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Nigel McCrery
Broschiertes Buch
Kaltes Gift / Mark Lapslie Bd.1
Kriminalroman
Übersetzung: Bezzenberger, Ilse
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Die Rentnerin Daisy Wilson ist froh, dass ihre neue Freundin Violet sich so aufopfernd um sie kümmert. Dankbar nimmt sie die Tasse Tee an, die Violet ihr hinstellt - woraufhin diese seelenruhig dabei zusieht, wie die alte Frau qualvoll an dem beigemischten Gift stirbt. Kurz darauf wird bei einem Verkehrsunfall zufällig die stark verweste Leiche einer alten Frau freigelegt. Sie kann als Violet Chambers identifiziert werden - und sie wurde vermutlich vergiftet. Chief Inspector Mark Lapslie steht vor einem Rätsel: Denn die alte Mrs. Chambers erfreut sich offenbar weiterhin lebhaft ihres Daseins, zahlt Steuern und schreibt ihren Nachbarn reizende Postkarten. Was geht hier vor?
McCrery, Nigel
Nigel McCrery, geboren 1953, war Polizist, bevor er in Cambridge ein Studium begann und anschließend Drehbücher für das britische Fernsehen schrieb. Mehrere der erfolgreichsten englischen TV-Krimiserien gehen auf sein Konto, darunter auch »Gerichtsmedizinerin Dr. Samantha Ryan« (BBC). Nigel McCrery lebt mit seiner Familie im Norden Londons.
Nigel McCrery, geboren 1953, war Polizist, bevor er in Cambridge ein Studium begann und anschließend Drehbücher für das britische Fernsehen schrieb. Mehrere der erfolgreichsten englischen TV-Krimiserien gehen auf sein Konto, darunter auch »Gerichtsmedizinerin Dr. Samantha Ryan« (BBC). Nigel McCrery lebt mit seiner Familie im Norden Londons.
Produktdetails
- Knaur Taschenbücher Nr.63961
- Verlag: Droemer/Knaur
- Originaltitel: Still Waters
- Artikelnr. des Verlages: 3003122
- Seitenzahl: 400
- Erscheinungstermin: 9. September 2010
- Deutsch
- Abmessung: 180mm x 115mm
- Gewicht: 268g
- ISBN-13: 9783426639610
- ISBN-10: 3426639610
- Artikelnr.: 27874760
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Bei einem Verkehrsunfall wird die schon länger im Wald verscharrte Leiche einer älteren Frau zufällig freigelegt. Der eigentlich wegen Krankheit beurlaubte DCI Mark Lapslie bekommt den Fall zugeteilt und steht schon bald vor einem Rätsel. Die Tote, Violet Chambers, scheint gar …
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Bei einem Verkehrsunfall wird die schon länger im Wald verscharrte Leiche einer älteren Frau zufällig freigelegt. Der eigentlich wegen Krankheit beurlaubte DCI Mark Lapslie bekommt den Fall zugeteilt und steht schon bald vor einem Rätsel. Die Tote, Violet Chambers, scheint gar nicht tot zu sein, denn sie zahlt weiterhin Steuern, bezieht Mieteinkünfte und verschickt Post karten an ihre ehemaligen Nachbarn.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Sequenz 1944, der darin recht gruselig beschriebene Ein satz einer Gartenschere scheint irgendwie der Schlüssel zu der ganzen Geschichte zu sein, doch zunächst kann der Leser in zwei unterschiedlichen Erzählsträngen mitverfolgen, wie sich der Krimifall entwickelt, zum einen aus der Sicht der Polizei, die zunächst nicht wirklich voran kommt und aus der Sicht der Mörderin, die weiterhin ihre Ziele verfolgt, deren Beweggründe und Motiv aber noch im Dunkeln liegen. Passieren tut nicht wirklich viel und wer rasante Spannung sucht, ist mit diesem Buch sicher falsch bedient, vielmehr baut sich nach und nach eine unterschwellig gruselige Atmosphäre auf, die hauptsächlich auf der gleichgültigen Ziel strebigkeit der Mörderin beruht, die so völlig emotionslos auf ihr nächstes Opfer losgeht.
Das der ermittelnde Polizist mit einer so seltenen Kranhkeit wie Synästhesie geschlagen ist, ist mal eine Abwechslung zum ewig psychisch belasteten oder alkoholkranken Ermittler und hat auch nicht so viel Raum eingenommen, das es den Plot zu sehr belastet hätte. Die Ermittlung im Krimifall kommt zunächst nicht so recht voran und das dem DCI Lapslie von oben noch Steine in den Weg gelegt werden, erweckt den Eindruck, daß man auch gar nicht wirklich daran interessiert ist, den Fall offiziell zu lösen. Aus diesem Tatbestand ergibt sich dann zum Ende hin noch eine recht unerwartete Wendung,die richtig verblüfft und der langsam dahinplätschernde Handlung etwas Pepp verleiht.
Alles in allem kein Überflieger an Spannung, aber es baut sich stetig eine gewisse Atmosphäre auf und als Leser belibt man unweigerlich bei der Stange weil man wissen will, wie es weiter geht.
Fazit: nach diesem Buch sind einem kleine ältere teetrinkende englische Damen erst mal sehr
suspekt, das Buch ist very british mit viel hintergründigem schwarzem Humor, dazu paßt, natürlich ganz ohne Gift (grins) ein Tässchen Tee!
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Antworten 7 von 8 finden diese Rezension hilfreich
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Frauenmorde klassisch und gruselig gut …
Schon nach wenigen Seiten, weiß man, wer die Mörderin ist und teilweise sogar deren Beweggründe für die Taten. Trotzdem entwickelt sich eine spannende und gruselig-gute und vielschichtige, in gewisser Weise „typisch …
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Frauenmorde klassisch und gruselig gut …
Schon nach wenigen Seiten, weiß man, wer die Mörderin ist und teilweise sogar deren Beweggründe für die Taten. Trotzdem entwickelt sich eine spannende und gruselig-gute und vielschichtige, in gewisser Weise „typisch englische“, sich geradezu bedächtig entwickelnde Kriminalgeschichte.
Nach einem Autounfall wird neben der Leiche des Fahrers eine durch das von der Straße abgekommene Fahrzeug eine halb verweste Frauenleiche aus dem Erdreich gerissen. Das bringt Detective Chief Inspektor Marc Lapslie mit seinem Ermittlungsteam auf den Plan.
Nach und nach bekommt man mit, wie die Mörderin sich ihre Opfer bewusst aussucht, einen Plan zur Umsetzung ihrer Tötungsvorhaben entwickelt und diesen dann Schritt für Schritt umsetzt. Gleichzeitig erlebt man den mit der seltenen Fähigkeit, in bestimmten Situationen Sinnesreize miteinander zu verflechten und zum Beispiel bei bestimmten Ereignissen unterschiedliche Gerüche wahrzunehmen, ausgestatteten und aus der Beurlaubung zurückgeholten Kommissar in seiner ruhigen Art der Ermittlung.
Mit einem ordentlichen Maß an Humor und gruselig-skurriler Detailfreudigkeit werden in geordneter englischer Land-Atmosphäre die individuellen Eigenheiten und Charakterzüge der ausschließlich älteren Damen offenbar gemacht, selbst im Vorgehen der psychisch kranken Mörderin.
„Kaltes Gift“ ist ein fast schon gemütlich mitreißender Kriminalroman „alter Schule“, der letztlich keine Längen aufweist und Zeile für Zeile unterhaltsam-spannenden Lesegenuss bietet.
© 6/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Antworten 9 von 16 finden diese Rezension hilfreich
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