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Der Duft exotischer Gewürze, Farben wie aus 1001 Nacht, eine Insel voller Sehnsucht: Sansibar1888 an Bord eines Dampfers auf dem Weg nach Ostafrika: Die unkonventionelle Reederstochter Viktoria Wesermann, die junge Forschungsreisende Antonia Geisenfelder und die verwöhnte Juliane von Braun schließen Freundschaft. Jede sucht ihr Glück auf der duftenden, exotischen Gewürzinsel Sansibar, doch schon bald geraten die drei in ein Wechselbad aus leidenschaftlichen, verstörenden und berauschenden Gefühlen, in einen schmerzhaften Zwiespalt zwischen orientalischem Traum und den Schatten von Sklav...
Der Duft exotischer Gewürze, Farben wie aus 1001 Nacht, eine Insel voller Sehnsucht: Sansibar
1888 an Bord eines Dampfers auf dem Weg nach Ostafrika: Die unkonventionelle Reederstochter Viktoria Wesermann, die junge Forschungsreisende Antonia Geisenfelder und die verwöhnte Juliane von Braun schließen Freundschaft. Jede sucht ihr Glück auf der duftenden, exotischen Gewürzinsel Sansibar, doch schon bald geraten die drei in ein Wechselbad aus leidenschaftlichen, verstörenden und berauschenden Gefühlen, in einen schmerzhaften Zwiespalt zwischen orientalischem Traum und den Schatten von Sklavenhandel, blutigen Aufständen und Cholera ...
1888 an Bord eines Dampfers auf dem Weg nach Ostafrika: Die unkonventionelle Reederstochter Viktoria Wesermann, die junge Forschungsreisende Antonia Geisenfelder und die verwöhnte Juliane von Braun schließen Freundschaft. Jede sucht ihr Glück auf der duftenden, exotischen Gewürzinsel Sansibar, doch schon bald geraten die drei in ein Wechselbad aus leidenschaftlichen, verstörenden und berauschenden Gefühlen, in einen schmerzhaften Zwiespalt zwischen orientalischem Traum und den Schatten von Sklavenhandel, blutigen Aufständen und Cholera ...
Jary, Micaela
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.
Produktdetails
- Goldmann Taschenbücher 47666
- Verlag: Goldmann
- Seitenzahl: 443
- Erscheinungstermin: 6. März 2012
- Deutsch
- Abmessung: 187mm x 125mm
- Gewicht: 396g
- ISBN-13: 9783442476664
- ISBN-10: 3442476666
- Artikelnr.: 33336664
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Schön zum Schmökern!" Tina
Micaela Jary zeichnet in diesem Buch eine wunderschöne, exotische und farbenprächtige Kulisse in einem geheimnisvollen Land mit einer sehr interessanten Geschichte. Am Ende des Romans erfährt man in einer längeren Fußnote die historischen Zusammenhänge von Sansibar …
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Micaela Jary zeichnet in diesem Buch eine wunderschöne, exotische und farbenprächtige Kulisse in einem geheimnisvollen Land mit einer sehr interessanten Geschichte. Am Ende des Romans erfährt man in einer längeren Fußnote die historischen Zusammenhänge von Sansibar und der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft. Es ist die Zeit von Wilhelm II und seiner offensiven Kolonialpolitik.
Durch die Wahl der drei unterschiedlichen Protagonistinnen erhält man Einblick in völlig unterschiedliche Perspektiven des Lebens in einer Kolonie. Am geheimnisvollsten war für mich das Leben im Harem. Die Art und Weise wie offen sich die Frauen untereinander verhalten war für ein deutsches Mädchen in jener Zeit mehr als ein schockierendes Erlebnis.
Die Charaktere der weiblichen Figuren sind sehr sorgfältig gezeichnet. Sie werden in ihrem Denken und ihren Gefühlen so präzise beschrieben, dass man auch ihr Handeln (meistens) nachvollziehen kann. Mit den Männern wurde ich nicht so wirklich vertraut. So war für mich der geheimnisvolle und attraktive Prinz Omar ibn Salim und seine Liebe zu einer der Frauen schon fast ein bisschen zu klischeehaft geraten. Aber ein bisschen dahin schmelzen muss so ein Liebesroman halt. Da das Ende dann aber nicht durchwegs glücklich, sondern teilweise sogar richtig traurig ausgefallen ist, hat die Geschichte für mich dann aber doch wieder sehr an Glaubwürdigkeit gewonnen.
Sprachlich ist dieser exotische Schmöker allererste Sahne. Man lauscht, riecht und schmeckt durch das ganze Buch hinweg mit. Sei es der salzige, fischige Geruch im Hafen, die staubige Luft zwischen den Ruinen der Steinstadt von Sansibar oder die exotischen Öle beim Baden im Harem. Ein Fest für die Sinne und ein Schmaus fürs Gemüt.
Mein Fazit:
Mit „Sehnsucht nach Sansibar“ ist Micaela Jary ein wunderschönes, romantisches Buch gelungen. Ich konnte herrlich abschalten von meinem Alltag und die ersten sonnigen Mittagspausen genießen. Obwohl ich Liebesromane eigentlich nicht so mag, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, weil ich die exotische, historische Kulisse sehr genossen habe.
Ein schönes Buch für zwischendurch, das sich auf Grund der flüssigen Sprache innerhalb kurzer Zeit lesen lässt und sich deshalb auch bestens eignet als Reiselektüre. – ein Bündel Sonnenstrahlen zwischen Buchdeckeln.
Ich vergebe diesem Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
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Während der Fahrt von Hamburg nach Sansibar, die die junge Reederstochter Victoria Wesermann aufgrund eines Skandals antreten musste, lernt sie die beiden Frauen Juliane von Braun und Antonia Geisenfelder kennen. Juliane begleitet ihren Vater, der aus Geschäftsgründen nach Sansibar …
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Während der Fahrt von Hamburg nach Sansibar, die die junge Reederstochter Victoria Wesermann aufgrund eines Skandals antreten musste, lernt sie die beiden Frauen Juliane von Braun und Antonia Geisenfelder kennen. Juliane begleitet ihren Vater, der aus Geschäftsgründen nach Sansibar reist, um mehr Zeit mit ihm verbringen zu können und Antonia, die gern Medizin studiert hätte, wenn Frauen zugelassen wären, ist die Sekretärin und Assistentin von Dr. Max Seiboldt, der auf den Spuren der Cholera forscht.
Die drei Frauen freunden sich an und vereinbaren, dass sie sich regelmäßig nach der Landung in Sansibar treffen wollen, um den Kontakt nicht zu verlieren.
Keine von ihnen ahnt, was sie auf Sansibar erwartet, aber das Schicksal der drei Frauen wartet dort auf sie ...
Micaela Jary hat ihren Roman im Jahr 1888 angesiedelt. Eine Zeit, in der Frauen nicht studieren durften, Töchter die Männer heirateten, den ihre Väter ihnen ausgesucht haben und wo Lehrerinnen nicht heiraten dürfen.
Sie lässt ihn in der zauberhaften Welt von Sansibar, einer ostafrikanischen Insel im Indischen Ozean spielen.
Mit Wortgewalt lässt die Autorin die Insel vor den Augen des Lesers entstehen. Mit ausgiebigen Beschreibungen und Wahrnehmungen fühlte auch ich mich bald heimisch auf dieser Insel. Die Gerüche der Insel mit seinen Düften von Gewürzen schien mir in der Nase zu liegen, das Ambiente der Insel erschien mir vertraut.
Immer wieder in die Handlung eingebaut wurden Landschaftsbeschreibungen, die nicht einmal im Ansatz ahnen ließen, dass die Autorin selbst noch nie vor Ort war.
Der Roman handelt von der Freundschaft dreier Frauen, die ihren Weg gehen wollen, jede auf ihre eigene Weise.
Sehr gut zeigt Micaela Jary auf, wie schwer es ist, diese Freundschaft zu halten trotz gesellschaftlicher Unterschiede der Frauen. Aus Gründen des "Guten Tons" oder des Anstandes wegen trauen sie sich oftmals nicht, über Dinge zu reden, die sich nicht gehören. In der heutigen Zeit nicht mehr nachzuvollziehen, welchen Zwängen die Frauen früher ausgesetzt waren.
Die Autorin gewährt dem Leser Einblick in das Leben der Frauen im späten 19. Jh. Er erhält Einblick in die Räumlichkeiten und Geflogenheiten im Sultanspalast, erlebt einen Teil der Geschichte um die blutigen Aufstände in Sansibar und er erfährt auch von den sozialen Missständen im Land.
Micaela Jary macht durch ihre Beschreibungen neugierig auf Sansibar, das heute mit zu den ärmsten Gegenden Afrikas zählt.
Ein Roman, der auch etwas über die Anfänge der Frauenbewegung erzählt und der betroffen macht.
Auch wenn es in dem Roman ein wenig um Liebe geht, sehe ich den Hauptaugenmerk auf eine wunderbare Freundschaft zwischen drei völlig unterschiedlichen Frauen, die sich einst auf einer Schiffsfahrt kennen gelernt haben.
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Im Jahr 1888 machen sich drei junge Frauen auf den Weg von Deutschland nach Sansibar. Juliane begleitet ihren Vater, einen erfolgreichen Winzer, der zum Sultan eingeladen ist. Antonia hingegen will gemeinsam mit dem Arzt Max Seiboldt die Cholera erforschen und reist als seine Sekretärin an Bord …
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Im Jahr 1888 machen sich drei junge Frauen auf den Weg von Deutschland nach Sansibar. Juliane begleitet ihren Vater, einen erfolgreichen Winzer, der zum Sultan eingeladen ist. Antonia hingegen will gemeinsam mit dem Arzt Max Seiboldt die Cholera erforschen und reist als seine Sekretärin an Bord des Dampfers mit. Und Viktoria Wesermann, Tochter einen wohlhabenden Reeders aus Hamburg, wird nach Sansibar geschickt, damit ihr öffentlicher Fehltritt während einer Schiffstaufe in Vergessenheit gerät: sie hatte ihren Verlobten in aller Öffentlichkeit geohrfeigt, weil er ihr so zuwider war.
Auf Sansibar treffen die drei Freundinnen auf eine exotische Landschaft und fremde Kulturen. Jede auf ihre Art, versucht ihren Weg zu finden und teilweise sind sie selbst überrascht, was sich am Ende als das Richtige für sie erweist.
Natürlich geht es wie immer in solchen Büchern auch um die große Liebe und das Drama darf auch nicht zu kurz kommen. Leider schafft es die Autorin nicht wirklich, die Figuren ausreichend zu entwickeln, so dass wie etwas müde Abziehbilder wirken, die vor exotischer Kulisse herumirren. Ich war wirklich enttäuscht von dem Buch. Natürlich erwartet man schon von Cover und Klappentext her eine unterhaltsame leichte Lektüre, aber in diesem Roman kommen mir die Figuren einfach zu kurz. Erst gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass die Handlung endlich vorangeht und als es richtig gut wurde, war das Buch auch schon vorbei. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sich auf eine oder auch zwei Charaktere konzentriert und ihre Geschichte ausgiebig erzählt, so kommen leider alle drei Frauen nicht wirklich zur Geltung.
Positiv muss allerdings betont werden, dass die Landschaftsbeschreibungen sehr schön gemacht sind, man kann im Kopf wirklich Bilder entwickeln, wie die Insel aussieht, auf der die drei Frauen ein neues Leben beginnen. Das macht einige Defizite bei der Entwicklung der Charaktere wieder wett, so dass das Buch alles in allem noch einen ganz guten Eindruck hinterlässt.
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