Torsten Woywod
Gebundenes Buch
Mathilde und Marie
Roman Eine Liebeserklärung an den Zauber des Lesens und eine Rückbesinnung auf das, was wir im Leben wirklich brauchen
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Warmherzig und entschleunigend - ein Roman, der einfach nur guttut»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm ...
Warmherzig und entschleunigend - ein Roman, der einfach nur guttut
»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.
Eine Begegnung, die alles verändern wird
Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie baldan diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben
Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.
Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird
Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann ...
Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.
»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.
Eine Begegnung, die alles verändern wird
Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie baldan diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben
Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.
Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird
Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann ...
Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.
Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung ¿Leonard und Paul¿ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war. Mit ¿Mathilde und Marie¿ legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor.
Produktdetails
- Verlag: DTV
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 15. Januar 2026
- Deutsch
- Abmessung: 194mm x 121mm x 31mm
- Gewicht: 368g
- ISBN-13: 9783423285124
- ISBN-10: 3423285125
- Artikelnr.: 73574662
Herstellerkennzeichnung
dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
produktsicherheit@dtv.de
Bücher bereichern uns, in dem sie uns packen, uns berühren, unser Wissen erweitern. Und manche sind nur dafür geschrieben, uns in einen Kosmos zu entführen, in dem unsere Seele eine Auszeit nehmen darf vom Alltag, gleich wie der auch aussehen mag. So eines hat Torsten Woywod …
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Bücher bereichern uns, in dem sie uns packen, uns berühren, unser Wissen erweitern. Und manche sind nur dafür geschrieben, uns in einen Kosmos zu entführen, in dem unsere Seele eine Auszeit nehmen darf vom Alltag, gleich wie der auch aussehen mag. So eines hat Torsten Woywod geschrieben, der uns drei Frauen vorstellt und ein zauberhaftes Dorfidyll, indem es außer Buchhandlungen nicht viel anderes zu geben scheint. Mehr braucht es ja auch nicht, möchte der passionierte Leser sich hier hinzudenken. Wir reisen mit Marie in einem Zug dorthin, den sie in Paris bestiegen hat, um alles hinter sich zu lassen. Ihr Leben, um es kurz zu machen, ist unfassbar anstrengend und zudem ziemlich aus den Fugen geraten. Im Abteil begegnet ihr Jónína (die 3. Frau, die vermutlich nur deshalb nicht im Titel vorkommt, weil das die Alliteration sprengen würde), die sie gewissermaßen in die Ardennen und das Dörfchen Redu entführt, wo die Welt noch eine idealistische ist, um mal nicht das inflationär benutzte Adjektiv pittoresk zu bemühen (huch!). Und vor allem eine, in der die Menschen Zeit im Überfluss zu haben scheinen, was Marie zunächst gar nicht gut aushalten kann. Um nach und nach zu bemerken, wie unnötig wir uns selbst manches Mal unter Druck setzen. Abgabetermine, Schulschluss, Meetings... Letztlich singt Woywod ein Hohelied auf den Müßiggang, die Mitmenschlichkeit und die Magie des Lesens. Und manchmal ist es genau das, was wir brauchen. Man kann es trivial nennen - oder lebensnotwendig! #netgalley.de
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Bezauberndes Buch über Freundschaft und Gemeinschaft: Schon das Cover entführt den Betrachter in ein idyllisches Dorf, eingebettet in einen sanften Talkessel, umgeben von prächtigen Bergen. Es zog mich sofort in seinen Bann. Hier landet Marie, die sich am Gare du Nord in Paris ein …
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Bezauberndes Buch über Freundschaft und Gemeinschaft: Schon das Cover entführt den Betrachter in ein idyllisches Dorf, eingebettet in einen sanften Talkessel, umgeben von prächtigen Bergen. Es zog mich sofort in seinen Bann. Hier landet Marie, die sich am Gare du Nord in Paris ein Ticket für den TGV gekauft hat, um der Hektik der Stadt und ihren eigenen Problemen zu entfliehen. In Brüssel entscheidet sie sich spontan, weiterzureisen. Im Zug begegnet sie Jonina, einer Isländerin, die sie mit nach Redu nimmt – einem kleinen Dorf in den Ardennen.
Kaum angekommen, fühlt sich Marie geborgen, auch wenn es hier keine verlässliche Internetverbindung für ihr Handy gibt. Sie bezieht Quartier im Gästehaus von Jonina und hilft ihr in der Buchhandlung, einer von vielen im Ort. Als Jonina plötzlich verschwindet, bleibt Marie in Redu und übernimmt die Verantwortung für den Laden. Auf ihren morgendlichen Spaziergängen mit der Labradorhündin Anneliese begegnet sie Mathilde, einer älteren Dorfbewohnerin, die sich aus der Gemeinschaft zurückgezogen hat und einsam sowie verbittert in ihrem Haus lebt – und das, obwohl sie Joninas Nachbarin ist.
Torsten Woywod zeichnet seine Figuren mit großer Einfühlsamkeit. Jede von ihnen erzählt ihre Geschichte in einem eigenen Kapitel, sodass man tief in ihre Gefühlswelten eintauchen kann. Besonders die vorsichtigen Kontakte und die wachsende Freundschaft zwischen Mathilde und Marie sind wunderbar beschrieben. Die einsamen Ausflüge in den Wald und Maries zunehmende Liebe zur Natur ziehen den Leser in lebendige, anschauliche Szenen hinein. Auch die Dorfgemeinschaft verändert sich: Marie wird aufgenommen und führt schließlich die Buchhandlung selbständig weiter. Redu wird zu ihrer neuen Heimat, einem Ort der Ruhe und des Ankommens.
Dieser Roman hat mich sehr berührt, denn auch ich sehne mich gerade nach einem Ort der Stille und Geborgenheit. Deshalb empfehle ich ihn von Herzen weiter.
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Marie flieht nach dem Tod ihrer Tante aus dem lauten und überfüllten Paris.
Im Zug trifft sie auf Jonina, die sie einlädt mit in ihr Dorf zu kommen. So lernt Marie Redu kennen.
Im Bücherdorf Redu gibt es kein Internet, dafür aber sehr viele kleine Buchläden.
Als …
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Marie flieht nach dem Tod ihrer Tante aus dem lauten und überfüllten Paris.
Im Zug trifft sie auf Jonina, die sie einlädt mit in ihr Dorf zu kommen. So lernt Marie Redu kennen.
Im Bücherdorf Redu gibt es kein Internet, dafür aber sehr viele kleine Buchläden.
Als Jonina aus gesundheitlichen Gründen Redu verlassen muss, kümmert sich Marie
um die Buchhandlung und auch um Joninas Hund. Marie, die nur kurze Zeit in Redu bleiben wollte, fühlt sich in dem Dorf immer wohler und bleibt schließlich dort.
Auf einem ihrer Spaziergänge trifft sie auf Mathilde, die vor kurzem ihren Mann verloren hat. Marie und Mathilde begegnen sich auf ihren Spaziergängen im Wald immer wieder. Und so lernen sie sich nach und nach besser kennen. Marie lernt die Ruhe des Waldes zu schätzen. Zusammen mit Mathilde lernt sie Fauna und Flora besser kennen.
Mathilde und Marie ist ein wunderbares Wohlfühlbuch. Mit jeder Seite habe ich mich mehr entspannt. Die Naturbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen.
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Zwischen Marmeladengläsern und Lebensweisheiten
Mit einem Bild in warmen Farbtönen auf dem Cover und einem ansprechenden Klappentext lädt der Roman dazu ein, sich auf seine gut 300 Seiten einzulassen.
Der Plot: Traurige, überarbeitete, gestresste, verschuldete Pariser …
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Zwischen Marmeladengläsern und Lebensweisheiten
Mit einem Bild in warmen Farbtönen auf dem Cover und einem ansprechenden Klappentext lädt der Roman dazu ein, sich auf seine gut 300 Seiten einzulassen.
Der Plot: Traurige, überarbeitete, gestresste, verschuldete Pariser Studentin findet in einem 390 Seelendorf zu sich und hilft einer älteren Nachbarin aus ihrer Trauer und Einsamkeit. Der Weg dorthin ist schnell erzählt: In Paris steigt sie spontan in einen Zug ins Nirgendwo und folgt der Einladung einer älteren Dame, mit ihr aufs Land zu kommen und dort zu wohnen.
Ab und zu bringt der nette Bäcker Brot vorbei, sie wird bekocht - keine Rede mehr von ihren erdrückenden Schulden, ihren Existenzängsten - sie findet sich im Einklang mit der Natur und erwacht - genau wie das Dorf am Morgen: „In den Häusern Redus glomm hinter einigen Fenstern bereits warmes Licht, und aus zahlreichen Schornsteinen stieg Rauch empor. Er kräuselte sich über den dunklen Schindeldächern, nahm dann die Form schmaler Fäden an und verschwand schließlich ganz. Die gesamte Szenerie mutete wie ein zaghaftes Erwachen des Dorfes an, in dessen Rahmen die ersten verstreuten Regungen des morgendlichen Lebens in den Tag hineinwuchsen.“ (S.316) Dieser Stil prägt den Roman, man erfährt etwas über die Vogelwelt, wie man Marmelade kocht, wie Papier geschöpft wird… gepaart mit Alltagsphilosphie.
Für mich definitiv zu viel des Guten, fast kitschig sowohl vom Inhalt als auch vom Stil.
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Redu-ein kleines Bücherdorf
Klappentext:
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen …
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Redu-ein kleines Bücherdorf
Klappentext:
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.
Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
„Mathilde und Marie“ ist der Debütroman von Torsten Woywod.
Es ist eine ganz ruhige und leise Geschichte, nichts Aufregendes, doch ich bin nach wenigen Seiten ganz tief in die Geschichte eingesunken.
Der Schauplatz ist Redu. Dieses Dorf gibt es wirklich. Es ist das zweitälteste Bücherdorf der Welt und liegt in der Wallonie, in Belgien.
Das Dorf wird wunderschön beschrieben und ich weiß jetzt schon, dass ich es mir anschauen muss.
Neben dem Bücherdorf, dass unbestritten die Hauptrolle in der Geschichte spielt, sind natürlich noch Marie wichtig in der Geschichte.
Marie ist Französin und hat ihr Leben in Parias hinter sich gelassen und lässt sich treiben. Im Zug trifft Marie auf Jónína, eine junge Isländerin, die in den Menschen lesen kann. Sie spürt die Erschöpfung Maries und nimmt sie mit nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung besitzt und sich die Uhren langsamer drehen.
Dort erwartet Marie ein Leben voll Ruhe und Geborgenheit und sie lernt die verschlossene und mürrische Mathilde kennen.
Torsten Woywod erzählt die Geschichte in einem ganz ruhigen Ton und in einer feinen Sprache. Die Geschichte ist geprägt von der Beschreibung des Schauplatzes Redu und durch die recht sympathischen Charaktere.
Diese führt der Autor spielend durch die Geschichte. Es ist eine Geschichte über Begegnung, Veränderung und Gemeinschaft.
Der Schreibstil von Torsten Woywod ist flüssig und gut verständlich. Der Autor versteht es mit seiner ruhigen Geschichte sich in die Herzen seiner Leser*innen zu schreiben.
„Mathilde und Marie“ ist ein wunderschöner und ruhiger Wohlfühlroman, mit einem schönen und interessanten Setting.
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Ein ruhiger Roman über Gemeinschaft, Zeit und leise Veränderung
Das Cover vermittelt bereits eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre und passt damit gut zum Inhalt des Romans. Die Handlung spielt im Bücherdorf Redu, einem Ort, in dem das Leben bewusst verlangsamt ist. Internet …
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Ein ruhiger Roman über Gemeinschaft, Zeit und leise Veränderung
Das Cover vermittelt bereits eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre und passt damit gut zum Inhalt des Romans. Die Handlung spielt im Bücherdorf Redu, einem Ort, in dem das Leben bewusst verlangsamt ist. Internet steht den Bewohnern nur für eine Stunde am Abend zur Verfügung, während Bücher, Gespräche und die Natur den Tagesablauf prägen. In diese besondere Umgebung kommt die junge Französin Marie und wird Teil der Dorfgemeinschaft.
Mit dem Frühling beginnt nicht nur die Natur aufzublühen, auch die Dorfgemeinschaft gerät sanft in Bewegung. Besonders Mathilde, die als mürrisch und zurückgezogen gilt, kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Die Begegnungen zwischen den beiden Frauen entwickeln sich ohne große Gesten und gerade dadurch sehr glaubwürdig. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel treffen aufeinander und finden langsam zueinander.
Der Schreibstil ist klar, ruhig und leicht zugänglich. Landschaft und Dorfleben werden detailliert beschrieben und geben der Geschichte ihre besondere Atmosphäre. Redu fungiert dabei nicht nur als Schauplatz, sondern auch als verbindendes Element zwischen den Figuren.
Fazit: Für mich ist Mathilde und Marie ein ruhiger Roman, der entschleunigt und zeigt, wie kleine Veränderungen nachhaltige Wirkung entfalten können.
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Torsten Woywod war mir bekannt als Autor von Büchern über Buchhandlungen weltweit und als Moderator bei der leider eingestellten Seite "Was liest du"?.
Nun hat er seinen ersten Roman vorgelegt und er handelt natürlich auch von Büchern.
Das (echte) belgische …
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Torsten Woywod war mir bekannt als Autor von Büchern über Buchhandlungen weltweit und als Moderator bei der leider eingestellten Seite "Was liest du"?.
Nun hat er seinen ersten Roman vorgelegt und er handelt natürlich auch von Büchern.
Das (echte) belgische Bücherdorf Redu in den Ardennen ist der Schauplatz der Geschichte, spielt aber nur eine Nebenrolle als idyllische Kulisse für die berührende Geschichte von Marie, die es aus dem hektischen Paris in das kleine Dorf mit etwa 300 Einwohnern verschlägt. Die Isländerin Jonina besitzt dort einen der zahlreichen Buchläden und Marie hilft ihr freiwillig im Laden. Als Jonina schwer erkrankt und das Dorf überstürzt verlassen muss, übernimmt Marie widerwillig die Verantwortung und freundet sich ganz langsam mit der Nachbarin Mathilde an. Beide Frauen haben schwere Schicksalsschläge zu verarbeiten.
Man merkt auf jeder Buchseite, dass Woywod ein echter Buchliebhaber ist und das vermittelt er über seine Protagonistinnen. Auch die Natur liegt ihm sehr am Herzen und die Naturschilderungen sind sehr gelungen. Die Frauen bleiben dagegen etwas blasser und man kommt ihnen nicht wirklich nahe.
Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen, man muss sich ganz in Ruhe darauf einlassen und jegliche Hektik ablegen. Dann kann man es richtig genießen!
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Gestelzt und überladen
Ich habe „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod nach etwa siebzig Seiten abgebrochen. Obwohl ich die Leseprobe vorher gelesen hatte und wusste, worauf ich mich stilistisch einlasse, bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurechtgekommen.
Der …
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Gestelzt und überladen
Ich habe „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod nach etwa siebzig Seiten abgebrochen. Obwohl ich die Leseprobe vorher gelesen hatte und wusste, worauf ich mich stilistisch einlasse, bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurechtgekommen.
Der Text wirkt auf mich stark gestelzt und ist durchgehend von Kitsch und Pathos geprägt. Teilweise hatte ich beim Lesen fast ein körperliches Unbehagen, so schwer erträglich fand ich die Formulierungen.
Dabei dachte ich nach der Leseprobe noch, dass ich mich daran gewöhnen könnte. Außerdem lese ich grundsätzlich gern auch mal kitschigere Bücher oder sogenannte Wohlfühlliteratur, gerade in Phasen, in denen es mir nicht so gut geht. Hier war es für mich aber schlicht zu viel. Der Ton blieb für mein Empfinden durchgehend überladen, ohne dass sich eine Balance eingestellt hätte.
Ob der Eindruck an der Übersetzung liegt, kann ich natürlich nicht sicher sagen. Allerdings scheint der Stil so prägend und eigenwillig zu sein, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass er im Original wesentlich anders wirkt. Für mich hat das Buch daher leider nicht funktioniert.
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Das Buch Mathilde und Marie hat mich direkt von Beginn an in seinen Bann gezogen und wirklich begeistert. Es lässt einen innehalten und bietet einem als LeserIn einen literarischen Rückzugsort, wie ich es selten erlebt habe. Das malerische Dörfchen in den Ardennen Redu, wo die …
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Das Buch Mathilde und Marie hat mich direkt von Beginn an in seinen Bann gezogen und wirklich begeistert. Es lässt einen innehalten und bietet einem als LeserIn einen literarischen Rückzugsort, wie ich es selten erlebt habe. Das malerische Dörfchen in den Ardennen Redu, wo die Geschichte spielt, hat mir ganz besonders gut gefallen und ich konnte mir wahrhaftig bildlich vorstellen, wie sich die kleinen Gassen und Häuser in das Dorfbild einfügen. Insgesamt ist der Schreibstil sehr ruhig, langsam, atmosphärisch und beschreibt ganz genau diverse Szenarien, was manchen/mancher Leserin eventuell langatmig erscheint, aber mir hat die Geschichte und auch der Schreibstil zugesagt, ich konnte gut entspannen. Eine perfekte Urlaubslektüre für alle LeserInnen, die sich sicher auch toll als Geschenk eignet. Ich war sehr zufrieden!
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Der Klappentext und natürlich auch der Autor, dessen Name mir dank Instagram bekannt war, haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht.
Das Cover hat mich auf eine sanfte, leise und beschauliche Lektüre eingestimmt, die sich dahinter auch verbirgt…
ABER: leider war mir die …
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Der Klappentext und natürlich auch der Autor, dessen Name mir dank Instagram bekannt war, haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht.
Das Cover hat mich auf eine sanfte, leise und beschauliche Lektüre eingestimmt, die sich dahinter auch verbirgt…
ABER: leider war mir die Geschichte viel zu beschaulich, ereignisarm und vom Erzählstil sehr mäandernd. Das Geschehen plätscherte vor sich hin, ohne mich zu irgendeinem Zeitpunkt der Geschichte packen zu können.
Ebenso verhielt es sich mit den Charakteren. Einzeln wirkten sie auf mich unnahbar, flach ausgearbeitet und nicht bereit, sich der Leserschaft zu präsentieren. Die Protagonist*innen in Summe, also die Bewohner*innen Redus und ihre verschworene Gemeinschaft, wirkten auf mich im besten Falle herbeifabuliert, weniger nett ausgedrückt hat es auf mich nahezu sektenartig gewirkt.
Lichtblicke im Buch waren für mich die schönen Naturbeschreibungen, die beim Lesen fast eine so beruhigende Wirkung auf mich hatten, wie auf Marie im Buch
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