210,00 €
inkl. MwSt.
Versandkostenfrei*
Versandfertig in 6-10 Tagen
payback
0 °P sammeln
  • Gebundenes Buch

The study analyses the linguistic means for expressing pain in German. Based on written and oral data, mainly from conversations between doctors and patients, the study analyses the grammatical constructions (e.g. "Ich habe Schmerzen" [ I have pain ] or "Mein Bein tut weh" [ My leg hurts ]) and develops the patterns deployed by patients with chronic pain to describe their pain in discourse. This interdisciplinary study is directed towards linguists, medics and non-experts with an interest in language; it combines methods from grammar, semantics and conversational analysis, and its results are…mehr

Produktbeschreibung
The study analyses the linguistic means for expressing pain in German. Based on written and oral data, mainly from conversations between doctors and patients, the study analyses the grammatical constructions (e.g. "Ich habe Schmerzen" [I have pain] or "Mein Bein tut weh" [My leg hurts]) and develops the patterns deployed by patients with chronic pain to describe their pain in discourse. This interdisciplinary study is directed towards linguists, medics and non-experts with an interest in language; it combines methods from grammar, semantics and conversational analysis, and its results are read in the context of medical literature.
In diesem Buch werden die sprachlichen Möglichkeiten für den Ausdruck von Schmerz im Deutschen analysiert. Die Studie basiert sowohl auf schriftsprachlichen Daten als auch auf Gesprächsdaten, die aus Arzt-Patienten-Gesprächen und aus Gesprächen mit Schmerzpatientinnen stammen. Bei der Auswertung des umfangreichen Datenkorpus werden die Methoden der Construction Grammar und der Gesprächsanalyse miteinander verbunden.

Im ersten Teil der Untersuchung werden mit Methoden der Rahmensemantik (Frame Semantics) und der Construction Grammar die syntaktischen Konstruktionen beschrieben, die im Deutschen zum Ausdruck von körperlichem Schmerz zur Verfügung stehen, wie z. B. "Ich habe Schmerzen" oder "Mein Bein tut weh".
Im zweiten Teil wird der Gebrauch dieser Schmerzkonstruktionen im Gespräch analysiert. Dabei wird systematisch geprüft, in welcher Weise die gesamten sprachlichen Möglichkeiten beim Ausdruck körperlicher Schmerzen im Gespräch genutzt werden und wie sie sequenziell eingeordnet werden können. Zum Schluss werden die Muster bei der mündlichen Darstellung chronischer Schmerzen untersucht. Dieser letzte Teil ist in erster Linie auch für Mediziner und andere sprachwissenschaftliche Laien von Interesse.
Autorenporträt
Fabian Overlach, Freiburg i. Br.
Rezensionen
"Die Untersuchung [...] liefert einen bedeutenden Mosaikstein in dem Versuch, das Verständnis ''einer der grundlegensten menschlichen Erfahrungen'' zu vertiefen."
Tobias Heinz in: Germanistik 3-4/2009