Gruselige Stunden
Schaurige Geschichten für kalte Abende
Übersetzung: Schmidt, Sibylle
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Während in den verwinkelten Gassen des Viktorianischen Londons der erste Schnee fällt, hofft ein Waisenmädchen auf eine neue Familie. In einem gespenstischen Kloster am Gardasee wird ein junger Mann von seiner Vergangenheit heimgesucht. Ein labyrinthhaftes Herrenhaus führt einen Vater in einer eisigen Winternacht auf der Suche nach seinem Sohn durch Raum und Zeit. Und auf einer sturmumtosten Insel vor der schottischen Küste bewahrt das Meer auch die dunkelsten Geheimnisse. Hier passiert Unerklärliches, hier verschwimmt das Wirkliche mit dem Unwirklichen. In sechs meisterhaft erzählten G...
Während in den verwinkelten Gassen des Viktorianischen Londons der erste Schnee fällt, hofft ein Waisenmädchen auf eine neue Familie. In einem gespenstischen Kloster am Gardasee wird ein junger Mann von seiner Vergangenheit heimgesucht. Ein labyrinthhaftes Herrenhaus führt einen Vater in einer eisigen Winternacht auf der Suche nach seinem Sohn durch Raum und Zeit. Und auf einer sturmumtosten Insel vor der schottischen Küste bewahrt das Meer auch die dunkelsten Geheimnisse. Hier passiert Unerklärliches, hier verschwimmt das Wirkliche mit dem Unwirklichen. In sechs meisterhaft erzählten Geschichten führen uns preisgekrönte Autor_innen in die Welt des Schaurigen. Doch zwischen dem Duft von Clementinen, dem Geschmack von Portwein und Austernsuppe sowie dem Knistern des Kaminfeuers wird das Gruseln zu einem wohligen Erlebnis. Die perfekte Lektüre für die stillen Stunden, wenn der Tag der Nacht weicht.Schaurige Geschichten:Band 1: Schaurige NächteBand 2: WintergeisterBand 3: Gruselige StundenAlle Bände sind eigenständige Sammlungen von Erzählungen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
KIRAN MILLWOOD HARGRAVE ist eine ausgezeichnete Autorin sowie ausgewiesene Expertin des unheimlichen Erzählens. LAURA SHEPHERD-ROBINSON ist eine ausgezeichnete Autorin sowie ausgewiesene Expertin des unheimlichen Erzählens. STUART TURTON ist ein ausgezeichneter Autor sowie ausgewiesene Experte des unheimlichen Erzählens. IMOGEN HERMES GOWAR ist eine ausgezeichnete Autorin sowie ausgewiesene Expertin des unheimlichen Erzählens. NATASHA PULLEY ist eine ausgezeichnete Autorin sowie ausgewiesene Expertin des unheimlichen Erzählens. ELIZABETH MACNEAL ist eine ausgezeichnete Autorin sowie ausgewiesene Expertin des unheimlichen Erzählens. SIBYLLE SCHMIDT hat in Berlin Theaterwissenschaften und Amerikanistik studiert. Sie übersetzt aus dem Englischen, u.¿a. JP Delaney, Ciara Geraghty, David James Poissant und Sharon Gosling.
Produktdetails
- Schaurige Geschichten 3
- Verlag: DuMont Buchverlag
- Originaltitel: The Winter Spirits. Ghostly Tales for Frosty Nights
- Seitenzahl: 240
- Erscheinungstermin: 16. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 211mm x 144mm x 28mm
- Gewicht: 416g
- ISBN-13: 9783755800545
- ISBN-10: 3755800543
- Artikelnr.: 73821589
Herstellerkennzeichnung
DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
herstellung@dumont.de
Es ist wieder Zeit sich zu gruseln
Ich habe schon die ersten beiden Bände geliebt. Kurze, spannende und gruselige Geschichten. Jede steht für sich. Jede ist auf ihre Art anders. Und doch passen all perfekt in diese herbstliche Zeit (und natürlich auch in jede andere, aber jetzt ist …
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Es ist wieder Zeit sich zu gruseln
Ich habe schon die ersten beiden Bände geliebt. Kurze, spannende und gruselige Geschichten. Jede steht für sich. Jede ist auf ihre Art anders. Und doch passen all perfekt in diese herbstliche Zeit (und natürlich auch in jede andere, aber jetzt ist doch perfekt)
Das Buch hat 6 Kurzgeschichten mit etwa je 40 Seiten. Sie lesen sich gut und man kann immer entscheiden, ob man pausieren oder noch eine weitere lesen möchte. Den Umfang empfand ich als sehr gut gewählt, denn so bekommt man noch ein bisschen Hintergrund mit und wird nicht, so wie es ja oft üblich ist, direkt in das Geschehen geworfen.
Es ist jedoch schwer eine allgemeine Bewertung zu schreiben, denn natürlich hat jede*r Autor*in einen eigenen Schreibstil. Doch für mich waren alle sechs Geschichten es wert, gelesen zu werden und sie haben mich in ihren Bann gezogen.
Ich kann definitiv sagen, dass ich diese Reihe richtig gut finde und mich jedes Jahr freue, dass ein neuer Band erscheint. Meine persönliche Lieblingsgeschichte in diesem Buch war Inferno.
Ein Buch, dass man am Stück oder jeden Abend eine Geschichte lesen kann. Ich finde zudem, dass man die Kurzgeschichten ruhig öfter lesen kann. Oft verstecken sich kleine Botschaften, die man erst bei einem weiteren Durchgang erkennt.
Von mir jedenfalls eine klare Empfehlung!
Denn es ist nicht nur inhaltlich richtig toll, auch optisch ein kleiner Traum im Bücherregal.
ISBN: 978-3755800545
Verlag: Dumont
Veröffentlicht. 16.09.25
Umfang: 240 Seiten
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“Gruselige Stunden”, erschienen im DuMont Verlag, versammelt sechs winterliche Schauergeschichten namhafter Autoren. Den Auftakt macht Kiran Millwood Hargrave mit “Wirt”: Die Waise Mary lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Abel im Elendsviertel Jacob’s Island - doch als ein …
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“Gruselige Stunden”, erschienen im DuMont Verlag, versammelt sechs winterliche Schauergeschichten namhafter Autoren. Den Auftakt macht Kiran Millwood Hargrave mit “Wirt”: Die Waise Mary lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Abel im Elendsviertel Jacob’s Island - doch als ein wohlhabender Mann in der Unterkunft der beiden auftaucht und Mary ein besseres Leben verspricht, scheint das ärmliche Leben ein Ende zu finden. Mary ahnt allerdings nicht, worum es dem Mann wirklich geht… “Wirt” ist eine atmosphärisch düstere Erzählung, die spannungstechnisch geschickt aufgebaut ist, da sich Hintergründe erst nach und nach entfalten; zudem findet sich eine schöne Portion Tragik. Die Grundidee, die sich bereits im Titel offenbart, ist zwar eher konventionell, trotzdem ist “Wirt” eine durchaus lesenswerte, unterhaltsame Erzählung. Es folgt “Inferno” von Laura Shepherd-Robinson, das im Italien des 18. Jahrhunderts spielt. Jasper Godolphin, ein undurchsichtiger Protagonist, sucht Zuflucht in einem auf einer Insel gelegenen ehemaligen Kloster. Dort erwartet ihn allerdings nicht - wie abgesprochen - sein bester Freund, sondern die Eigentümerin des Gebäudes und deren Diener. “Inferno” war für mich ein Highlight des Bandes: Die Bewohner des ehemaligen Klosters sind verschroben, irgendwie merkwürdig, ohne dass man dies (zu Beginn) direkt greifen könnte, sodass dichte Mystery-Vibes entstehen. Durchdacht werden Brotkrumen gelegt, die auf das Geheimnis des ehemaligen Klosters hinweisen, sodass eine schöne Spannungskurve entsteht - was es mit dem Kloster auf sich hat, wird stimmig aufgelöst. Sehr hat mir auch die folgende Erzählung “Der Herr des Hauses” (Stuart Turton) gefallen. Henry Carrow, alleinerziehender Vater, lebt gemeinsam mit seinem Sohn Thomas, dem er streng und gefühlskalt begegnet, in einem Herrenhaus. Dort erscheint eines Weihnachtstages ein Monsterwesen und nimmt Thomas mit sich; um Thomas zu retten, muss Henry in eine Anderswelt reisen. Erinnernd an Charles Dickens “A Christmas Carol” sieht Henry dort die zukünftigen Weihnachten von Thomas, die dieser nach einer Adoption erlebt. Turton gelingt hier eine einzigartige Mischung aus Horror und - mit den Beschreibungen der zukünftigen Weihnachtsfeste - Heimeligkeit; zudem findet sich am Ende der Handlung eine schöne Botschaft. Wirklich eine rundum gelungene Weihnachtserzählung! Leiser kommt Imogen Hermes Gowars “Doppelter Faden” daher: Im Fokus steht hier die Beziehung einer lebhaft arrogant dargestellten Gesellschaftsdame und ihrer Zofe; der Horror ist hier eher menschlicher Natur. Stark ist auch “Die Salzwunder” von Natasha Pulley: Flint, ein Priester, reist auf eine Insel, auf der sich derzeit Pilger aufhalten. Wunder tragen sich dort zu, doch gleichzeitig verschwinden einzelne Pilger - so wie die ursprünglichen Bewohner der Insel - spurlos, was Flint untersuchen soll. Die Geschichte besitzt eine hohe Spannungskurve, eine überraschende Auflösung sowie einen Twist am Ende. Zudem finden sich durch das spurlose Verschwinden der Pilger/Bewohner schöne Mystery-Vibes. Den Abschluss der Sammlung bildet “Verbannt” von Elizabeth Macneal. Ein Medium soll den rachedürstigen Geist von Rachel Erskine vertreiben - so will es der heimgesuchte Ehemann. Doch als das Medium Rachel Erskine beschwört, offenbart diese die Wahrheit über ihren Tod… “Verbannt” wird ebenfalls sehr atmosphärisch erzählt; besonders interessant ist, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Insgesamt ist “Gruselige Stunden” eine abwechslungsreiche Gothic-Wintergeschichten-Sammlung; die einzelnen Geschichten sind inhaltlich mal stärker, mal schwächer, aber alle sind unheimlich atmosphärisch erzählt.
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Es sind „nur“ sechs Gruselige Geschichten in diesem Buch vereint, aber die haben es in sich. Ich wüsste nicht zu sagen, welche besser als die anderen oder gar die beste ist, alle sechs sind wirklich gelungen, wunderbar geschrieben, hochspannend und vor allem eben ziemlich …
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Es sind „nur“ sechs Gruselige Geschichten in diesem Buch vereint, aber die haben es in sich. Ich wüsste nicht zu sagen, welche besser als die anderen oder gar die beste ist, alle sechs sind wirklich gelungen, wunderbar geschrieben, hochspannend und vor allem eben ziemlich gruselig.
Da ist die Geschichte „Wirt“ von Kran Millwood Hargrave um ein kleines Mädchen, das als Wirt für ein verstorbenes Kind herhalten muss, zu dem in einer Séance Kontakt aufgenommen soll. Dass das nicht gut ausgehen kann, ist abzusehen.
In „Inferno“ von Laura Shepherd-Robinson fallen die üblen Taten eines arroganten Mannes schließlich auf ihn zurück, für alle Frauen, an denen er sich auf die eine oder andere Weise verging, wird Rache genommen.
„Der Herr des Hauses“ von Stuart Turton erzählt von einem Vater, der für sein gleichgültiges und grobes Verhalten seinem Sohn gegenüber mit erschreckenden Erlebnissen und gruseligen Blicken in die Zukunft gestraft wird.
Imogen Hermes Gowar schildert in „Doppelter Faden“, was eine ich-bezogene, überhebliche und eingebildete Frau erlebt, die ein Dienstmädchen gemein behandelt und in den Tod getrieben hat.
„Die Salzwunder“ von Natasha Pulley spielen auf einer abgelegenen Insel, auf welcher Mensch und Tier zu Salzsäulen erstarren aufgrund merkwürdiger Vorkommnisse.
Elizabeth Macneal schließlich schreibt in „Verbannt“ über wahre Ereignisse, in welchen es um eine Frau geht, die von ihrem Mann verbannt, abgeschoben, zu Stillschweigen gebracht wurde, nun aber doch ihre eigene Geschichte erzählen möchte.
All diese Geschichten sind so perfekt inszeniert, so geschickt strukturiert, voller gelungener Spannungsmomente, voller überraschender Wendungen und mit stets unvorhersehbaren Enden, dass man durch die Seiten fliegt. Dass sie alle in früherer Zeit spielen, in dunklen Jahreszeiten angesiedelt sind und damit natürlich derart vollkommen in die jetzige Zeit und Stimmung im Jahr passen, muss nicht extra erwähnt werden.
Eine ganz herrlich gruselige Sammlung von Geschichten, vielleicht die bisher beste in der ohnehin sehr guten Gruselreihe des DuMont-Verlags. Was möglicherweise daran liegt, dass diesmal eben nur sechs Geschichten hier vereint sind, was es erlaubt, sie ruhiger aufzubauen und ausführlicher zu erzählen.
Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses Buch. Und Vorfreude auf den nächsten Band, der hoffentlich im kommenden Jahr erscheinen wird.
Kiran Millwood Hargrave u. a.- Gruselige Stunden
Originaltitel: The Winter Spirits
aus dem Englischen von Sibylle Schmidt
DuMont, September 2025
Gebundene Ausgabe, 237 Seiten, 24,00 €
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