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Der berühmte und in seiner Heimat verehrte Musiker Taduno lebt seit drei Monaten im politischen Exil, weil er sich weigert, Loblieder auf das Regime zu singen. Eines Tages erreicht ihn ein Brief von seiner großen Liebe Lela, und was er liest, klingt nicht gut. VollerSorge kehrt Taduno in sein von Diktatur und Bürgerkrieg gezeichnetes Land zurück. Erstaunt stellt er fest, dass niemand mehr weiß, wer er ist, dass selbst Nachbarn und Freunde ihn nicht mehr erkennen. Es ist, als hätte er nie existiert. Zudem wurde Lela verschleppt, und als er erfährt, wo sie ist, steht er vor einer schweren...
Der berühmte und in seiner Heimat verehrte Musiker Taduno lebt seit drei Monaten im politischen Exil, weil er sich weigert, Loblieder auf das Regime zu singen. Eines Tages erreicht ihn ein Brief von seiner großen Liebe Lela, und was er liest, klingt nicht gut. Voller
Sorge kehrt Taduno in sein von Diktatur und Bürgerkrieg gezeichnetes Land zurück. Erstaunt stellt er fest, dass niemand mehr weiß, wer er ist, dass selbst Nachbarn und Freunde ihn nicht mehr erkennen. Es ist, als hätte er nie existiert. Zudem wurde Lela verschleppt, und als er erfährt, wo sie ist, steht er vor einer schweren Gewissensentscheidung, die ihm das Herz zu zerreißen droht: Um die Frau, die er liebt, zu retten, muss Taduno mit seiner Musik die Regierung preisen - oder sollte er erneut für die Freiheit seines Landes singen und dabei die Liebe opfern?
Sorge kehrt Taduno in sein von Diktatur und Bürgerkrieg gezeichnetes Land zurück. Erstaunt stellt er fest, dass niemand mehr weiß, wer er ist, dass selbst Nachbarn und Freunde ihn nicht mehr erkennen. Es ist, als hätte er nie existiert. Zudem wurde Lela verschleppt, und als er erfährt, wo sie ist, steht er vor einer schweren Gewissensentscheidung, die ihm das Herz zu zerreißen droht: Um die Frau, die er liebt, zu retten, muss Taduno mit seiner Musik die Regierung preisen - oder sollte er erneut für die Freiheit seines Landes singen und dabei die Liebe opfern?
Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, arbeitet als Lektorin und Übersetzerin. Sie lebt in Hamburg und in Arkadien, Griechenland.
Produktdetails
- Verlag: Arche Verlag
- Seitenzahl: 256
- Erscheinungstermin: 8. Februar 2017
- Deutsch
- Abmessung: 207mm x 130mm x 24mm
- Gewicht: 357g
- ISBN-13: 9783716027554
- ISBN-10: 3716027553
- Artikelnr.: 46992378
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Taduno, ein bekannter und von allen geliebter Musiker lebt seit drei Monaten im politischen Exil. Er ist geflüchtet, weil er auf das Regime seines Landes keine Loblieder singen wollte. Er singt Lieder für das Volk, welche ihnen Trost und Hoffnung spenden sollen. Eines Tages erreicht ihn …
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Taduno, ein bekannter und von allen geliebter Musiker lebt seit drei Monaten im politischen Exil. Er ist geflüchtet, weil er auf das Regime seines Landes keine Loblieder singen wollte. Er singt Lieder für das Volk, welche ihnen Trost und Hoffnung spenden sollen. Eines Tages erreicht ihn ein Brief seiner großen Liebe Lela, und er ist erschüttert. Lela wurde von der Regierung festgenommen. Voller Sorge kehrt Taduno in sein von Diktatur und Bürgerkrieg gezeichnetes Land zurück. Doch plötzlich erkennt ihn niemand mehr. Keiner weiß wer er ist und alle behandeln ihn wie einen Fremden. Er versucht herauszufinden, wo sie Lela hingebracht haben, sein alter Freund hilft ihm dabei. Doch dann wird Taduno vor eine unvorstellbare Entscheidung gestellt, er muss ein Loblied auf das Regime singen, wenn er Lela retten will. Doch wenn er das tut, verrät er das ganze Volk, welches ihn so liebt und verehrt. Denn zwischenzeitlich, nachdem er festgenommen und zum Diktator gebracht wurde und Lela sehen durfte, erinnern sich alle wieder an ihn. Der Diktator macht ihm klar, dass er nur mit einem Loblied auf ihn und sein Regime seine Lela retten kann. Er setzt Taduno unter Druck. Taduno macht sich auf den Weg, TK zu finden, sein alter Freund und Musikproduzent, um mit ihm das vom Diktator geforderte Loblied aufnehmen und so Lela retten zu können. Doch er findet TK nicht, der alles verloren hat, nachdem Taduno ins Exil gegangen war. Weil TK ihn bei seiner Musik für das Volk unterstützt hatte und deshalb vom Diktator vernichtet wurde. Er hat sein Musikstudio und sein Zuhause verloren und lebt als Obdachloser in der Stadt, der ständig umherzieht.
Wie wird Taduno sich entscheiden? Wird er wirklich das Volk enttäuschen, Verrat an ihnen begehen, um seine große Liebe zu retten? Diese Frage zieht sich durch das ganze Buch, weil man endlich erfahren möchte, wie Taduno sich letztendlich entscheidet. Wie er und Lela aus dieser miserablen und furchtbaren Lage wieder herausfinden können.
Die Geschichte dieses Romans ist sehr interessant. Doch durch den märchenhaften Erzählstil auf der einen Seite und der grausamen Realität der Diktatur, der Tyrannei und des Leids des nigerianischen Volkes auf der anderen Seite, passte diese Zusammenstellung für mich nicht zusammen. Es hätte weitaus mehr Potential gehabt, diese Geschichte in einer anderen Schreib- oder Erzählform berührender und mitreißender umzusetzen. Dennoch hat mich die politische Lage in Nigeria sehr interessiert und bestürzt, und durch vorheriges Nichtwissen habe ich mir Informationen geholt und mir ein Bild machen zu können.
Fazit:
Leider konnte mich dieser Roman, trotz interessantem Thema und toller Idee, nicht erreichen.
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Taduno ist in seinem Land Nigeria ein bekannter Sänger und Gitarrenspieler. Doch er flüchtet, als seine Musik verboten wird. In dem Land ist er ein Unbekannter, lebt für sich, alleine, einsam. Als ihn ein verzweifelter Brief seiner Freundin Lela erreicht, die inhaftiert wurde, kehrt …
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Taduno ist in seinem Land Nigeria ein bekannter Sänger und Gitarrenspieler. Doch er flüchtet, als seine Musik verboten wird. In dem Land ist er ein Unbekannter, lebt für sich, alleine, einsam. Als ihn ein verzweifelter Brief seiner Freundin Lela erreicht, die inhaftiert wurde, kehrt er zurück nach Lagos. Dort stellt er fest, dass alle ihn vergessen haben. Auch die Nachbarn erkennen ihn nicht wieder. Dabei war er doch nur ein paar Wochen weg. Wieder finden auf mysteriösem Weg Briefe von Lela zu ihm und Taduno, dessen Sing-Stimme ebenso verschwunden ist, wie anscheinend all seine anderen Spuren, muss sich entscheiden, ob er um Lela zu befreien, ein Loblied auf den diktatorischen Präsidenten singt oder schweigt, was Lelas Tod bedeuten würde.
Tadunos Lied ist ein eher ruhig geschriebener Roman, der durch die Elemente, mit denen der Autor arbeitet, wie ein modernes Märchen klingt. Mit gut und böse, mit Entscheidungen, die schwer fallen, mit fantastischen Begebenheiten .
Taduno liebt seine Musik, er liebt Lela, doch er hat auch ein ausgeprägtes Bewusstsein für richtig oder falsch. Er hadert mit seinen Entscheidungen, schlägt auch verschiedene Wege ein, um am Ende uns doch wieder zu überraschen. Er wirkt manchmal konfus, manchmal zu eingefahren in die Richtung, in der er geht, dennoch ist er, denke ich, auch beispielhaft für viele in unserer Zeit.
Es ist kein Spannungsroman, eher wie ein ruhiger fliessender Fluss, der durch seine Windungen und Wendungen Interesse weckt. Vor allem, weil sich der Leser fragt, wie wird sich Taduno entscheiden.
Der Schreibstil ist nicht poetisch, eher nüchtern, kurze Sätze, einfache Sätze, verschiedene Dialoge. Dabei wird immer aus einer gewissen Distanz erzählt. Als wäre es ein allwissender Erzähler aus dem Off, der das Geschehen um Taduno widergibt. Ohne Bewertungen.
Ein Buch, das einen nachdenken lässt über seine eigenen Entscheidungen, bei dem man sich selber die Frage stellt, wie weit wäre man selber gegangen, hätte man den Mut und die Kraft aufgebracht ? Entscheidungen, die umso schwerer fallen, wenn man nicht in einem freien Land lebt.
Das Buch soll im 20. Jahrhundert spielen und spiegelt (ich musste selber erst mal etwas nachrecherchieren) wohl in einer Zeit, in der Nigeria von Diktaturen beherrscht wurde.
Der Autor beschränkt sich hier im Wesentlichen auf den Konflikt zwischen Taduno und dem Präsidenten und natürlich dem inneren Konflikt von Taduno. Vieles was an Gewalt auch hier im Roman erwähnt wird, wird nicht weiter ausgebreitet, meist in Nebensätzen erzählt. Nüchtern, gefühllos, distanziert.
Fazit:
Ein Roman, der sich um Mut und das Gewissen dreht, um Stärken und Schwächen der Menschen, eingepackt in ein modernes Märchen.
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Im Exil lebende Musiker oder Autoren, deren Musik respektive Bücher in ihrem Heimatland verboten wurden, gab und gibt es (nicht nur) zur Zeit des Nationalsozialismus, sondern auch in der jüngeren Geschichte. Um einen solchen Musiker geht es in „Tadunos Lied“, dem …
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Im Exil lebende Musiker oder Autoren, deren Musik respektive Bücher in ihrem Heimatland verboten wurden, gab und gibt es (nicht nur) zur Zeit des Nationalsozialismus, sondern auch in der jüngeren Geschichte. Um einen solchen Musiker geht es in „Tadunos Lied“, dem Debütroman des nigerianischen Schriftstellers Odafe Ategun. Er kehrt allerdings aus dem Exil zurück, um seine Freundin aus den Fängen des Diktators zu befreien. Ob es ihm gelingt, sollte der geneigte Leser selber herausfinden :-).
Der Schreibstil von Odafe Atogun ist nüchtern und eher „neutral“. So überlässt er es lieber dem Leser, das Verhalten von Taduno oder dem Diktator einzuschätzen und zu bewerten – was (s)einen Teil zu den unterschiedlichen Rezensionen beitragen dürfte. Mich hat die kafkaeske und wunderschöne Sprache dieses Romans gefangen genommen, auch wenn die ersten neun Kapitel und das (bewusst?) schnelle, aber nachdenklich stimmende Ende sicherlich die stärksten des Romans sind, während es in der Mitte einen dramaturgischen Hänger gibt.
Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Odafe Atogun mit „Tadunos Lied“ ein außergewöhnliches Debüt gelungen ist, welches noch länger nachhallen und bestimmt zu meinen Jahreshighlights gehören wird.
An dieser Stelle noch ein Dank an den Arche-Verlag für das Rezensionsexemplar!!!
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