64,10 €
inkl. MwSt.
Versandkostenfrei*
Versandfertig in 6-10 Tagen
payback
0 °P sammeln
  • Gebundenes Buch

Die Neuartigkeit einer Philosophie bemisst sich an der Sprache, in der sie zum Ausdruck kommt. In der Reflexion der philosophischen Terminologie offenbart sich die Bedingtheit unseres Denkens, das sein begriffliches Inventar nicht ad hoc entwickelt, sondern in Philosophiegeschichte und Alltagssprache bereits vorfindet. Das Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation der Fachsprache gleicht dabei einem Balanceakt: Wer nur der Konvention verhaftet bleibt, vermag nichts Neues zu sagen, wer jeden Bezug zu vertrauten Vokabularen verliert, klingt esoterisch. Der Band zeigt exemplarisch den…mehr

Produktbeschreibung
Die Neuartigkeit einer Philosophie bemisst sich an der Sprache, in der sie zum Ausdruck kommt. In der Reflexion der philosophischen Terminologie offenbart sich die Bedingtheit unseres Denkens, das sein begriffliches Inventar nicht ad hoc entwickelt, sondern in Philosophiegeschichte und Alltagssprache bereits vorfindet. Das Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation der Fachsprache gleicht dabei einem Balanceakt: Wer nur der Konvention verhaftet bleibt, vermag nichts Neues zu sagen, wer jeden Bezug zu vertrauten Vokabularen verliert, klingt esoterisch. Der Band zeigt exemplarisch den Bedeutungswandel philosophischer Termini, die Anforderungen an eine philosophische Terminologie und die Implikationen der Beschäftigung mit der philosophischen Sprache für unser Verständnis von Philosophie.
Autorenporträt
David Hommen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und regelmäßiger Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen. 2012 promovierte er mit einer Verteidigung des Epiphänomenalismus, für die er 2013 den drupa-Preis erhielt. Seine Forschungs- und Interessensgebiete reichen von der Philosophie des Geistes über Theorien der Kausalität bis hin zur Metaphysik von Unterlassungen und Abwesenheiten. Dennis Sölch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Geschäftsführer der Deutschen Whitehead Gesellschaft. 2013 promovierte er mit einer Arbeit über die Tradition der Prozessphilosophie und war 2016 ¿William James Scholar in Residence" am William-James-Center in Potsdam. Seine Forschungsgebiete umfassen Prozessmetaphysik, Kulturphilosophie und die Geschichte der amerikanischen Philosophie vom Transzendentalismus bis zum Neopragmatismus.