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This study investigates the history of post-dramatic literature between 1966 and 1995. It reveals the ways that post-dramatic writing styles lent themselves productively to international modern theater, continued to develop dynamically, and came to form a tradition of its own. Extensive reviews of post-dramatic trends and forms are interspersed with close textual analyses, including examples from the theatrical stage.
Die Studie unternimmt eine Historisierung der literarischen Postdramatik zwischen 1966 und 1995. Sie zeichnet nach, wie postdramatische Schreibweisen produktiv an die
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Produktbeschreibung
This study investigates the history of post-dramatic literature between 1966 and 1995. It reveals the ways that post-dramatic writing styles lent themselves productively to international modern theater, continued to develop dynamically, and came to form a tradition of its own. Extensive reviews of post-dramatic trends and forms are interspersed with close textual analyses, including examples from the theatrical stage.
Die Studie unternimmt eine Historisierung der literarischen Postdramatik zwischen 1966 und 1995. Sie zeichnet nach, wie postdramatische Schreibweisen produktiv an die internationale Theatermoderne anknüpfen, sich dynamisch weiterentwickeln und eine eigene Traditionslinie ausbilden. Extensive Überblicke über postdramatische Tendenzen und Formen wechseln mit intensiven Textanalysen, die auch Inszenierungsbeispiele einbeziehen. Gertrude Stein, Bertolt Brecht und Samuel Beckett werden eingehend als Vorläufer des Postdramas gewürdigt; außerdem wird der Einfluss der amerikanischen Theateravantgarde der 1950er und 60er Jahre untersucht. Ausführlich behandelt wird auch die bisher vernachlässigte Gründungsphase der Postdramatik im Kontext von politischer Aktion, politisiertem Theater, Happening, Aktionskunst und Pop-Art. Chronologische Textanalysen zu Peter Handke, Heiner Müller, Elfriede Jelinek und Rainald Goetz bilden das breite Spektrum postdramatischer Muster ab: Es reicht vom politischen Poptheater bis zu subjektiven Bewusstseinsspielen. Dabei zeigt die Studie, wie sich die scheinbar so heterogenen Mittel als Transformationen spezifischer Traditionen lesen lassen.
Autorenporträt
Hanna Klessinger, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.