommt Elisabeth Büchles Roman mit einer spielerischen Leichtigkeit daher. Zwischendrin gab es humorvolle Szenen, die mich Schmunzeln ließen und die die Geschichte auflockerten. Ich saß manches Mal mit den sieben Freunden und Lio am Küchentisch und fühlte mich hineingenommen in den Austausch der Freunde. Ich war etwas wehmütig als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, weil mir der Freundeskreis etwas ans Herz gewachsen war. Gerne hätte ich noch mehr darüber gelesen, was dieser Freundeskreis noch Weiteres erlebt.
Tage wie Buchstabensuppe kann ich absolut weiterempfehlen als ein sehr lesenswertes Buch.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für
