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Vor dem Pinkelhäuschen am Moabiter Stephanplatz liegt ein Toter. Es handelt sich um den erfolglosen Foto-Künstler Stephan Klein, der nicht nur mit dem Inhaber der örtlichen Kunstgalerie über Kreuz lag, sondern auch mit den Leuten, die ihn mittels Luxussanierung aus seiner Altbauwohnung vertrieben haben. Kommissar Hajo Freisal fi ndet sich bei seinen Ermittlungen unversehens in einer Schlangengrube aus Kulturschaffenden, Gentrifi zierungsgegnern und Bauträgern wieder - und sieht sich bald mit einer bizarren Wendung des Falls konfrontiert.
Bernd Mannhardt, geboren 1961 in Berlin, ist in der PR-Branche tätig. Er veröffentlichte bislang neben kriminalistischen Kurzgeschichten auch Rezensionen für das Stadtmagazin Zitty, Features für DeutschlandRadio und Kurzkrimis für WDR und HR. Bernd Mannhardt ist Mitglied im »Syndikat« und lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm im berlin.krimi.verlag der Moabit-Krimi »Schlussakkord«.
Produktdetails
- Hajo Freisal 2
- Verlag: bebra verlag
- Seitenzahl: 272
- Erscheinungstermin: Februar 2016
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 126mm x 21mm
- Gewicht: 244g
- ISBN-13: 9783898095242
- ISBN-10: 389809524X
- Artikelnr.: 44283824
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Ein Toter liegt vor dem Pinkelhäuschen "Café Achteck" am Moabiter Stephanplatz. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Homosexuelle. Dass es sich um einen Mordfall handelt ist klar, denn das Messer steckt noch. Es ist ein Fall für Kriminalhauptkommissar Hajo Freisal und …
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Ein Toter liegt vor dem Pinkelhäuschen "Café Achteck" am Moabiter Stephanplatz. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Homosexuelle. Dass es sich um einen Mordfall handelt ist klar, denn das Messer steckt noch. Es ist ein Fall für Kriminalhauptkommissar Hajo Freisal und seine Kollegin Yasmine Gutzeit. Freisal erinnert sich an einen früheren Fall. Der homophobe Homosexuellenmörder ist erst seit kurzem wieder auf freiem Fuß. Doch so einfach ist die Sache nicht. Der Tote ist Stephan Klein, der nicht besonders erfolgreich als Foto-Künstler war. Dafür hat er sich gerne mit anderen angelegt, wie dem Inhaber der Kunstgalerie und dem Bauträger, der ihn aus seiner Wohnung geworfen hat, um sie zu sanieren, luxussanieren versteht sich.
Die Geschichte ist herrlich zu lesen und sehr unterhaltsam. Man erhält eine volle Ladung Berliner Flair. Skurrile Typen mit "Berliner Schnauze" machen keine Umwege, wenn sie etwas los werden wollen. Ich habe mich prächtig amüsiert.
Das Ermittlerduo Freisal und Gutzeit ist sympathisch und ihre Dialoge irgendwie typisch berlinerisch, sehr direkt und scharfzüngig. Freisal hat ein kleines Figurproblem, dem er mit Trainingseinheiten im Fitness-Studio zuleibe rückt. Auch verlässt er sich gerne auf sein Bauchgefühl. Seine junge Kollegin Yasmine fährt zu jeder Jahreszeit mit ihrem Motorrad und lässt sich von keinem unterbuttern, auch nicht von Feisal. Die beiden akzeptieren sich, wie sie sind und arbeiten gut zusammen.
Der Kriminalfall ist verzwickt und ich wurde bis zum Ende auf falsche Fährten gelockt. Die Überraschung ist gelungen, denn am Ende ist alles ganz anders.
Ein empfehlenswerter Krimi mit viel Lokalkolorit.
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"Mann, mann, mann" - wenn ich es mit Hajo Freisals Worten sagen darf - der Autor Bernd Mannhardt hat mich ganz schön an der Nase herumgeführt und dabei auch noch großartig unterhalten.
Sein Protagonist Hans Joachim Freisal, in Kurzform einfach Hajo, ist nicht der …
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"Mann, mann, mann" - wenn ich es mit Hajo Freisals Worten sagen darf - der Autor Bernd Mannhardt hat mich ganz schön an der Nase herumgeführt und dabei auch noch großartig unterhalten.
Sein Protagonist Hans Joachim Freisal, in Kurzform einfach Hajo, ist nicht der schönste oder sportlichste Kriminalhauptkommissar und er fährt auch keinen Luxusschlitten.
Aber er ist intelligent, empathiefähig, selbstbewusst und so ein ganz kleines bisschen ein Besserwisser, das aber auf eine gesunde, ehrliche und humorvolle Art. Kurzum - Hajo Freisal ist einmalig, ein Berliner Unikum und man sollte ihn gelesen haben.
Aber erstmal kurz zur Story:
Ein toter Mann wird nach einem anonymen Anruf an einem Ort aufgefunden, den oftmals sogar die Lebenden meiden.
KHK Freisal und seine ambitionierte und lebensfrohe Assistentin Yasemine Gutzeit ermitteln in Berlin Moabit und schnell sind die ersten Verdächtigen, die ersten Motive da.
Wer hatte einen Grund den jungen Mann zu töten?
So viele Verdächtige, so viele Motive - der Autor hat fleißig gesät, die Ernte aber gekonnt bis zum Schluß hinausgezögert. So manches Unkraut musste gezupft werden um die Reihen zu lichten.
Ich habe bei jedem mitgerätselt, verdächtigt was das Zeugs hält und mich köstlich amüsiert über die Berliner Schnodderschnauze des KHK, dem seine Assistentin übrigens in nichts nachsteht.
Ein tolles Ermittlerduo, das sich einfach versteht, sehr freundschaftlich auch im Umgang mit Kollegen, aber trotzdem immer ernsthaft bei der Sache.
Die Dialoge waren so herzerfrischend. Hajos Sprüche haben sich mir eingeprägt und sollten Kultstatus bekommen. Danke - bitte!
Natürlich möchte ich den Freisal nicht über Gebühr loben, sonst kommt er noch auf den Gedanken sich bequem zurückzuziehen und verfällt bei Paschke wieder dem Eisbein.
Apropos Paschke, der Lokalkolorit ist wieder herrlich. Als Nichtberliner würde ich bestimmt den ein oder anderen Ort nur anhand der super Beschreibungen erkennen.
Ein Krimi der richtig Spaß gemacht hat, viel zu kurz war und in mir keimt die Hoffnung das es hoffentlich eine Fortsetzung geben wird.
Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen, plus einen extra für das leckere Salatrezept :-)
c)K.B. 03/2016
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