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Ein bisher kaum erforschter Aspekt der Christentumsgeschichte ist das Phänomen der Sabbatobservanz. Dieses wurde in der überwiegend kirchengeschichtlichen Forschung bisher nur sehr selektiv und zumeist unter dem häresiologischen Gesichtspunkt des »Judaisierens« wahrgenommen. Dabei hat christliche Sabbatobservanz ganz unterschiedliche historische Wurzeln und erfüllt sehr verschiedene religiöse und kulturelle Funktionen. Der vorliegende Band untersucht in einem ersten Teil die theologie- und kirchengeschichtlichen Voraussetzungen frühneuzeitlicher Sabbatobservanz. Der zweite Teil beschäftigt…mehr

Produktbeschreibung
Ein bisher kaum erforschter Aspekt der Christentumsgeschichte ist das Phänomen der Sabbatobservanz. Dieses wurde in der überwiegend kirchengeschichtlichen Forschung bisher nur sehr selektiv und zumeist unter dem häresiologischen Gesichtspunkt des »Judaisierens« wahrgenommen. Dabei hat christliche Sabbatobservanz ganz unterschiedliche historische Wurzeln und erfüllt sehr verschiedene religiöse und kulturelle Funktionen.
Der vorliegende Band untersucht in einem ersten Teil die theologie- und kirchengeschichtlichen Voraussetzungen frühneuzeitlicher Sabbatobservanz. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Sabbat als kulturellem Phänomen in Spätmittelalter und Reformationszeit. Der dritte Teil schließlich widmet sich der Sabbatobservanz christlicher Gruppen in der frühen Neuzeit als konfessionsspezifischem Merkmal.
Autorenporträt
Anselm Schubert, geb. 1969, Dr. theol., ist Professor für Neuere Kirchengeschichte am Fachbereich Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg.