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J. D. Vance
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Hillbilly-Elegie
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- ISBN-13: 9783763269853
- Artikelnr.: 51233173
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"(Es) ist eine ganz berührende persönliche Geschichte, wie sich ein junger Mann mit schlechten Startbedingungen durchschlägt. (...) Und es hat mir auch geholfen, mein eigenes Verständnis für das zu schärfen, was für eine moderne, fortschrittliche, ich würde sagen sozialdemokratische Politik im 21. Jahrhundert wichtig ist: All die vielen, die arbeiten, sich anstrengen und den Laden am Laufen halten, müssen relevant bleiben. Sie müssen die Aussicht auf eine gute Zukunft für sich und ihre Kinder haben und Respekt erfahren." Olaf Scholz im Juli 2023 in der Süddeutschen Zeitung »Ein mitreißendes, bewegendes, kluges Buch.« Der Spiegel »Wer Amerika und seine Probleme besser verstehen möchte, der muss Hillbilly-Elegie gelesen haben.« FAZ »Das
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wichtigste politische Buch des Jahres.« Süddeutsche Zeitung »Eine einfühlsame, scharfsinnige soziologische Analyse ... Durch die Kombination von durchdachten Nachforschungen mit Erfahrungen aus erster Hand hat Vance versehentlich einen zivilisierten Leitfaden für eine unzivilisierte Wahl geliefert, und das in einem Vokabular, das sowohl für Demokraten als auch für Republikaner verständlich ist. Man stelle sich das vor." Jennifer Senior, New York Times »Hillbilly Elegy ist ein wunderschönes Memoir, aber auch ein kulturkritisches Werk über das Amerika der weißen Arbeiterklasse. .... [Vance] bietet eine überzeugende Erklärung dafür, warum es für jemanden, der so aufgewachsen ist wie er, so schwer ist, es zu schaffen... ein fesselndes Buch." Wall Street Journal "Ein großartiges Buch ..." New York Post
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Hillbilly-Elegie ist ein Schlüssel zum Verständnis der amerikanischen Gesellschaft, insbesondere der weißen arbeitenden Unterschicht. Wie ticken ehemalige Stahlarbeiter in Ohio, die ursprünglich aus Kentucky stammen und deren Vorfahren schottisch-irische Einwanderer waren? …
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Hillbilly-Elegie ist ein Schlüssel zum Verständnis der amerikanischen Gesellschaft, insbesondere der weißen arbeitenden Unterschicht. Wie ticken ehemalige Stahlarbeiter in Ohio, die ursprünglich aus Kentucky stammen und deren Vorfahren schottisch-irische Einwanderer waren? Welche Bedeutung haben Familie, Loyalität und Religion in den oft kinderreichen Clans, in denen auch Gewalt nichts Ungewöhnliches ist.
Vance beschreibt seine prekären Familienverhöktnisse unumwunden aber mit großer Wärme und Dankbarkeit.
Staunend erfährt der Leser sehr glaubhaft , wie es der Sohn einer drogensüchtigen alleinerziehenden Mutter schließlich an die law school von Yale schafft. Was dies mit dem amerikanischen Traum zu tun hat, mag jede/r nach der Lektüre selbst entscheiden. Wertvolle Einblicke werden gewiss gewonnen.
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Die persönliche Geschichte von J. D. Vance, der in Ohio im „rusty belt“ geboren wurde. Der Bereich in dem einst die Kohleindustrie ihre sog. Blüte hatte. Doch diese Industrie ist schon lange im Niedergang und damit eine ganze Bevölkerungsschicht. Armut, Drogen und Alkohol …
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Die persönliche Geschichte von J. D. Vance, der in Ohio im „rusty belt“ geboren wurde. Der Bereich in dem einst die Kohleindustrie ihre sog. Blüte hatte. Doch diese Industrie ist schon lange im Niedergang und damit eine ganze Bevölkerungsschicht. Armut, Drogen und Alkohol bestimmen den Alltag von vielen Vance Großeltern versuchten durch Arbeit und Fleiß der Armut zu entkommen, seine Mutter schaffte das nicht wirklich.
Hier erzählt Vance seine Geschichte und diese macht deutlich, dass alles nicht einfach ist. Bei ihm waren seine Großeltern, glückliche Zufälle und die richtigen Menschen die ihn unterstützen ein großer, hilfreicher Punkt, dass er durch Bildung seinen Weg aus der Ar-mut machen konnte.
Das Buch erschien bereits 2016 und bekam viele positive Resonanzen.
J.D. Vance wurde Senator in Ohio und kritisierte einst D. Trump. Nun wurde er sein Vize, falls Trump nochmals Präsident wurde. Aus diesem Grund hat der Ullstein Verlag sein Buch aus dem Programm genommen. Ein Buch, was vorher sehr gelobt wurde. Und um dieses Buch und die Beschreibung dieser Bevölkerungsschicht und Lebensumstände geht es!
Ein Kreislauf von Armut und Vernachlässigung der den Kindern Zukunftsaussichten ver-baut. Dieses Buch ist ein Versuch das alles zu erklären und dem Leser näher zu bringen. Es geht um einen ganzen Landstrich, der mit dem üblichen Kapitalismus nicht mithalten kann, wo viele Menschen resignieren.
Ein beeindruckender Erklärungs- Beschreibungsversuch einer Gesellschaftskrise aus einer sehr persönlichen Sicht. Und das ist auch weiterhin sehr lesenswert.
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Ich habe "Hillbilly Elegy" jetzt mal nachgeholt, weil ich verstehen wollte, wie aus dem jungen Mann, der dieses schonungslose, verletzliche und erstaunlich aufrichtige Buch geschrieben hat, später der Politiker J.D. Vance werden konnte, den ich heute mit wachsender Irritation …
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Ich habe "Hillbilly Elegy" jetzt mal nachgeholt, weil ich verstehen wollte, wie aus dem jungen Mann, der dieses schonungslose, verletzliche und erstaunlich aufrichtige Buch geschrieben hat, später der Politiker J.D. Vance werden konnte, den ich heute mit wachsender Irritation beobachte. Vielleicht, so hoffte ich, würde sich zwischen den Zeilen ein Schlüssel finden, irgendeine Linie, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Doch genau das ist nicht geschehen. Stattdessen hat mich das Buch ratloser zurückgelassen, als ich vorher war.
Was mich am meisten irritiert: Der Autor des Buches wirkt reflektiert, selbstkritisch, offen für Ambivalenzen. Die Art, wie er über Armut, Gewalt, Sucht und vor allem über die emotionale Zerreißprobe "sozialer Aufstieg" schreibt, zeugt von hoher Sensibilität. Man spürt, dass da jemand genau hinschaut, auf sich, auf seine Herkunft, auf die soziale Wirklichkeit eines Milieus, das in den USA permanent übersehen wird. Die Passagen über seine Großmutter, die chaotische Mutter, den ständigen Kampf um Stabilität. Das ist literarisch wie dokumentarisch überzeugend.
Und doch scheint dieser erzählerische J.D. Vance wenig mit dem Politiker gemein zu haben, der heute mit einfachen Antworten, Härteparolen und kalkulierter Polarisierung auftritt. Diese Diskrepanz hat mich beim Lesen immer wieder innehalten lassen. Ich suchte nach Andeutungen, nach frühen Schatten. Fand aber eher einen jungen Mann, der vieles infrage stellt, anstatt vorschnell zu urteilen. Genau dieser Kontrast irritiert mich bis heute.
Zugleich möchte ich eines betonen: Diese Ratlosigkeit schmälert nicht die Qualität des Buches. Im Gegenteil. Als Memoire funktioniert diese Elegy ausgesprochen gut. Sie ist präzise erzählt und strukturell stimmig. Vielleicht ist es gerade diese Diskrepanz, die mich nicht loslässt.
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Ein Stück Amerika, ein Blick hinter die Fassade, eine Familie, die immer mehr in der Gesellschaft abrutscht und die Schuld bei anderen Menschen sucht.
J. D. Vance hat seine Geschichte aufgeschrieben und somit dem Lesenden einen Einblick in das Seelenleben der Hillbillys gewährt. Ihre …
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Ein Stück Amerika, ein Blick hinter die Fassade, eine Familie, die immer mehr in der Gesellschaft abrutscht und die Schuld bei anderen Menschen sucht.
J. D. Vance hat seine Geschichte aufgeschrieben und somit dem Lesenden einen Einblick in das Seelenleben der Hillbillys gewährt. Ihre Anfänge, ihre Entwicklung und Stagnation, ihrem Glauben und ihre Wut auf die Politik, die Gesetze und auf die anderen Menschen. Der Autor hat es mit viel Einsatz und starkem Willen geschafft. Er ist raus aus Middletown und lebt nun als Anwalt in einer besseren Gegend. Doch vielen anderen Hillbillys gelingt der Sprung nicht. Warum ist das so? Was hindert sie die Stadt zu verlassen und in einer anderen Gegend sich etwas aufzubauen? Warum sind stets die anderen Menschen an ihrer Situation schuld?
Es war interessant zu lesen, wenn auch recht langatmig. Der Autor hat leider keinen mitreißenden Schreibstil. Er beschreibt alles recht nüchtern und wirkt dadurch emotionslos (außer, wenn er von seiner Großmutter schreibt). Jedoch schafft er es, dass man die derzeitige Situation in den USA besser versteht. Er zeigt auf, was die Hillbillys denken, was sie blockiert und warum sie wütend sind. Eine Lösung für das Problem hat auch er nicht, aber es wird sehr deutlich, dass sich etwas ändern muss, um die Abwärtsspirale zu stoppen.
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